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Thema: CherryPal stellt Linux-Desktop mit zwei Watt Leistungsaufnahme vor

39 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von TheInfinity am Mo, 21. Juli 2008 um 14:46 #
Irgendwie wirkt eine IP als Webadresse nicht unbedingt allzu seriös ...

... und das Konzept geht finde ich irgendwie ein bisschen in die Richtung der NetBooks, jedoch ist die ganze Sache nicht mobil - ich weiß nicht ob das so der Verkaufsschlager wird ... Vor allem da die Netbooks in etwa den Stromverbrauch von 2 Watt + Bildschirm haben ... und das Cherrypal Gerät eh nicht mehr kann als das, was die Netbooks können und somit ein so großer Bildschirm nicht so ganz seinen Zweck hat ...

  • Score: 3 Von goose am Mo, 21. Juli 2008 um 16:20 #
    Firefox oder Openoffice auf 7 zoll oder 17 zoll macht einen ziemlich grossen unterschied. Der Cherrypal ist wohl mehr ein Thin-Client als ein Nettop.
    Score: 3 Von Tscheesy am Mo, 21. Juli 2008 um 18:52 #
    mach einen WLAN-Stick dran, eine Batterie und Peripherie und du hast ein Thin-Netbook ;)

    der modularität gehört ganz klar die Zukunft - begriffen haben das bis jetzt die wenigsten

    Score: 3 Von Anonymous am Mo, 21. Juli 2008 um 18:52 #
    Und wenn's kein Erfolg wird, gibts auch keine CherryPalCloud mehr - von irgendwas muss die ja bezahlt werden. Dann ist der CherryPal für einen großen Teil der Kundschaft nur noch ein Briefbeschwerer.
    • Score: 3 Von asdfghjkl am Mo, 21. Juli 2008 um 20:25 #
      unsinn, lesen und verstehen. Sicher ohne Cloud ist die Nutzung eingeschränkt, aber das Gerät noch lange nicht wertlos
      • Score: 3 Von benq am Mo, 21. Juli 2008 um 22:31 #
        Ja auch ich würde sagen, daß Briefbeschwerer einen Wert haben, allerdings würde ich mir ohne "Cloud" dann doch lieber einen hübscheren und platzsparenderen Briefbeschwerer besorgen.

        Im Ernst, das Ding ist ein Thin-Client, der genug Rechenpower mitbringt, um das, was auf dem Server abläuft, flüssig abzubilden. Mehr nicht.

        Die 2 Watt sind im Prinzip auch nicht wirklich korrekt, schließlich muß für die Cloud auch irgendwo ein Serverpark rotieren (und zwar konstant) ... macht aber wahrscheinlich nicht viel aus, umgelegt pro Nutzer.

Score: 3 Von supi am Mo, 21. Juli 2008 um 14:57 #
Also doppelt mit ROT13 verschlüsselt?
Score: 3 Von anonym am Mo, 21. Juli 2008 um 15:01 #
dass iTunes endlich auf Debian läuft.


?!

  • Score: 3 Von ronald am Mo, 21. Juli 2008 um 15:03 #
    # Can I use my iTunes with a CherryPal?
    Yes, iTunes is supported both locally and in the CherryPalCloud.
    Score: 3 Von Jumps am Mo, 21. Juli 2008 um 15:58 #
    Mir gefällt die Idee, nur der Preis nicht. Eine kleine Multi-Core-Lösung ist doch ideal. Leise ist das gerät auch. Als Zweit-Gerät würde ich mir das wirklich leisten. Toll währe wenn man da direkt einen Router, Accesspoint oder File/Multimedia-Server integriert hätte. Entsprechende Hardware-Unterstützung für Kryptografie und vielleicht noch eine Asterisk-Telefonanlage. Sprich: Es die Geräte ersetzen könnte die sowieso immer Laufen (bei manchen Leuten P2P). Und man wirklich eine Alternative zum Internet-Surfen hätte Statt den lauten PC mit seiner Exorbitanten Lüftung.

    Der Lautlose Internetzugang hat schon was feines.. zur Zeit benutze ich Umgebaute Ex-Thin-Clients dazu.. aber selbst die verbrauchen eine Menge Strom im Vergleich zu diesem 2 Watt-Wunder.

