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Mi, 9. Juli 2008, 11:46

Unternehmen

Google gibt »Protocol Buffers« frei

Google hat ein Programmpaket für den effizienten Datenaustausch zwischen Anwendungen als freie Software veröffentlicht.

Will man strukturierte Daten zwischen Programmen austauschen, so ist in vielen Fällen XML die universelle Sprache für diesen Zweck. Da sich die Daten in XML selbst beschreiben, ist eine Änderung der Datenstrukturen jederzeit möglich. Die Anwendungen können neu hinzugekommene, für sie unbekannte Daten ignorieren. Ebenso können neue Versionen der Anwendungen Daten, die sie nicht mehr benötigen, ignorieren.

Die Google-Entwickler halten allerdings XML für nicht auf ihre Größenmaßstäbe anwendbar. Sowohl das Kodieren als auch das Dekodieren von XML und das Format selbst haben einen erheblichen Overhead, der für die große Zahl von Kommunikationsvorgängen in den Anwendungen von Google zu hoch ist.

Die Entwickler haben daher ihr eigenes Format entworfen, das ebenso wie XML plattformunabhängig und in verschiedenen Programmiersprachen einsetzbar ist. Sie geben diese »Protocol Buffers« nun unter der Apache 2.0-Lizenz für alle Interessenten frei.

Protocol Buffers sind eine Methode, strukturierte Daten auf effiziente und erweiterbare Weise zu kodieren - nach Angaben der Entwickler eine Größenordnung effizienter als XML. Die Kodierung kann als Dateiformat zum Speichern von Daten und zur Übertragung bei der Kommunikation zwischen Programmen verwendet werden. Zur Definition des Formats wird eine eigene einfache Sprache verwendet, die von einem Compiler in Klassen für die gewählte Programmiersprache übersetzt wird. Das Verfahren ist ähnlich wie bei bekannten IDLs (Interface Definition Languages). Jedoch sind die Protocol Buffers nach Angaben der Entwickler wesentlich einfacher, da sie sich auf die wichtigsten Datentypen beschränken.

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