Irgendwie habe ich das Gefühl, dass seit Ubuntu 8.04 deutlich mehr Updates kommen als bei den vorangegangenen Versionen. In den vergangenen zwei Wochen zum Beispiel gab es praktisch jeden Tag Updates zum einspielen... Hat jemand die Erfahrung auch gemacht oder täusche ich mich da?
Von aeriongaeoirngoering am Fr, 4. Juli 2008 um 08:35 #
das gefühl hab ich auch...
und hatte bislang auch das gefühl, dass 8.04 nicht ganz so rund läuft wie die 7.10er... aber wie gesagt, nur ein gefühl, und bei meinen beiden rechner hab i scho so viel quirks gemacht (mehrere dist upgrades, häufiger wechsel der desktop environments, tw custom kernels dazwischen und so sachen)
Kann ich nur bestätigen, auch ich habe den Eindruck dass 8.04 nicht ganz so rund läuft wie z.B. 7.10. Möglicherweise ist das aber ein rein subjektiver Eindruck, der hoffentlich nach dem einspielen der gennanten Updates verschwindet.
da kann ich nicht zustimmen, find 8.04 die bis jetzt für MICH am stabilsten und umfassenst laufende version. war wirklich faziniert nach der installation. ALLES out of the box, ich meine wirklich ALLES wlan (mit draft-n, wirklich geil schnell), sound (mit hda-intel, das ich das noch erleben darf ohne config quengeleien*g*), nvidia (ging ja schon länger trotzdem danke), pci cardreader usw...
das hatte ich so noch nie erlebt, bin aber froh das es jetzt so weit war. und stabilitäts probleme sind mir wie gesagt noch nicht untergekommen. ist aber natürlich meine erfahrung, kann mir schon vorstellen das es bei anderen konfigurationen zu problemen kommt.
Im Grunde bin ich mit Ubuntu 8.04 auch sehr zufrieden, doch leider gehört es nicht zu den stabilsten "linuxen", die ich bislang verwendet habe. Vor allem zwei Probleme treten häufiger auf, vielleicht hat der ein oder andere ähnliche Probleme: 1. Hin- und wieder stürzt der Windowmanager ab (Compiz glaube ich) und die Fenster stehen ohne Rahmen da. Ziemlich ärgerlich. Ist mir z.B. auch passiert, als ich die netten 3D-Effekte vorführen wollte...... 2. Fast noch ärgerlicher ist der instabile Networkmanager. Ziemlich oft hängt der sich auf und erlaubt keine Verbindung mehr zu irgendeinem WLAN-Netzwerk. Das tritt vor allem auf, wenn ein Netzwerk für ein paar Sekunden ausfällt/keine Internetverbindung hat und eigentlich ein reconnect nötig wäre. Ich konnte auch noch keine Lösung finden, ausser einen Neustart vorzunehmen.
Zu beiden Problemen gibt es übrigens (im Falle von NwM schon ziemlich alte) Einträge im Bugtracking System von Ubuntu. Sonst ist das System klasse.
Das Problem mit diesem schrottigen Network Manager hat Debian auch. Mein AP ist irgendwie buggy, fällt ab und an ne Runde aus. Windows und Solaris warten einfach, bis er wieder da ist. Der Network Manager dreht Däumchen und blockiert darüber hinaus einen manuellen DHCP-Abruf. Wenn man dem Network Manager (Tray-Icon in Gnome) seinen Hintergrundprozess (von dem er eigentlich getrennt sein sollte, ist nur ein Frontend) killt, dann lastet er die CPU zu 100% aus. Aber das ist glücklicherweise der einzige wirklich miese Teil an der Distri.
Von Steffen Banhardt am Fr, 4. Juli 2008 um 15:29 #
Lustig, bei mir ist bisher immer wieder emerald (das ist für die Fensterrahmen in Compiz wahrscheinlich bei Dir verantwortlich) abgestürzt, seit Hardy ist das Problem bei mir aber weg. Insgesamt läuft bei mir auf dem Desktop Hardy besser als Gutsy, das Laptop mochte zu Beginn (noch in Betazeiten wohlgemerkt) keine Soundausgabe mehr - aber seitdem Pulseaudio nochmal upgedatet wurde bin ich dort auch glücklich
Hmm also ich hab leider in letzter Zeit sehr schlechte Erfahrungen mit Ubuntu gesammelt. Die Servervariante (ok 7.10 aber in Foren hatten Leute dasselbe Problem auch mit der 8.04) ist bei uns dauernd abgeschmiert wenn die Netzwerklast zu groß wurde, die Lösung: ein Standardkernel von kernel.org. Ich frage mich ernsthaft was sich die Ubuntuleute dabei denken. Einerseits preisen sie Ubuntu Server als ein System an, dass auf dem "rocksolid" Debian aufbaut, andererseits patchen sie den Kernel kaputt. Naja auf den Desktops haben wir 8.04. Auf meinem läuft ein Gnomeprogramm komplett anders als auf den anderen - einzige praktikable Lösung: Neuinstallation. Nicht davon zu sprechen, dass das KDE von Ubuntu deutlich flexibler als das von KUbuntu ist (was ich hier zu Hause hab)... Naja, ich könnte diese Liste noch endlos fortsetzen...
Ich habe nicht nachvollziehbare Probleme mit vmware-server und vmware-player mit Ubuntu seit Gutsy. Mit vergleichbaren Debian-Systemen (etch und lenny) samt kernel tritt das nicht auf. Die Probleme äußern sich durch ziemlich hohe Plattenaktivität auch wenn nur eine vm läuft (Auf Core2Duo Systemen mit 4GB Ram).
Aber vmware ist eh eine tragische Geschichte in Ubuntu. Erst den Player im Repository, dann nicht mehr, nur noch den Server im Partner Repository, und jetzt haben sie bei gutsy den Kernel aktualisiert ohne die Module mit zu bauen. Achja, und zu allem gabs null Infos, nur Bugeinträge von Anwendern später.
