Die mitgelieferte Software von vorgestern funktioniert wenigstens zuverlässig ;-). Im Gegensatz zu anderen Distributionen, Stichwort Mailscanner in Ubuntu 8.04 LTS Server.
Richtig: bin gerade von openSUSE 11 auf Debian Lenny umgestiegen und bin einfach nur begeistert. Debian fühlt sich einfach flotter an. Und außerdem istŽs halt einfach Debian (wie soll man das erklären?)
SuSE schafft es ja auch mit jeder Version den Anwender zu verwirren. Apt, aptitude, smart, zapper, yast, ... - wer soviele Tools für das Paketmanagement einsetzt und alle paar Versionen ein neues lernen muss und dabei deren Fehler mitbekommt, der muss sich wirklich fragen, warum er sich das antut. apt-get bzw. der Nachfolger aptitude ist unter Debian einfach eine feste größe.
Eine ernstgemeinte Frage: Entwickelt denn Debian irgendeine wichtige Software selbst?
Ist es nicht so, dass ein Großteil dessen, was Debian GNU/Linux genannt wird, Firmen wie etwa Suse/Novell und RedHat entwickeln und entwickelt haben und sich diese Software dann später u.a. in Debian wiederfindet?
Ein Beispiel: Novell treibt die Entwicklung von Evolution voran und Debian veröffentlicht ein paar Jahre später eine mittlerweile stabile Evolution-Version in Debian Stable.
Letztendlich leiden die Nutzer aktuellster OpenSuse-Distributionen doch nur für ein besseres Debian Stable. Was jetzt schon in punkto KDE4-Bugs von der OpenSuse-Community gefunden wurde und gefixt wird, wird der Debian-Version nach Lenny sehr helfen. Was soll also dieser leichte Anflug von Arroganz, wenn man ein stabiles Debian mit einer Bleeding-Edge-OpenSuse vergleicht?
Debian hat nicht das Ziel software zu entwickeln, sondern eine Distribution zu bauen. Was Debian selbst entwickelt sind Tools die zu Debian gehören, also z.B. Apt/Aptitude, den Installer und co.
Du begehst den Fehler Firmen wie Novell und Debian zu vergleichen, das ist aber relativ unsinnig. Aber niemand hindert Debian Paketmanager und co. daran dennoch Software zu entwickeln, und das tun sie auch.
Wenn du es also so vergleichst musst du nicht Debian als Vergleich nehmen, sondern die Personen die an Debian beteiligt sind, und da dürfte wiederum einiges an Software herauskommen an denen diese gearbeitet haben.
Aber wie gesagt, Debian selbst ist keine Firma, und das Entwicklern einer PIM Software ist auch eigentlich kein Ziel von Debian, kann aber problemlos ein Ziel von Debian-beteiligten sein.
Zumal ist die Aussage das andere Distries für Debian das Betatesting übernehmen auch eher mau. Schlieslich hat auch Debian immer blending egde Versionen im Angebot, nur eben nicht in der Stable Version. Da aber durchaus viele User testing und unstable nutzen können diese (und tun es hoffentlich auch) auch Bugreports schreiben.
Von Daniel Baumann am Do, 28. August 2008 um 17:54 #
Hi,
ich schliesse mich LHs Kommentar voll und ganz an, dennoch eine kleine Ergaenzung:
Debian ist fuer ein paar nicht unwichtige Pakete auch selber 'alleine' Upstream (z.B. shadow). Davon unabhaengig arbeiten sehr viele (vermutlich sogar die meisten) Package-Maintainer aktiv an den jeweiligen Upstream-Projekten mit (was sich fast automatisch ergibt dadurch dass man das Paket aktiv betreut).
Wenn man Debian einmal ausprobiert, so merkt man sofort die Unterschiede zu OpenSuse. Also rein aus Nutzersicht: Es gibt kein Yast. :-)
Man wird bei Debian weniger bis gar nicht bevormundet: Lennys Noatun spielt doch glatt mp3s ab, Suses Noatun leider nicht. Lenny liefert als "Flash-Plugin" eine swfdec-Version mit, die tatsächlich meist funktioniert, auch wenn es manchmal noch etwas ruckelt. OpenSuse liefert ebenfalls swfdec mit, aber es geht nicht. Gnomebaker ist in Lenny anscheinend so eine Art Brennerstandard, in OpenSuse gibt es die Software gar nicht. VLC ist in Lenny mit dabei und spielt auch die meisten Formate ab, in OpenSuse muß man externe Repositories einbinden. Uns so geht das immer weiter ...
