Die Ideen mit der Sandbox und dem Inkognitosurffenster sind nicht schlecht. Dennoch bin ich unfähig, in Google den Wächter meiner Privatsphäre zu sehen.
Von zettberlin am Di, 2. September 2008 um 09:53 #
was ich nicht in dem Comic gefunden habe, ist ein Bekenntnis zu allgemein anerkannten Standards(W3C). Inzwischen sind selbst die etwas unterentwickelten unter den gängigen Browsern sehr nahe dran -- sogar der MS IE hat sich vorgenommen, irgendwann den W3C-Acidtest zu schaffen. Webkit rendert schon ganz OK aber ich denke, wenn sich Webdesigner darauf verlassen können sollen, dass alle Browser sauber geschriebenen Code korrekt umsetzen, muss das für alle Browsermacher ein Thema No1 sein....
Was wird denn nun aus Arora? Da sehe ich schon Ähnlichkeiten, denn Arora nutzt auch webkit. Wobei es auch Qt nutzt, und aus dem Screenshot kann ich es nicht ersehen, ob chrome auch Qt nutzt.
Ach noch was, ist chrome (okay, google chrome, aber trotzdem) nicht eher unglücklich gewählt? Bei Mozilla gibt es doch auch chrome [1]? Ist zwar nichts eigenständiges, aber so begrenzt ist die Namesvielfalt nun auch nicht.
Ich finde es Super das nun auch der Internet Gigant Google in den Browser Markt einsteigt. Das führt zwangsläufig zu mehr Innovation und Fortschritt in diesem Sektor.
Und das der Browser unter einer OpenSource Lizenz kommt kann nur zu einem überzeugenden Ergebnis führen. Der IE verliert immer mehr an Boden und durch die gefüllten Kassen bei Google lässt sich dieser neue OpenSource Browser auch schneller verbreiten.
Und wieder einmal zeigt sich, dass man großen Konzernen, die Freie Software umgarnen, nicht weiter trauen drauf "als ich ohne Mühe eine Ratte spucken könnte" (Douglas Adams). Sie kooperieren, solange es ihnen nützt, aber wenn sie es sich anders überlegt haben, dann zeigt es sich, dass sie keine Freunde sondern nur Interessen haben. Siehe auch "knol"
(...) Darüber hinaus werden von einigen Funktionen von Google Chrome begrenzte weitere Informationen an Google gesendet:
* In die Adressleiste eingegebene URLs oder Suchanfragen werden an Google gesendet, damit von der Vorschlagsfunktion automatisch gesuchte Begriffe oder URLs empfohlen werden können. Falls Sie Nutzerstatistiken an Google senden möchten und Sie eine vorgeschlagene Suchanfrage oder URL akzeptieren, sendet Google Chrome diese Information ebenfalls an Google. Sie können diese Funktion wie hier erläutert deaktivieren. * Von Ihnen aufgerufene nicht vorhandene URLs werden möglicherweise an Google gesendet, damit wir Ihnen bei der Suche nach der gewünschten URL helfen können. Sie können diese Funktion wie hier erläutert deaktivieren. * Die Funktion "Sicheres Durchsuchen" stellt regelmäßig eine Verbindung zu den Servern von Google her, um die aktuellste Liste bekannter Phishing- und Malware-Websites herunterzuladen. Zusätzlich wird, wenn Sie eine Website besuchen, die eine Phishing- oder Malware-Website sein könnte, von Ihrem Browser eine verschlüsselte Kopie eines Teils der URL dieser Website an Google gesendet, so dass wir weitere Informationen über diese potentiell gefährliche URL senden können. Google kann die reale URL, die Sie besuchen, aus diesen Informationen nicht bestimmen. Weitere Informationen erhalten Sie hier. * Ihre Kopie von Google Chrome enthält mindestens eine eindeutige Anwendungsnummer. Diese Nummern und Informationen zur Installation des Browsers (z. B. Versionsnummer, Sprache) werden bei der erstmaligen Installation und Verwendung der Anwendung und bei der automatischen Update-Prüfung von Google Chrome an Google gesendet.Falls Sie Nutzungsstatistiken und Ausfallberichte an Google senden, werden uns diese Informationen sowie eine eindeutige Anwendungsnummer vom Browser übermittelt.Ausfallberichte enthalten Informationen aus Dateien, Anwendungen und Diensten, die zum Zeitpunkt eines Problems ausgeführt wurden. Mithilfe von Ausfallberichten können Browserprobleme diagnostiziert und behoben werden. * Sie können Google mithilfe von Google Chrome als Suchmaschine festlegen und Sie können mit Google Chrome auch auf andere Dienste von Google zugreifen, wie z. B. Google Mail.Die Datenschutzbestimmungen von Google Mail oder anderen Diensten gelten unabhängig vom verwendeten Browser, sobald sie auf diese Dienste zugreifen. Es werden keine persönlichen Informationen an Google gesendet, wenn Sie über Google Chrome eine Verbindung mit Diensten von Google herstellen. (...)"
