Ist nur die frage ob man noch ein weiteres ToolKit braucht, zumal es da in vergleich bessere giebt, zb: QT4 und wenn man unbedingt ein C toolkit braucht, was ich nicht sorecht nachvollziehen kann, aber nunja, dann kann man ja auch EFL (http://www.enlightenment.org/p.php?p=about/efl&l=en) nehmen.
Aber anscheinend hat man genügenzeit und Entwickler, also auf ein neues ToolKit = GTK3+, aber bitte dann als C/C++ und mal nicht so viele Libs und Includes Hell.
Den Bedarf für einen raschen Wechsel sehe ich zwar auch nicht, aber eine Erneuerung und gründliche Bereinigung der Code-Basis sollte langsam in die Wege geleitet werden. Das ist jetzt geschehen. Glückwunsch an die Entwickler für diesen wichtigen ersten Schritt!
Ich hab selbst mal ein wenig mit Glade und GTK2 rumgebastelt und außer mit dem abgefahrenen C-Code und den vielen verschachtelten Datenkonstrukten hatte ich kein Problem mit GTK. Es war weder langsam, noch bot es nicht genügend Funktionalität. Was könnte man da noch verbessern? Außerdem versteh ich die Anpreisung von QT4 nicht richtig. QT4-Anwendungen sehen auf meinem KDE3-Desktop komisch aus, und schneller sind sie auch nicht, sogar gefühlt langsamer. Von KDE4 will ich gar nicht erst reden.
Ich meine Kompatibilität ist wichtiger wie bunte neue Feature. Oft kann man diese auch mit anderen Mitteln erreichen. Wenn ein 5 Jahre altes Programm ohne Probleme auch auf jeder Distri rennt, da denke ich sind Ziele erreicht.
Wie ist es denn, eine neue Distri kommt raus, und dann sollen Entwickler hier gehen und ihre Anwendungen anpassen. Mal an den neuen dbus, mal an x86_64 mal weil eine andere Lib sich anders verhält.
Gerade kompliziere Anwendungen wie ein Video-Schnittprogramm braucht aber (wenn man nur am Wochenende daran mit vier Entwicklern arbeitet) lange. So gesehen können in meinen Augen nur dann Spezielle oder sehr gute Programme entstehen, wenn sie auch reifen können.
Gerade hat gtk 2.14 so einen Stand erreicht, da würde man es mit gtk-3.0 zerschlagen. Wie lange hat es denn gedauert, bis von gtk-1.x auf 2.x die wichtigsten Programme umgestellt waren?
Ich denke, hier sollte man min. 5, besser 10 Jahre eine Schnittstelle pflegen und dann auch in allen Distris mit reinpacken. Und genau den Punkt bezweifle ich, wenn gtk-3.0 raus kommt.
Da bin ich aber mal gespannt, wie es bei Gnome3 weitergeht. Vor allem wie lange die Jungs brauchen werden um etwas vorzeigbares presentieren zu können ... oder die Stabilität ... oder dem Umfang des DE. Ob sie auch solche radikalen Schnitte wagen wie das KDE-Team oder eher die 'schleichende' Variante bevorzugen? Auf jedenfall ist ein Gnome3 für 2010 reichlich sportlich, hat KDE4 doch gut 2-3 Jahre gebraucht.
Da müssen sie sich aber mächtig ins Zeug legen, wenn sie QT4 aus dem Hause KDE Paroli bieten wollen. Andererseits ist auch KDE mit dem Ziel uns Usern mit KDE4.0 einen benutzbaren stabilen Desktop anzubieten, grandios gescheitert. Time will tell...
Also seit dem Kauf von Trolltech seitens Nokia war ich davon ausgegangen, dass Nokia nun eher auf Qt umschwenkt. Warum sollte ich 2 Produkte entwickeln, die beide das gleiche können? Aber Personal rausschmeißen um Kosten zu sparen, das geht immer ^^
GTK 3 sollte unabhängig zu GNOME 3 erscheinen. Nur weil zufällig die Versionsnummern so schön passen könnten, muss man nicht gleich alles neue aufeinmal erscheinen lassen.
Da setzt TurboPrint nach Jahren, nun endlich auf GTK+ 2, und da finden nun plötzlich mehr oder weniger konkrete Pläne für ein GTK+ 3 statt. Wie lange wird es wohl dauern, bis dann TurboPrint auf GTK+ 3 aufsetzt?
Daß GTK+ nun eine Ernerurung erhält wird wohl nicht zuletzt auch an Qt4 liegen. Qt4 erhält erst Recht mit KDE4 eine immer größere Beliebtheit für Entwickler. Und das aktuelle GTK+ hat zudem den Nachteil, daß es auf zig externe Bibliotheken aufbaut.