Man merkt, dass OpenSuse im Gegensatz zu Debian in Wirklichkeit eine Firmendistribution ist, die sich vor allen Eventualitäten juristischer Natur schützen will und in dieser Hinsicht nach eigenen Lösungen sucht (u.a. non-oss-Repository, beschnittene Multimediasoftware usw.). Debian ist in diesem Sinne weitaus nutzerfreundlicher als OpenSuse, ein bisschen Stolz finde ich da schon angebracht.
Firefox ist unter KDE-4 kein anderer als unter Plain-X, Openoffice ist dasselbe wie anderswo und für's ernsthafte Arbeiten sind Shell und TeX auch nicht anders wegen KDE-4...
Ich versteh diese Gier auf immer das allerneueste Desktop nun wirklich weniger als nullgrenzwertig, nämlich absolut garnicht...
Wer sich für Computer interessiert, will nun mal auf dem aktuellen Stand sein und die neuesten Entwicklungen hautnah miterleben. Der sichere Hafen der stabilen Vorversionen ist was fürs Büro oder den normalen Endanwender, der seinen Brief an die Versicherung schreibt und für Oma die Bilder von Weihnachten auf CD brennt.
Oder aber wenn in der "stabilen Vorversion" z.B. der proprietäre NVidia-Treiber reibungslos mit einem nur etwas älteren Xorg funktioniert. Von daher lassen einige Nutzer eine funktionierende Linuxinstallation erst einmal auf der Festplatte und installieren die neue Linuxdistribution in eine andere Partition. So hat man die Vorteile "beider Welten".
aber auf dem Desktop ist man ab und an doch schon auf aktuelle Software angewiesen. Ebenso auf einen aktuellen Kernel, wenn man regelmäßigen Abständen neue Hardware benutzt. Das ist unter Debian leider nicht gegeben. Zumindest wenn man alles aus einem Guss benutzen möchte und nicht selber kompilieren will. Aber ansonsten ist Debian klasse. Ich hatte es beinahe 8 Jahe in Gebrauch.
> Testing oder Unstable. Unstable != Instabil. Ubuntu basiert auf Debian/Unstable, > wer also mit Ubuntu klar kommt, wird es im Normalfall auch mit SID.
Unstable bedeutet zwar nicht dass es oft/öfters Abstürtzt, doch es gibt ganz andere Probleme welche es bei einem stabilen Ubuntu nicht gibt.
Unstable bedeutet dass es beim Paketmanagement regelmäßig Probleme gibt. Sei es nun dass ein Update versucht das halbe System zu löschen, dass man bestimmte Software nicht installieren kann da es irgendwelche unauflösbaren Abhängigkeiten gibt, oder man nach einem einfachen Update wieder manuell Config Dateien bearbeiten oder mergen muss. All das passiert bei einer Stable Distribution nicht. Egal ob es nun Ubuntu, Debian, Suse oder sonst was ist.
Kurz gesagt: Bei einer Stable Distribution klickst du - wenn das rot update Icon aufleuchtet - einfach auf Update, und danach funktioniert alles so wie zuvor. Neue Software kannst du jederzeit ohne Probleme installieren. Bei Unstable musst du genau wissen was du machst wenn du auf das Update Icon klickst, sonst kann es dir passieren dass danach gar nichts mehr geht.
Warum regelmäßig neue Hardware benutzen? Ich schraube mir alle drei bis vier Jahre mal einen neuen Rechner mit bis dahin halbwegs abgehangener Technik (mindestens zwei Jahre auf dem Markt) zusammen. Das schont die Umwelt, den Geldbeutel, die Nerven und das jeweils aktuelle Debian funktioniert damit perfekt.
Bei Notebooks lohnt es sich, in gute und teure Markengeräte aus dem Business-Segment zu investieren, wenn man nicht alle zwei Jahre neuen Consumer-Schrott kaufen will. Selbst Schuld!
So wie das Dell Latitude 840C (teures Business-Gerät) und das Dell Inspiron 8200 (billiger Consumer-Schrott), die sich bis auf die Gehäuseform, das Branding in der Firmware und den Preis überhaupt gar nicht unterschieden. (Ja, ich habe beide bis zum kleinsten Teil zerlegt.)
