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Thema: Mandriva Linux 2009.0 veröffentlicht

69 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von Udo am Do, 9. Oktober 2008 um 15:27 #
Dieser Herbst/Winter wird wohl in soweit einzigartig, dass alle "großen kommerziellen" Distros ( Suse, Fedora, Mandriva und Ubuntu) mit dem gleichen Kernel ( .27 .. auch wenn Mandriva bis jetzt nur mit einen RC ) ausgeliefert werden.

Vielleicht hören Sie ja doch auf den afrikanischen Kosmonauten ;)

( Gnome, KDE, OO.org etc. sind wohl auch überall sehr ähnlich ... )

Vielleicht sollte Debian auch einfach auf diese Versionen für Lenny umschwenken .. bis Juni wird es ja anscheinend sowieso dauern.

  • Score: 3 Von glasen am Do, 9. Oktober 2008 um 15:45 #
    Ich glaube der 6-Monats-Zyklus aller großen Distributionen hängt mehr damit zusammen das GNOME in der Zwischenzeit einen sehr großen Stellenwert unter den Desktopoberflächen einnimmt und dieses halt alle 6 Monate erscheint. OpenOffice.org hat sich daran angekoppelt und alle anderen folgen diesem Schema dann halt auch.
    Kein Distributor (außer Debian) kann es sich heute leisten auf "veraltete" Software zu setzen und darauf hoffen das die Anwender damit leben.
    Score: 3 Von Captn Difool am Do, 9. Oktober 2008 um 18:32 #
    Früher war ich auf neue Distriupgrades auch interessiert und neugierig. Aufgrund von Abhängigkeitsverflechtungen kann ich jedoch jene Distris nicht mehr upgraden, sondern nur noch neu installieren - jetzt schon halbjährlich das ganze Theater?

    ...da bleib ich doch lieber beim SIDUX, als Rolling Release reicht ein d-u und man ist auf aktuellstem Stand, ohne lästige Installiererei. Die großen Distris frickeln diesem Trend mit Live-CDs mehr schlecht als recht hinterher. Schade, denn auch diese Distris würden mit einem Rolling Release weit besser da stehen. Einen Vorteil sehe ich beim Hausgebrauch in den pseudokommerziellen Distries nicht mehr, stabiler und ausgereifter läuft da auch nichts mehr. Diese Distributionsweise stammt noch aus der Vor-Internetzeit und jene sollten sich langsam mal von diesen alten Zöpfen trennen. Das nur mal so meine Meinung als alter SuSE-Fan, der auch Fedora und Mandriva ausführlich getestet und genutzt hatte.

    • Score: 3 Von Felix Schwarz am Do, 9. Oktober 2008 um 19:07 #
      "Rolling Releases" haben aus meiner Sicht den ganz großen Nachteil, dass ich Upgrades nicht einplanen kann. Der Vorteil fester Releases ist einfach, dass bestimmte Komponenten wie Gnome, (KDE), Firefox, etc. nicht innerhalb eines Releases ein neues Major-Release kommt, welche meiner Erfahrung nach (gerade in größeren Installationen) immer Probleme mit sich bringen.

      Durch den Release-Termin kann ich mir den Tag der Umstellung aussuchen bzw. so legen, dass Ausfälle nicht so kritisch sind und die neue Version vorher ausgiebig testen.

      Zudem gibt es bei echten Distro-Releases auch einen klaren Punkt, um inkompatible Updates durchzuziehen oder Features wegfallen zu lassen.

      fs

      • Score: 3 Von Vollhorst am Do, 9. Oktober 2008 um 19:28 #
        Das stimmt zwar, aber meiner Meinung nach sind diese Nachteile nur im beruflichen Feld interessant, wo es einen Administrator gibt, der sich um die EDV kümmert. Im privaten Umfeld ist es meiner Meinung eher ein Nachteil 6 Monate nix zu tun, und dann auf einmal großen Stress zu haben. Aber letztendlich is das wohl eher ne persönliche Entscheidung die jeder für sich fällen muß.

