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Thema: Gentoo 2008.0 freigegeben

70 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
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Von cha am So, 6. Juli 2008 um 16:18 #
.. endlich, das wurde aber auch Zeit, denn die dumme Behauptung "Eine neue Version von Gentoo bedeutet im Wesentlichen nur neue Installationsmedien" stimmt so ganz und gar nicht. Die neuen Profile sind nämlich um einiges ausgewogener als die alten und alleine deshalb lohnt sich schon eine Neuinstallation mit den neuen Profilen (es sei denn man will sich durch den Dependencyjungle wühlen).
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    Von energyman am So, 6. Juli 2008 um 16:28 #
    häh? 'Neuinstallation'?

    Was soll der Blödsinn? einmal den symlink umlegen, und VIELLEICHT emerge -a --newuse world, fertig. War bisher so, wird auch so bleiben.

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    Von Jojo am So, 6. Juli 2008 um 16:29 #
    Warum damit neu installieren? Du kannst das Profil im laufenden System umstellen und wenn man selbst Hand angelegt hat an make.conf, ist es eh egal.
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      Von cha am So, 6. Juli 2008 um 16:40 #
      Wie ich schon sagte, falls sich jemand freiwillig durch den Dependencybrei bei einer Profiländerung auf ein neues "Major"release schlagen will, darf er dies gerne tun - von den vielen liegen gebliebenen "Müll"dateien will ich gar nicht erst sprechen.
      Wer mir nicht glaubt soll's selbst probieren, viel Spaß, viel Zeit und noch viel mehr Nerven wünsch' ich euch.
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        Von genstorm am So, 6. Juli 2008 um 16:44 #
        Ja, toller dependency-Dschungel. Geschwind das Profil umgebogen auf 2008.0 desktop, emerge -NuvaD world, 15 Pakete re-emerged, fertig, hab das schon vorige Woche erledigt.

        Die Profile spielen wirklich nur eine untergeordnete Rolle wenn man in der make.conf eigene USE-Flags definiert, eine Neuinstallation deswegen ist völliger Schwachsinn.

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        Von Jojo am So, 6. Juli 2008 um 16:46 #
        Oft genug probiert. Und von 2007.0 auf 2008.0 brauchte genau eine Reinstallation (openldap wegen USE=minimal). Oder meinst du was anderes?
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          Von genstorm am So, 6. Juli 2008 um 16:50 #
          Das meine ich ja - die Änderungen sind bei jedem individuell. Bei mir kam 'multilib' dazu und 'startup-notification', bei openldap 'minimal'. Wer das schon in der make.conf definiert hatte, für den ändert sich garnichts.

          Davon abgesehen bleibt kein Müll zurück. Wer sich dessen ganz sicher sein will: emerge --depclean --deep (Vorsicht, Liste kontrollieren) mit anschließendem revdep-rebuild.

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            Von Jojo am So, 6. Juli 2008 um 16:52 #
            Fairerweise muss man sagen, dass dort nicht alles erwischt wird. pkgcore oder paludis räumen gründlicher auf, dazu habe ich noch ein Heimbauscript, das mal ab und an wirklich Müll aufräumt, aber auch Stunden lang läuft (einmal im Jahr).
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              Von genstorm am So, 6. Juli 2008 um 16:55 #
              Naja, das ist aber nichts, was jetzt speziell bei einem profile-switch anfallen und eine Neuinstallation rechtfertigen würde.

              Mir persönlich fallen eigentlich keine Zuwächse auf, der Speicherplatzbedarf bleibt ziemlich konstant und mein Gentoo-System ist drei Jahre alt. eclean -d distfiles und alle paar Monate ein --depclean reichen dafür locker aus.

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    Von Granini am So, 6. Juli 2008 um 18:17 #
    "dumme Behauptung", "Blödsinn", ...
    Wie wäre es wenn Ihr mal so schreiben würdet wie Ihr in echt redet? Oder redet Ihr auch in echt in so einem Ton?
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    Von fangorn am Mo, 7. Juli 2008 um 10:33 #
    Gelegentlich installiere auch ich Gentoo neu - wenn ein neuer Rechner dazukommt. Dann benutze ich zwar nicht zwangsläufig die offiziellen Installationsmedien (mein momentaner Favorit ist Grml) aber was wirklich nervt sind die Inkompatibilitäten, die sich über die Zeit zwischen den Release Stages und den aktuellen Paketen ansammeln. Die meiste Zeit (Benutzerzeit, nicht Rechenzeit) geht immer drauf, bis das "emerge system" sauber durchgelaufen ist. Der Rest läuft dann von alleine.
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Von Tobias am So, 6. Juli 2008 um 17:23 #
"Das Installationsprogramm wurde aktualisiert und kann nun eine Installation ohne Netzwerkzugang ausführen"
Das ist so falsch - eine Installation ohne Netzwerkzugang war bisher auch schon möglich, nur ist es nun die einzige Möglichkeit.