Bei Notebooks kann man beim Acer Extensa 5220 doch nix flasch machen. Verarbeitung und Display ist gut. Sollte das Gerät nach 3 Jahren irreparabel defekt sein, was eher unwahrscheinlich ist, dann kauft man sich ein neues und hat im Vergleich zu einem überteuerten Businessnotebook sogar noch gespart und hat immer aktuelle Technik. Wer glaubt, alle Consumer-Teile wären Schrott, der hat die letzten 10 Jahre verpennt.
Für solche Fälle gibt es ja mehrere Möglichkeiten:
1) Über die Packports installieren (bei kritischen Programmen) 2) Aus Testing oder Unstable installieren (bei einfachen Programmen) 3) Über apt-src das Sourcepaket von Testing/Unstable selber bauen.
Wovon die dritte Lösung als Plan für den Notfall gesehen werden soll
> 1) Über die Packports installieren (bei kritischen Programmen) In der Tat. Wenn es Backports gibt.
> 2) Aus Testing oder Unstable installieren (bei einfachen Programmen) Kann bei manchen Paketen das "halbe System" auf sid ziehen. Nicht immer empfehlenswert.
> 3) Über apt-src das Sourcepaket von Testing/Unstable selber bauen. funktioniert leider nur in einfachen Fällen. Ansonsten müssen erst mal die Abhängigkeiten auf den neusten Stand gebracht werden. -> siehe 2)
> 3) Über apt-src das Sourcepaket von Testing/Unstable selber bauen. funktioniert leider nur in einfachen Fällen. Ansonsten müssen erst mal die Abhängigkeiten auf den neusten Stand gebracht werden. -> siehe 2)
Es besteht oft auch die Möglichkeit in der Control-Datei die Abhängigkeiten zu ändern, anstatt diese als gegeben anzunehmen. Die Upstream-Sourcen können meistens auch mit den älteren Libs compiliert werden, nur steuert Debian über die Control-Datei die Nutzung der neueren Libs. Einfach ändern und gut. Ok, ein Normaluser ist damit überfordert, aber ein guter Admin sollte das können.
Eigentlich sollte man nach zweimaligen Versuchen fehlerhaftes Brennen und herunterladen ausschließen können. Und ein fehlerhaftes Bios? Hmm..., andere Distris starten hier ohne Fehler. Aber gut, ich werde es ein drittes Mal downloaden und brennen.
Von Daniel Baumann am Sa, 30. August 2008 um 10:58 #
Hi,
die meisten Distributionen benutzen nicht aktuelles syslinux (3.71) wie Debian es tut, und 3.71 ist nicht mehr ganz so kompatibel wie 3.3x und 3.6x es waren. Selbst die Debian Installer Medien haben noch 3.63. Manche benutzen sogar noch 2.x. Von daher ist es nicht wirklich vergleichbar (siehe auch Upstream mailingliste bzgl. Bios und Boot-Problemen).
Debian ist einfach nur gut....
Im Gegensatz zu anderen Distributionen, Stichwort Mailscanner in Ubuntu 8.04 LTS Server.
Entwickelt denn Debian irgendeine wichtige Software selbst?
Ist es nicht so, dass ein Großteil dessen, was Debian GNU/Linux genannt wird, Firmen wie etwa Suse/Novell und RedHat entwickeln und entwickelt haben und sich diese Software dann später u.a. in Debian wiederfindet?
Ein Beispiel: Novell treibt die Entwicklung von Evolution voran und Debian veröffentlicht ein paar Jahre später eine mittlerweile stabile Evolution-Version in Debian Stable.
Letztendlich leiden die Nutzer aktuellster OpenSuse-Distributionen doch nur für ein besseres Debian Stable.
Was jetzt schon in punkto KDE4-Bugs von der OpenSuse-Community gefunden wurde und gefixt wird, wird der Debian-Version nach Lenny sehr helfen.
Was soll also dieser leichte Anflug von Arroganz, wenn man ein stabiles Debian mit einer Bleeding-Edge-OpenSuse vergleicht?
Was Debian selbst entwickelt sind Tools die zu Debian gehören, also z.B. Apt/Aptitude, den Installer und co.