Die Updatemenge ist mir auch aufgefallen. Generell bin ich mit 8.04 ganz zufrieden, habe aber da auch einige Probleme die ich mit 7.10 nicht hatte, vor allem die nvidia Treiber sind nicht gerade problemlos bei mir. Bei fast jedem Kernelupdate muss ich alles von nvidia aus dem System kicken und neu installieren. (Dazu gibts soweit ich es gesehen habe auch einen Bugreport der wohl die Kombination des Generic Kernels der 64Bit AMD Version mit Nvidia betrifft, habe aber die Bugnummer grad nicht zur Hand).
Also zufrieden bin ich mit Ubuntu 8.04 ebenfalls. Habe absolut keine Funktionsstörungen oder Hardware die nicht erkannt würde usw. Einzig die Anzahl Updates, welche ich täglich erhalte trüben etwas das Bild gegenüber früheren Versionen. Bei den Vorgängerversionen habe ich nicht täglich ein halbes Duzend Updates erhalten... Updates sind ja gut und recht, aber wenn diese beinahe jeden Tag erscheinen, dann erinnert mich das etwas an ein Qualitätsmanagement von einem bestimmen Betriebssytem, welches ich schon länger nicht mehr benutzen will....
Ich habe das tolle Problem, dass ich meinen Soundkartentreiber einwandfrei installieren kann, ABER dieser von irgendwelchen GNOME-Subsystem-Plugins-Abstraction-Layer-Sound-Server-Frontend-Irgendwas ignoriert wird.
8.04 ist die erste ubuntuversion, die ich auf meinem, hardwaretechnisch etwas problematischen notebook zum rennen gebracht habe, im grunde funktioniert alles, bis auf probleme mit pulseuadio, welches ich im moment immer am anfang einer session abschieße, sonst gibt es sound lags bei benutzung mit eigentlich allen audioplayern
gestern nochmal getestet, scheinbar ist durch die zahlreichen updates da schon was passiert, es läuft etwas stabiler (ohne das ich mich mit der pulseaudio config) auseinandergesetzt habe)
Mit welchen Audioplayern denn? Die Gnomeplayer (gstreamer) dürften funktionieren und bei anderen musst du halt entsprechend das pulse Backend benutzen (z.b. bei audacious).
Ja, geht mir genau so. Ich habe auch subjektiv den Eindruck, dass 8.04 hakeliger ist als die 7.10. War zumindest der Eindruck, den ich in der Zeit nach der Installation hatte. Inzwischen kann ich nicht mal mehr genau sagen, was mich alle gestört hat. Ist wohl mit den vielen Updates verbessert worden.
In der Tat war die "erste" Version der 8.04 etwas zu hektisch zusammengeflickt und hatte nicht die, nun Stabilität wäre falsch, mit mehreren Rechnern hatte ich nie Hänger oder Abstürze, aber es lief nicht rund, hackelte vom Booten über Vmware bis zum Compiz. Aber mit jedem Update wurde es besser. Mittlerweile kann man sich sogar an KDE mit Compiz rantrauen. Ich hab für mein Produktivsystem zwar immer eine 7.10 (schnell und stabil) aber so langsam kommt die Zeit wo man komplett wechseln kann.
Bei mir läuft es gut, aber ich hab 7.10 übersprungen. Das einzige was mich stört ist PulseAudio - das verstehe ich wirklich nicht, macht doch noch einige Probleme. Ich hatte davor nie Sound Probleme. Naja, eigentlich geht nur Teamspeak nicht, und Flash macht hin und wieder ein paar Probleme.
Einen Teil der Updates hat wohl mit dem Bug OpenSSH zu tun. Aber ich bin auch der Meinung, das diese Version nicht die Stabilität aufweist, die eine LTS-Version haben sollte. Fehler die schon in der 7.10 vorhanden waren sind noch immer nicht behoben. Habe mir auch aus dem grund Arch installiert, welches stabiler läuft.
LTS heisst ja nur das du sie diese lange supporten, nicht das sie die stabilste ist. Das ist zwar etwas seltsam, warum sollte man eine instabile version lange nutzen, aber bei Windows machts ja auch jeder
Es ist ja richtig, das diese Version länger supportet wird, aber gerade bei einer LTS-Version gehe ich davon aus, das diese stabiler äuft als die Zwischenversionen. Warum sonst soll ein Unternehmen diese Version nutzen, wenn sie nicht von Anfang an stabil läuft?
schwer zu sagen. Den Desktop-PC hier will ich da mal nicht beurteilen, dort war glaub' ich 5.04 die letzte Neuinstallation; entsprechend schleppt der schon einige Seltsamkeiten mit. Da verweigert dann auch das eine oder andere Spiel mal die Mitarbeit, wogegen es auf dem (sauber neu installierten) Laptop 1a läuft.
Was sonst so rumnervt, sind meist eher konzeptionelle Bugs aller Linux-Distris: Warum man es nicht schafft, /dev/dsp auf Kernelebene in einen "Alsa-Eingang" umzuwandeln, ist mir so beispielsweise ein Rätsel - dann wären die diversen Programm-Oldtimer, die nur OSS kennen (oder zumindest selbiges immer noch voreingestellt haben) kein Thema. Oder dass diverse Spiele immer mal wieder meinen, aus dem Vollbild-Modus rausgehen zu müssen...
Okay, Flash ist proprietäre Software, aber viele Seiten im Netz zwingen einen leider dazu. Ich sehe auch ein, dass Pulseaudio von einer gewissen Warte aus alles richtig macht, man verhält sich Standardkonform und implementiert im Kompatibilitätslayer keine Workarounds für fehlerhafte Software wie Flash, Skype oder sonstwas. Nach der reinen Lehre sollte es dort behoben werden, wo der Fehler liegt und da dies bei proprietärer Software nur den jeweiligen Herstellern möglich ist, sind diese in der Pflicht.
