Sehr kurzsichtig von Intel, nun doch Fedora den Vorzug zu geben, wo sich doch langsam aber sicher abszeichnet das Ubuntu den faktischen Standart für Linux auf dem Desktop wird. Zumal sich die Stimmen mehren, die Ubuntu neben Microsoft und Apple einen festen Platz im "Buisness" einräumen, von dem Endanwender sowie ambitionierte Power-User - zu welchen ich auch mich zähle - profitieren können.
Der Hype ist doch wieder vorbei. Ubuntu hat momentan einen Rückstand von > 6 Monaten auf Fedora und trägt kaum zur Entwicklung der wichtigen Subsysteme (Kernel, X.org etc.) bei. An Stelle von Intel hätt ich mich auch für Fedora entschieden.
Wenns überhaupt Distributionen gibt die derzeit auf dem Enterprise-Desktop Gewicht haben sind das Red Hat, Mandriva und SuSe. Ubuntu ist ein kleiner Fisch für Privatuser, wenn sie ihre Probleme nicht in den Griff kriegen hat sichs wahrscheinlich bald wieder damit.
Sehe ich auch so. Ubuntu hat seine beste zeit hinter sich gelassen. Probiere doch mal das letzte Ubuntu aus, soetwas von instabil und problembehaftet gab es zuvor noch nie und das soll eine LTS sein!
Also ich habe hier das neuste Ubuntu im Einsatz. Eine Desktop Version auf dem Laptop (nebst SuSE), welche noch keine Abstürze hatte, die nicht durch das Undervolting der CPU verursacht wurde. Auch mein Ubuntu Server mit Xen und 3 DomU (alle Ubuntu 8.04) läuft und läuft.
Also ohne mal hier am Glaubenskrieg teilnehmen zu wollen: Fedora 9 ist Ubuntu vielleicht voraus, dafür aber faktisch unbenutzbar. Nvidia-Grafikkarten funktionieren nur mit miesen Hacks, ATIs überhaupt nicht, die Matrox-Karten werden nicht mehr unterstützt... was soll das? Ich bin auf der Arbeit jetzt auf ein Ubuntu 8.04 LTS geswitcht eben aus diesen Gründen und bereue es nicht. Es ist aktuell UND stabil.
Ging bei mir genau andersherum. Bin auf der Arbeit von Ubuntu 8.04 auf Fedora weil dort wenigstens Musik und youtube funktionieren ohne das irgendetwas abstürzt. Ich vermute mal, daß Fedora einfach mehr Benutzer hat die Fehler melden oder mehr Entwickler, die die Fehler beheben oder vielleicht auch nur andere Prioritäten setzen. Was auch immer, Fedora ist einfach runder aber dafür muß etwas nachgebastelt werden gerade bei mp3-Unterstützung.
Das die Nvidia Treiber nur mit "Hacks" funktionieren war nur am Anfang so, jetzt ist es schon LANGE behoben! Und wegen der MP3 Unterstützung: Fedora ist ein Projekt, das nur auf freie Software setzt. Und MP3 ist eben nicht OpenSource. Aber die paar Minuten kann man als User schon investieren um das Livna Repo zu installieren und sich von dort aus die mp3 codecs zu holen!
Zweifellos sind Red Hat und SuSE im Business Bereich starke Akteure und aktuell die unbestrittenen Marktführer im Bereich Linux Desktop und Supported Server.
Allerdings ist Mandriva hier absoluter Unsinn, auch in Südamerika und Frankreich hat es keinen so starken Stand den eine Nennung hier rechtfertigen würde. Mandriva spielt in der Babyliga im Vergleich zu Red Hat und SuSE. Und ob Mandriva wirklich öfter in Firmen eingesetzt wird als Ubuntu, dafür solltest du schon Zahlen nennen können.
Und folgendes halte ich für einen FUD: "Ubuntu ist ein kleiner Fisch für Privatuser, wenn sie ihre Probleme nicht in den Griff kriegen hat sichs wahrscheinlich bald wieder damit."
Schlieslich haben alle Distries ihre Fehler, und kaum weniger massiv als Ubuntu, oder sie sind extrem veraltet. Zweifellos ist Ubuntu auch wesentlich kleiner als Red hat und SuSE, aber hey, das sind alle.