Achja, was "Mangelnde Aufmerksamkeit gegenüber Verwaltungsaufgaben" im Zusammenhang mit einer Meldung über ein neues Release für einen Sinn ergeben soll erschließt sich mir nicht so ganz ...

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Von dachs am So, 6. Juli 2008 um 17:40 #
Gentoo-Nutzer sind in meinen Augen alles Klimasünder. Da wird ständig der Rechner stundenlang sinnlos unter Volllast laufen gelassen - für wenige Prozent mehr Performance - i.A. nicht mal wirklich spürbar (alles andere ist reiner Placebo-Effekt). Rechnen wir doch nur mal: ein durchschnittlicher Desktop braucht unter Volllast etwa 150 Watt mehr als im Leerlauf bzw. 250 Watt verglichen damit, wenn er überhaupt nicht laufen würde. Wöchentliches emerge world kann gerne mal 5-10 Stunden dauern. Wären wir also im Jahr bei 135 kWh (bei einem fiktiven Strompreis von 20 Cent pro kWh sind das 27 Euro - in 4 Jahren hat man da eine Windows-Lizenz verpulvert). Geht man einfach mal von 100.000 Gentoo-Nutzern weltweit aus, sind das 13,5 MWh und damit kommen wir auf 2,7 Mio Euro - FÜR NICHTS! Leute wacht auf!

Es muss halt immer erst richtig weh tun, bis die Leute ihr Verhalten ändern *seufz*

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    Von Jojo am So, 6. Juli 2008 um 17:49 #
    Es geht nicht um Performance, sondern Flexibilität. Zumindest für mich und viele andere.

    Ach ja: Kommentarfunktionsbenutzer/Newsseitenleser sind in meinen Augen alles Klimasünder. Da wird ständig der Rechner stundenlang laufen gelassen, um eine Pseudodiskussion zu führen.

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      Von ccgx am So, 6. Juli 2008 um 17:59 #
      wo ist den gentoo flexibler? inwiefern?

      und ich glaub mein laptop verbraucht mal die paar stunden wo ich es laufen hab weniger strom als ein normaler rechner unter gentoo update volllast... (wobei selbst idle laptop laptop volllast schon ein unterschied is)

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        Von Jojo am So, 6. Juli 2008 um 18:08 #
        USE-Flags.

        "Die USE-Flags bilden eine Abstraktionsschicht für die Konfiguration der Funktionalität der einzelnen Pakete für Optionen welche sich nur während des Kompilervorgangs aktivieren lassen. So bestimmt das USE-Flag bluetooth den Einbau der Bluetoothunterstützung für den Fall das dass jeweilige Paket diese Unterstützung mitbringt - die Funktionalität lässt sich jedoch auch mit dem USE-Flag -bluetooth komplett abschalten. Die Implementation des An- und Abschalten von Funktionen kann dabei vom „ebuild“-Skript individuell umgesetzt werden - in der Regel werden die Optionen mit Hilfe von Configure-Optionen oder Patches realisiert. Die USE-Flags lassen sich mit Hilfe von Konfigurationsdateien sowohl zentral für alle, als auch speziell für einzelne Pakete konfigurieren." [Wikipedia]

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          Von dachs am So, 6. Juli 2008 um 18:21 #
          Und das bringt was gegenüber einzeln anwählbaren (fertigen) Paketen unter Debian & Co? Optionale Funktionen in Software sind in der Regel immer mittels dynamischer Bibliotheken realisiert (und wenn nicht, dann sind das minimale Sachen) und die werden dann halt in extra Pakete gepackt, die man ja nicht installieren muss.
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            Von Jojo am So, 6. Juli 2008 um 18:33 #
            Zum Beispiel möchte ich Emacs auf einem headless-Server haben. USE=-X schaltet die ganzen grafischen Komponenten ab (sie werden dem Binary gar nicht erst hinzugefügt). Die entsprechenden Bibliotheken sind auch nicht notwendig. Alles aus einem Paket und nicht emacs-X versus emacs-console.
            Ein besseres Beispiel ist aber Apache oder PHP, die sich mit mehreren Dutzend sich teilweise gegenseitig ausschließenden Features bauen lassen. Eine Binärdistribution muss sich jetzt entscheiden, welche Varianten sie einbaut. Bei Gentoo gibst du genau vor, was du haben möchtest, was auch vom Sicherheitsstandpunkt her Vorteile bietet.
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            Von Kind am So, 6. Juli 2008 um 21:43 #
            Dann sag mir mal wie ich den esd, arts, avahi, portmapper und den anderen Ballast nicht mit installiere? Warum? Weil ich's will.
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        Von fangorn am Mo, 7. Juli 2008 um 10:29 #
        Es mag noch nicht zu dir durchgedrungen sein, aber wenn man weiß was man tut bekommt man mit Gentoo einen Rechner, der genau das tut was er tun soll - und keinen Deut mehr! Ich habe die Distributionen hassen gelernt, in denen im Hintergrund immer undurchsichtige Prozesse laufen, die undurchsichtige Aufgaben erledigen, die irgendwann zu undurchsichtigen Fehlermeldungen führen. Bei Gentoo weiß ich, was im Hintergrund läuft, weil ich es selbst eingerichtet habe.
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      Von Chefbrezel am Mo, 7. Juli 2008 um 01:32 #
      Ja klar: Gentoo lässt die Polkappen schmelzen.
      Übrigens, Gentoo hat auch John F. Kennedy ermordet
      und wer den Reichstag angezündet hat, braucht ich
      Dir nicht mehr zu erklären.
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    Von cha am So, 6. Juli 2008 um 18:01 #
    Du fährst sicher Auto (und ziemlich unwahrscheinlich kein Biodiesel),
    du lässt dir die Haare mit einem Elektrorasierapparat schneiden (oder schneidest selber, aber sicher nicht mit einer Schere),
    du schaust vermutlich Fern oder hast dies zumindest lange Zeit getan,
    du machst das Licht Abends an damit du in deinem Zimmer besser sehen kannst,
    du hast ein Telefon welches dauerhaft in die Steckdose gesteckt ist,
    du hast einen MP3-Player den du aufladen musst oder mit dreckigen Batterien bestückst...