Trotzdem war es eben auch sehr gewagt, zu einem so frühen Zeitpunkt auf Pulseaudio zu setzen und damit hat man sich in der LTS-Version nun einen Bug eingefangen, der ganze Heerscharen gewöhnlicher Desktopuser zum Wahnsinn treiben dürfte. Anfangs meinten die Leute noch, die Abstürze kämen vom Firefox3 in seiner Beta-Fassung, mittlerweile sind sie wohl abgewandert, haben wütend Pulseaudio entfernt oder den Glauben an Hardy verloren. Ein Bug, der so gehäuft an derart prominenter Stelle auftritt, ist ein Super-GAU und ich dachte wirklich, den merzen sie aus bevor 8.04.1 freigegeben wird.
Warum benutzt Du dann überhaupt noch libflashsupport? Deinstalliere es und es funktioniert (u.U. ohne Sound). Der Flashplayer "sendet" dann die Audioausgabe direkt zu Alsa und nicht mehr über Pulseaudio. http://markusthielmann.com/blog/ defusing_one_most_annoying_bugs_ubuntu_hardy_heron_stop_flash_killing_firefox Falls das Deine Soundkarte nicht mitmacht, unter obigem Link gibt es für diesen Fall noch einen Workaround.
Achso, bevor du mich auf den zweiten Workaround hinweist, ich nutze ohnehin schon Conns nspluginwrapper-Package aus dem Bugreport. Ich weiß zu schätzen, dass du helfen möchtest, aber es mir nicht darum Workarounds zu finden, sondern auf einen sehr prominenten Bug hinzuweisen, dem der durchschnittliche Desktopuser sicherlich recht schnell begegnet und der dann je nach Laune auf Firefox, Pulseaudio oder Hardy ingesamt abfärbt.
Da aber niemand außer Adobe an diesem Bug etwas ändern kann, sollte man aufhören die Schuld auf Ubuntu, Firefox oder sonst was zu schieben. Natürlich ist der Bug ärgerlich und wenn es eine Möglichkeit gäbe den Bug selbst zu beheben, gäbe es auch schon einen Patch dafür. Da aber das Problem 100% auf Seiten von Adobe liegt und sich bisher nicht darum gekümmert haben, können alle OSS-Entwickler dieses Planeten nichts dagegen tun. Der Workaround mit dem "nspluginwrapper"-Paket funktioniert zwar in den meisten Fällen tadellos, ist aber nicht der Weisheit letzter Schluss.
Der einfachste Workaround ist übrigens folgender :
Die Pakete "flashplugin-nonfree" und "libflashsupport" deinstallieren. Von Adobe die Beta-Version von Flash 10 herunterladen und die Plugin-Datei (Endung ".so") nach "~/.mozilla/plugins" kopieren.
Jedenfalls funktioniert die Beta bei mir ohne Probleme und FF stürzt auch nicht mehr ab. Ganz im Gegenteil, momentan habe ich den stabilsten und schnellsten Firefox überhaupt auf meinem Rechner. So wenige Abstürze wie jetzt unter Hardy hatte ich in meiner gesamten Linux-Laufbahn nicht nicht.
Da aber niemand außer Adobe an diesem Bug etwas ändern kann, sollte man aufhören die Schuld auf Ubuntu, Firefox oder sonst was zu schieben. Nichts anderes habe ich gesagt.
Die Pakete "flashplugin-nonfree" und "libflashsupport" deinstallieren. Von Adobe die Beta-Version von Flash 10 herunterladen und die Plugin-Datei (Endung ".so") nach "~/.mozilla/plugins" kopieren. Wie man den Reports im Bugtracker und den zahllosen Diskussionen zum Thema entnehmen kann, löst das die Absturzproblematik leider nicht bei allen Betroffenen.
Ich habe jetzt den Anlass genutzt, und Pulseaudio vom Rechner geschmissen. Ich wollte eigentlich die Entwicklung verfolgen und dachte wie gesagt, mit 8.04.1 kommt ein Fix, aber da dies nicht der Fall ist schaue ich mir Pulseaudio erst beim nächsten Release wieder an. Wenigstens habe ich jetzt auch wieder Sound in Spieledemos wie Ankh2, die Entwickler sind leider auch nicht auf dem neuesten Stand was korrekte Soundausgabe unter Linux angeht.
... die Entwickler sind leider auch nicht auf dem neuesten Stand was korrekte Soundausgabe unter Linux angeht.
Sie haben ja auch nichts besseres zu tun, nicht wahr? Hängen den ganzen Tag faul in der Gegend rum, statt aufmerksam den Entwicklungen einer Technologie zu folgen, die einem kleinen Anteil eines kleinen Anteils am gesamten Markt entspricht.
Wo wir gerade beim neusten Stand der Technik sind: "Now, we'll have a peek on how the new glitch-free branch of PulseAudio does its things. The technology is not really new. It's inspired by what Vista does these days and what Apple CoreAudio has already been doing for quite a while. However, on Linux this technology is new, we have been lagging behind quite a bit." - Lennart Poettering
>die Entwickler sind leider auch nicht auf dem neuesten Stand was korrekte Soundausgabe unter Linux angeht.
Weil mit Pulseaudio plötzlich lauter Programme keinen Sound mehr haben, sind diese nicht auf dem aktuellen Stand was Sound auf Linux angeht? Seit wann bestimmt Ubuntu, was korrekt ist? Ich scheiße auf Pulseaudio. Ich hab bisher noch kein Argument gesehen, was für die Verwendung von Pulseaudio statt plain old alsa spricht. Alsa ist Linux, Pulseaudio ist just another abstraction layer (der auch auf z.B. Windows zur Verfügung steht). Aber dafür wurde doch schon gstreamer erfunden.
