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Mo, 15. September 2008, 14:54

Scientific Linux 4.7

Fast gleichzeitig mit CentOS 4.7 ist auch Scientific Linux in Version 4.7 erschienen, die ein Update der Versionsreihe 4 darstellt.

Scientific Linux ist ein freier Nachbau von Red Hat Enterprise Linux (RHEL), der die Änderungen gegenüber dem Original minimal halten will. Er entstand an Forschungseinrichtungen wie CERN und Fermilab und soll sich leicht an eigene Bedürfnisse anpassen lassen, indem man beispielsweise eigene, speziell benannte Pakete hinzufügt. Der Support für Scientific Linux erfolgt durch die Gemeinschaft. Anders als bei anderen freien Nachbauten von RHEL gibt es keinen kommerziellen Support.

Scientific Linux 4.7 beruht auf RHEL 4.7 und bringt nach Angaben der Entwickler keine aufregenden neuen Features. Gegenüber RHEL 4.7 wurden einige neue Pakete hinzugefügt, darunter 915resolution, Alpine, fuse-smb, fuse-sshfs, IceWM, der Treiber für den WLAN-Chip IPW3945 von Intel, Sun Java, madwifi, ndiswrapper, OpenAFS 1.4.6, R und der Treiber für RealTek Gigabit Ethernet. Ferner wurden einige Pakete aktualisiert, darunter comps und Apache.

Viele verschiedene Labors und Institute weltweit nutzen diese Distribution, da sie zusätzliche Features zur Verfügung stellt, die so in anderen Distributionen nicht vorhanden sind. Als Beispiel seien OpenAFS und die Cluster Suite genannt. Die genaue Größe der Nutzerschaft ist nicht bekannt. Die Download-Zahlen allein vom offiziellen Server übersteigen mittlerweile 35.000 im Monat, was als grober Anhaltspunkt dienen kann.

Neben Version 4.7 gibt es von Scientific Linux auch die neuere Version 5.2, die mit RHEL 5.2 kompatibel ist. Auch die letzte Version, die mit RHEL 3 kompatibel ist (S.L. 3.0.9), wird noch mindestens zwei Jahre lang unterstützt. Außer den normalen Installationsmedien erstellt die Distribution auch Live-CDs. (Stefan Gies/hjb)

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