Der Preis ist ja noch fair, 60 Tage Installationssupport ist in Ordnung, zwar ist Ubuntu keine Langzeitempfehlung was Distributionen angeht, aber für einen Umstieg und zum kennen lernen ist der Preis meiner bescheidenen Meinung nach gerechtfertigt.
Nicht nur darum geht es. Viele Leute wissen einfach nicht, was Linux ist, weil sie nie damit in Berührung kommen. Es ist einfach ein weiterer Marketing-Aspekt.
Apropos: Ich träume ja schon ewig davon, dass sich die großen Linux-Firmen mal zusammenschließen und eine Werbekampagne mit Fernsehspots und ähnlichem Schnick-Schnack starten...
Weil Ubuntu meiner (persönlichen) Erfahrung nach besonders im Businessbereich nichts zu tun hat, Inkonsistenzen, kaum Möglichkeiten zur einfachen Paravirtualisierung mit Xen, keine von der Distribution mitgelieferten Plugins und Macros für OOo (okay, dies ist eine Kleinigkeit, aber auch Kleinvieh macht mist).
"im Businessbereich nichts zu tun hat," Was meinst du mit "zu tun hat"? Meinst du etwas wie "zu bieten" oder "zu suchen"?
Abgesehen davon finde ich den Schwenk von "Langzeitempfehlung" auf "Businessbereich" etwas unschön. Hey, es gibt auch langjährige Privatlinux User :)
Im Endeffekt liest sich dein Text als ob du gerne RHEL und SLES nutzt. Das ist völlig ok, nur hat Ubuntu nicht zwangsläufig die gleiche Zielgruppe. Im Gegenzug zu deiner Aufzählung nenne ich dir eine gute Community und das es auf Debian bassiert. Mal im ernst: Du kannst unter Linux kaum "langjähriger empfehlen" als Debian und darauf aufbauende Distries.
Gut, am Ende eine Geschmacksfrage, aber ich halte eine gute Community und eine solide Basis wie sie Ubuntu durch Debian hat für wesentlich wichtiger als Nachrüstbare Faktoren wie Xen und ein paar OOo Macros.
Dafür hat Ubuntu wiederum die Schwäche bei jedem Release neue Fehler zu produzieren. Ziemlich bescheuert, kann man aber immerhin umgehen in dem man halt etwas wartet. Ubuntu reift halt mit jedem Release ;)
Generell finde ich gibt es unter den großen Distries kaum eine die man nicht gut nutzen kann. Ich habe auch Jahrelang (trotzt herblassender Blicker vieler ) erfolgreich und zufrieden SUSE genutzt und einige Release durchgemacht (inklusive Updates).
Ist nicht gerade das gute an Linux das jede Distrie nur eine Sammlung von Software ist, und man selbst entscheiden kann was man daraus macht?
Und warum sollte man das System nicht für lange Zeit verwenden? Ich bin nach Jahren des Durchprobierens von SuSE bis LFS (am meisten Debian) mit Ubuntu sehr zufrieden - auf dem Server würde ich auch Debian oder CentOS nehmen, aber auf Workstations...
Ubuntu ist sehr schoen, gerade auch fuer Anfaenger, in dieser Rolle vielleicht vergleichbar frueheren SuSE-Versionen. Wer dann Blut geleckt hat, mag gerne auch mal eine andere Distri probieren, oder auch einfach bei Ubuntu bleiben. Gerade fuer Leute, die davor zurueck schrecken, Programme selber zu kompilieren etc., bietet Ubuntu doch die Kombination der soliden Debian-Grundlage mit aktuellen Programmen. Das ist doch seinen Preis wert. Und, wie letztens noch zu lesen war, gibt es auch in den USA reichlich Leute, fuer die ein Breitbandzugang unerreichbar ist - sollen die eine Woche lang downloaden? Da sind 20 $ durchaus fair.
Ich habe mir allerdings meine jeweiligen Distris immer auf irgenwelchen Heft-CDs gesucht, das geht auch.
gerade Debian/Ubuntu ist das ideale System, wenn man mal selbst was übersetzen muss. Die Sources in die apt-Quellen und packages.ubuntu.com gefragt. wenn configure oder der Build meckert, und alle Dependencies existieren einfach, ein hinreichend frisches System vorausgesetzt (Debian Testing, Ubuntu Development oder neues Stable).