    ... jetzt die Frage - brauchst du das alles? Nein!
    Also fass dir erst mal an die eigene Nase, denn das hier sind Dinge, auf die man ebenso verzichten kann wie auf Gentoo.
    Wobei ich persönlich eh immer während meiner Arbeit im Hintergrund kompiliere, da ist der Laptop sowieso an. Welchen Sinn ergibt dein Geschwätz also? Richtig: Gar keinen.

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      Von Jojo am So, 6. Juli 2008 um 18:09 #
      Und das Laptop verbraucht dann mehr Strom. Erster Hauptsatz der Thermodynamik: Von nichts, kommt nichts.
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      Von dachs am So, 6. Juli 2008 um 18:18 #
      "Du fährst sicher Auto (und ziemlich unwahrscheinlich kein Biodiesel),"

      Muss ich dich leider enttäuschen - bin überzeugter Fahrradfahrer (und damit in der Stadt auch noch schneller unterwegs als mit jedem Auto). Biodiesel macht die Sache übrigens kein bisschen besser - die *aktuell sichtbaren* Auswirkungen (nämlich der Preis - und das ist noch eine harmlose Auswirkung!) werden ja beispielsweise auf dem G8-Gipfel "diskutiert". Aber das ist nicht der richtige Ort, das zu diskutieren.

      "du lässt dir die Haare mit einem Elektrorasierapparat schneiden (oder schneidest selber, aber sicher nicht mit einer Schere),"

      Nur die Ecken - der Rest wird klassisch mit Schere gemacht.

      "du schaust vermutlich Fern oder hast dies zumindest lange Zeit getan, "

      Auch hier muss ich dich enttäuschen - seit meiner Kindheit gabs in unserem Haushalt keinen Fernseher. Damals fand ichs blöd, heute bin ich froh drüber.

      "du machst das Licht Abends an damit du in deinem Zimmer besser sehen kannst,"

      Ja, eine Stromsparlampe - von der Energie, die dein Rechner schluckt, kann ich die dutzende Stunden laufen lassen.

      "du hast ein Telefon welches dauerhaft in die Steckdose gesteckt ist,"

      Klassisches analoges Telefon braucht keine zusätzliche Stromversorgung.

      "du hast einen MP3-Player den du aufladen musst oder mit dreckigen Batterien bestückst..."

      Den benutze ich nur, wenn sehr schlechtes Wetter ist und ich deshalb den ÖPNV statt meines Rads benutzen muss. Effektiv also vlt. 5-10 mal pro Jahr aufladen - mit der aufgenommenen Energie compiliert dein Gentoo nichtmal 10 Minuten lang.

      "Also fass dir erst mal an die eigene Nase, denn das hier sind Dinge, auf die man ebenso verzichten kann wie auf Gentoo."
      Der Vergleich hinkt aber ziemlich... hier gehts drum, dass man ohne auf irgendwas verzichten zu müssen, Energie einsparen kann. Verzicht ist die nächste Stufe - die wir aktuell noch nicht gezwungen sind zu erklimmen, doch die Realität wird uns ziemlich bald einholen.

      "Wobei ich persönlich eh immer während meiner Arbeit im Hintergrund kompiliere, da ist der Laptop sowieso an"

      Die Zeiten, in denen Rechner im Leerlauf genauso viel wie unter Volllast geschluckt haben, sind seit ca 15 Jahren Geschichte. Wenn ich arbeite verbraucht mein Laptop ca. 13 Watt - unter Volllast sind's dann aber gerne mal 40 Watt. Also nix von wegen "sowieso an"! Naja die typische westeuropäische Wohlstandsmentalität - wir lösen Probleme, in dem wir sie ignorieren. Im Zweifelsfall sind andere (Spekulanten, Entwicklungsländer etc.) dran schuld, dass es uns schlechter geht.

