Ein Blog ist zunächst nur eine bestimmte Art Website, die bestimmten Konzepten folgt (flache Hierarchie, einzelne Einträge, absteigend chronologisch...). Nur weil viele Leute darin von ihrem Privatleben erzählen, heißt das noch lange nicht, dass alle Weblogs Tagebücher wären. Viele Blogs haben zwar eine "persönliche Note" und es wird durchaus Information mit Privatem und Selbstdarstellung vermischt, aber würde dort immer nur geschrieben, was man heute zu mittag gegessen hat oder welche Depression einen gerade plagt, dann würde es kaum jemand lesen. Ich lese immer mehr für mich relevante Informationen und Neuigkeiten in Blogs, halte sie für einen großartigen Filter und meine persönliche Trefferquote bzgl. der Kriterien wie "interessant", "wichtig", "unbedingt mal reinhören", "muss ich lesen" oder auch einfach "lustig" ist in Blogs höher als auf den meisten anderen (News-)Seiten.