Wie Du zu der Aussage kommst, dass selbst kompilieren irgendwie schwer sei auf dem System ist mir ein Rätsel?!
Ich würde nur sagen, dass dank gcc-snapshot (stets der letzte einigermassen taugliche gcc aus SVN) etc. ich besonders selten den Bedarf habe, selbst zu kompilieren, da es alles irgendwie schon gibt, wenn's irgendwie taugt.
Ob "ihr" es wahrhaben wollt oder nicht, das Schwerkraftzentrum der Freien Software ist und bleibt Debian. Bei einigen besonders wichtigen Paketen mögen die kommerziellen ihre Finger tiefer drin haben, aber Niemand sonst hat so viele, so umfangfreiche Pakete. Dass daraus nicht direkt die benutzbarste Distribution für alle Einsatzzwecke (speziell Desktop) aus der Tüte fällt, macht ja Nichts mehr, seit es Ubuntu gibt.
Mir scheint sein Posting garnicht so negativ wie deine Antwort suggeriert :)
"Wie Du zu der Aussage kommst, dass selbst kompilieren irgendwie schwer sei auf dem System ist mir ein Rätsel?!"
Ich finde diese Aussage bei ihm garnicht, sondern nur die Aussage das es bei Ubuntu garnicht nötig ist da es schon so viel gibt.
"Ob "ihr" es wahrhaben wollt oder nicht, das Schwerkraftzentrum der Freien Software ist und bleibt Debian."
Auch dazu sehe ich nichts wo er das angezweifelt hat in seinem Posting. Wobei man durchaus darüber diskutieren darf ob Debian wirklich das Schwerkraftzentrum der freien Software ist, aber es ist zweifellos eine sehr wichtige Distrie, und ein Vorbild für andere durch seine Community Struktur.
Ubuntu ist die einzige wirkliche Langzeitempfehlung. das sag ich jetzt mal so provokant. SuSE lief bei mir nie so stabil wir Kubuntu. Debian ist für den Desktop viel zu kompliziert, da hab ich keinen Bock mehr drauf. Alles andere war irgendwie enttäuschend. Ich hatte schon die Hoffnung aufgegeben, aber Ubuntu hat eigentlich erst die nötige Qualität für denm normal user erreicht.
Du hast noch nie eine stabile Suse ausprobiert. Sehr schade. Ich möchte nicht wissen, welche Suse-Version(en) Du angetestet hast, um zu dem Ergebnis zu gelangen, dass das doch recht verbuggte Kubuntu stabiler sei.
Was läuft denn bei Kubuntu stabiler? Etwa der bei Suse nicht existente KDE3-"Dolphin"? Gnomes Synaptic? :-)
Von Crass Spektakel am Do, 10. Juli 2008 um 18:25 #
Herbst 2006 habe ich auf der Systems am Heise-Stand eine Ubuntu-Schachtel gekauft die wirklich ihr Geld wert war:
-Ein 200 Seiten dickes und Einsteigerfreundliches Handbuch,
-Eine Ubuntu-CD, eine DVD, eine Kubuntu-CD, eine DVD (seit damals verwende ich nur noch DVDs für die Ubuntuinstallation, das ist einfach eleganter auch wenn schwer bei ubuntu.com zu finden, gibts nur auf dvd-torrent.ubuntu.com)
-ein Ubuntu-T-Shirt das sogar mir paßt und nicht nur dem Kindersklaven in China
-mehrere Aufkleber und Buttons
und das alles für 10 - würde ich jederzeit wieder nehmen und sogar 20 wären noch ok.
>und nicht nur dem Kindersklaven in China Du bist böse! :-) Achso, meist du Afrika.. ne moment, mao WIkipedia... Vereinigtes Königreich? ach ne trifft nicht zu.
Hat die Box irgendeine Nummer wie ISBN oder so??? haben will!
Von Ex Ubuntu user am Do, 10. Juli 2008 um 21:03 #
Naja ob der Käufer damit so zufrieden sein wird ?
Die 8.04 version von Ubuntu ist extrem instabil und stürtzt dauernd ab obwohl es die LTS version also Lng Term Support ist. Wenn man unter Firefox das Flash Plugin installiert und dann im Internet surft dann friert alle 5 Minuten der Desktop ein und man muss reseten.