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        Von cha am So, 6. Juli 2008 um 19:23 #
        Normalerweise reagiere ich auf Leute nicht, die Beiträge zerhäckseln um so den Sinn komplett zu verfremden - aber einen Tip gebe ich dir:
        hättest du früher nicht so viel rumgemeckert dass du kein Fernsehen darfst, dann hätte deine Fähigkeit zu lesen & verstehen soziale Verhältnisse angenommen und du hättest nicht den Unsinn mit "nix von wegen "sowieso an"!" geschrieben, denn wie du noch nachlesen kannst, steht mein Laptop dank physikalischer Berechnungen sowieso unter Vollast.

        Aber naja, hier hast'n Stück Kuchen, Fleisch macht wie wir seit Black&White wissen Trolle nur noch agressiver.

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          Von füsicker am So, 6. Juli 2008 um 21:49 #
          AUA! Na mit der Physik stehen wir wohl ein wenig auf dem Kriegsfuß, wie? "Läuft sowieso unter Vollast" sagt über die verbrauchten Wh mal gar nichts aus, die Frage ist, läuft WIE LANGE (von mir auch auch sowieso) unter Vollast. Die Rechenflops für die zusätzliche Kompilierarbeit wird die CPU wohl oder übel abarbeiten müssen, dabei wird sie zwangsläufig das ein oder andere Elektron verschieben müssen. Ich möchte für Dich schwer hoffen, daß Deine "physikalischen Berechnungen" sich nicht die gleichen Rechenoperationen teilen, wie das emerge ... sonst wird die Berechnung nämlich ein Flop und das zu bauende Paket ein unbrauchbares ferromagnetisches Abbild auf deiner Festplatte.
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            Von XCG am So, 6. Juli 2008 um 22:45 #
            Richtig, oder anders ausgedrückt:

            Energie = Leistung * Zeit

            Und Energie ist es was du bezahlst, sei es an der Zapfsäule oder beim Stromzähler.

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              Von gnuke am Mo, 7. Juli 2008 um 14:42 #
              Nicht das ich was zur eigentlichen Diskussion beizutragen hätte bzw. wollte - aber obige Gleichung ist strenggenommen falsch, denn es gilt:

              Energie = Leistung über die Zeit integriert

              was bei nicht zeitabhängigen Leistungen in deine Relation übergeht. Und wenn jetzt hier keiner lachen kann, dann weiß ich auch nicht ...

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          Von Lars am Mo, 7. Juli 2008 um 09:28 #
          Na, gottseidank macht Dein Computer die Rechnungen für Dich ...
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      Von anonymous am So, 6. Juli 2008 um 21:34 #
      In Abu Dhabi wird ein _riesiges_ Einkaufszentrum auf 18° klimatisiert. Bei 45° im Schatten. Das besondere ist das _offene_ Dach (!), in dem auch die kalte Luft 24/7 wieder rausgepustet wird. Und das war nur ein _kleines_ Beispiel.
      Bevor Du Dich jetzt wegen ein paar PCs und Rasierer aufregst ein freundlicher Ratschlag: einfach mal den Schnabel halten, Dich nicht verarschen lassen und vielleicht mal anfangen zu denken.
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        Von dachs am So, 6. Juli 2008 um 23:02 #
        ...faule Ausreden derjeniger, die zu bequem sind, selber was zu ändern - "DIE ANDERN SIND DOCH VIIIIEL SCHLIMMER!" - na und? Kann man deswegen nicht trotzdem mit einem guten Beispiel vorangehen? Und was spricht dagegen, solche Einkaufszentren bzw. Läden zu meiden? DAMIT kann man was erreichen. Die Realität wird uns früh genug einholen :(
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    Von energyman am So, 6. Juli 2008 um 18:31 #
    also von 'stundenlang' zu reden ist sowieso schonmal schwachsinn.

    Und so ein Typ, der eine Stunde ut2004, et, bioshock, oblivion oder crysis spielt verpulvert mehr Energie, als einer der eine Stunde lang im Hintergrund irgendwas kompilieren läßt.

    Im übrigen - all die Fusselpackete runterladen erzeugt im Netz einen ganz gehörigen Stromverbrauch - darüber schonmal nachgedacht?

    Ach moment, dachs - schon klar. Fressen, wühlen und scheißen.

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      Von dachs am So, 6. Juli 2008 um 18:42 #
      "also von 'stundenlang' zu reden ist sowieso schonmal schwachsinn."

      ach dein OpenOffice ist in 5 Minuten gebaut?

      "Und so ein Typ, der eine Stunde ut2004, et, bioshock, oblivion oder crysis spielt verpulvert mehr Energie, als einer der eine Stunde lang im Hintergrund irgendwas kompilieren läßt."

      Von Zockern haben wir auch nicht geredet, das ist eh noch mal eine Kategorie für sich...

      "Im übrigen - all die Fusselpackete runterladen erzeugt im Netz einen ganz gehörigen Stromverbrauch - darüber schonmal nachgedacht?"

