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Mo, 22. September 2008, 09:26

Software::Netzwerk

Cisco übernimmt Jabber

Der Netzwerkausrüster Cisco hat Jabber, die vor acht Jahren gegründete Firma hinter dem Jabber-Protokoll, übernommen.

Jabber war die treibende Kraft hinter dem Instant-Messaging-Protokoll XMPP, das nach den Client- und Server-Produkten des Unternehmens auch als Jabber-Protokoll bekannt ist. XMPP wird von der von Jabber initiierten XMPP Standards Foundation fortgeführt. Es findet unter anderem im Instant-Messaging-Dienst Google Talk, aber auch bei vielen anderen Anbietern, Verwendung.

Das Jabber-Protokoll ist vollständig offen und die Jabber-Produkte sind nach Angaben von Cisco hochgradig skalierbar und ermöglichen die Aggegation von Präsenz-Informationen und Mitteilungen in vielen Geräten und Anwendungen für viele Benutzer. Sie ermöglichen ferner die Zusammenarbeit auch über Systemgrenzen hinweg, indem sie mit anderen Systemen kommunizieren können.

Der Kauf von Jabber für einen nicht genannten Preis ist der neueste Schritt in der Strategie von Cisco, durch eigene Entwicklung, Zukäufe und Partnerschaften schnell neue Märkte zu erschließen. Erst vor wenigen Wochen hatte Cisco den E-Mail- und Groupware-Server-Anbieter PostPath übernommen. Zuvor hatte Cisco schon WebEx, IronPort und Securent gekauft.

Cisco ist Spezialist für Netzwerklösungen und Router-Hardware und beschäftigt nach eigenen Angaben 61.000 Menschen weltweit. Mit den Jabber-Produkten will Cisco die Messaging-Dienste in seinen Produkten, darunter die Zusammenarbeits-Plattform WebEx Connect, erweitern.

Die Jabber-Mitarbeiter sollen nach Abschluss des Kaufes in der Collaboration Software Group (CSG) von Cisco arbeiten. Was mit den Produkten von Jabber passiert, geht aus der Meldung nicht hervor.

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