Im vergleich dazu läuft meine Debian Testing installation trotz wöchentlicher aktualisierungen richtig rund und vor allem stabil. Ubuntu ist eine sehr benutzerfreundliche ung gute Distribution, aber die vielen Bugs machen teilwesie ein effektiveas Arbeiten nahezu unmöglich.
Naja, vielleicht liegt der Fehler auch an deinem Rechner. Habe zwar selbst kein Ubuntu drauf sondern Etch, aber in meinem Bekanntenkreis kenne ich mehrere die es haben, berichten aber nicht ueber solch gravierende Probleme.
Hallo, nun ich kann das ganz und gar nicht bestaetigen. Habe seit gut 2 Monaten 8.04x auf einem 2. Rechner zum testen und spielen fuer die Kinder installiert und ich muss sagen, dass ich noch nie ein so stabiles Betriebssystem wie Ubuntu gesehen habe. Der Rechner ist bis heute noch nie abgestuerzt geschweige denn haengengeblieben. Im Vergleich zu XP, welches sich immer wieder aufhaengte oder bei nicht sachgemaessen runterfahren Probleme bereitetet zum Schluss bootete der Rechner sogar nicht mehr. Desweiteren ist der Rechner mit Ubuntu ruckzuck hochgefahren, mindestens doppelt so schnell wie unter Windows. Auch finde ich gut, dass es eigentlich jede menge SW, die nicht gekauft werden muss, vorhanden ist. Gut der Umstieg ist zu Beginn zwar etwas gewoehnungsbeduerftig, was die Dateistrucktur anbelangt, aber das gibt sich mit der Zeit. Zum anderen halte ich absolut gar nichts von Windows Vista und moechte daher schon mit Linux vertraut sein wenn XP von der Bildflaeche verschwindet. Ich kann nur sagen weiter so mit Ubuntu!
Naja, einige bekannte hatten die gleichen Probleme mit Firefox und Flash.
Wenn das bei anderen nicht auftritt dann um so besser ;)
Der Bug wird übrigens auch schon im Adobe Entwicklerforum und bei Ubuntu diskuttiert, bis die das ausgetüftelt haben mus ich halt ohne Flash leben oder Opera benutzen.
Ansonsten ist Ubuntu die beste Gnome Desktop Distribution die es momentan gibt, hab früher eigentlich immer KDE benutzt aber die neueren KDE versionen gefallen mit einfach nicht mehr sogut.
man kann wohl Ubuntu nur den Vorwurf machen, sich überhaupt mit Adobe zu beladen!
Natürlich gibt es da stete Probleme mit ihrem geschlossenem Zeug, und vermutlich in dem Fall im Zusammenspiel mit dem geschlossenen Grafiktreiber. Ohne den wären Freezes jedenfalls eher überraschend, wenn Flash das schaffen könnte, ganz alleine, dann wäre es ja ein Kernel-Bug. Aber da X im Kernel alles darf, kann es natürlich bei geeigneter Verwirrung, Stümperhaftigkeit der Entwickler von nVidia oder ATI, alles kaputt machen.
Kann ich so nicht bestätigen. Aber ich habe auch nicht Adobe Flash installiert sondern wenn ich mich recht erinnere libswfplugin. Wird neben Flash angeboten.
Von anderen Systemen habe ich schlechte Erfahrungen mit Flash. Auf Debian AMD64 (in 32bit chroot) mit NVIDIA Karten führt es zu massiven Memory leaks, die nach einigen Tagen zu >1GB Speicherverbrauch von xorg führen. Ist Flash, nach der Löschung des Flash Plugins tritt der Fehler nicht mehr auf.
Ich nutze hier die extra-problematische 64bit Version, und bisher ist schlimmstenfalls der Firefox abgeschmiert (als 8.04 ganz neu war), inzwischen funktioniert einfach ab und an Flash nicht. Das ist nicht schön, aber ist meilenweit von den von dir genannten "friert alle 5 Minuten der Desktop ein und man muss reseten". Davon habe ich ehrlich gesagt auch bisher noch nie gelesen (im Gegensatz zu Firefox abstürtzen).
Ansonsten wurden inzwischen die meisten Bugs gefixt. Ubuntu sollte man leider wirklich in den ersten Wochen mit Vorsicht geniesen, aber danach war eigentlich jede Version stabil.
Schuld hier dürfte die Politik sein auf jeden fall an einem vorgegebenen Datum zu releasen. Das nimmt die nötige Zeit für Betatests, oder anders formuliert: Ubuntu macht leider bei sich nur "Alphatests", die Betatests mit den dann folgenden sehr schnell veröffentlichten Fixen gibts erst nach Release.
