Ein Update auf die 11.0 tut sowieso gut. Neben der wirtschaftlichen Notwendigkeit ist der Supportzeitraum von zwei Jahren auch gut, um (bei Privatanwendern) die eigene Faulheit zu überwinden und sein System mal wieder neu aufzusetzen (wenn man nicht eh alle Versionen mitgemacht hat). Unternehmenskunden haben hoffentlich sowieso die kostenpflichtige Variante.
der Vergleich hinkt, Microsoft hat nur ein anderes Betriebssystem am Markt, das aber deutlich andere Hardwarevorraussetzungen hat. Darüber hinaus ist XP wohl eher mit der Enterprise Version zu vergleichen und nicht mit dem hier angegegeben Produkt.
zum unterschied kann ich aber eine gekaufte suse auch später installiern. wenn ms meint ich kann mein os nicht mehr aktivieren dann kann ichs wegschmeißn.
Der Support ist nicht eingestellt. Jeder kann selbst weiterupdaten wie es ihm gefällt. Die neuesten Updates gibts dann halt unter www.kernel.org, www.kde.de ... und wenn man alle eingespielt hat ist man auch selbst so ungefähr bei SUSE 11.0 angelangt. Aber warum sollte man sich das antun wenn das jemand gratis für einen macht?
Von Papa Schlumpf am Di, 19. August 2008 um 19:32 #
Genau DA liegt ja das Problem, für Suse 10.1 macht das niemand mehr (zumindest Suse nicht). Du mußt dann selbst den Compiler anwerfen und dir deine rpms (Suse hat doch noch rpm, oder?) selber bauen. Mit all den daraus resultierenden Problemen (fehlende dev-Pakete, zu alte Libraries, etc)
Eigentlich nicht. Mir fällt kein Grund ein warum man nicht auf OpenSUSE 10.2 oder 10.3 oder 11 umsteigen sollte. Nein, langsamer sind die Nachfolger nicht geworden. Wer unbedingt meint er braucht heute noch die 10.1 der kümmert sich wahrscheinlich so gut um die Updates dass er nicht wirklich eins davon eingespielt hat.
Für Firmen mit Support ist es eh etwas anderes. Für die gibt es die Enterprise Versionen und da musst Du halt dafür was bezahlen dass diese länger erhältlich sind.
[i]Eigentlich nicht. Mir fällt kein Grund ein warum man nicht auf OpenSUSE 10.2 oder 10.3 oder 11 umsteigen sollte.[/i] Weils den Binary-Treiber für Touchscreens leider nur bis maximal Suse 10.0 gibt
Mein Gott. Zwischen 10.1 und 11.0 liegen noch 10.2 und 10.3... Wer dieses Monsterupdate auf einen Schlag riskieren will, muss mit Ecken und Kanten rechnen.
Ein solcher Sprung ist kein getesteter Upgradepfad. Zeitlich schneller und technisch runder wäre sicher eine komplette Neuinstallation. /home hat man ja hoffentlich auf einer extra Partition...
Von ReudigerRüdiger am Di, 19. August 2008 um 18:56 #
Dazwischen liegen zwei Releases, wenn man den selben Maßstab bei Debian anlegen würde wäre das ein Update von Potato nach Etch, was ganz sicher nicht funktionieren wird.
Du kannst die Suse-Versionen nicht einfach mit den Debian-Versionen in einen Topf werfen. Potato entspricht vom Grundgerüst her etwa Suse 7.0, Woody etwa Suse 7.3, Sarge in etwa Suse 9.0 bis 9.2 und Etch etwa OpenSuse 10.2. Es ist schon ein "Wunder", dass die Debian-Updates von einer Version zur nachfolgenden so reibungslos funktionieren. OpenSuse beherrscht das nicht, unterstützt und empfiehlt es auch nicht.
OpenSuse beherrscht das nicht, unterstützt und empfiehlt es auch nicht. Ich hab letztens bei nem Bekannten eine 9.3 auf 10.2 upgegraded, lief absolut problemlos, ich musste nicht bei einem einzigen Programm nacharbeiten.