        Ich bin gerade auf der Suche nach einer einfach zu bedienenden Distrie für meinen Vater, und habe auch Mandriva im Test. Wie siehts dort mit den halbjährlichen Updates aus, laufen die i.d.R. problemlos, oder muß man neuinstallieren?

        • Score: 3 Von TeaAge am Do, 9. Oktober 2008 um 19:58 #
          Es gibt ja immer mehrere Methoden ein Upgrade durch zuführen:
          1. Die Quellen der neuen Version einbinden und 'urpmi --auto-update' eingeben, hat bei mir bisher immer wunderbar geklappt.
          2. Man nutzt die DVD als Upgrade-Medium. Bei 2008.0 auf 2008.1 gab es da ein Problem, was sich mit Hilfe der Errata beheben lässt, bei 2009 scheint das besser zu klappen (noch kein Errata eintrag vorhanden).
          Bei der 2009 muss man aber beachten, dass auf der DVD KDE 3.5.10 nicht dabei ist. Hat man also eine KDE 3 Installation und führt ein Update mit der DVD durch, wird KDE 3 durch 4 ersetzt und die persönlichen Einstellungen überschrieben.
          In diesem Fall sollte man vor dem eigentliche Upgrade die Spiegelserver als extra Installationsquelle einbinden oder Methode 1 nutzen.
          3. Erstmals wird ein Upgrade über MandrivaOnline (dem Update Applett in der Kontrollleiste) angeboten, wie das genau aussieht hab ich noch nicht testen können (dabei bleibt KDE 3 erhalten).

          Einem ganz neuem User würde ich aber derzeit von KDE 4 eher abraten, es ist von der Funktionalität noch nicht auf dem Stand von KDE 3.

          Gruß
          TeaAge

          • Score: 3 Von Vollhorst am Do, 9. Oktober 2008 um 21:58 #
            Aha, danke für die Infos. Das klingt soweit ja ganz gut, Mandriva läuft hier auch schon ne Stunde in einer virtuellen Maschine, und bis jetzt bin ich angenehm überrascht. Der einzige "Fehler" war bisher, dass die deutschen Server nich nicht gesynct sind, und ich in dem grafischen Paketmanager nix gefunden habe, wo man einen Mirror festlegt, auf der Konsole gings aber. Ansonsten siehts wirklich sehr gut aus, momentan ist Mandriva mit KDE4 mein Favorit für meinen Vater. Ich glaube die noch fehlenden Funktionalitäten von KDE4 sind bei seinem "Workflow" egal, muss das aber erst noch richtig testen. Ich hab auch seinen Laptop noch nicht hier, erst wenns darauf auch so gut läuft, kann ich sagen obs Mandriva wird, oder doch ein *buntu, oder etwas ganz anderes..
            • Score: 3 Von TeaAge am Do, 9. Oktober 2008 um 22:40 #
              Für Paketquellen wurde ein neues System eingeführt. Vor jeder Aktivität (installieren, updaten ...) wird ein aktueller Server in deiner Nähe gesucht. Soweit die Theorie.
              Mit den Servern mag es gerade in der Anfangszeit noch zu Problemen kommen. Wer hier einen festen Server wählen will, kann sich mit SmartUrpmi einen Server aussuchen und den Einbinden.
              http://www.mandrivauser.de/smarturpmi/
              Einfach die nötigen Quellen wählen (alles außer Testing, Backports würde ich auch weglassen) und dann entweder die paar Zeilen Code in der Konsole eingeben oder das Script runterladen, ausführbar machen und starten.

              Die deutschen Uni Server sind leider nicht immer zu empfehlen. Gute Erfahrungen habe ich mit den französischen (free.fr oder distrib-coffee) und den norwegischen Servern gemacht.