Das ist eine sehr schlechte Idee von Ubuntu, aber berechenbar. Es fällt auch generell auf das in Foren bei jeder Version diese als sehr instabil bezeichnet wird, beim Release der Folgeversion diese dann aber doch sehr gut war. Das zeigt auch das Ubuntu durchaus weiss wie man ordentliche Patches veröffentlicht.
Falls es weiterhilft: Die Uptime meines Homerechners sind immerhin auch schon 18 Tage, nur wegen eines Kernelupdates hatte ich neu gestartet und eine 30 Tage Uptime beendet.
Zwar ist eine Uptime kein echter Messwert für Zuverlässigkeit, ich kann aber auch sagen das in dieser Zeit der GNOME Desktop/Nautilus oder X nie abgestürzt sind.
Das finde ich jetzt keinen besonders herrausragenden Wert, aber das was ich von einem Linux erwarte. Insofern bin ich aktuell zufrieden mit 8.04
Unser Schlafzimmerrechner läuft seit dem ersten Januar diesen Jahres ohne Eingriff (rund 190 Tage also). Seine Hauptaufgaben sind die Bereitstellung einer kleinen Webseite mit Bildern meiner Tochter und das Abspielen von Videos und DVB-T. Demnach läuft auf dem Rechner auch dauerhaft X (nvidia) und für den lieben Komfort ist eine Fernbedienung angeschlossen. Nebenbei ist er auch der Drucker-Server für unsere Laptops. Die Fernbedienung steuert Amarok als Musikplayer (auch dauerhaft an) lässt Videos mit "mplayer -menu-startup [...] backgroung.mpg" vom Bett aus öffnen und einige Sachen mehr. Die einzigen Sachen die ich dieses Jahr schon restartet hab, sind irexec und cups. Die Software wird durch portage aktuell gehalten und außer dem Kernel und X ist eigentlich alles in der aktuellsten Version vorhanden. Ich probiere neue ubuntu-Versionen immer wieder gerne aus aber die Stabilität, die ich von meinen gentoo-Systemen gewöhnt bin, hab ich dort noch nie auch nur ansatzweise wiedergefunden.
die Vorstellung von "bei sich" solltest Du bei Ubuntu aufgeben. Ubuntu wird vollkommen offen entwickelt, ab Tag 1. Die Ziele sind offen, der Code ist offen, die Pakete installieren Leute, testen sie, melden Fehler und andere Leute bemühen sich, diese zu korrigieren. Als Community-Projekt ist einfach nur der Teil der Community beschränkt, genauso wie die Zeit bis zum Release.
Dass man in den 6 Monaten keine wasserfesten Debian-Releases schaffen kann, versteht sich von selbst. Die mangelnde Beteiligung vor dem Release ist absolut normal. Auch Linus ging es nicht besser, etwa beim 2.4 Kernel Release wollte praktisch Niemand es vor dem Release ausprobieren. Die Community besteht halt zum Grossteil aus Leuten, die erwarten, dass andere für sie das schmerzhafte Testen übernehmen.
Das Ergebnis ist dann doch relativ gut, weil sich in Debian Unstable als Basis von Ubuntu schon gute Startvoraussetzungen finden. Nicht umsonst gibt es Leute, die Debian Unstable mit noch weniger Aufwand validieren und dann releasen.
Ich glaube, kein Release von Fedora, openSUSE oder Ubuntu hat ausreichende Massentestung vor Release und kann es nicht haben, wegen der Art und Weise wie Entwicklung funktioniert.
Das es ein Community Projekt ist stimmt zwar, nichts desto trotzt ist das Ziel alle 6 Monate ein Release zu bringen, egal wie die Qualität der Distrie ist, eine entscheidung von ubuntu selbst und damit müssen die dann auch mit der Kritik leben.
Debian selbst ist ebenfalls eine Community Distrie und geniest in solchen Themen einen weit besseren Ruf, aber dort arbeitet man eben auch völlig anders (wobei Debian dann wiederum immer als veraltet gilt, so ist das eben ).