Und unterschätze mal nicht die Macht der Homedesktops, die Umsatzstärkste Softwarefirma der Welt hat über diesen den Markt übernommen. Ich kann mich auch noch gut an das Gelächter über Windows erinnern. Mach es dir da mal nicht zu leicht.
(Ums klar zu stellen: Ubuntu hat keine Erfolgsgarantie, auch Prodegy und co. sind in der Versenkung mit ähnlichen modellen verschwunden. Aber aktuell hat Ubuntu einen sehr starken Stand, und daraus kann noch viel werden wenn keine extemen Fehler gemacht werden).
"ambitionierte Power-User" benutzen sicher kein Ubuntu. Und das Ding auch noch als Standard hinstellen zu wollen grenzt schon an Debilität. Mal ehrlich, wen genau willst du hier verarschen? Zusätzlich noch eine Distribution mit 2 Firmen in einen Topf werfen und "sich mehrende Stimmen" als Quelle anführen. Ich hak das jetzt mal unter "gewollt aber nicht gekonnt" ab.
wenn er faul ist, gerne was hat das läuft(ok nach dem einbinden der repositories die irgendwie vergessen gehen bei der installation) und wert auf i18n legt(ja komische schriften wie zb hindi gehen da auch) nimmt der power user mandriva und noch was ich liiieeeeebe open source treiber über alles (weil die laufen halt auch nach einem kernel update aber ein grosses plus an mandriva ist, dass alle erdenkliche hardware out of the box läuft auch madwifi... ich sehs halt irgendwie pragmatisch: weshalb soll ich mich selbst beschränken nur weils nicht GNUitish korrekt ist ?
Fedora! Nein, natürlich nicht weil das bleibt jedem selbst überlassen. Anders sehe ich das im Firmeneinsatz oder im Enterprise-Bereich. Da sind Red Hat und Novel einfach ungeschlagen obwohl debian auch recht weit verbreitet ist. Aber Ubuntu ehr nicht. Deren Zielgruppe sind halt die Heimanwender.
Ich kann auf einen integrierten Desktop mit allem modernen klumpadshig (Automounts, 3D Effekte, ...) verzichten und verwende eine eigene FVWM Konfiguration. Auch sonst ist meine private Installation recht puristisch. -> Für mich ist Gentoo immer noch die am einfachsten zu handhabende Distribution.
Im Geschäft, mit vielen unterschiedlichen Mitarbeitern und unterschiedlichen Anforderungen, verwende ich Debian Etch. Nicht mehr sonderlich aktuell, aber es erfüllt die Anforderungen.
Für einen integrierten Desktop mit allen Features habe ich bisher immer Ubuntu installiert. Einfach aufspielen und die Grundeinstellungen genügen für die meisten Anwender völlig.
Früher habe ich Suse verwendet (4.2 - 7.x) angetestet habe ich noch jede Version bis 9.1. Suse krankt aber für mich am selben Problem wie alle anderen Desktop Distributionen. Die Grundeinstellung ist schnell eingespielt und funktioniert auch. Sobald man aber etwas haben will, das in der Grundeinstellung nicht vorgesehen ist, geht die Sucherei und fummelei los. Oft ist die Einrichtung dann sogar noch komplizierter als bei Gentoo. Wobei ein Gentoo User nach erfolgreicher Ersteinrichtung schon mal ein deutlich gesteigertes Grundwissen über sein System aufweist, das von Benutzern anderer Distributionen nicht zwangsläufig vorausgesetzt werden kann.
"wo sich doch langsam aber sicher abszeichnet das Ubuntu den faktischen Standart für Linux auf dem Desktop wird." "Zumal sich die Stimmen mehren, die Ubuntu neben Microsoft und Apple einen festen Platz im "Buisness" einräumen,"
Just my 2Cents!
Michael "Michi" Klanke
2. Du musst es ja wissen.
Wenns überhaupt Distributionen gibt die derzeit auf dem Enterprise-Desktop Gewicht haben sind das Red Hat, Mandriva und SuSe. Ubuntu ist ein kleiner Fisch für Privatuser, wenn sie ihre Probleme nicht in den Griff kriegen hat sichs wahrscheinlich bald wieder damit.