Pulseaudio ist Netzwerkstransparent, das ist etwas das so weit ich das sehe GStreamer nicht bietet. Zudem arbeiten Pulseaudio und GStreamer zusammen, sie schliesen sich ja nicht gegenseitig aus.
Und wie du schon erfasst hast gibt es Pulseaudio nicht nur für Linux, und das macht es interessant. Eben weil es nur ein Layer ist, es muss nicht wie bei GStreamer eine Software dafür angepasst werden (außer sie nutzt bei Linux zuuu alte Schnittstellen für die sie keinen Wrapper haben ).
Weil mit Pulseaudio plötzlich lauter Programme keinen Sound mehr haben, sind diese nicht auf dem aktuellen Stand was Sound auf Linux angeht? Nein, aber da sie sich mit ihrer Soundausgabe offensichtlich nicht standardkonform verhalten, läuft der Kompatibilitätslayer von PulseAudio ins Leere. Also entweder richtig, oder bei eigenen kruden Implemetierungen dann eben zeitnah auf den neuesten Stand gebracht.
Von Sherlock Holmes am Mo, 7. Juli 2008 um 23:28 #
> Jedenfalls funktioniert die Beta bei mir ohne Probleme und FF stürzt auch nicht mehr ab. Ganz im Gegenteil, momentan habe ich den stabilsten und schnellsten Firefox überhaupt auf meinem Rechner. So wenige Abstürze wie jetzt unter Hardy hatte ich in meiner gesamten Linux-Laufbahn nicht nicht.
Kombiniere: Flash macht Ubuntu instabil. Aus Versehen oder mit Absicht? Wer weiß... (out of control)
Anmerk.: Bei "meiner" Suse gab es auch über ein halbes Jahr Probleme mit Flash (>9.0.48) und Opera (9.2x)... *grummel*
Von Zurück zu windows am Fr, 4. Juli 2008 um 14:59 #
Bei mir Hat sich immer der Ganze Rechner aufgehangen wenn ich Firefox unter Ubuntu gestartet hab !
Da ich auf das Internet angeweiesen bin musste ich jetzt wieder Vista installieren um Absturzfrei arbeiten zu können. Eigentlich ist Vista besser als Linux denn solche Bugs werden da meist inerhalb von Tagen behoben wärend Ubuntu das selbst in Wochen nicht auf die Reihe bekommt.
Von daher ist mir Windows immer noch lieber, weniger Frickeln und mehr Arbeiten können.
Irgendwie hab ich das Gefühl, je neuer die Versionen sind, desto höher die Hardwareanforderungen.Für mich war Feisty die stabilste Version. Da die aber nur noch bis zum Herbst mit Updates versorgt wird, hab ich 8.04 installiert. Den EOG Bildbetrachter z.B. ist so dermaßen lahm, das es überhaupt keinen Spaß macht ihn zu benutzen. Und wenn man ihn beendet, hängt sich erst mal der Fenstermanager auf, und es geht erstmal eine Weile nichts mehr. Mit Feisty lief es ohne Probleme. Jetzt benutze ich zum Bilder betrachten GPicView, "der rennt zwar wie Sau" und der Fenstermanager hängt sich auch nicht mehr auf, aber ich vermisse die zusätzlichen Möglichkeiten von EOG. Ich bin schon am überlegen ob ich nicht wieder Feisty installieren sollte, aber dann fang ich im Herbst wieder damit an. Und mich in eine andere Distry einarbeiten hab ich auch keinen Bock. Mal die nächsten 200 Updates abwarten, vielleicht wird das ja noch was?
Was für eine sinnlose Antwort, ich habe seit Win98 kein Windows mehr gekauft oder benutzt. Und: Ubuntu verbraucht trotz seines Gnome-"Bloats" immer noch weitaus weniger Ressourcen als Vista. Außerdem gibt es ja Linux-Alternativen zuhauf.
Finde es auch ziemlich traurig wie die Hardwareanforderungen gestiegen sind.EOG und Bilder anschauen,es ruckelt und zuckelt.F-spot,noch schlimmer. Habe fast die gleiche Config wie du. Da ist mir Acdsee unter Windows doch lieber und der Rechner ist nur ein Amd k6-2 mit 256 mb ram.
Feisty war übrigens auch der schönste Name. Die neueren klingen irgendwie nach Sprachfehler und Dick und Doof. Deshalb sag ich nur noch die Versionsnummern. Mein Arbeitskollege ist übrigens der selben Meinung und fragt sich, warum man Sachen, die rund laufen, unbedingt "Verbessern" muß. Nur um der Verbesserung wegen?
Es gibt in der Linuxwelt keine Alternative zum ständigen erneuern. Ubuntu stellt, außer bazaar, keine Software selbst her und ist daher auf die upstream-Autoren angewiesen. Aber die haben keine Lust, alte Versionen zu warten, sondern entwickeln lieber weiter.
Nur Redhat und vieleicht Novell haben das nötige Knowhow um zentrale Bestandteile ihres Systems (z.B. gcc ,kernel, firefox) selbst in einer eingefrorenen Version zu warten. Ubuntu knallt lieber Betas (firefox, pulseaudio) in die LTS Version.
"Es gibt in der Linuxwelt keine Alternative zum ständigen erneuern."
Die gibt es doch. Schau Dir doch Debian Stable, Slackware und CentOS/RHEL 2 bis 5 an. Man kann eben nicht Beides haben: Ständig das Allerneueste und dann soll es auch noch runder und schneller laufen als das etwas Ältere.
Debian Stable heißt doch nur stable, weil sich die Versionsnummern nicht mehr ändern. Gewartet im Sinne von Buxfixes wird der Kram in stable nicht. Vielmehr wird Debian stable wissendlich mit Fehlern released, die nie mehr behoben werden.