Du begehst den Fehler Firmen wie Novell und Debian zu vergleichen, das ist aber relativ unsinnig.
Aber niemand hindert Debian Paketmanager und co. daran dennoch Software zu entwickeln, und das tun sie auch.
Wenn du es also so vergleichst musst du nicht Debian als Vergleich nehmen, sondern die Personen die an Debian beteiligt sind, und da dürfte wiederum einiges an Software herauskommen an denen diese gearbeitet haben.
Aber wie gesagt, Debian selbst ist keine Firma, und das Entwicklern einer PIM Software ist auch eigentlich kein Ziel von Debian, kann aber problemlos ein Ziel von Debian-beteiligten sein.
Zumal ist die Aussage das andere Distries für Debian das Betatesting übernehmen auch eher mau. Schlieslich hat auch Debian immer blending egde Versionen im Angebot, nur eben nicht in der Stable Version. Da aber durchaus viele User testing und unstable nutzen können diese (und tun es hoffentlich auch) auch Bugreports schreiben.
ich schliesse mich LHs Kommentar voll und ganz an, dennoch eine kleine Ergaenzung:
Debian ist fuer ein paar nicht unwichtige Pakete auch selber 'alleine' Upstream (z.B. shadow). Davon unabhaengig arbeiten sehr viele (vermutlich sogar die meisten) Package-Maintainer aktiv an den jeweiligen Upstream-Projekten mit (was sich fast automatisch ergibt dadurch dass man das Paket aktiv betreut).
Gruesse,
Daniel
Also rein aus Nutzersicht:
Es gibt kein Yast. :-)
Man wird bei Debian weniger bis gar nicht bevormundet:
Lennys Noatun spielt doch glatt mp3s ab, Suses Noatun leider nicht.
Lenny liefert als "Flash-Plugin" eine swfdec-Version mit, die tatsächlich meist funktioniert, auch wenn es manchmal noch etwas ruckelt. OpenSuse liefert ebenfalls swfdec mit, aber es geht nicht.
Gnomebaker ist in Lenny anscheinend so eine Art Brennerstandard, in OpenSuse gibt es die Software gar nicht.
VLC ist in Lenny mit dabei und spielt auch die meisten Formate ab, in OpenSuse muß man externe Repositories einbinden.
Uns so geht das immer weiter ...
Man merkt, dass OpenSuse im Gegensatz zu Debian in Wirklichkeit eine Firmendistribution ist, die sich vor allen Eventualitäten juristischer Natur schützen will und in dieser Hinsicht nach eigenen Lösungen sucht (u.a. non-oss-Repository, beschnittene Multimediasoftware usw.).
Debian ist in diesem Sinne weitaus nutzerfreundlicher als OpenSuse, ein bisschen Stolz finde ich da schon angebracht.
Eine Desktop mit KDE4.1 ist einfach Klasse
Firefox ist unter KDE-4 kein anderer als unter Plain-X, Openoffice ist dasselbe wie anderswo und für's ernsthafte Arbeiten sind Shell und TeX auch nicht anders wegen KDE-4...
Ich versteh diese Gier auf immer das allerneueste Desktop nun wirklich weniger als nullgrenzwertig, nämlich absolut garnicht...
Erklärt's mir doch mal...
Von daher lassen einige Nutzer eine funktionierende Linuxinstallation erst einmal auf der Festplatte und installieren die neue Linuxdistribution in eine andere Partition.
So hat man die Vorteile "beider Welten".
Ebenso auf einen aktuellen Kernel, wenn man regelmäßigen Abständen neue Hardware benutzt.
Das ist unter Debian leider nicht gegeben.
Zumindest wenn man alles aus einem Guss benutzen möchte und nicht selber kompilieren will.
Aber ansonsten ist Debian klasse.
Ich hatte es beinahe 8 Jahe in Gebrauch.
Testing oder Unstable. Unstable != Instabil. Ubuntu basiert auf Debian/Unstable, wer also mit Ubuntu klar kommt, wird es im Normalfall auch mit SID.
>> Ebenso auf einen aktuellen Kernel, wenn man regelmäßigen Abständen neue Hardware benutzt.
Lenny kommt mit 2.6.25
>> Das ist unter Debian leider nicht gegeben.
Lenny bring 2.6.25er, der neueste stabile ist 2.6.26er
>> Zumindest wenn man alles aus einem Guss benutzen möchte und nicht selber kompilieren will.