Waldelf
Interessanter Arbeitsplatz!
Waldelf
Und wegen der MP3 Unterstützung: Fedora ist ein Projekt, das nur auf freie Software setzt. Und MP3 ist eben nicht OpenSource. Aber die paar Minuten kann man als User schon investieren um das Livna Repo zu installieren und sich von dort aus die mp3 codecs zu holen!
Zweifellos sind Red Hat und SuSE im Business Bereich starke Akteure und aktuell die unbestrittenen Marktführer im Bereich Linux Desktop und Supported Server.
Allerdings ist Mandriva hier absoluter Unsinn, auch in Südamerika und Frankreich hat es keinen so starken Stand den eine Nennung hier rechtfertigen würde. Mandriva spielt in der Babyliga im Vergleich zu Red Hat und SuSE.
Und ob Mandriva wirklich öfter in Firmen eingesetzt wird als Ubuntu, dafür solltest du schon Zahlen nennen können.
Und folgendes halte ich für einen FUD:
"Ubuntu ist ein kleiner Fisch für Privatuser, wenn sie ihre Probleme nicht in den Griff kriegen hat sichs wahrscheinlich bald wieder damit."
Schlieslich haben alle Distries ihre Fehler, und kaum weniger massiv als Ubuntu, oder sie sind extrem veraltet.
Zweifellos ist Ubuntu auch wesentlich kleiner als Red hat und SuSE, aber hey, das sind alle.
Und unterschätze mal nicht die Macht der Homedesktops, die Umsatzstärkste Softwarefirma der Welt hat über diesen den Markt übernommen. Ich kann mich auch noch gut an das Gelächter über Windows erinnern. Mach es dir da mal nicht zu leicht.
(Ums klar zu stellen: Ubuntu hat keine Erfolgsgarantie, auch Prodegy und co. sind in der Versenkung mit ähnlichen modellen verschwunden. Aber aktuell hat Ubuntu einen sehr starken Stand, und daraus kann noch viel werden wenn keine extemen Fehler gemacht werden).
Gentoo oder Slackware? Würde mich mal interessieren...
und noch was ich liiieeeeebe open source treiber über alles (weil die laufen halt auch nach einem kernel update
Waldelf
Ich kann auf einen integrierten Desktop mit allem modernen klumpadshig (Automounts, 3D Effekte, ...) verzichten und verwende eine eigene FVWM Konfiguration. Auch sonst ist meine private Installation recht puristisch. -> Für mich ist Gentoo immer noch die am einfachsten zu handhabende Distribution.
Im Geschäft, mit vielen unterschiedlichen Mitarbeitern und unterschiedlichen Anforderungen, verwende ich Debian Etch. Nicht mehr sonderlich aktuell, aber es erfüllt die Anforderungen.
Für einen integrierten Desktop mit allen Features habe ich bisher immer Ubuntu installiert. Einfach aufspielen und die Grundeinstellungen genügen für die meisten Anwender völlig.
Früher habe ich Suse verwendet (4.2 - 7.x) angetestet habe ich noch jede Version bis 9.1. Suse krankt aber für mich am selben Problem wie alle anderen Desktop Distributionen. Die Grundeinstellung ist schnell eingespielt und funktioniert auch. Sobald man aber etwas haben will, das in der Grundeinstellung nicht vorgesehen ist, geht die Sucherei und fummelei los. Oft ist die Einrichtung dann sogar noch komplizierter als bei Gentoo. Wobei ein Gentoo User nach erfolgreicher Ersteinrichtung schon mal ein deutlich gesteigertes Grundwissen über sein System aufweist, das von Benutzern anderer Distributionen nicht zwangsläufig vorausgesetzt werden kann.
Ist das so?
IMHO benutzen sie auch Windows 200 & XP wenn ihre wichtigen Anwendungen darauf gut laufen, oder aber *BSD; Warum also kein Ubuntu?
"Zumal sich die Stimmen mehren, die Ubuntu neben Microsoft und Apple einen festen Platz im "Buisness" einräumen,"
Quellen?