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Di, 30. September 2008, 08:37

Software::Kommunikation

Mozilla-Chefin erklärt Pläne zur Datensammlung

Die Mozilla-Vorsitzende Mitchell Baker hat einige Beispiele gegeben, welche Daten Firefox sammeln könnte.

Schon im Mai hatte der neue Geschäftsführer von Mozilla, John Lilly, bestätigt, dass Mozilla mit Firefox Daten sammeln will, allerdings das Projekt bisher nur als Plan existiere. Bedenken bezüglich des Datenschutzes, die unmittelbar danach aufkamen, wollte er schon im Vorfeld zerstreuen, indem er klarstellte, dass ein solcher Dienst nur mit ausdrücklicher Zustimmung der Anwender aktiviert würde. Bei geschätzten 170 Millionen Benutzern von Firefox weltweit und einer erwarteten weiteren Steigerung würde es ausreichen, wenn nur ein kleiner Teil der Anwender, vielleicht ein Prozent, sich beteiligt. Keinesfalls solle Firefox »Spyware« werden.

Mitchell Baker schreibt nun in einem Blog, dass es ihr Ziel sei, einfache, anonymisierte Statistiken über die Nutzung des Internets allgemein verfügbar zu machen. Solche Daten werden bereits jetzt von vielen Netz- und Serverbetreibern erhoben, doch meist nicht publiziert. Ohne die öffentliche Verfügbarkeit solcher Daten ist es aber laut Baker unmöglich, auch nur im Geringsten zu verstehen, wie das Internet arbeitet.

Interessierende Werte sind laut Baker die von einem Server produzierte Datenrate, die Menge des Traffics eines Servers und die Zahl der Downloads. Weitere interessante Messwerte will Baker in späteren Artikeln präsentieren.

Mitchell Baker hebt hervor, dass diese Daten anonym sein sollen und keine privaten oder individuellen Daten publiziert werden. Mozilla werde sich durch diese Pläne nicht ändern. Doch die Kommentatoren des Blogs sehen dies mehrheitlich anders. Wenn die Datensammlungs-Funktion kommen sollte, werden sie aufhören, Firefox zu benutzen, oder eigene Varianten des Projekts erstellen, so der Tenor der Kommentare.

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