Slackware kenne ich nicht gut genug. Aufgrund des kleinen Teams vermute ich mal, daß auch hier nur Software von Upstream verpackt wird und fertig. Zumindest genießt Slackware den Ruf wenig eigene Änderungen an der paketierten Software vorzunehmen. Beide Distributionen beschränken sich auf Sicherheitsupdates. Dadurch wird die Software mit der Zeit nicht fehlerfreier sondern einfach nur älter.
Bei Redhat liegt der Fall tatsächlich etwas anders. Sie passen ihren Kernel zumindest an neuere Hardware an und warten ihre eigene Software. Aber Redhat ist ja auch upstream und Distribution gleichzeitig. Ob sie auch in Anwendungssoftware bugs beheben, kann ich nicht sagen. In den Realease Notes von 5.2 wird nicht zwischen Security Fix und bug fix unterschieden.
Welche große Opensoure Software hat eigentlich einen echten, über Jahre gwarteten, Release-Zweig? Negativbeispiele gibt es ja zu Hauf: Linux, OpenOffice, Gnome, Xorg, Firefox,...
Gar lustig ist die Trollerei all hier auf gründer Heid', Atari_Tos
Ich benutze keine Rennmachine, (ein P4 1,7 mit 500mb Ram), was ja eigentlich schon aus meinem ersten Post hervor gehen sollte. Guy Incocnito hat es schon sehr treffend formuliert. Wie gesagt, Feisty hat sich mit weniger zufrieden gegeben.
Ein PIV ist schnell genug, sogar schneller als erforderlich. Ich befürchte allerdings, dass für Ubuntu 8.04 in der Gnome-Version 512MB RAM nicht mehr ausreichen, um einen schnellen Gnome-Desktop zu haben. Feisty kam damit zurecht, das stimmt.
Beim Gnome-Desktop ist das "Beschleunigen" etwas komplizierter als z.B. bei KDE. Bei Kubuntus KDE gibt es eine einfache Möglichkeit, den Desktop schneller zu machen: http://www.psychocats.net/ubuntu/kde-core Mehr RAM kann natürlich nichts schaden, wenn auch nicht einzusehen ist, warum ein Linux zur Zeit mit 512MB RAM nicht mit vernünftiger Geschwindigkeit laufen sollte. Ob die Reduktion von Ubuntus Gnome-Desktop auf das Paket "gnome-core" zu ähnlichen Geschwindigkeitssteigerungen führt wie bei "kde-core", habe ich allerdings noch nicht ausgetestet. Erfahrungsgemäß bringt der Austausch von Metacity gegen Sawfish schon eine deutlich höhere "Geschwindigkeit". Allerdings ändert Gnome dadurch sein Aussehen.
Von Crass Spektakel am Sa, 5. Juli 2008 um 01:15 #
Mein Backup-Rechner läuft mit Hardy sehr gut, ein K7-800/386MB-PC100-RAM/17GB-Festplatte/Geforce2GTS. Man muß nur die 3D-Grafik und das Hintergrundbild ausschalten, schon rennt der Kleine ganz ordentlich.
Zum Vergleich auf meinem PentiumMMX-233/192MB-PC66-RAM/9GB-SCSI/S3-Virge läuft Ubuntu geradezu unerträglich langsam.
Wo steht genau, dass "Xubuntu 8.04" LTS-Support hat? Das Zitat "8.04, codenamed Hardy Heron, with Long Term Support (newest release, released in April of 2008)" reicht nicht, da das auf Ubuntu 8.04 bezogen ist und nicht auf Xubuntu 8.04. (siehe meinen obigen nabble.com-Link)
Xubuntu ist ja ohnehin nur ein Ubuntu LTS mit ein paar Xfce-Paketen, weshalb die meisten Gnome- und GTK-Anwendungen aus main, insofern sie in Ubuntu enthalten sind, ohnehin LTS-Support haben. Für die Xfce-Pakete gilt das aber offensichtlich nicht. Wo steht, dass die Xfce4-Pakete, die sich in universe befinden, LTS-Unterstützung haben?
"reicht nicht, da das auf Ubuntu 8.04 bezogen ist und nicht auf Xubuntu 8.04."
Nein, das steht dort so nicht. Dort steht eben nicht expliziet Ubuntu 8.04. Der Grund dafür ist nuneinmal auch sehr simpel: Wie du schon sagtest teil sich Xubuntu (so ist es ja auch gut) vieles mit Ubuntu, sogar deutlich mehr als Kubuntu. Ein Xubuntu das auf einem LTS Ubuntu bassiert kann daher für die meisten Pakete den LTS Support dort mitnehmen.
Ich kannte die Diskussion bei Nabble.com dazu schon, und wie du siehst wurde die Diskussion dort nicht zu ende geführt, und der Text auf der Homepage nicht geändert. Die Diskussion ist immerhin von Februar, und wurde nicht wirklich mit einem Ergebnis beendet.
So, ich habe noch einmal ein bisschen recherchiert: Es ist offensichtlich so, dass Xubuntu 8.04 keine LTS-Version ist, sondern halt "nur" auf Ubuntu 8.04 LTS basiert: http://www.nabble.com/Xubuntu-and-LTS--td15413593.html Es gibt keinerlei Hinweis darauf, dass die Xfce-Pakete über einen so langen Zeitraum unterstützt werden. Falls jemand andere Hinweise gefunden hat, dann bitte her damit.
Dazu passt auch, dass sich die Xfce-Pakete, wie schon gesagt, nicht in main, sondern in universe befinden, und dass für Xubuntu auch nicht Canonical selbst, sondern ein Community-Organisation namens MOTUXfce dafür zuständig ist: https://launchpad.net/~motuxfce
Jetzt einmal im Ernst: Vor lauter Ubuntu-Geblubber, auf das dann die Derivate gleich mit einsteigen, weiß man hinterher gar nicht, ob es außer Ubuntu LTS überhaupt noch eine weitere LTS-Version gibt. Aus obigem Link http://www.nabble.com/Xubuntu-and-LTS--td15413593.html wird das ja überdeutlich.
