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Fr, 12. September 2008, 13:26

Unternehmen

Sun startet Projekt-Hostingdienst Kenai

Der noch im Betastadium stehende neue Dienst Kenai von Sun soll ähnliche Dienste für Projekte anbieten wie Sourceforge oder Google Code.

In einem Interview mit Tim Bray beschreibt der Projektleiter von Kenai, Nick Sieger, den neuen Dienst kurz. Kenai gesprochen wie »Keen Eye« (»scharfes Auge«) will etablierten Diensten wie Sourceforge oder Google Code nicht unbedingt Konkurrenz machen, soll aber ähnlich funktionieren. Das Projekt ist noch in der Entwicklung. Es wurde von einem Team von Entwicklern bei Sun mit Ruby on Rails geschrieben.

Laut Nick Sieger sah sich Sun als größter Open-Source-Anbieter der Welt verpflichtet, Entwicklern aus dem Sun-Umfeld eine eigene Plattform für Softwareentwicklung anzubieten. Damit zeige das Unternehmen, dass es sein Engagement ernst nehme. Der Projektleiter verwendet dabei eine Formulierung, die den Eindruck erwecken kann, dass Sun versuche, die Projekte zu kontrollieren. Dies korrigiert er in einem Kommentar. Demzufolge ist die Plattform offen für alle freien Projekte, und Sun werde keine Kontrolle über Projekte ausüben.

In der aktuellen Betaversion bietet Kenai den Projekten neben einer Homepage ein Quellcode-Verwaltungssystem mit Mercurial und Subversion, Bugtracking, Foren, Mailinglisten, ein Wiki und Benutzerseiten. Zur Zeit benötigt man eine Einladung, um Zugang zum System zu erhalten. Wann die Betaphase beendet ist und das System für die Allgemeinheit geöffnet wird, ist noch nicht bekannt. Das Team plant noch eine Erweiterung um GIT als Quellcode-Verwaltungssystem und einen Download-Bereich.

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