Da wird auch kein Adblock mehr helfen. Das Teil soll ja "Opensource" sein, wer Lust hat, kann es ja umschreiben.
Von Hans-Jürgen Geiß am Do, 4. September 2008 um 11:57 #
Gerade habe ich nach! dem Schließen von Chrome feststellen müssen, dass nach einer Weile die Festplatte ratterte, bis ich die bestehenden Prozesse "chrome.exe" "googleupdate" manuell beendete.
Irgendwann wird es das GoogleOs geben.
Da hat es mit der Ost/West Erweiterung doch noch geklappt.
grüsse,
Calle
Webkit rendert schon ganz OK aber ich denke, wenn sich Webdesigner darauf verlassen können sollen, dass alle Browser sauber geschriebenen Code korrekt umsetzen, muss das für alle Browsermacher ein Thema No1 sein....
Wobei es auch Qt nutzt, und aus dem Screenshot kann ich es nicht ersehen, ob chrome auch Qt nutzt.
Ach noch was, ist chrome (okay, google chrome, aber trotzdem) nicht eher unglücklich gewählt? Bei Mozilla gibt es doch auch chrome [1]? Ist zwar nichts eigenständiges, aber so begrenzt ist die Namesvielfalt nun auch nicht.
[1] http://www.firefox-browser.de/wiki/Chrome
Das führt zwangsläufig zu mehr Innovation und Fortschritt in diesem Sektor.
Und das der Browser unter einer OpenSource Lizenz kommt kann nur zu einem überzeugenden Ergebnis führen.
Der IE verliert immer mehr an Boden und durch die gefüllten Kassen bei Google lässt sich dieser neue OpenSource Browser auch schneller verbreiten.
Willkommen im "Browser-Krieg II"
Aber ohne Ad-Blocker ist eben die Augenkrebstodesrate einfach zu hoch.
ich warte ja immer noch vergeblich auf den Gtalk-client für linux ...
http://www.google.com/chrome
Leider halt nur für Windows
http://dev.chromium.org/developers/how-tos/build-instructions-linux
http://www.google.de/chrome/intl/de/privacy.html
"Google Chrome - Anmerkung zum Datenschutz
(...) Darüber hinaus werden von einigen Funktionen von Google Chrome begrenzte weitere Informationen an Google gesendet:
* In die Adressleiste eingegebene URLs oder Suchanfragen werden an Google gesendet, damit von der Vorschlagsfunktion automatisch gesuchte Begriffe oder URLs empfohlen werden können. Falls Sie Nutzerstatistiken an Google senden möchten und Sie eine vorgeschlagene Suchanfrage oder URL akzeptieren, sendet Google Chrome diese Information ebenfalls an Google. Sie können diese Funktion wie hier erläutert deaktivieren.
* Von Ihnen aufgerufene nicht vorhandene URLs werden möglicherweise an Google gesendet, damit wir Ihnen bei der Suche nach der gewünschten URL helfen können. Sie können diese Funktion wie hier erläutert deaktivieren.
* Die Funktion "Sicheres Durchsuchen" stellt regelmäßig eine Verbindung zu den Servern von Google her, um die aktuellste Liste bekannter Phishing- und Malware-Websites herunterzuladen. Zusätzlich wird, wenn Sie eine Website besuchen, die eine Phishing- oder Malware-Website sein könnte, von Ihrem Browser eine verschlüsselte Kopie eines Teils der URL dieser Website an Google gesendet, so dass wir weitere Informationen über diese potentiell gefährliche URL senden können. Google kann die reale URL, die Sie besuchen, aus diesen Informationen nicht bestimmen. Weitere Informationen erhalten Sie hier.
* Ihre Kopie von Google Chrome enthält mindestens eine eindeutige Anwendungsnummer. Diese Nummern und Informationen zur Installation des Browsers (z. B. Versionsnummer, Sprache) werden bei der erstmaligen Installation und Verwendung der Anwendung und bei der automatischen Update-Prüfung von Google Chrome an Google gesendet.Falls Sie Nutzungsstatistiken und Ausfallberichte an Google senden, werden uns diese Informationen sowie eine eindeutige Anwendungsnummer vom Browser übermittelt.Ausfallberichte enthalten Informationen aus Dateien, Anwendungen und Diensten, die zum Zeitpunkt eines Problems ausgeführt wurden. Mithilfe von Ausfallberichten können Browserprobleme diagnostiziert und behoben werden.
* Sie können Google mithilfe von Google Chrome als Suchmaschine festlegen und Sie können mit Google Chrome auch auf andere Dienste von Google zugreifen, wie z. B. Google Mail.Die Datenschutzbestimmungen von Google Mail oder anderen Diensten gelten unabhängig vom verwendeten Browser, sobald sie auf diese Dienste zugreifen. Es werden keine persönlichen Informationen an Google gesendet, wenn Sie über Google Chrome eine Verbindung mit Diensten von Google herstellen.
(...)"
Da wird auch kein Adblock mehr helfen.
Das Teil soll ja "Opensource" sein, wer Lust hat, kann es ja umschreiben.
Muss ich eine Datensammlung befürchten?!?