Hä? Was muss man bei Debian selbst kompilieren?
> wer also mit Ubuntu klar kommt, wird es im Normalfall auch mit SID.
Unstable bedeutet zwar nicht dass es oft/öfters Abstürtzt, doch es gibt ganz andere Probleme welche es bei einem stabilen Ubuntu nicht gibt.
Unstable bedeutet dass es beim Paketmanagement regelmäßig Probleme gibt. Sei es nun dass ein Update versucht das halbe System zu löschen, dass man bestimmte Software nicht installieren kann da es irgendwelche unauflösbaren Abhängigkeiten gibt, oder man nach einem einfachen Update wieder manuell Config Dateien bearbeiten oder mergen muss.
All das passiert bei einer Stable Distribution nicht. Egal ob es nun Ubuntu, Debian, Suse oder sonst was ist.
Kurz gesagt: Bei einer Stable Distribution klickst du - wenn das rot update Icon aufleuchtet - einfach auf Update, und danach funktioniert alles so wie zuvor. Neue Software kannst du jederzeit ohne Probleme installieren. Bei Unstable musst du genau wissen was du machst wenn du auf das Update Icon klickst, sonst kann es dir passieren dass danach gar nichts mehr geht.
> Lenny bring 2.6.25er, der neueste stabile ist 2.6.26er
Lenny kommt mit 2.6.26 (ist bereits in testing)!
Hast Du eventuell nen Tipp, wo ich ca 2 Jahre alte Notebookeinzelteile zum zusammenschrauben bekomme?
Ich freue mich auf das Thinkpad W700 - jeden Tag rufe ich die IBM/Lenovo-Seite auf
Und das beste: Das Teil war billiger (ohne Dockingstation und anderes Businesszubehör) als ein vergleichbares Konsumergerät!
1) Über die Packports installieren (bei kritischen Programmen)
2) Aus Testing oder Unstable installieren (bei einfachen Programmen)
3) Über apt-src das Sourcepaket von Testing/Unstable selber bauen.
Wovon die dritte Lösung als Plan für den Notfall gesehen werden soll
In der Tat. Wenn es Backports gibt.
> 2) Aus Testing oder Unstable installieren (bei einfachen Programmen)
Kann bei manchen Paketen das "halbe System" auf sid ziehen. Nicht immer empfehlenswert.
> 3) Über apt-src das Sourcepaket von Testing/Unstable selber bauen.
funktioniert leider nur in einfachen Fällen. Ansonsten müssen erst mal die Abhängigkeiten auf den neusten Stand gebracht werden. -> siehe 2)
funktioniert leider nur in einfachen Fällen. Ansonsten müssen erst mal die Abhängigkeiten auf den neusten Stand gebracht werden. -> siehe 2)
Es besteht oft auch die Möglichkeit in der Control-Datei die Abhängigkeiten zu ändern, anstatt diese als gegeben anzunehmen. Die Upstream-Sourcen können meistens auch mit den älteren Libs compiliert werden, nur steuert Debian über die Control-Datei die Nutzung der neueren Libs. Einfach ändern und gut. Ok, ein Normaluser ist damit überfordert, aber ein guter Admin sollte das können.
siehe http://wiki.debian.org/DebianLive/Howto/USB#Linux.
Gruesse,
Daniel
Disk error 32, AX=4280, drive 9F
liegt jetzt in der Mülltonne, wo es hingehört.
das ist entweder ein fehlerhafter Download, eine fehlerhaft gebrannte Kopie, und/oder fehlerhaftes Bios (bzgl. syslinux/isolinux).
Bei allen drei Dingen koennen wir nichts dafuer und auch nichts dagegen machen, tut mir leid.
Gruesse,
Daniel
die meisten Distributionen benutzen nicht aktuelles syslinux (3.71) wie Debian es tut, und 3.71 ist nicht mehr ganz so kompatibel wie 3.3x und 3.6x es waren. Selbst die Debian Installer Medien haben noch 3.63. Manche benutzen sogar noch 2.x. Von daher ist es nicht wirklich vergleichbar (siehe auch Upstream mailingliste bzgl. Bios und Boot-Problemen).
Gruesse,
Daniel
"Disk error 32, AX=4280, drive 9F"
suchen.
Du bist wirklich nicht der Erste, dem das passiert ist.