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Mo, 28. Juli 2008, 12:05

Software::Grafik

Neuer AtomBIOS-Parser für ATI-Grafikchips veröffentlicht

AMD hat eine neue freie Implementierung des AtomBIOS-Parsers für ATI-Grafikchips veröffentlicht, die in den Linux-Kernel aufgenommen werden könnte.

Das AtomBIOS ist eine Abstraktionsschicht, die auf allen neueren ATI-Grafikkarten zu finden ist und eine einheitliche Programmierung der Chips, die sich auf der Registerebene erheblich unterscheiden, ermöglichen soll. Die Verwendung des AtomBIOS in den entstehenden freien Treibern ist umstritten, scheint sich aber durchzusetzen, da beide freie Treiber (xf86-video-radeonhd und xf86-video-ati) es zu einem gewissen Grad verwenden.

Die nun veröffentlichte neue Version stammt aus dem internen AMD-Projekt KGrids und ist mit rund 1400 Zeilen Code sehr viel kleiner und klarer als die erste Version. Der bei Red Hat beschäftigte Treiberentwickler David Airlie arbeitete nach eigenen Angaben seit einigen Wochen mit dem Code und will dafür sorgen, dass er in den Linux-Kernel aufgenommen wird. Dort soll er im DRI-Code für eine korrekte Umschaltung der Grafikmodi sorgen.

Nach Angaben von Phoronix will AMD das ganze Projekt KGrids freigeben, von dem der AtomBIOS-Parser nur ein kleiner Teil ist. Das ähnliche interne AMD-Projekt TCore soll ebenfalls freigegeben werden. Doch auch andere Dinge stehen noch auf dem Plan, denn noch hat AMD die schon lange angekündigte 3D-Register-Dokumentation und den Beispielcode für die R600-Chipfamilie nicht veröffentlicht.

Der Quellcode des neuen Parsers »kgrids-atom« ist als ZIP-Datei bei X.Org verfügbar.

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