      Ach du lässt dir den ausgedruckten Quellcode per Post zuschicken und gibst den ein?

      "Ach moment, dachs - schon klar. Fressen, wühlen und scheißen."

      Interessant, du kommst ohne Nahrungsaufnahme und -abgabe aus?

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        Von fuchs am So, 6. Juli 2008 um 21:30 #
        "ach dein OpenOffice ist in 5 Minuten gebaut?"

        zzZZZzz... jedes mal die gleiche leier die nur von unwissenheit zeugt. OpenOffice.org, Firefox und Co. gibts auch als -bin version.

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          Von dachs am So, 6. Juli 2008 um 22:58 #
          "OpenOffice.org, Firefox und Co. gibts auch als -bin version."

          Und warum dann noch Gentoo einsetzen? Damit irgendwelche unbedeutenden kleinen Systemkomponenten "optimiert" werden? Ihr habt doch nen Knall! :D

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            Von Knaller am Mo, 7. Juli 2008 um 14:01 #
            Gut zu lernen das Tools wie OOo, FF und TB ein "Linux" ausmachen und der Kernel, das GNUland und z.B. X11 die unbedeutenden kleinen Systemkomponenten darin sind. Danke für die Klärung meinens wohl bisher falschen Weltbildes, ich dachte immer es sei andersrum. :)
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        Von energyman am So, 6. Juli 2008 um 22:21 #
        >ach dein OpenOffice ist in 5 Minuten gebaut?

        in ungefähr 3 Minuten sogar. Ich lade das -bin Paket runter. Das benutz ich nicht oft genug, daß sich kompilieren lohnt.

        >Von Zockern haben wir auch nicht geredet, das ist eh noch mal eine Kategorie für sich...

        tja, aber so eine moderne Graphikkarte verpulvert das vielfache einer modernen CPU. Also?

        >Ach du lässt dir den ausgedruckten Quellcode per Post zuschicken und gibst den ein?

        Natürlich - nicht. Aber es ist nunmal ein Unterschied ob man ein mittelgroßes Paket runterlädt - oder 20 kleine die aufaddiert ein großes ergeben.

        >Interessant, du kommst ohne Nahrungsaufnahme und -abgabe aus?

        zwischendurch denke ich hin und wieder auch.

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    Von GentooUser am So, 6. Juli 2008 um 18:42 #
    Ich verwende gentoo und um ein ausgleich zu schaffen, leite ich mein dreckiges waschmaschinenwasser und co in meine klospülung.
    Und nein ich gehe nicht ins fitnessstudio und verplämper meine energie sinnlos, hab hier ein fahrrad stehen, mit dem ich meine akkus auflade.
    Außerdem habe ich eine solaranlage auf dem dach.

    Leute die einfach so ihr dreckiges waschmaschinenwasser wegschütten sind in meinen augen Klimasünder.
    Leute wacht auf!

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      Von der der das fahhrad will am So, 6. Juli 2008 um 19:44 #
      hey du mit dem fahhrad kannst du mal ne anleitung posten wie das das geschafft hast? ist eigentlich gar keine so blöde idee Fahhrad fahren und gleichzeitig batterien auflden ;) aber woher weißt du wann sie voll sind und mann müste doch bestimmt eine bestimmte geschwindigkeit einhalten ode rist das egal?
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    Von Nanometer am So, 6. Juli 2008 um 19:21 #
    250 Watt sollen normal sein? Achtet denn keiner außer mir vor dem Kauf auf den Stromverbrauch? :)
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    Von Lord am So, 6. Juli 2008 um 20:40 #
    Deine fiktive Rechnung hat überhaupt keine Aussagekraft, NULL NULL und nochmal NULL.

    Ich könnte genauso gut eine Rechnung dagegen aufstellen. Ein Gentoosystem ist in der Regel viel schlanker, bootet weitaus schneller, verbrät im Betrieb weniger, da Software optimiert und schlank. Es spart also permanent im Betrieb.

    5-10h emergen in der Woche??? Ich brauche noch nichtmal 24h, wenn ich meine komplette Installation neu emerge.

    So aber jetzt der komplette Dämpfer für deine Argumentation.

    Ein(mein) Athlon X2 4200+ System benötigt im Leerlauf 110W, bei Vollast sinds 145W, also gerade mal 35W mehr.

    150W mehr Verbrauch, LOL. Wie soll das gehen, wenn ein aktueller Desktop Prozessor gerade mal 65W TDP hat. Bei nem Emerge läuft nämlich nicht die GPU auf Hochtouren, sondern eben nur der Prozessor und evtl noch die Festplatte, wer geschickt ist, der emerged im RAM. Selbst Computerbild Leser sind ja besser informiert als du.

    Damit hast du dich also ganz schön blamiert und deine Binärpaketjunkies und sonstige Kollegen, die bei so einem Kommentar gleich jubeln.