Ich habe selbst vorher die Ubuntu Betas genutzt, muss aber sagen das mir oft viel zu elementare dinge nicht funktionierten als das ein Test gelohnt hätte. Wenn in einer Beta der Networkmanager vollständig defekt ist, oder sich keine ATI/Nvidia Treiber sauber installieren lassen ist es für mich kein sinnvoller Test der Distribution da ich sie einfach nicht im Alltag ohne rumgefummel testen kann.
Das Problem einer Distrie ist doch da auch relativ offensichtlich: Nicht jeder hat ein eigenen Test-PC für solche Situationen, und wenn es auf dem Haupt-PC als Arbeitsdistrie dienen soll muss es eine gewisse Mindestqualität haben.
Allerdings glaube ich manchmal auch nicht das die Anzahl der Tester das Problem ist. Die Flashprobleme waren sicher vorher schon für jeden offensichtlich, dafür brauchte man keine 10000 Tester :)
Ob nun OpenSUSE und Fedora aktuell stabiler sind als Ubuntu kann ich nicht bewerten, ich nutze beide nicht im Alltag. Allerdings lese ich zumindest weit weniger von Problemen bei neuen Releasen. Sicher auch weil es inzwischen weniger nutzen als Ubuntu, aber dennoch scheinen mir so richtig grobe Ubuntu-typische Bugs da zu fehlen. Das sagt allerdings nicht viel darüber aus ob die Distries ingesamt besser sind, vor allem nach der ersten Patchrunde bei Ubuntu.
die Nummer mit dem einfrierenden Browser bei Flash habe ich immer wieder gelesen, aber nach einigen HUNDERT 8.04 Installationen (ich installiere es hier während der Sommerferien an mehreren Schulen) ist es bei mir noch nicht ein einziges Mal passiert.
Ich warte immer drauf und wir kennen ja alle den Workaround, aber ich habe diesen Bug nie gehabt.
Schreibt Einer diesen Schmäh beim Anderen ab? Oder hebe ich es nur immer und überall mit glänzender Hardware zu tun?
"aber nach einigen HUNDERT 8.04 Installationen (ich installiere es hier während der Sommerferien an mehreren Schulen)"
Tja, aber nach einigen TAUSEND 8.04 Installationen in den Marskolonien (ich installiere es dort während der ewig langen Warterei auf die Rückreise zur Erde) ist hier einer Unzahl von Leuten der Browser inklusive Flash beim Surfen im interplanetaren Internet ohne jede Vorwarnung samt Computer eingefroren, als urplötzlich ein paar Meteoriten die große Hauptkuppel einer Marskolonie durchschlagen hatten. Soviel konnte man jedenfalls noch erkennen ...
Apropos: Ich träume ja schon ewig davon, dass sich die großen Linux-Firmen mal zusammenschließen und eine Werbekampagne mit Fernsehspots und ähnlichem Schnick-Schnack starten...
Warum nicht?
Was meinst du mit "zu tun hat"? Meinst du etwas wie "zu bieten" oder "zu suchen"?
Abgesehen davon finde ich den Schwenk von "Langzeitempfehlung" auf "Businessbereich" etwas unschön. Hey, es gibt auch langjährige Privatlinux User :)
Im Endeffekt liest sich dein Text als ob du gerne RHEL und SLES nutzt. Das ist völlig ok, nur hat Ubuntu nicht zwangsläufig die gleiche Zielgruppe.
Im Gegenzug zu deiner Aufzählung nenne ich dir eine gute Community und das es auf Debian bassiert. Mal im ernst: Du kannst unter Linux kaum "langjähriger empfehlen" als Debian und darauf aufbauende Distries.
Gut, am Ende eine Geschmacksfrage, aber ich halte eine gute Community und eine solide Basis wie sie Ubuntu durch Debian hat für wesentlich wichtiger als Nachrüstbare Faktoren wie Xen und ein paar OOo Macros.
Dafür hat Ubuntu wiederum die Schwäche bei jedem Release neue Fehler zu produzieren. Ziemlich bescheuert, kann man aber immerhin umgehen in dem man halt etwas wartet. Ubuntu reift halt mit jedem Release ;)
Generell finde ich gibt es unter den großen Distries kaum eine die man nicht gut nutzen kann. Ich habe auch Jahrelang (trotzt herblassender Blicker vieler
) erfolgreich und zufrieden SUSE genutzt und einige Release durchgemacht (inklusive Updates).
