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Thema: Linux-Kernel 2.6.27 tritt in die Testphase ein

16 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von phnord am Di, 29. Juli 2008 um 14:19 #
Frei nach "Spaceballs"


Höchst erstaunlich, wieviel immer zwischen den einzelnen Releases passiert und wie wenig Zeit es braucht. Nennt mir doch mal ein Produkt, dass einen ähnlich straffen Update-Rhythmus hat, ohne zuviel Lobhudelei zu betrieben.

  • Score: 3 Von psych am Di, 29. Juli 2008 um 14:27 #
    Ich glaube nicht, dass es irgendein Projekt gibt, das in einem ähnlichem Tempo entwickelt wird.
    Score: 3 Von dragon-fire am Di, 29. Juli 2008 um 14:27 #
    Ich denke es liegt hauptsächlich an der Parallelisierung der Entwicklung. Dank Git...

    Sonst würden andere Projekte ähnliches erreichen. Git scheint auch ziemlich einfach zu sein - also von der Handhabung. Werde es mir bald mal anschauen...

    • Score: 3 Von Holger M. am Di, 29. Juli 2008 um 14:41 #
      Es liegt wohl auch an der Anzahl der hauptamtlichen (bezahlten :) ) Entwickler.
      • Score: 3 Von dragon-fire am Di, 29. Juli 2008 um 14:49 #
        das könnte auch sein :D
        Score: 3 Von phnord am Di, 29. Juli 2008 um 15:35 #
        Kann aber nicht der alleinige Grund sein, wenn man sich die kommerziellen Konkurrenten einmal anschaut :-). Weiß $Gott wieviele Menschen an Windows Rumwerkeln - mal ganz zu schweigen von den Hardware-Herstellern und deren Treiberentwicklern. Das diese auch für Linux entwickeln, ist eher die Ausnahme. Das meiste müssen ja tatsächlich die Linux Entwickler selber machen, siehe gkh mit seinem Linux Driver Project.

        Gruß

        • Score: 3 Von hordipflomp am Di, 29. Juli 2008 um 22:24 #
          Guck mal hier:
          http://www.pro-linux.de/news/2008/12519.html
          http://www.pro-linux.de/news/2007/10893.html

          Ca. 70% der Änderungen am Linux-Kernels stammen von bezahlten Entwicklern.
          Vermutlich sind das in Summe mehr Entwickler, als Microsoft für Änderungen an Windows beschäftigt.

mehr Xen
Score: 3 Von frager am Di, 29. Juli 2008 um 15:21 #
Hallo,
gibt es eigentlich irgendwelche Fortschritte bei der Xen-Integration in den Kernel? Soweit ich weiss wurde vor Ewigkeiten der zur Erstellung einer DomU benötigte Teil integriert. Seit dem scheint sich aber nichts mehr getan zu haben (und das ist mehr als 1 Jahr her).
  • Score: 3 Von FelixR am Di, 29. Juli 2008 um 17:07 #
    Wahrscheinlich gar nicht:

    "Linux kernel developer and Linux Foundation Fellow Ted Ts’o claimed it’s inevitable that Red Hat and Novell will standardize on KVM because of its inclusion in the kernel. He said the Xen project was working to integrate with the kernel but enever finished the effort."

    http://blogs.zdnet.com/virtualization/?p=415

    • Score: 3 Von FelixR am Di, 29. Juli 2008 um 17:09 #
      Hätte besser das Zitat verwenden sollen:

      "The Xen organization attempted to integrate its code with the Linux kernel but ran into some technical problems that would have compromised the performance of the hypervisor, Pratt said. He said integrating it with the kernel would have meant sacrificing key features of its platform. “You need to hold to your principles,” Pratt said."

Score: 3 Von michel am Di, 29. Juli 2008 um 17:16 #
> Auch die Skalierbarkeit wurde weiter verbessert, um SMP-Systeme mit bis zu 4096 Kernen besser zu unterstützen.

Ist sowas denn überhaupt real, dass man Systeme mit 4096 Kernen hat ?

  • Score: 3 Von ommentarabgebe am Di, 29. Juli 2008 um 17:34 #
    Ich schätze mal, das ist eher für Supercomputer gedacht; die laufen ja fast alle unter Linux.

    Aber wer weiß schon, was AMD und Intel nächstes Jahr für den Desktop bringen? :)

    Score: 3 Von BankConsultant am Di, 29. Juli 2008 um 23:49 #
    > Ist sowas denn überhaupt real, dass man Systeme mit 4096 Kernen hat ?
    Absolut. Schwerpunkt Forschung, auch auch vermehrt in der kommerziellen Anwendung.

    Ich selbst entwickle gerade bei einer Bank, die für ihre Monte-Carlo-Simulationen von Derivaten mit einem Cluster von über 3000 Prozessoren unter Linux arbeitet.

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