              Gruß

              • Score: 3 Von Vollhorst am Fr, 10. Oktober 2008 um 00:37 #
                smarturpmi unterstützt die 2009er doch noch nicht, den wollt ich ja benutzen, aber musste dann jeden Mirror manuell abklappern um zu sehen ob da 2009 überhaupt schon gibt, und ob die hdlist.cz existiert.
                Hab jetzt erstmal surfnet.nl genommen..
          Score: 3 Von Zenny am Do, 9. Oktober 2008 um 20:41 #
          Im privaten Umfeld ist es meiner Meinung eher ein Nachteil 6 Monate nix zu tun
          Da kann ich nur Zenwalk empfehlen, dass bringt alle 3 monate releases heraus, dadurch ist das update zwischen den releases sehr einfach da die Änderungen meist übersichtlich sind.
          Der Releasezyklus ist übrigens vom 3-jährigen Release Zyklus des XFCE-Projekts abgeleitet, denn so hat jeder Anwender die ein Dutzend Möglichkeiten innerhalb eines XFCE-Releases sein Zenwalk upzudaten ;-)
          Score: 3 Von sebas am Do, 9. Oktober 2008 um 21:03 #
          Gerade längere Releasezyklen erlauben (in gewissen Grenzen) mehr Arbeit an der Software selber. Die Zeit, die man zum Testen braucht verringert sich nämlich nicht wirklich. In KDE planen wir mit ca 2 Monaten beta/rc Phase. Wenn man den Zyklus auf 3 Monate reduziert, bleiben einem nur 33% der Zeit zur Entwicklung (weil ansonsten die Codebase eingefroren ist). Mit 6 Monaten haben wir 4 mal so viel Zeit für die Entwicklung wie vorher. Releases verursachen nicht geringen Overhead. (Das Modell ist etwas vereinfacht, es sollte aber deutlich machen, dass öfter Releasen nicht zu schnellerem Fortschritt führt, sondern zu langsamerem Fortschritt, da relativ mehr Zeit für Releasevorbereitungen draufgeht.)

          Was du gern hättest, ist dass der Fortschritt, der alle 6 Monate zum User kommt nun alle 3 Monate stattfindet. Das Verkürzen des Releasezyklus ist allerdings nicht das richtige Mittel. Was helfen kann ist in-process QA, ein parallele Entwicklungsmodell, besser abstrahierte Technology (Code nicht zweimal schreiben sondern in Libs verfrachten) und natürlich mehr Entwickler.

          • Score: 3 Von Vollhorst am Do, 9. Oktober 2008 um 21:29 #
            Kann es sein, dass du dich auf Zennys Post beziehst? Ich hab ja gar nix von 3 Monaten geschrieben..

            Ich bin auch nicht für kürzere Releasezyklen, sondern "Rolling Releases" bzw. gleitende Updates, oder wie man es auch immer nennt. Und das ja auch Distriebezogen, also dass man immer aktuell ist, ohne irgendwann mal ein dist-upgrade machen zu müssen.

            Das hat selbstverständlich viele Nachteile, aber meiner Meinung nach überwiegt im privaten Umfeld der Vorteil, dass man nicht x-monatlich grössere Vor- und Nacharbeiten wegen des dist-upgrades hat, sondern diese "Arbeit" über den ganzen Nutzungszeitraums in sehr viel kleineren und überschaubaren Stückchen hat. Bei gravierenden Updates wie KDE 3->4 kann es wiederum ein Nachteil sein, wenn man davon "überrascht" wird, aber im Allgemeinen sind private Nutzer ja interessiert daran aktuelle Versionen schnell zu haben.

            Aber nochmal kurz und klar: Ich meine damit die Update-Strategie der Distries, nicht die der Softwareprojekte. Dass ein fließendes Update von KDE 3 -> 4 weder möglich noch sinnvoll gewesen wäre ist mir klar.

            • Score: 3 Von TeaAge am Do, 9. Oktober 2008 um 21:46 #
              Die großen Distris nutzen aber der Basis ihrer Desktop Distros als Basis ihrer kommerziellen Produkte, bei Mandriva sind es die Corporate Produkte.
              Denen dürfte es also nicht möglich sein auf Rolling Releases zu wechseln.