Ist nicht gerade das gute an Linux das jede Distrie nur eine Sammlung von Software ist, und man selbst entscheiden kann was man daraus macht?
lg
Erik
Ich habe mir allerdings meine jeweiligen Distris immer auf irgenwelchen Heft-CDs gesucht, das geht auch.
gerade Debian/Ubuntu ist das ideale System, wenn man mal selbst was übersetzen muss. Die Sources in die apt-Quellen und packages.ubuntu.com gefragt. wenn configure oder der Build meckert, und alle Dependencies existieren einfach, ein hinreichend frisches System vorausgesetzt (Debian Testing, Ubuntu Development oder neues Stable).
Wie Du zu der Aussage kommst, dass selbst kompilieren irgendwie schwer sei auf dem System ist mir ein Rätsel?!
Ich würde nur sagen, dass dank gcc-snapshot (stets der letzte einigermassen taugliche gcc aus SVN) etc. ich besonders selten den Bedarf habe, selbst zu kompilieren, da es alles irgendwie schon gibt, wenn's irgendwie taugt.
Ob "ihr" es wahrhaben wollt oder nicht, das Schwerkraftzentrum der Freien Software ist und bleibt Debian. Bei einigen besonders wichtigen Paketen mögen die kommerziellen ihre Finger tiefer drin haben, aber Niemand sonst hat so viele, so umfangfreiche Pakete. Dass daraus nicht direkt die benutzbarste Distribution für alle Einsatzzwecke (speziell Desktop) aus der Tüte fällt, macht ja Nichts mehr, seit es Ubuntu gibt.
Gruss,
Kay
"Wie Du zu der Aussage kommst, dass selbst kompilieren irgendwie schwer sei auf dem System ist mir ein Rätsel?!"
Ich finde diese Aussage bei ihm garnicht, sondern nur die Aussage das es bei Ubuntu garnicht nötig ist da es schon so viel gibt.
"Ob "ihr" es wahrhaben wollt oder nicht, das Schwerkraftzentrum der Freien Software ist und bleibt Debian."
Auch dazu sehe ich nichts wo er das angezweifelt hat in seinem Posting. Wobei man durchaus darüber diskutieren darf ob Debian wirklich das Schwerkraftzentrum der freien Software ist, aber es ist zweifellos eine sehr wichtige Distrie, und ein Vorbild für andere durch seine Community Struktur.
das sag ich jetzt mal so provokant.
SuSE lief bei mir nie so stabil wir Kubuntu.
Debian ist für den Desktop viel zu kompliziert, da hab ich keinen Bock mehr drauf.
Alles andere war irgendwie enttäuschend. Ich hatte schon die Hoffnung aufgegeben, aber Ubuntu hat eigentlich erst die nötige Qualität für denm normal user erreicht.
Du hast noch nie eine stabile Suse ausprobiert. Sehr schade.
Ich möchte nicht wissen, welche Suse-Version(en) Du angetestet hast, um zu dem Ergebnis zu gelangen, dass das doch recht verbuggte Kubuntu stabiler sei.
Was läuft denn bei Kubuntu stabiler? Etwa der bei Suse nicht existente KDE3-"Dolphin"? Gnomes Synaptic? :-)
-Ein 200 Seiten dickes und Einsteigerfreundliches Handbuch,
-Eine Ubuntu-CD, eine DVD, eine Kubuntu-CD, eine DVD (seit damals verwende ich nur noch DVDs für die Ubuntuinstallation, das ist einfach eleganter auch wenn schwer bei ubuntu.com zu finden, gibts nur auf dvd-torrent.ubuntu.com)
-ein Ubuntu-T-Shirt das sogar mir paßt und nicht nur dem Kindersklaven in China
-mehrere Aufkleber und Buttons
und das alles für 10 - würde ich jederzeit wieder nehmen und sogar 20 wären noch ok.
Du bist böse! :-)
Achso, meist du Afrika.. ne moment, mao WIkipedia... Vereinigtes Königreich? ach ne trifft nicht zu.
Hat die Box irgendeine Nummer wie ISBN oder so??? haben will!
Die 8.04 version von Ubuntu ist extrem instabil und stürtzt dauernd ab obwohl es die LTS version also Lng Term Support ist.
Wenn man unter Firefox das Flash Plugin installiert und dann im Internet surft dann friert alle 5 Minuten der Desktop ein und man muss reseten.
Im vergleich dazu läuft meine Debian Testing installation trotz wöchentlicher aktualisierungen richtig rund und vor allem stabil.