    Ich bezweifle das ein Notebook mit 2-Watt gibt, die haben alle so 20-25. Und wenn weniger.. z.B. (6,5 Pentium 3) eben noch keinen Multicore.. wie viel macht denn der Monitor bei so einem Notebook aus? Welche Monitore verbrauchen wenig?

    Übrigens hat man bei Notebooks ziemlich viele Verschleißteile die man "hier" immer selber austauschen kann. Akkus, Monitore, Tastaturen, Lautsprecher.. etc. Die sind alles in allem wesentlich Fehleranfälliger.

    Aber diese Online-Festplatte finde ich gruselig. Und erinnert mich gerade an das Ajax-Browser-Textverarbeitungsprogramm von Google. Auf diese Weise haben sie aber nicht Open-Office angepasst oder gar die von Google integriert?

    • Score: 3 Von ich am Mo, 21. Juli 2008 um 21:30 #
      Multicore muss nicht heißen, dass alle Cores x86/ppc-Instruktionen verarbeiten. Wahrscheinlicher ist, dass die anderen beiden Cores ASICs sind und Spezielbefehle für schnelle Ent-/Verschlüsselung und De-/Kompression abarbeiten, damit man auch mit 400 MHz auf einen grünen Zweig kommt.

      Dass ein P3 mit 6,5 Watt auskommt bezweifle ich.

      Wie sie OOo integriert haben? Am wahrscheinlichsten erscheint mir ein Weg über das X-Protokoll, also X-Forwarding via SSH oder etwas ala x2go.

    Score: 3 Von songbirdfan am Do, 24. Juli 2008 um 12:09 #
    die sollten lieber songbird unterstützen: open source, x-platform, mehr möglichkeiten und ist auch "abwärts" kompatibel zu iTunes ;-)

    http://getsongbird.com/

Score: 3 Von theBohemian am Mo, 21. Juli 2008 um 15:10 #
... in den Desktop Rechner.

Weiss irgendwer wie Leistungsfähig so ein Gerät ist? Die Leistung eines Mobiltelefons oder Meshrouters sollte es doch schon übertreffen, wenn man darauf OpenOffice.org starten möchte, oder?

  • Score: 3 Von theBohemian am Mo, 21. Juli 2008 um 15:25 #
    Laut http://edageek.com/2008/01/07/freescale-limepc ist in der CPU ein DSP drin: "The on-chip audio core provides a flexible, efficient audio DSP/RISC architecture engineered to off-load the CPU from audio ripping, playback and sound enhancement processing such as MP3, WMA and Ogg Vorbis."
Score: 3 Von theBohemian am Mo, 21. Juli 2008 um 15:15 #
Score: 3 Von oldmcdonald am Mo, 21. Juli 2008 um 16:26 #
"Diese Zahl relativiert sich aber, da man einen Monitor anschließen muss."
Und sie relativiert sich noch mehr, wenn alle Anwendungen auf dem Server laufen. Zwar zahlt dafür der Anwender nicht oder nicht direkt, für die Umwelt bedeutet das aber, dass noch mehr Server gebraucht werden oder dort mehr Leistung gebraucht wird.
Besser finde ich da die Idee von Linutop mit dem Geode-Prozessor. AMD sollte halt mal 'nen Quadcore Geode raus bringen (klar, wird nie passieren, aber cool wär's), dann verbraucht der Computer halt maximal 15 Watt - mit ausreichender Leistung.

Jedenfalls bleibt's nach wie vor halt doch erstmal so: Es gibt keinen brauchbaren Stromspar-Computer. Schade.

  • Score: 3 Von LH am Mo, 21. Juli 2008 um 16:57 #
    Es dürfte schwierig sein den Verbrauch eines einzelnen Desktops mit dem anteiligen Verbrauch eines solchen Kiste am Serververbrauch zu ermitteln.

    Das Problem ist ja immer vielfällig. Wie gut ist ein PC ausgelastet, wie gut spart er strom wenn er es nicht ist? Muss er durch eine warme Umgebung mehr Luft bewegen um die CPU zu kühlen?