              Gruß

              • Score: 3 Von Vollhorst am Do, 9. Oktober 2008 um 22:02 #
                Ja das stimmt, man könnte zwar auf den Testing-Zweig (also hier cooker) wechseln, und hat damit auch rollende Releases, aber das hat natürlich den Nachteil der möglicherweise unstabilen/fehlerhaften Testingversionen..
              Score: 3 Von Anna Naß am Fr, 10. Oktober 2008 um 01:36 #
              ...aber im Allgemeinen sind private Nutzer ja interessiert daran aktuelle Versionen schnell zu haben.

              Heiße Luft!

              Der private Anwender ist froh, wenn er seine Sachen mit dem Kompi erledigt bekommt und bleibt eher bei seinem bekannten Werkzeug, als daß er wegen neuerer Versionen umdenken muß...

              Frag mich blos nicht, wieviele Immernoch-Win98-Anwender ich kenne... und sogar ein immernoch genutztes Win3.11 fällt mir spontan ein!

              Nein nein! Verwechsel mal blos nicht private Anwender und Versionsnummerfetischisten. Wer mit seinem System arbeitet, ist wahrlich nicht an sich dauernd änderen Werkzeugen interessiert. Das ist sowas von kontraproduktiv...

              • Score: 3 Von Vollhorst am Fr, 10. Oktober 2008 um 02:27 #
                Es gibt solche und solche denk ich. Wenn ich z.B. an die Veröffentlichung von KDE 4 zurückdenke, waren sämtliche Foren voll von Leuten die gefragt haben wie man das unter $zyklisch-releasende-distrie installiert, dasselbe bei Firefox 3 und eigentlich jeder verbreiteten Anwendung von der ein neues Major-Release erschienen ist.
                Score: 3 Von Rufus am Fr, 10. Oktober 2008 um 10:27 #
                Auch unter Privatanwendern kann man verschiedene Typen identifizieren. Im Modell von Rogers (Diffusion of Innovation) werden fünf Typen unterschieden (nach Wikipedia):

                • Innovators – venturesome, educated, multiple info sources;

                • Early adopters – social leaders, popular, educated;

                • Early majority – deliberate, many informal social contacts;

                • Late majority – skeptical, traditional, lower socio-economic status;

                • Laggards – neighbours and friends are main info sources, fear of debt.

                Deine Beisiele stammen dann wohl eher aus den beiden letzten Gruppen.

                Viele technisch Interessierte finden sich bei Software aber in den ersten beiden Grupppen. Die haben Sapß daran, neue Sachen gleich als erste auszuprobieren. Sie haben wahrscheinlich auch einen Rechner extra für solche Tests.

                Unter Windows nennt man sie vielleicht "Versionsnummerfetischisten", unter Linux sind es vielleicht eher Subversion-Fetischisten. In beiden Fällen dürftest Du davon profitieren.

                Score: 3 Von Holger am Mo, 13. Oktober 2008 um 07:29 #
                Hi,

                kontraproduktiv nenne ich z. B. den Zustand von digikam in stable:

                root@alpha:/etc/apt/sources.list.d# apt-cache policy digikam
                digikam:
                Installiert: 2:0.9.4-1
                Kandidat: 2:0.9.4-1
                Versions-Tabelle:
                2:0.10.0~beta2-1 0
                1 http://ftp.de.debian.org experimental/main Packages
                *** 2:0.9.4-1 0
                500 http://ftp.de.debian.org testing/main Packages
                500 http://ftp.de.debian.org sid/main Packages
                100 /var/lib/dpkg/status
                2:0.8.2-4 0
                500 http://ftp.de.debian.org stable/main Packages

                root@alpha:/etc/apt/sources.list.d#

                Das bemerkt man spätestens, wenn man Version 0.8x kennt und dann mal kurz mit digikam 0.9x gearbeitet hat.