Ubuntu ist eine sehr benutzerfreundliche ung gute Distribution, aber die vielen Bugs machen teilwesie ein effektiveas Arbeiten nahezu unmöglich.
Prüfe mal Deine Hardware und Deinen Wissensstand.
Jojo
Sorry, aber diese Art von Freundlichkeit bekommste woanders auch billiger.
Zum anderen halte ich absolut gar nichts von Windows Vista und moechte daher schon mit Linux vertraut sein wenn XP von der Bildflaeche verschwindet. Ich kann nur sagen weiter so mit Ubuntu!
Wenn das bei anderen nicht auftritt dann um so besser ;)
Der Bug wird übrigens auch schon im Adobe Entwicklerforum und bei Ubuntu diskuttiert, bis die das ausgetüftelt haben mus ich halt ohne Flash leben oder Opera benutzen.
Ansonsten ist Ubuntu die beste Gnome Desktop Distribution die es momentan gibt, hab früher eigentlich immer KDE benutzt aber die neueren KDE versionen gefallen mit einfach nicht mehr sogut.
man kann wohl Ubuntu nur den Vorwurf machen, sich überhaupt mit Adobe zu beladen!
Natürlich gibt es da stete Probleme mit ihrem geschlossenem Zeug, und vermutlich in dem Fall im Zusammenspiel mit dem geschlossenen Grafiktreiber. Ohne den wären Freezes jedenfalls eher überraschend, wenn Flash das schaffen könnte, ganz alleine, dann wäre es ja ein Kernel-Bug. Aber da X im Kernel alles darf, kann es natürlich bei geeigneter Verwirrung, Stümperhaftigkeit der Entwickler von nVidia oder ATI, alles kaputt machen.
Und KDE: Recht haste, vorerst.
Gruss,
Kay
Von anderen Systemen habe ich schlechte Erfahrungen mit Flash. Auf Debian AMD64 (in 32bit chroot) mit NVIDIA Karten führt es zu massiven Memory leaks, die nach einigen Tagen zu >1GB Speicherverbrauch von xorg führen. Ist Flash, nach der Löschung des Flash Plugins tritt der Fehler nicht mehr auf.
Das ist nicht schön, aber ist meilenweit von den von dir genannten "friert alle 5 Minuten der Desktop ein und man muss reseten". Davon habe ich ehrlich gesagt auch bisher noch nie gelesen (im Gegensatz zu Firefox abstürtzen).
Ansonsten wurden inzwischen die meisten Bugs gefixt. Ubuntu sollte man leider wirklich in den ersten Wochen mit Vorsicht geniesen, aber danach war eigentlich jede Version stabil.
Schuld hier dürfte die Politik sein auf jeden fall an einem vorgegebenen Datum zu releasen. Das nimmt die nötige Zeit für Betatests, oder anders formuliert: Ubuntu macht leider bei sich nur "Alphatests", die Betatests mit den dann folgenden sehr schnell veröffentlichten Fixen gibts erst nach Release.
Das ist eine sehr schlechte Idee von Ubuntu, aber berechenbar. Es fällt auch generell auf das in Foren bei jeder Version diese als sehr instabil bezeichnet wird, beim Release der Folgeversion diese dann aber doch sehr gut war. Das zeigt auch das Ubuntu durchaus weiss wie man ordentliche Patches veröffentlicht.
Zwar ist eine Uptime kein echter Messwert für Zuverlässigkeit, ich kann aber auch sagen das in dieser Zeit der GNOME Desktop/Nautilus oder X nie abgestürzt sind.
Das finde ich jetzt keinen besonders herrausragenden Wert, aber das was ich von einem Linux erwarte. Insofern bin ich aktuell zufrieden mit 8.04
Seine Hauptaufgaben sind die Bereitstellung einer kleinen Webseite mit Bildern meiner Tochter und das Abspielen von Videos und DVB-T. Demnach läuft auf dem Rechner auch dauerhaft X (nvidia) und für den lieben Komfort ist eine Fernbedienung angeschlossen. Nebenbei ist er auch der Drucker-Server für unsere Laptops. Die Fernbedienung steuert Amarok als Musikplayer (auch dauerhaft an) lässt Videos mit "mplayer -menu-startup [...] backgroung.mpg" vom Bett aus öffnen und einige Sachen mehr.
