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Mi, 3. September 2008, 10:47

Software::Büro

Enschede beginnt Erprobung von OpenOffice.org

Die niederländische Stadt Enschede will Pilotprojekte mit der freien Office-Suite OpenOffice.org und anderer freier Software beginnen.

Laut einem Zeitungsbericht hat die Stadtverwaltung beschlossen, ihre Lizenzverträge mit Microsoft nicht zu verlängern. Mit dem gesparten Geld soll zum Teil eine Anzahl von Pilotprojekten zum Umstieg auf OpenOffice.org und andere freie Software finanziert werden. Der Rest des Geldes soll reserviert werden, falls die Stadt sich doch für eine Erneuerung der Microsoft-Lizenzen entscheiden sollte. Ähnliches hatte die Provinz Groningen im letzten Jahr beschlossen.

Die Lizenzkosten für MS Office belaufen sich in Enschede auf 450.000 Euro im Jahr. Die »Möglichkeit«, mit der Erneuerung des Vertrags auf die neuesten Versionen der Software umzustellen, war für die Stadt »nicht sehr überzeugend«.

Die Lizenz der Stadt ist mit dem 1. September ausgelaufen, die Stadt kann die Software aber noch drei Jahre weiter nutzen, was mehr als genug Zeit für die Erprobung der Umstellung lässt. Betroffen sind dem Bericht zufolge 2000 Desktops.

Über die Pilotprojekte ist noch nicht entschieden, sie sollen aber so gewählt werden, dass Konflikte mit Anwendungen vermieden werden, die direkt Dokumente für MS-Office erzeugen.

Freie Software wird in Enschede bereits für die Webserver verwendet, doch der Einsatz freier Software soll gesteigert werden. Selbst wenn die Kosten für freie Software letztlich die gleichen wären wie für proprietäre, wird dieser voraussichtlich der Vorzug gegeben, weil das Geld dann an lokale Dienstleister fließt und nicht an einen ausländischen Konzern.

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