LTS, ja oder nein, je nach verwendetem Desktop? Daraus folgt, dass die meisten Pakete in Ubuntus Repositories (universe und multiverse mit eingeschlossen) auch in 8.04 im besten Fall lediglich 18 Monate Support haben und nicht 36. Für Ubuntunutzer ist das wahrscheinlich nicht so schlimm, da, wenn 8.10 herauskommt, ja sowieso wieder fast jeder wechselt.
und hatte bislang auch das gefühl, dass 8.04 nicht ganz so rund läuft wie die 7.10er... aber wie gesagt, nur ein gefühl, und bei meinen beiden rechner hab i scho so viel quirks gemacht (mehrere dist upgrades, häufiger wechsel der desktop environments, tw custom kernels dazwischen und so sachen)
da kann ich nicht zustimmen, find 8.04 die bis jetzt für MICH am stabilsten und umfassenst laufende version. war wirklich faziniert nach der installation. ALLES out of the box, ich meine wirklich ALLES
wlan (mit draft-n, wirklich geil schnell), sound (mit hda-intel, das ich das noch erleben darf ohne config quengeleien*g*), nvidia (ging ja schon länger trotzdem danke), pci cardreader usw...
das hatte ich so noch nie erlebt, bin aber froh das es jetzt so weit war. und stabilitäts probleme sind mir wie gesagt noch nicht untergekommen. ist aber natürlich meine erfahrung, kann mir schon vorstellen das es bei anderen konfigurationen zu problemen kommt.
1. Hin- und wieder stürzt der Windowmanager ab (Compiz glaube ich) und die Fenster stehen ohne Rahmen da. Ziemlich ärgerlich. Ist mir z.B. auch passiert, als ich die netten 3D-Effekte vorführen wollte......
2. Fast noch ärgerlicher ist der instabile Networkmanager. Ziemlich oft hängt der sich auf und erlaubt keine Verbindung mehr zu irgendeinem WLAN-Netzwerk. Das tritt vor allem auf, wenn ein Netzwerk für ein paar Sekunden ausfällt/keine Internetverbindung hat und eigentlich ein reconnect nötig wäre. Ich konnte auch noch keine Lösung finden, ausser einen Neustart vorzunehmen.
Zu beiden Problemen gibt es übrigens (im Falle von NwM schon ziemlich alte) Einträge im Bugtracking System von Ubuntu.
Sonst ist das System klasse.
Naja auf den Desktops haben wir 8.04. Auf meinem läuft ein Gnomeprogramm komplett anders als auf den anderen - einzige praktikable Lösung: Neuinstallation. Nicht davon zu sprechen, dass das KDE von Ubuntu deutlich flexibler als das von KUbuntu ist (was ich hier zu Hause hab)... Naja, ich könnte diese Liste noch endlos fortsetzen...
Aber vmware ist eh eine tragische Geschichte in Ubuntu. Erst den Player im Repository, dann nicht mehr, nur noch den Server im Partner Repository, und jetzt haben sie bei gutsy den Kernel aktualisiert ohne die Module mit zu bauen. Achja, und zu allem gabs null Infos, nur Bugeinträge von Anwendern später.
So wird das nix.
Generell bin ich mit 8.04 ganz zufrieden, habe aber da auch einige Probleme die ich mit 7.10 nicht hatte, vor allem die nvidia Treiber sind nicht gerade problemlos bei mir. Bei fast jedem Kernelupdate muss ich alles von nvidia aus dem System kicken und neu installieren.
(Dazu gibts soweit ich es gesehen habe auch einen Bugreport der wohl die Kombination des Generic Kernels der 64Bit AMD Version mit Nvidia betrifft, habe aber die Bugnummer grad nicht zur Hand).
gestern nochmal getestet, scheinbar ist durch die zahlreichen updates da schon was passiert, es läuft etwas stabiler (ohne das ich mich mit der pulseaudio config) auseinandergesetzt habe)
sound wird ja abgespielt, aber wenn dann der rechner was zu tun kriegt gibt es tonaussetzer etc
mit mpd/sonata + alsa keine probleme
robert
Aber ich bin auch der Meinung, das diese Version nicht die Stabilität aufweist, die eine LTS-Version haben sollte. Fehler die schon in der 7.10 vorhanden waren sind noch immer nicht behoben.
Habe mir auch aus dem grund Arch installiert, welches stabiler läuft.
Was sonst so rumnervt, sind meist eher konzeptionelle Bugs aller Linux-Distris: Warum man es nicht schafft, /dev/dsp auf Kernelebene in einen "Alsa-Eingang" umzuwandeln, ist mir so beispielsweise ein Rätsel - dann wären die diversen Programm-Oldtimer, die nur OSS kennen (oder zumindest selbiges immer noch voreingestellt haben) kein Thema. Oder dass diverse Spiele immer mal wieder meinen, aus dem Vollbild-Modus rausgehen zu müssen...
Okay, Flash ist proprietäre Software, aber viele Seiten im Netz zwingen einen leider dazu. Ich sehe auch ein, dass Pulseaudio von einer gewissen Warte aus alles richtig macht, man verhält sich Standardkonform und implementiert im Kompatibilitätslayer keine Workarounds für fehlerhafte Software wie Flash, Skype oder sonstwas. Nach der reinen Lehre sollte es dort behoben werden, wo der Fehler liegt und da dies bei proprietärer Software nur den jeweiligen Herstellern möglich ist, sind diese in der Pflicht.
Trotzdem war es eben auch sehr gewagt, zu einem so frühen Zeitpunkt auf Pulseaudio zu setzen und damit hat man sich in der LTS-Version nun einen Bug eingefangen, der ganze Heerscharen gewöhnlicher Desktopuser zum Wahnsinn treiben dürfte. Anfangs meinten die Leute noch, die Abstürze kämen vom Firefox3 in seiner Beta-Fassung, mittlerweile sind sie wohl abgewandert, haben wütend Pulseaudio entfernt oder den Glauben an Hardy verloren. Ein Bug, der so gehäuft an derart prominenter Stelle auftritt, ist ein Super-GAU und ich dachte wirklich, den merzen sie aus bevor 8.04.1 freigegeben wird.