*buntu macht dies relativ problemlos von Release zu Release und von LTS zu LTS. Bei bearbeiteten Configs wird der User gefragt wie er mit zwingend neuen Vorgehen will.
Ich verstehe eigentlich auch nicht wieso Dist-Upgrades nicht möglich sein sollen.
Hab bei Slackware 1.0/1.1 sogar noch den Kernel neu kompiliert auf einem Gateway Pentium 75 MHZ mit 8 MB Ram. Leider bin ich mit den Jahren immer bequemer geworden.
Es wurden also - ich denke einmal in Zusammenarbeit mit den Opera-Entwicklern und durch ständiges Einpflegen der neueren Opera-Versionen - 12 Fehler im proprietären Opera-Browser behoben.
Demgegenüber gibt es ja einige Distributoren, die sich genau dieser Aktualisierungsmöglichkeit wichtiger proprietärer Software weiterhin verweigern.
Man sieht also gerade an diesem Opera-Beispiel, dass man auch proprietäre Software in Linux-Distributionen aktuell halten kann, wenn man nur will.
Andere Beispiele in Suse sind der Flash Player, Suns Java, Adobe Reader, Real Player. Auch hier wird von Suse ständig aktualisiert, wenn entdeckte Sicherheitslücken dies zwingend erscheinen lassen.
Für Firmen mit Support ist es eh etwas anderes. Für die gibt es die Enterprise Versionen und da musst Du halt dafür was bezahlen dass diese länger erhältlich sind.
Weils den Binary-Treiber für Touchscreens leider nur bis maximal Suse 10.0 gibt
Ein solcher Sprung ist kein getesteter Upgradepfad. Zeitlich schneller und technisch runder wäre sicher eine komplette Neuinstallation. /home hat man ja hoffentlich auf einer extra Partition...
letzteres ist der angegeben SuSE variante ähnlicher,
da man 10.2 und 10.3 "überspringt"
mfg, branleb
Potato entspricht vom Grundgerüst her etwa Suse 7.0,
Woody etwa Suse 7.3,
Sarge in etwa Suse 9.0 bis 9.2
und Etch etwa OpenSuse 10.2.
Es ist schon ein "Wunder", dass die Debian-Updates von einer Version zur nachfolgenden so reibungslos funktionieren.
OpenSuse beherrscht das nicht, unterstützt und empfiehlt es auch nicht.
Ich hab letztens bei nem Bekannten eine 9.3 auf 10.2 upgegraded, lief absolut problemlos, ich musste nicht bei einem einzigen Programm nacharbeiten.
Aber seit da auch solch neumodisches Zeug wie udev usw. verbaut wird, mag ich das, das es jetzt noch problemlos geht, bezweifeln ;(
Bei bearbeiteten Configs wird der User gefragt wie er mit zwingend neuen Vorgehen will.
Ich verstehe eigentlich auch nicht wieso Dist-Upgrades nicht möglich sein sollen.
http://www.kernel.org/pub/linux/kernel/v1.0/
und bis zum aktuellen 2.6xer Kernel updaten wenn einem das Spaß macht.
http://www.kernel.org/pub/linux/kernel/v2.6/
ich hol mir da lieber dann doch ab und zu mal die neue Distri meiner Wahl aber die Geschmäcker sind ja verschieden ;oP
Allo <-- der so früh noch nicht Linux genutzt hat.
Ihr lauft echt hinterher
Fax
Leider bin ich mit den Jahren immer bequemer geworden.
Demgegenüber gibt es ja einige Distributoren, die sich genau dieser Aktualisierungsmöglichkeit wichtiger proprietärer Software weiterhin verweigern.
Man sieht also gerade an diesem Opera-Beispiel, dass man auch proprietäre Software in Linux-Distributionen aktuell halten kann, wenn man nur will.
Andere Beispiele in Suse sind der Flash Player, Suns Java, Adobe Reader, Real Player. Auch hier wird von Suse ständig aktualisiert, wenn entdeckte Sicherheitslücken dies zwingend erscheinen lassen.