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Thema: Vergleich der Dateisysteme HAMMER und Tux3

41 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von Fremdenführer am Mo, 11. August 2008 um 12:46 #
Meine Damen und Herren, geradeaus sehen sie einen Vorteil der Software-Entwicklung nach dem Open-Source-Prinzip.
Offenheit und gegenseitige Befruchtung.
  • Score: 3 Von Uwe am Mo, 11. August 2008 um 12:57 #
    Soweit vollkommen richtig. Schade nur das es dabei um zwei Filesysteme geht, die wohl praktisch an Belanglosigkeit kaum zu überbieten sind. Für die Mainstream-FS wären solche Diskussionen sehr wünschenswert.
    • Score: 3 Von LH am Mo, 11. August 2008 um 13:12 #
      Die dort gewonnen Erfahrungen können auch bei der Entwicklung anderer Dateisysteme sehr hilfreich sein.
      Score: 3 Von Chris am Mo, 11. August 2008 um 13:26 #
      Abwarten und Tee trinken...

      Zur Zeit würde ich btrfs als das Dateisystem der Zukunft ansehen. Ich denke wenn wir ein paar Jahre weiter sind wird es sich neben den heutigen "üblichen Verdächtigen" seinen Platz erkämpft haben.
      Tux3 hört sich sehr interessant an, bisher hat aber noch keiner nur eine Zeile Code davon gesehen. Wenn der Entwickler die Sache geschickt angeht könnte sich da aber auch noch was tun.

      Ich für meinen Teil werde abwarten bis es in btrfs keine Änderungen am On-Disk-Format mehr gibt und es dann selbst nochmal testen. Ich hatte es vor einigen Monaten schonmal als root-Dateisystem - ist nur blöd, wenn man die Partition für eine neue Version immer wieder formatieren und aus einem Backup zurückspielen muss. Funktioniert hat es aber schon damals erstaunlich gut.

      Score: 3 Von marc anton am Mo, 11. August 2008 um 16:35 #
      Mainstream-FS? Also jene die die Minderheit der Desktop User nutzen? Denn auf dem Server gelten meist auch spezielle Lösungen, abseits infantiler Eigenheiten.
    Score: 3 Von optional am Mo, 11. August 2008 um 14:21 #
    Das ist das erste mal, dass ich sehe, wie zwei OpenSource-Entwickler mit unterschiedlichen Projekten zusammen arbeiten.
    Ansonsten sind doch Linux-Entwickler und -Nutzer nur damit beschäftigt, sich gegenseitig die Köpfe einzuschlagen. vi gegen emacs, gnome gegen kde, gtk gegen qt, rpm gegen deb, Debian gegen Ubuntu, usw.
    Bin ich froh, dass es nur EINEN Linux-kernel gibt! Und hoffe, dass der nie geforked wird.
    • Score: 3 Von default am Mo, 11. August 2008 um 14:29 #
      Guter Witz. Es gibt doch zahlreiche Forks. Fast jede Distribution hat ihren eigenen Fork.
      • Score: 3 Von Hyäne am Mo, 11. August 2008 um 17:32 #
        Kein Witz. Alle Distributoren beziehen sich letztlich auf eine Kernelquelle. Änderungen und Anpassungen von Kerneln sind nicht als Fork zu sehen. Ein echter Fork hätte eigene Entwickler mit eigener Richtung und höchstwahrscheinlich auch mit einem anderen Namen. Die Distributoren-Kernel sind also keine Forks, auch wenn sie verändert und dadurch untereinander inkompatibel werden.
        • Score: 3 Von Hyäne am Mo, 11. August 2008 um 17:33 #
          Mit inkompatibel meine ich hier nicht ohne Weiteres für eine andere Distribution verwendbar.
          Score: 3 Von default am Mo, 11. August 2008 um 17:35 #
          >auch wenn sie verändert und dadurch untereinander inkompatibel werden.
          Ähh ja. Und was ist daran dann kein Fork? Ich würde das durchaus so sehen.
          Von den Distributorenkerneln abgesehen gibt es spezielle Kernelvarianten wie z.B. µcLinux, die man ganz sicher nicht anders einstufen kann. Also Chaos durch Forks (und ähnliches) gibt es bei Linux definitiv genug!
      Score: 3 Von LH am Mo, 11. August 2008 um 14:32 #
      "Das ist das erste mal, dass ich sehe, wie zwei OpenSource-Entwickler mit unterschiedlichen Projekten zusammen arbeiten."

      Soetwas gibt es häufiger als du denkst, aber eben meist nicht in Foren wie diesem hier.
      Auf Konferenzen gibt es soetwas immer wieder, so haben die Leute von Qooxdoo schon öfter geschrieben das sie sich gut und für beide Seiten hilfreich mit anderen, teils auch kommerziellen, JS Libentwicklern unterhalten haben.
      Auch zwischen KDE und GNOME gibt es Verbindungen.

      Score: 3 Von Zenturio am Mo, 11. August 2008 um 17:58 #
      Das ist nicht Richtig. Auch wenn das manchmal den Anschein hat, wenn man die _Fanboys_ betrachtet.

      Viele Großen Projekte unterhalten sich untereinander über technische Details. Je "technischer" das Projekt desto stärker. Glaubst du z.B eine in sich geschlossene Gruppe kann sowas komplexes und weitreichendes wie OpenOffice oder Apache erschaffen? Die Tauschen sich auf Konferenzen mit anderen Projekten aus. Jeder hat von irgendwas mehr Ahnung.