Deinstalliere es und es funktioniert (u.U. ohne Sound).
Der Flashplayer "sendet" dann die Audioausgabe direkt zu Alsa und nicht mehr über Pulseaudio.
http://markusthielmann.com/blog/
defusing_one_most_annoying_bugs_ubuntu_hardy_heron_stop_flash_killing_firefox
Falls das Deine Soundkarte nicht mitmacht, unter obigem Link gibt es für diesen Fall noch einen Workaround.
Der einfachste Workaround ist übrigens folgender :
Die Pakete "flashplugin-nonfree" und "libflashsupport" deinstallieren. Von Adobe die Beta-Version von Flash 10 herunterladen und die Plugin-Datei (Endung ".so") nach "~/.mozilla/plugins" kopieren.
Jedenfalls funktioniert die Beta bei mir ohne Probleme und FF stürzt auch nicht mehr ab. Ganz im Gegenteil, momentan habe ich den stabilsten und schnellsten Firefox überhaupt auf meinem Rechner. So wenige Abstürze wie jetzt unter Hardy hatte ich in meiner gesamten Linux-Laufbahn nicht nicht.
Nichts anderes habe ich gesagt.
Die Pakete "flashplugin-nonfree" und "libflashsupport" deinstallieren. Von Adobe die Beta-Version von Flash 10 herunterladen und die Plugin-Datei (Endung ".so") nach "~/.mozilla/plugins" kopieren.
Wie man den Reports im Bugtracker und den zahllosen Diskussionen zum Thema entnehmen kann, löst das die Absturzproblematik leider nicht bei allen Betroffenen.
Ich habe jetzt den Anlass genutzt, und Pulseaudio vom Rechner geschmissen. Ich wollte eigentlich die Entwicklung verfolgen und dachte wie gesagt, mit 8.04.1 kommt ein Fix, aber da dies nicht der Fall ist schaue ich mir Pulseaudio erst beim nächsten Release wieder an. Wenigstens habe ich jetzt auch wieder Sound in Spieledemos wie Ankh2, die Entwickler sind leider auch nicht auf dem neuesten Stand was korrekte Soundausgabe unter Linux angeht.
Sie haben ja auch nichts besseres zu tun, nicht wahr? Hängen den ganzen Tag faul in der Gegend rum, statt aufmerksam den Entwicklungen einer Technologie zu folgen, die einem kleinen Anteil eines kleinen Anteils am gesamten Markt entspricht.
Wo wir gerade beim neusten Stand der Technik sind: "Now, we'll have a peek on how the new glitch-free branch of PulseAudio does its things. The technology is not really new. It's inspired by what Vista does these days and what Apple CoreAudio has already been doing for quite a while. However, on Linux this technology is new, we have been lagging behind quite a bit." - Lennart Poettering
So viel also dazu.
Weil mit Pulseaudio plötzlich lauter Programme keinen Sound mehr haben, sind diese nicht auf dem aktuellen Stand was Sound auf Linux angeht? Seit wann bestimmt Ubuntu, was korrekt ist? Ich scheiße auf Pulseaudio. Ich hab bisher noch kein Argument gesehen, was für die Verwendung von Pulseaudio statt plain old alsa spricht. Alsa ist Linux, Pulseaudio ist just another abstraction layer (der auch auf z.B. Windows zur Verfügung steht). Aber dafür wurde doch schon gstreamer erfunden.
Und wie du schon erfasst hast gibt es Pulseaudio nicht nur für Linux, und das macht es interessant. Eben weil es nur ein Layer ist, es muss nicht wie bei GStreamer eine Software dafür angepasst werden (außer sie nutzt bei Linux zuuu alte Schnittstellen für die sie keinen Wrapper haben
).
Nein, aber da sie sich mit ihrer Soundausgabe offensichtlich nicht standardkonform verhalten, läuft der Kompatibilitätslayer von PulseAudio ins Leere. Also entweder richtig, oder bei eigenen kruden Implemetierungen dann eben zeitnah auf den neuesten Stand gebracht.
Kombiniere: Flash macht Ubuntu instabil. Aus Versehen oder mit Absicht? Wer weiß... (out of control)
Anmerk.: Bei "meiner" Suse gab es auch über ein halbes Jahr Probleme mit Flash (>9.0.48) und Opera (9.2x)... *grummel*
Da ich auf das Internet angeweiesen bin musste ich jetzt wieder Vista installieren um Absturzfrei arbeiten zu können.
Eigentlich ist Vista besser als Linux denn solche Bugs werden da meist inerhalb von Tagen behoben wärend Ubuntu das selbst in Wochen nicht auf die Reihe bekommt.
Von daher ist mir Windows immer noch lieber, weniger Frickeln und mehr Arbeiten können.
Und: Ubuntu verbraucht trotz seines Gnome-"Bloats" immer noch weitaus weniger Ressourcen als Vista.
Außerdem gibt es ja Linux-Alternativen zuhauf.
Habe fast die gleiche Config wie du.
Da ist mir Acdsee unter Windows doch lieber und der Rechner ist nur ein Amd k6-2 mit 256 mb ram.
Nur Redhat und vieleicht Novell haben das nötige Knowhow um zentrale Bestandteile ihres Systems (z.B. gcc ,kernel, firefox) selbst in einer eingefrorenen Version zu warten. Ubuntu knallt lieber Betas (firefox, pulseaudio) in die LTS Version.
muß die Forelle wenden,
Atari_Tos
Die gibt es doch.
Schau Dir doch Debian Stable, Slackware und CentOS/RHEL 2 bis 5 an.