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      Von gsbl am So, 6. Juli 2008 um 21:02 #
      Ich finde es echt Schade, das hier nicht ordentlich über so ein derzeit wichtiges Thema diskutiert werden kann.
      Möchte denjenigen nicht in schutz nehmen, der diese Diskusion eingeheitzt hat. Seine Daten sind in der Tat falsch.
      Mit einem hat er aber recht: Es wird mehr verbraucht durch gento und das sollte man nicht unter den tisch kehren.
      Es geht nicht um einen einzelnen Benutzer hier bei der Diskusion. Wenn jeder 10 euro mehr Mehrausgaben gegenüber einer binärdistri ^ hätte, und es 100000 user in de gäbe, hätten wir bereits
      1 million eur aus dem Fenster gekippt.
      Ach übrigens ich finde gento auch coool.
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        Von Biertrinker am So, 6. Juli 2008 um 21:37 #
        Und wenn 1000000 Menschen 2 Liter Bier trinken das 1,50€ kostet, kostet das 3000000.0€ die einfach in den Hals gekippt wurden. :O
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      Von dachs am So, 6. Juli 2008 um 22:53 #
      "bootet weitaus schneller"

      Also wenn ich mein Kubuntu mit dem meiner Gentoo-Kollegen vergleiche, sieht Gentoo bezüglich der Boot-Geschwindigkeit ziemlich alt aus - und NEIN, ich habe nicht viel neuere Hardware, als die.

      "5-10h emergen in der Woche??? Ich brauche noch nichtmal 24h, wenn ich meine komplette Installation neu emerge."

      Da ist dann aber auch die Hälfte aus fertigen Binärpaketen. Davon abgesehen: in 24 Stunden hab ich per debootstrap oder FAI (was effektiv auch nur debootstrap nutzt) an die 80 Systeme hochgezogen. Bis ich dann bei einem (bzw. allen) Rechner(n) die 24 Stunden wieder rein hab, kann ich die ach so viel langsamere Software ziemlich lange laufen lassen...

      "Damit hast du dich also ganz schön blamiert "

      Seit wann können sich Trolls blamieren? :p

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        Von Guy Incognito am Mo, 7. Juli 2008 um 09:50 #
        > Also wenn ich mein Kubuntu mit dem meiner Gentoo-Kollegen vergleiche, sieht Gentoo bezüglich der Boot-Geschwindigkeit ziemlich alt aus - und NEIN, ich habe nicht viel neuere Hardware, als die.

        Toll, mein Gentoo is nach 12s (von Grub aus) am Login-Prompt. Spätestens 5s später steht mein X. Das ganze natürlich ohne Suspend. So, baggert mein Bagger jetzt besser als der deines Kumpels?

        > Da ist dann aber auch die Hälfte aus fertigen Binärpaketen.

        Bullshit.

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    Von jojo am So, 6. Juli 2008 um 21:05 #
    Dein Post zeigt, dass du wenig Ahnung davon hast, wovon du redest. Wie leicht man die Ausführungsgeschwindigkeit von Code durch entsprechende Compilerflags drastisch optimieren kann, kannst du zB hier (http://www.linuxjournal.com/article/7269) nachlesen. Durch die sonstige Flexibilität von Gentoo gibt es auch an vielen anderen Stellen viel mehr - leicht zugängliche - Optimierungsmöglichkeiten als bei konventionellen Distributionen.
    Jetzt denk mal nach: Wenn du auf deinem Rechner andauernd rechenintensive Dinge tust, wie Kompilation von Code, Videos abspielen etc., wo wird zur Laufzeit wohl mehr Energie verbraten? Bei entsprechender Nutzung hebt sich das mit dem wöchentlich 5-10-stündigen emerge auf (BTW: wie oft und wie viel emergest du bzw wie langsam ist dein Rechner?!).
    Abgesehen davon: Wenn du wirklich Energie sparen willst, dann bau den nen Niedrigenergierechner mit 30W-CPU usw., so sparst du Energie! Und wenn du Energieverschender suchst: Such dir irgendwelche Windows-Gaming-Freak mit 700W Netzteil und externer Grafikkartenstromversorgen...

    energiesparende Grüße

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      Von Lars am Mo, 7. Juli 2008 um 09:38 #
      Optimieren muß aber auch gekonnt sein, das spreche ich dem ein oder anderen Gentoo-Nutzer allerdings ab. Viele gehen nämlich her und hauen mal so alles an Optimierungsflags rein was geht. Das Ergebnis sind dann allerdings instabile Speicherfresser.
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        Von Kluger am Mo, 7. Juli 2008 um 14:18 #
        Natürlich so ist es überall, seit neustem muss jede Distri für Idioten gemacht sein und wenn nicht, dann ist sie Müll. Denn der User gibt vor wie der Dev das System zu designen hat, die Blödmarkt-Generation will mitspielen und *buntu ist nur für Kinder die keine Ahnung haben. ^^
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          Von Lars am Mo, 7. Juli 2008 um 16:39 #
          Das habe ich nicht behauptet. Mir ist letztlich völlig egal, was die anderen auf ihren Kisten laufen lassen. Selber hatte ich auch eine Zeitlang gentoo am laufen. Es gefiel mir eigentlich ganz gut, lediglich das Verhältnis von Nutzen/Aufwand stand für mich persönlich in keinem guten Verhältnis.
          Ganz nebenher ist Dein Kommentar ziemlicher Schwachsinn, es gibt auch Leute mit ner Menge Ahnung, die Ubuntu, SuSE oder sonstwas nutzen. Ahnung definiert sich nicht darüber wie aufwendig es ist sein Lieblingssystem aufzusetzen!
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            Von Kluger am Di, 8. Juli 2008 um 08:23 #
            ^^ <--- Schon mal gesehen?

