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Mi, 16. Juli 2008, 17:57

yacc-Fehler nach 33 Jahren geschlossen

Mit einer Korrektur für den Parsergenerator yacc haben die Entwickler des freien OpenBSD-Systems einen Fehler behoben, der sich bis zu AT&Ts Version im Jahre 1975 zurückverfolgen lässt.

Der bis dato älteste Fehler in einem Computerprogramm ist nun Geschichte. Nach über 33 Jahren der stillen Existenz hat das Team des OpenBSD-Systems einen Fehler eliminiert, der bereits im Jahre 1975 geboren wurde und bis heute unentdeckt bleiben konnte.

Gefunden wurde das Ungeziefer vom OpenBSD-Entwickler Otto Moerbeek beim Test einer neuen Implementierung von malloc(). Wie der Programmierer auf der Liste des OpenBSD-Projektes letzte Woche schrieb, schlug auf Rechnern der Sparc64-Plattform der Compiliervorgang seltsamerweise mit einem »Compiler Error« fehl. Nähere Untersuchungen des Hackers ergaben, dass der bereits in den Ursprüngen von Unix liegende Parsergenerator yacc der Übeltäter war.

Inspiriert von seiner Beobachtung und mit dem Drang eines Ahnenforschers machte sich Moerbeek auf die Suche nach dem Ursprung des Problems und fand ihn im Jahre 1975. Der ursprünglich von Steven C. Johnson bei AT&T im Rahmen des UNIX-Projektes entwickelte Code weist bereits die Grundstrukturen des Fehlers auf. Zwar habe sich im Laufe der Zeit die Struktur des Codes geändert, der eigentliche Fehler blieb aber bestehen.

Bereits im Mai dieses Jahres hatte der Schweizer OpenBSD-Entwickler Marc Balmer einen 25 Jahre alten Fehler im Dateisystem behoben.

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Kommentare (Insgesamt: 29 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re[4]: Spaß (steve b, Fr, 18. Juli 2008)
Re: Stil (Florian S., Do, 17. Juli 2008)
Re[4]: Stil (yxcv, Do, 17. Juli 2008)
Re: wer benutzt denn noch yacc? (aaa@aaa.aa, Do, 17. Juli 2008)
Re[2]: Fragen über Fragen (jc, Do, 17. Juli 2008)
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