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Do, 7. August 2008, 15:39

Unternehmen

EFF startet Coder's Rights-Initiative

Die Electronic Frontier Foundation (EFF) will Softwareentwickler vor rechtlichen Gefahren bei der Entwicklung von Sicherheits-Analysetools schützen.

Mit dieser Aktion wendet sich die EFF gegen »falsche rechtliche Bedrohungen«, wie sie es nennt, mit denen mittlerweile alle rechnen müssen, die sich der Innovation sicherheitsrelevanter Technologien und der Forschung an der Sicherheit oder Unsicherheit von Software befassen. Das Projekt »Coder's Rights«, das von der Direktorin für Bürgerrechte bei der EFF, Jennifer Granick, geleitet wird, will Entwicklern Beistand gewähren, wenn sie im Zuge ihrer laut EFF »gerechtfertigten Forschungsaktivitäten« rechtliche Probleme bekommen.

Als in den USA der Digital Millennium Copyright Act (DMCA) zum Gesetz wurde, war der Protest gegen dieses nach Ansicht vieler Bürger überzogene und fehlgeleitete Gesetz groß. Viele befürchten, dass es zur Unterdrückung unliebsamer Informationen über Sicherheitsprobleme missbraucht werden könne, und tatsächlich gab es Fälle, in denen dies eintrat. Die EFF arbeitet schon lange daran, die Auswirkungen des Gesetzes zu begrenzen, das es in ähnlicher Form nun auch in anderen Ländern gibt. Auch bezüglich anderer strittiger Gesetze will die EFF ihre Erfahrung einbringen, um Programmierer und Forscher zu beraten.

Die EFF vertritt die Auffassung, dass es frei und ohne Furcht vor juristischen Folgen möglich sein sollte, die Forschung an Computersicherheit und Privatsphäre zu diskutieren und zu publizieren. Das Projekt Coder's Rights stellt hierzu Ressourcen bereit, die unter anderem die Themen Reverse Engineering und Melden von Sicherheitslücken umfassen. Weitere Themen für das Projekt sind Reviews, Benchmarks und das Recht von Kunden, erworbene Geräte zu modifizieren.

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