                Beste Grüße,
                Holger

    Score: 3 Von Anonymous am Fr, 10. Oktober 2008 um 03:35 #
    > ( Gnome, KDE, OO.org etc. sind wohl auch überall sehr ähnlich ... )

    Nicht wirklich, openSUSE 11.1 wird z.B. OpenOffice.org 3.0 und GIMP 2.6 haben.

Score: 3 Von Josh am Fr, 10. Oktober 2008 um 08:14 #
wenn ich mir dieses Dokument des Grauens so durchlese :

http://wiki.mandriva.com/en/2009.0_Errata

frage ich mich ernsthaft,

wie kann man sowas als Release rausbringen, das ganze auch noch als absolut Einsteigerfreundlich betiteln ??!?

Im Fall der Fälle sitzen die User vor nem schwarzen Bildschirm und nix geht mehr.
Sollte KDE starten,funktioniert kein Suspend.. kommt gut auf Laptops.
Abspielen tut er auch mal gar nix und auf Windows Freigaben zugreifen ist auch nicht..
Internetverbindung ist dann auch Glücksache, so kommen die armen user wenigstens auch nicht an die bitterlich benötigten Updates--

Das klingt alles eher nach Beta oder Machbarkeitsstudie.

und dann wundert ihr euch, dass Linux sich nicht verbreitet ?

  • Score: 3 Von Josh am Fr, 10. Oktober 2008 um 08:15 #
    dagegen sind sogar die etlichen möglichen Ausfallerscheinungen von Vista noch harmlos.
    Score: 3 Von haha am Fr, 10. Oktober 2008 um 08:52 #
    Dummes Geschwätz, Du hast noch nie Mandriva installiert!

    Es war nach meiner Erfahrung immer so, da wo sich SuSE & Co nicht zufriedenstellen intsallieren ließ, ging es gut mit Mandriva.
    proma hardwareerkennung, immer bessere Bildschirm- und Druckertreiber usw. ;)

    • Score: 3 Von Sepps Rache am Fr, 10. Oktober 2008 um 09:38 #
      In Wahrheit ist die Mär der besseren Hardwareerkennung einer "Einsteiger"-Distribution nie wirklich reproduzierbar. Mal bietet Mandriva die bessere Unterstützung, mal Ubuntu, mal klappt mit opensuse alles problemlos.

      Will man am softwaretechnischen Fortschritt teilhaben, dann läuft man jedes Mal Gefahr, dass bestimmte Hardwarekompotenten nach einem Upgrade mal besser, mal schlechter und komischer Weise mal wieder überhaupt nicht funktionieren.*

      *Aktuelles Beispiel: Die Bildschirmauflösung wird von Mandriva 2009 auf dem eee pc 701 out of the box falsch eingestellt. In der Version 2008.1 funktionierte das noch tadellos.

      • Score: 3 Von Thomas Schramm am Fr, 10. Oktober 2008 um 12:07 #
        Ist KDE4 auf dem EeePC 701 benutzbar?
        • Score: 3 Von Sepps Rache am Fr, 10. Oktober 2008 um 12:16 #
          Nach meiner Erfahrung ist die Taskleiste zu überdimensioniert und zu überfüllt für den kleinen Bildschirm und die Schriften auf dem Desktop sind nur gut lesbar, wenn man direkt mit dem Mauszeiger drauffährt. Ich hatte auch keine Lust zum Basteln, deswegen war es nach meiner Meinung auf dem Netbook nicht brauchbar.
    Score: 3 Von thomas am Fr, 10. Oktober 2008 um 12:39 #
    #tja wo sind die Zeiten hin, als in den Errata nur wenige und nicht wirklich wichtige Einträge standen.
    Bei dieser Liste ist im Worstcase der Rechner mit Mdv2009 nicht bedien- und nutzbar.
    Score: 3 Von Clever und Smart am Fr, 10. Oktober 2008 um 17:00 #
    > http://wiki.mandriva.com/en/2009.0_Errata

    Mandriva listet bekannte Probleme die in 2009.1 gehoben werden sollen. Das ist anders als bei (K)ubuntu wo nach Erscheinungstermin nichts mehr gemacht wird.