            Werd mal locker, das war kein Angriff sondern eine Bestätigung. Sowas nennt man überzogene Darstellung, kurz gesagt bedeutet der Schwachsinn: "Es gibt überall ein paar die es besser sein lassen sollten."

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        Von jojo am Mo, 7. Juli 2008 um 15:43 #
        Nun ja, über die Kenntnis der Gentoo-Nutzerschaft von Compilerflags lässt sich nur mutmaßen... Aber wer vom System keine Ahnung hat, kann sich selbst mit einer Standarddistributionen sehr schnell ein instabiles, langsames System zusammenstricken. IMO ist es ohnehin nicht ganz einfach eine Mainstream-Linuxdistribution auf einem Desktop-Rechner mit wenig Arbeitsspeicher vernünftig zum Laufen zu kriegen...
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    Von rudifaxe am So, 6. Juli 2008 um 21:11 #
    Hört auf zu atmen und zu furzen, damit würde das Klima gerettet!

    ;-)

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      Von fbtdb am So, 6. Juli 2008 um 22:52 #
      Da ist mehr dran, als man denkt :) Der beste Weg das Klima zu schützen ist Selbstmord. Aber da man sich darauf logischerweise nicht einlassen will, muss man eben andere Wege finden.
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    Von uiae am Mo, 7. Juli 2008 um 00:12 #
    Also mein Laptop mit Gentoo drauf braucht täglich im Schnitt etwa 10-15min, um aktuell zu bleiben.
    Und das ist der kleinste Turion X2, den es gibt, also nicht wirklich schnell, das Gerät.
    Glaubst du, es reißt es raus, wenn der täglich für 15min mal 40W statt 15W braucht?

    Ganz ehrlich, da haben viele andere Dinge deutlich mehr Sparpotential.
    Viele Menschen hören zum Beispiel Radio, so ein Radio zieht schon auch mal ein paar Watt aus der Steckdose.
    Da das aber deutlich mehr machen, summiert sich das alles schön auf.
    Aber müssen die wirklich alle Radio hören?

    BTW:
    Ich habe einen alten PII mit 350 MHz als Server laufen. Früher Suse, nun Gentoo.
    Unter Gentoo liegt der Durchschnittsverbrauch pro Tag unter dem Verbrauch zu Suse Zeiten.
    Und ja, ich hatte auch Suse gut konfiguriert.
    Es ist nicht immer alles so Schwarz-Weiß, wie du das gerade darstellst.

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    Von Anna Naß am Mo, 7. Juli 2008 um 06:23 #
    Irgendwo haste schon recht!

    Und vom CO2 mal abgesehen ist das Selberkompilieren mit unterschiedlichen Kompileroptionen mal unterschiedliche USE-Variablen ein echter Gau für die Qualitätssicherung.

    Eine Distribution, die allen Usern dieselben Binärpakete gibt, hat deutlich besser reproduzierbare Bugs. Wen schert es da, wenn es Emacs mal mit und mal ohne X-Support als Paket gibt? Das ist 2mal bei den Machern gebaut worden und nicht [hier_Phantasiezahlen_einsetzen!]mal unterschiedlich bei den Gentooern...

    Wie?!?!? Die meisten Pakete benutzen Gentooer doch mit Standardeinstellungen?

    Warum dann unbedingt selber kompilieren?

    Wär'n Fuchschwanz an der Wlan-Antenne nicht vielleicht sogar noch viel besser fürs Ego als diese dauernde Kompiliererei?


    Kein Bussi für --fomg-optimized!

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      Von Rudi am Mo, 7. Juli 2008 um 08:52 #
      ...und ich dachte, Software-Entwickler ermöglichen nur configure-Optionen, die auch funktionieren sollen. Wer seine Software nicht von Gentoo-Usern verunstaltet haben will, stellt halt keine Optionen zur Verfügung.

      Und die Standardeinstellungen beziehen sich vermutlich nicht auf die Architektur. Sicher kannst du dich auch auf -mcpu=i386 beschränken. Wer braucht schon MMX, SSE und dergleichen?

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      Von Guy Incognito am Mo, 7. Juli 2008 um 09:46 #
      > Und vom CO2 mal abgesehen ist das Selberkompilieren mit unterschiedlichen Kompileroptionen mal unterschiedliche USE-Variablen ein echter Gau für die Qualitätssicherung.