      Beispiel: der Gnome-Release-Manager neulich auf der KDE-Akademy.

      Score: 3 Von Holger am Di, 12. August 2008 um 00:23 #
      Hi,

      was den Status Quo beim Zwist zwischen Gnome und KDE angeht, habe ich den Eindruck, dass ein Großteil der heißen Luft von Nutzern ausgeht, die Entwickler gehen vermutlich viel freundlicher miteinander um. Sollte mein Eindruck nicht richtig sein, bitte ich um URLs zu dem Thema.

      Beste Grüße,
      Holger

    Score: 3 Von phorkyas am Mo, 11. August 2008 um 18:55 #
    Und genau dies ist das Problem, warum sich Linux NIE, wirklich NIE bis in alle Ewigkeiten (Implosion oder Kältetod des Universums) durchsetzen wird. Ich betone noch einmal NIE, NIE, NIE, NIE wird sich Linux durchsetzen. Wenn die einmal zusammenarbeiten würden und nur ein Programm für jede Funktion nehmen würden. Aber nein, ständig gibt es zig Programme die ein und dasselbe bzw. ähnliche machen.
    Wenn die Linuxer von Anfang an bei FAT12 angefangen und dies fortgesetzt hätten, wäre Linux schon VIEL weiter. Aber da sie das nicht gemacht haben, werden sie sich NIE auf dem Desktop durchsetzen. FAT12 wäre perfekt gewesen. Bei einer Festplattengröße von 500GB hätten darauf 32000 FAT12-Partitionen gepasst. Das wäre Datensicherheit gewesen. Fällt eine aus, wären immer noch 21999 übrig gewesen.
    Aber nein, die Linuxer mussten ja andere Dateisysteme entwickeln, um sich NIE auf dem Desktop durchsetzen zu können...
    Schöne Grüße,
    phorkyas
    • Score: 3 Von Der Obertroll am Mo, 11. August 2008 um 19:05 #
      Fat12 bis heute...
      ymmd :D:D
      Score: 3 Von Micha24 am Mo, 11. August 2008 um 19:09 #
      Bla ....

      - Linux hat sich in vielen Bereichen bereits durchgesetzt, der letzte Spieler ist nicht der Fokus der Linux-Entwicklung...
      - da scheint ja einer mächtig Ahnung von Dateisystemen und insbesondere von solchen für unixoide Betriebssysteme zu haben
      - Linux und OSS = Vielfalt statt Einfalt, Standard-Verbiegung, Bevormundung etc.


      Geh spielen. Danke.

      • Score: 3 Von blubber0815 am Mo, 11. August 2008 um 21:16 #
        omg, fachlich hast du es vielleicht drauf...das waage ich jetzt mal nicht zu kritisieren, aber du erkennst Ironie nichtmal wenn sie dich anspringt oder!?
      Score: 3 Von emuman am Mo, 11. August 2008 um 23:04 #
      Man hätte bei der Entwicklung von Linux eh auf DOS aufsetzten sollen. Bei der Gelegenheit hätte die Speichergröße für einen Prozess auch auf 640 KB beschränken werden sollen, mehr Speicher wird man pro Programm eh nie brauchen (besonders unter UNIX, ein Programm für genau einen Zweck => kleine Speichergröße). Bei den heutigen Rechnern würden dann 3000 Programme oder mehr in den RAM passen! Stürzt dann ein Programm ab, bleiben immer noch 2999 übrig!
      • Score: 3 Von phorkyas am Di, 12. August 2008 um 16:26 #
        Genau! Du hast es verstanden. Bist anscheinend auch der einzige neben mir, der von der Materie Ahnung hat...
        Schöne Grüße,
        phorkyas
Score: 3 Von berndt am Mo, 11. August 2008 um 13:37 #
Ich habe bei einem Dateisystem in dieser Reihenfolge Prioritäten:
1. Zuverlässigkeit
2. Interoperabilität
3. Performance

Daher wird's wahrscheinlich noch eine Weile dauern, bis ich solche "Next Generation"-Dateisysteme in Betracht ziehen könnte. Ich finde eher Entwicklungen wie ext4 interessant, die größtenteils auf bewährte (und zuverlässige) Konzepte bauen.

Score: 3 Von Dennis am Mo, 11. August 2008 um 14:48 #
Für den Normalanwender dürfte die Sache mit den Dateisystemen für die nächsten Jahre recht egal sein. Die einzige Ausnahme dürften Grössenbegrenzungen sein, aber die wurden in der Vergangenheit auch immer nachgereicht.
  • Score: 3 Von marc anton am Mo, 11. August 2008 um 16:39 #
    Wie kommt man auf dies schmale Brett? Wohl zuviel den Visionen eines Gates gelauscht? :D

    Die Medien werden größer, die Qualität der Hardware schwindet, die Größe der Daten steigt gewaltig ein - insbesondere im privaten Bereich. Das Filesystem war relativ belanglos - bis vor kurzem.

Score: 3 Von allo am Mo, 11. August 2008 um 15:22 #
www.nilfs2.org kann als Modul für den laufenden Kernel kompiliert werden ohne patchen. bietet snapshots und checkpoints, hat allerdings auch einen daemon dabei.
Score: 3 Von Crass Spektakel am Mo, 11. August 2008 um 18:46 #
DER Matt Dillon? Dillon-UUCP? Erste Portierung von gcc (so 1.4-Zeiten) auf AmigaOS?
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