Man kann eben nicht Beides haben: Ständig das Allerneueste und dann soll es auch noch runder und schneller laufen als das etwas Ältere.
Slackware kenne ich nicht gut genug. Aufgrund des kleinen Teams vermute ich mal, daß auch hier nur Software von Upstream verpackt wird und fertig. Zumindest genießt Slackware den Ruf wenig eigene Änderungen an der paketierten Software vorzunehmen.
Beide Distributionen beschränken sich auf Sicherheitsupdates. Dadurch wird die Software mit der Zeit nicht fehlerfreier sondern einfach nur älter.
Bei Redhat liegt der Fall tatsächlich etwas anders. Sie passen ihren Kernel zumindest an neuere Hardware an und warten ihre eigene Software. Aber Redhat ist ja auch upstream und Distribution gleichzeitig. Ob sie auch in Anwendungssoftware bugs beheben, kann ich nicht sagen. In den Realease Notes von 5.2 wird nicht zwischen Security Fix und bug fix unterschieden.
Welche große Opensoure Software hat eigentlich einen echten, über Jahre gwarteten, Release-Zweig? Negativbeispiele gibt es ja zu Hauf: Linux, OpenOffice, Gnome, Xorg, Firefox,...
Gar lustig ist die Trollerei all hier auf gründer Heid',
Atari_Tos
Ich befürchte allerdings, dass für Ubuntu 8.04 in der Gnome-Version 512MB RAM nicht mehr ausreichen, um einen schnellen Gnome-Desktop zu haben.
Feisty kam damit zurecht, das stimmt.
Selbst mein uralter Athlon Thunderbird hat schon 1 GB RAM.
Bei Kubuntus KDE gibt es eine einfache Möglichkeit, den Desktop schneller zu machen:
http://www.psychocats.net/ubuntu/kde-core
Mehr RAM kann natürlich nichts schaden, wenn auch nicht einzusehen ist, warum ein Linux zur Zeit mit 512MB RAM nicht mit vernünftiger Geschwindigkeit laufen sollte.
Ob die Reduktion von Ubuntus Gnome-Desktop auf das Paket "gnome-core" zu ähnlichen Geschwindigkeitssteigerungen führt wie bei "kde-core", habe ich allerdings noch nicht ausgetestet.
Erfahrungsgemäß bringt der Austausch von Metacity gegen Sawfish schon eine deutlich höhere "Geschwindigkeit". Allerdings ändert Gnome dadurch sein Aussehen.
Zum Vergleich auf meinem PentiumMMX-233/192MB-PC66-RAM/9GB-SCSI/S3-Virge läuft Ubuntu geradezu unerträglich langsam.
Xubuntu ist kein offizielles Ubuntu-Devirat.
http://www.googl.de/
"Xubuntu is an official derivative of Ubuntu using the Xfce desktop environment."
Und beim Download:
"8.04, codenamed Hardy Heron, with Long Term Support (newest release, released in April of 2008)."
...
"Xubuntu 8.04" LTS-Support hat?
Das Zitat
"8.04, codenamed Hardy Heron, with Long Term Support (newest release, released in April of 2008)"
reicht nicht, da das auf Ubuntu 8.04 bezogen ist und nicht auf Xubuntu 8.04.
(siehe meinen obigen nabble.com-Link)
Xubuntu ist ja ohnehin nur ein Ubuntu LTS mit ein paar Xfce-Paketen, weshalb die meisten Gnome- und GTK-Anwendungen aus main, insofern sie in Ubuntu enthalten sind, ohnehin LTS-Support haben.
Für die Xfce-Pakete gilt das aber offensichtlich nicht. Wo steht, dass die Xfce4-Pakete, die sich in universe befinden, LTS-Unterstützung haben?
Nein, das steht dort so nicht. Dort steht eben nicht expliziet Ubuntu 8.04.
Der Grund dafür ist nuneinmal auch sehr simpel: Wie du schon sagtest teil sich Xubuntu (so ist es ja auch gut) vieles mit Ubuntu, sogar deutlich mehr als Kubuntu. Ein Xubuntu das auf einem LTS Ubuntu bassiert kann daher für die meisten Pakete den LTS Support dort mitnehmen.
Ich kannte die Diskussion bei Nabble.com dazu schon, und wie du siehst wurde die Diskussion dort nicht zu ende geführt, und der Text auf der Homepage nicht geändert. Die Diskussion ist immerhin von Februar, und wurde nicht wirklich mit einem Ergebnis beendet.
Außerdem steht der Link unter dieser Diskussion
http://www.nabble.com/Xubuntu-and-LTS--td15413593.html
Es gibt keinerlei Hinweis darauf, dass die Xfce-Pakete über einen so langen Zeitraum unterstützt werden.
Falls jemand andere Hinweise gefunden hat, dann bitte her damit.
Dazu passt auch, dass sich die Xfce-Pakete, wie schon gesagt, nicht in main, sondern in universe befinden, und dass für Xubuntu auch nicht Canonical selbst, sondern ein Community-Organisation namens MOTUXfce dafür zuständig ist:
https://launchpad.net/~motuxfce
Frag am besten den allwissenden ksoaf...
Vor lauter Ubuntu-Geblubber, auf das dann die Derivate gleich mit einsteigen, weiß man hinterher gar nicht, ob es außer Ubuntu LTS überhaupt noch eine weitere LTS-Version gibt.
Aus obigem Link
http://www.nabble.com/Xubuntu-and-LTS--td15413593.html
wird das ja überdeutlich.
LTS, ja oder nein, je nach verwendetem Desktop?
Daraus folgt, dass die meisten Pakete in Ubuntus Repositories (universe und multiverse mit eingeschlossen) auch in 8.04 im besten Fall lediglich 18 Monate Support haben und nicht 36.
Für Ubuntunutzer ist das wahrscheinlich nicht so schlimm, da, wenn 8.10 herauskommt, ja sowieso wieder fast jeder wechselt.