    Ein Serverparkt verbraucht viel Strom, aber es ist auch "einfacher" hier Strom in großem masse zu sparen, zumal auch die Umweltverschmutzung bei der Produktion von 100000 Rechnern nicht ignoriert werden darf, während hier vielleicht nur 100 Server für die gleiche Anzahl rechner nötig ist.

    Zumal Stromsparen in Rechenzentren aktuell ein großes Thema ist. Desweiteren denke ich doch das in einem Rechenzentrum ein gut gepflegtes System eher als in einer normalen Wohnung zu finden sein wird. Und solche Systeme neigen dazu ihre resourcen optimaler zu nutzen.

    Dagegen sprechen dann aber natürlich wieder die Verbräuche die durch den Traffik entstehen, am eigenen Moden/Router und in den Knotenpunkten. Aber wie sich das am Ende summiert kann ich nicht sagen.

Score: 3 Von ollonois am Mo, 21. Juli 2008 um 16:27 #
Ähnliches könnte man von dem antiken Monitoranschluss behaupten.
Score: 3 Von naseweis am Mo, 21. Juli 2008 um 18:25 #
Also wenn ich das richtig verstehe, basiert das alles darauf, dass man nichts lokal speichert, sondern alles nur noch bei denen auf den Servern liegt. Auch nicht dass man ne Server/Thin-Client Lösung von denen kauft und sich hinstellt, sondern sie bieten mir an, mir alles *online* abzunehmen.

Mal davon abgesehen, dass ich das nicht wollen würde, muss das doch auch etwas kosten. Auf der Webseite findet man erstaunlich wenig Infos, selbst im Shop klingt alles nach "einmal den Client kaufen und gut". Aber das kanns doch nicht sein, oder?

Score: 3 Von allo am Mo, 21. Juli 2008 um 19:17 #
Prophezeiung: Es floppt, weil es kein sinnvolles ppc-linux-flash gibt.
  • Score: 3 Von Time am Di, 22. Juli 2008 um 08:50 #
    Schön, dass Gnash für 90% aller Webseiten ausreicht :D.
    (Spielt ja auch Youtube Videos ab, nur die "Spiele" bereiten Probleme ...)

    Außerdem kann ich gut auf Flash verzichten.
    (Speziell was dessen "Sicherheit" betrifft.)

Score: 3 Von alice am Mo, 21. Juli 2008 um 21:35 #
und was ist mit den Servern, wo die Anwendungen drauf laufen, 24 Stunden a 7 Tage die Woche? Die werden sicherlich alle super ökonomisch mit Batterien und/oder Solartechnik betrieben oder? Totaler Blödsinn!
mehr 2W?
Score: 3 Von Moo am Di, 22. Juli 2008 um 03:54 #
Klingt nach einem interessanten Produkt, aber die 2W beziehen sich vermutlich auf den Standby Modus.
Grob 8W halte ich für den Betrieb schon realistischer. Das Netzteil liefert immerhin 10W.

Der desktop PC würde gut zu diesem Miniserver passen. :-)
https://www.excito.com/bubba/technical-specifications.html

Score: 3 Von detru am Di, 22. Juli 2008 um 10:26 #
...des linutops... -> http://www.linutop.com/linutop2/linutop2.de.html
bloß...der CherryPal ist schlechter!
Der Linutop2 hat mehr RAM, weniger Prozessorleistung (der Geode des Linutops schafft AFAIK 500MHz).

Außerdem kann die Software auf dem Linutop (ein umgebautes/erweitertes Ubuntu) um einiges mehr (bspw. Persistent mode)

Und wenn ich das richtig sehe hat der Linutop auch mehr externe Anschlüsse.

Das einzige wo der cherrypal besser ist: Lokaler Speicher und Verbrauch (der linutop2 braucht 3 Watt mehr)

sorry, aber innovation ist was anderes...das ist einfach Produktklau, nichts anderes

mehr DVI
Score: 3 Von dark_star am Di, 22. Juli 2008 um 10:49 #
Die Kiste scheitert bei mir an einer Sache, an der schon viele gescheitert sind: Ohne DVI ist die Kiste witzlos. Stromsparen schön und gut, aber deshalb hänge ich noch lange keinen LCD an einen analogen Anschluss, bei dem die Qualität Glückssache ist.

Schade, ansonsten bin ich sehr interessiert an einem solchem Kistchen.

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