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Thema: OpenSuse Build Service 1.0 veröffentlicht

1 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von Kubuntu-User am Fr, 11. Juli 2008 um 00:56 #
Mandriva ist, was das Marketing angeht, ein Beispiel, dass, wie ich finde, sehr gut in Deine Beschreibung passt. Die Distribution lief bei mir noch auf jeder Hardware mit Anhieb und gleich mit 3D-Unterstützung und was sonst noch alles zu den "Sorgenkindern" gehört hat. Im ersten Moment also das Erlebnis, dass man noch jedem Neuling/Umsteiger/Erfahrenen wünscht. Arbeitet man länger mit dem System, kommen jedoch früher oder später Fragen auf, die man alleine eben nicht mehr lösen kann.

Was da hilft, ist eben einfach nur die Gemeinschaft. Und obwohl man bei Mandriva eigentlich den Standpunkt vertreten müsste, dass ihr System gut ist - irgendwie kommt man gegen die Ubuntu-Welle nicht an. Hier und da liest man von irgendwelchen Einrichtungen bspw. im Ursprungsland Frankreich, die auf Mandriva setzen. Das wars dann aber auch schon. Wenn schon eine Firma hinter einer Distribution steht, die mal eben nicht nur Unternehmen ansprechen soll, sondern "Du und ich", warum kümmert sich dann keiner darum, dass die Leute auch was von der Distribution erfahren, erleben, sehen wollen.

Ich bin nun zwar seit langem erfolgreicher Kubuntu-User. Dennoch schaue ich ab und zu dank VirtualBox über den Tellerrand und installiere mir die ein oder andere als anfängerfreundlich angepriesene Distribution. Kurz gesagt möchte ich sehen, ob ich meinen Freunden und Bekannten demnächst vielleicht "DIE LINUX-DISTRO" empfehlen kann. Und so stelle ich fest, dass openSUSE oder Mandriva gleichauf mit meinem bisherigen Kubuntu sind. Woran es immer scheitert, dass ich das System kaum länger als eine Woche nutze - wie nun schon oft erwähnt - der Support durch die sog. Community.

Nun könnte man sich ja fragen, warum ausgerechnet Ubuntu in diesem Punkt erfolgreicher zu sein scheint. Liegt es an den kostenlosen CDs? Wohl kaum! In den heutigen Zeiten besitzt doch schon die breite Masse an LINUX-Interessierten eine Flatrate und lädt sich eine solche CD selbst herunter. Was ist es dann? Irgendwie denke ich schlußendlich immer wieder an den Ursprung bzw. die Bedeutung des Wortes "Ubuntu". Der Name ist nicht nur geschickt gewählt. Er bedeutet ja angeblich genau das, worum sich scheinbar in der LINUX-Welt, allgemeiner in der OpenSource-Welt, eigentlich doch auf der ganzen Welt alles dreht: die Gemeinschaft - die sich hilft und gegenseitig unterstützt und damit erst "so richtig" vorwärts bringt.

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