      Gentoo-User und -Entwickler tragen zur Qualitätssicherung bei, denn gerade wegen der Vielfalt der Konfigurationen, die sie benutzen, finden sie viele Fehler in den Programmen und Build-Systemen. Das kommt allen Linux-Nutzern zu Gute.

      > Die meisten Pakete benutzen Gentooer doch mit Standardeinstellungen?

      Warum sollten sie dann Gentoo verwenden? Die, die das machen, sind doch genau die, die früher oder später von Gentoo abwandern. Außerdem widerspricht dies dem Argument, Gentoo wäre ein Qualitätssicherungsgau. Wenn alle dasselbe machen, gibts auch dieselben Fehler bei allen ...

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    Von Lars am Mo, 7. Juli 2008 um 09:23 #
    Also auf die Klimaerwärmung warte ich schon lange, dann muß ich nämlich nicht mehr in den Urlaub Richtung Süden fliegen.
    Das mit derr Erwärmung ist doch auch nur eines der vielen Versprechen, die die Politiker nicht einhalten können.
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    Von AllesEgal am Mo, 7. Juli 2008 um 17:25 #
    Im schlimmsten Fall rotten wir ein paar Tierarten aus. Dank der Evolution haben wir bald welche, die besser angepasst sind. Im, für uns, allerschlimmsten Fall, rotten wir uns aus. Im Endeffekt dem Planten auch egal. Alles nur Moleküle. Und Rechenschaft muss ich nach meinem Ableben auch keinem für meine Klimaanlage ablegen. ^^

    Der einzige sinnvolle Grund hier und da etwas Energie zu sparen liegt beim Geld.

    Oder wir gliedern 95% der Menschen aus dem modernen Leben aus und lassen Maschinen die elitären 5% bemuttern. Wäre auch toll, dann löst sich das Klimaproblem ebenfalls.

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    Von gf am Mo, 7. Juli 2008 um 21:50 #
    Ich denke grüne Faschisten sind in unseren Breiten die größte "Umweltbedrohung".

    Ich freue mich jedenfalls, dass Gentoo es endlich zur 2008.0 geschafft hat,
    hab mir schon ein bisschen Sorgen um die Distri gemacht.

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Von Pirx Voom am Mo, 7. Juli 2008 um 08:30 #
Hallo,

bin recht unbedarft bei diesem Thema habe nur das ein oder andere aufgeschnappt.

Kann mir bitte jemand erklären wo der Sinn bei einer Gentooinstallation von der LiveCD ist? Geht dann nicht der ganze systemangepasste Gentoosinn flöten?

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    Von Rudi am Mo, 7. Juli 2008 um 08:48 #
    Nein, das hast du falsch verstanden. Was von der CD kommt, ist der Quellcode der Programme, keine Binärpakete. Ist vielleicht ein bisschen ungünstig formuliert.
    Der einzige Nachteil an der Installation von der LiveCD ist, dass die Quellen nicht tagesaktuell sind sondern eben der Stand von Anfang Juli.
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    Von scrandy am Mo, 7. Juli 2008 um 23:44 #
    Gentoo wird im Gegensatz zu den meisten Distributionen nicht automatisch installiert, sondern die Installationsschritte (Pakete Installieren, Partitionieren...) werden in der Regel von Hand nach einer Anleitung ausgeführt. So lernt man eine ganze Menge über das System und weiß später genau was im Hintergrund abläuft und findet so Fehler schneller.

    Der Vorteil einer guten Live-CD ist, dass sie eine gute Installations-Umgebung schafft in der man die ersten Befehle eingibt und die ersten Schritte macht. Zum Beispiel haben neue Live CDs bessere Treiberunterstützung für Netzwerk, Raid und aktuelle IDE-Controller und ermöglichen so erst eine Reibungslose Installation. Außerdem enthält eine Gentoo Installations-CD meist auch mehr Hilfen wie eine X-Umgebung mit Browser und anderen Spielereien. So kann man zum Beispiel die Anleitung im Browser offen halten oder in mehreren Konsolen unabhängige Kommandos eintippen. es handelt sich bei der Live-CD jedoch auf keinen Fall um eine Paketsammlung die alternativ gebootet oder auf die Platte gespielt werden kann. Stattdessen ist es lediglich eine Arbeitsumgebung zum installieren, was übrigens mehr oder weniger jede Live-CD leisten kann - ist eben Geschmackssache.

    Was letzten Endes Zählt ist das Paket-System und die grandiose Dokumentation, die man nur bei Gentoo finden kann. Wer einen ähnlichen Ansatz ohne Sourcen-System möchte kann übrigens auch Arch-Linux nehmen. Dann braucht man auch nicht Ewigkeiten über Energiekosten zu streiten und jeder nimmt halt das was ihm gefällt. Ich bleib jedenfalls bei Gentoo!

    eselect profile set 14 && emerge --sync && emerge -DuNav world

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