Noch schlimmer ist es hingegen bei GNOME: Um GNOME zu installieren, muß man GTK+, Bibliothek [A], Bibliothek [B], etc installiert haben. Um Gtk+ zu installieren muß man Cairo, libpng und so installieren. Viele Bibliotheken benötigen Bibliotheken, die ihrerseits wieder Bibliotheken benötigen. Manche gibt es nicht in der gewünschten Version, sondern muß man sich erst aus dem svn herunterziehen. Andere wiederum aus dem cvs. Mit "./configre && make && make install" ist dann auch nichts, denn das conbfigure script muß man erst selber erzeugen. Wieder andere kennen garkein "configure" und man muß "Makefile" editieren. Bei anderen Bibliotheken muß man erst "xmkmf" eingeben, um aus dem IMake ein Makefile zu erzeugen. Und alles sind Bibliotheken, die GNOME aber benötigt.
Hat hier überhaupt schon mal irgendwer ein aktuelles GNOME selber kompiliert?
QT4 und wenn man unbedingt ein C toolkit braucht, was ich nicht sorecht nachvollziehen kann, aber nunja, dann kann man ja auch EFL (http://www.enlightenment.org/p.php?p=about/efl&l=en) nehmen.
Aber anscheinend hat man genügenzeit und Entwickler, also auf ein neues ToolKit = GTK3+, aber bitte dann als C/C++ und mal nicht so viele Libs und Includes Hell.
Außerdem versteh ich die Anpreisung von QT4 nicht richtig. QT4-Anwendungen sehen auf meinem KDE3-Desktop komisch aus, und schneller sind sie auch nicht, sogar gefühlt langsamer. Von KDE4 will ich gar nicht erst reden.
Wie ist es denn, eine neue Distri kommt raus, und dann sollen Entwickler hier gehen und ihre Anwendungen anpassen. Mal an den neuen dbus, mal an x86_64 mal weil eine andere Lib sich anders verhält.
Gerade kompliziere Anwendungen wie ein Video-Schnittprogramm braucht aber (wenn man nur am Wochenende daran mit vier Entwicklern arbeitet) lange. So gesehen können in meinen Augen nur dann Spezielle oder sehr gute Programme entstehen, wenn sie auch reifen können.
Gerade hat gtk 2.14 so einen Stand erreicht, da würde man es mit gtk-3.0 zerschlagen. Wie lange hat es denn gedauert, bis von gtk-1.x auf 2.x die wichtigsten Programme umgestellt waren?
Ich denke, hier sollte man min. 5, besser 10 Jahre eine Schnittstelle pflegen und dann auch in allen Distris mit reinpacken. Und genau den Punkt bezweifle ich, wenn gtk-3.0 raus kommt.
Vor allem wie lange die Jungs brauchen werden um etwas vorzeigbares presentieren zu können ... oder die Stabilität ... oder dem Umfang des DE.
Ob sie auch solche radikalen Schnitte wagen wie das KDE-Team oder eher die 'schleichende' Variante bevorzugen?
Auf jedenfall ist ein Gnome3 für 2010 reichlich sportlich, hat KDE4 doch gut 2-3 Jahre gebraucht.
Es wird spannend, würd ich sagen.
Daß GTK+ nun eine Ernerurung erhält wird wohl nicht zuletzt auch an Qt4 liegen.
Qt4 erhält erst Recht mit KDE4 eine immer größere Beliebtheit für Entwickler.
Und das aktuelle GTK+ hat zudem den Nachteil, daß es auf zig externe Bibliotheken aufbaut.
Noch schlimmer ist es hingegen bei GNOME:
Um GNOME zu installieren, muß man GTK+, Bibliothek [A], Bibliothek [B], etc installiert haben.
Um Gtk+ zu installieren muß man Cairo, libpng und so installieren.
Viele Bibliotheken benötigen Bibliotheken, die ihrerseits wieder Bibliotheken benötigen.
Manche gibt es nicht in der gewünschten Version, sondern muß man sich erst aus dem svn herunterziehen. Andere wiederum aus dem cvs.
Mit "./configre && make && make install" ist dann auch nichts, denn das conbfigure script muß man erst selber erzeugen.
Wieder andere kennen garkein "configure" und man muß "Makefile" editieren.
Bei anderen Bibliotheken muß man erst "xmkmf" eingeben, um aus dem IMake ein Makefile zu erzeugen.
Und alles sind Bibliotheken, die GNOME aber benötigt.
Hat hier überhaupt schon mal irgendwer ein aktuelles GNOME selber kompiliert?
http://blogs.gnome.org/lucasr/2008/07/10/gnome-30/