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Do, 31. Juli 2008, 13:00

Software::Distributionen::Canonical

OpenJDK 6 im nächsten Ubuntu mit offizieller Unterstützung

Die kommende Version 8.10 von Ubuntu wird OpenJDK 6 im Repositorium »main« bringen und damit erstmals vom Distributor voll unterstützt.

Bereits Ubuntu 8.04 brachte das freie Java-Entwicklerkit OpenJDK 6 mit, welches für die meisten Belange bereits gut funktionierte. Allerdings war es im Repositorium »universe« angesiedelt, das keine offizielle Unterstützung von Ubuntu erfährt.

Die aktuelle Entwicklungsversion ist nun laut einer Ankündigung von Matthias Klose umgestellt, so dass OpenJDK 6 im Hauptarchiv von Ubuntu liegt. Dies hat einige Konsequenzen für die Paketverwalter, für die Anwender besteht der Unterschied jedoch hauptsächlich im nunmehr offiziellen Support.

Das Paket OpenJDK zeigt sich nicht in allen Architekturen einheitlich. Als virtuelle Maschine kommt in den Architekturen amd64, i386, lpia und sparc die Hotspot-VM von Sun zum Einsatz, einschließlich des Just-in-Time (JIT)-Compilers. Auf ia64 entfällt der JIT-Compiler, so dass grundsätzlich der Bytecode interpretiert werden muss. Auf powerpc dagegen kommt die VM »Cacao« zum Einsatz, die einen eigenen JIT-Compiler mitbringt.

OpenJDK 6 besteht aus dem von Sun freigegeben Code für Java 6, der etwa 95% des Umfangs von OpenJDK ausmacht. Die fehlenden 5% wurden durch Beiträge aus der Open-Source-Gemeinschaft, beispielsweise aus dem Classpath-Projekt, hinzugefügt. Seit Juni darf sich OpenJDK 6 offiziell als Java-konforme Implementation bezeichnen.

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