Die einzigen Sachen die ich dieses Jahr schon restartet hab, sind irexec und cups.
Die Software wird durch portage aktuell gehalten und außer dem Kernel und X ist eigentlich alles in der aktuellsten Version vorhanden.
Ich probiere neue ubuntu-Versionen immer wieder gerne aus aber die Stabilität, die ich von meinen gentoo-Systemen gewöhnt bin, hab ich dort noch nie auch nur ansatzweise wiedergefunden.
die Vorstellung von "bei sich" solltest Du bei Ubuntu aufgeben. Ubuntu wird vollkommen offen entwickelt, ab Tag 1. Die Ziele sind offen, der Code ist offen, die Pakete installieren Leute, testen sie, melden Fehler und andere Leute bemühen sich, diese zu korrigieren. Als Community-Projekt ist einfach nur der Teil der Community beschränkt, genauso wie die Zeit bis zum Release.
Dass man in den 6 Monaten keine wasserfesten Debian-Releases schaffen kann, versteht sich von selbst. Die mangelnde Beteiligung vor dem Release ist absolut normal. Auch Linus ging es nicht besser, etwa beim 2.4 Kernel Release wollte praktisch Niemand es vor dem Release ausprobieren. Die Community besteht halt zum Grossteil aus Leuten, die erwarten, dass andere für sie das schmerzhafte Testen übernehmen.
Das Ergebnis ist dann doch relativ gut, weil sich in Debian Unstable als Basis von Ubuntu schon gute Startvoraussetzungen finden. Nicht umsonst gibt es Leute, die Debian Unstable mit noch weniger Aufwand validieren und dann releasen.
Ich glaube, kein Release von Fedora, openSUSE oder Ubuntu hat ausreichende Massentestung vor Release und kann es nicht haben, wegen der Art und Weise wie Entwicklung funktioniert.
Gruss,
Kay
Debian selbst ist ebenfalls eine Community Distrie und geniest in solchen Themen einen weit besseren Ruf, aber dort arbeitet man eben auch völlig anders (wobei Debian dann wiederum immer als veraltet gilt, so ist das eben
).
Ich habe selbst vorher die Ubuntu Betas genutzt, muss aber sagen das mir oft viel zu elementare dinge nicht funktionierten als das ein Test gelohnt hätte.
Wenn in einer Beta der Networkmanager vollständig defekt ist, oder sich keine ATI/Nvidia Treiber sauber installieren lassen ist es für mich kein sinnvoller Test der Distribution da ich sie einfach nicht im Alltag ohne rumgefummel testen kann.
Das Problem einer Distrie ist doch da auch relativ offensichtlich: Nicht jeder hat ein eigenen Test-PC für solche Situationen, und wenn es auf dem Haupt-PC als Arbeitsdistrie dienen soll muss es eine gewisse Mindestqualität haben.
Allerdings glaube ich manchmal auch nicht das die Anzahl der Tester das Problem ist. Die Flashprobleme waren sicher vorher schon für jeden offensichtlich, dafür brauchte man keine 10000 Tester :)
Ob nun OpenSUSE und Fedora aktuell stabiler sind als Ubuntu kann ich nicht bewerten, ich nutze beide nicht im Alltag. Allerdings lese ich zumindest weit weniger von Problemen bei neuen Releasen. Sicher auch weil es inzwischen weniger nutzen als Ubuntu, aber dennoch scheinen mir so richtig grobe Ubuntu-typische Bugs da zu fehlen.
Das sagt allerdings nicht viel darüber aus ob die Distries ingesamt besser sind, vor allem nach der ersten Patchrunde bei Ubuntu.
Ich warte immer drauf und wir kennen ja alle den Workaround, aber ich habe diesen Bug nie gehabt.
Schreibt Einer diesen Schmäh beim Anderen ab? Oder hebe ich es nur immer und überall mit glänzender Hardware zu tun?
Stefan
Tja, aber nach einigen TAUSEND 8.04 Installationen in den Marskolonien (ich installiere es dort während der ewig langen Warterei auf die Rückreise zur Erde) ist hier einer Unzahl von Leuten der Browser inklusive Flash beim Surfen im interplanetaren Internet ohne jede Vorwarnung samt Computer eingefroren, als urplötzlich ein paar Meteoriten die große Hauptkuppel einer Marskolonie durchschlagen hatten. Soviel konnte man jedenfalls noch erkennen ...