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Mi, 9. Juli 2008, 18:09

Software::Distributionen::OpenSuse

OpenSuse Build Service 1.0 veröffentlicht

Der OpenSuse Build Service ist ab sofort in der Version 1.0 als Download verfügbar und bietet alle Funktionen, die auch den OpenSuse-Entwicklern zur Verfügung stehen.

Der Build-Service war seit geraumer Zeit in Entwicklung und wurde Anfang 2007 offiziell veröffentlicht. Die ursprünglich unter dem Namen »Open Build Framework« entwickelte Architektur wird bereits seit Ende Mai 2006 bei Novell intern eingesetzt und ermöglicht, Pakete für die OpenSuse-Distribution oder auch für andere Distributionen zu erstellen. Der Dienst soll ein einfacheres und schnelleres Erstellen von Binärpaketen ermöglichen, die direkt aus dem offiziellen Quellcode von Projekten generiert werden.

Mit der stabilen Version 1.0 sind laut Joe »Zonker« Brockmeier alle Features des Systems vollständig, die die Zusammenarbeit der OpenSuse-Gemeinschaft mit externen Entwicklern ermöglichen. Entwickler können nun Beiträge zu OpenSUSE direkt bei build.opensuse.org einreichen und von der existierenden Plattform profitieren, ohne dass sie selbst verschiedene Rechner oder Compiler-Farmen für verschiedene Distributionen und Architekturen einrichten müssen. Nutzer dagegen sollen vor allem aus der Aktualität der Pakete Vorteile ziehen.

Der Build Service kann entweder über die Web-Schnittstelle oder über Kommandozeilenwerkzeuge benutzt werden. Eine einfache Form der Zusammenarbeit hatte der Build Service von Anfang an eingebaut. Jetzt ist dieses Feature so erweitert, dass es auch im großen Maßstab funktioniert. So soll es möglich sein, eine vollständige Version von OpenSUSE, beispielsweise die Entwicklerversion »Factory«, zu erstellen. Ferner sind Entwickler auch in der Lage, mit dem OpenSuse Build Service Pakete für andere Distributoren wie CentOS, Debian, Fedora, Mandriva, Red Hat und Ubuntu zu generieren.

Der OpenSuse Build Service 1.0 steht unter den Bedingungen der GNU General Public License Version 2 (GPLv2) als Quellcode zum Download bereit.

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