    Score: 3 Von TeaAge am Fr, 10. Oktober 2008 um 17:08 #
    Wenn du dir die Errata (die es im Übrigen auch als deutsche Version gibt) anguckst, siehst du, dass das meiste Probleme mit KDE 4 auftreten.
    Natürlich geht Suspend, nur nicht beim Schließen des Laptops, Internet sollte kein Problem sein, wie du auf "Glückssache" kommst, weiß ich nicht. Und das Abspielen von Musik und CDs geht natürlich auch.

    Die 2009 wird meiner Meinung nach kein großer Wurf seitens Mandriva und Einsteigern rate ich bei dieser Version auch nicht unbedingt zu der KDE 4 Version.
    Ich arbeite zur Zeit fast ausschließlich mit KDE 4, mag es und staune immer über die riesen Schritte die es macht. Aber meiner Meinung nach ist es noch zu früh KDE 3 zu ersetzten.

    Außerdem bin ich der Meinung, dass sich Linux den Umständen entsprechend sehr gut verbreitet und auch weiter verbreiten wird.

    Gruß

Score: 3 Von Sepps Rache am Fr, 10. Oktober 2008 um 09:46 #
Nachdem ich mit Mandriva 2009 die erste Distribution testen konnte, die KDE 4 standardmäßig ausliefert, komme ich zu folgendem Schluss:

Das neue KDE ist dazu geeignet, Nutzer zu vergraulen. Es macht auf mich persönlich immer noch einen recht unreifen, zusammengeschusterten Eindruck und ist für meinen Geschmack wenig intuitiv. Die Arbeitsplatz-Fläche auf dem Desktop wirkt wie eine Notlösung.

Hoffentlich wird KDE 4 nicht das Vista der Linux-Welt. Alle haben davon gehört, kaum einer will es wirklich haben. So bleib ich bei 3.5.9 und sitze diese Wimpernschlag der Geschichte hoffentlich erfolgreich aus.

  • Score: 3 Von Sepp am Fr, 10. Oktober 2008 um 10:01 #
    Nachdem ich Opensuse 11 schon seit erscheinen nutze und somit KDE4 habe, komme ich zu folgendem Schluss:

    Das neue KDE4.1 ist dazu geeignet den Desktop sehr gut zu bedienen. Alles ist an seinem Platz und das Arbeiten damit ist nicht so sonderlich anders als unter KDE3.5. Der Desktop ist schlanker und schneller und die 3D-Effekte (sofern man die haben will) ist keine Bastelei mehr.

    So unterscheiden sich die Ansichten.

    Score: 3 Von taudorinon am Fr, 10. Oktober 2008 um 11:04 #
    Wenn man KDE 4 mit der Erwartung testet, dass es sich wie Version 3.5.10 verhält kann man durchaus enttäuscht werden.

    Wenn man aber unvoreingenommen das neue Konzept testet, kann man womöglich die ein oder andere Verbesserung entdecken.
    Manchmal habe ich auch das Gefühl das einige Intuition mit Gewohnheit verwechseln. Denn wenn man ein Bedienkonzept gewohnt ist erweist sich eine Umstellung immer schwieriger, egal ob das neue Konzept besser oder schlechter ist.

    • Score: 3 Von c&c am Fr, 10. Oktober 2008 um 13:58 #
      Man muss aber auch nicht immer alles verändern nur um inovativ zu sein.
      Manchmal reicht es auch Sachen einfach nur zu verbessern.

      Was war so schlecht bisher? Ich glaube die Frage hat sich noch keiner gestellt.

      Nene.. jeder will neu und anders und besser und flippiger und 3D und am besten sollte der PC auch massieren können.

      Menschenskinder... Ich war komplett von Windows weg. Ich hatte Linux geliebt.
      Aber nach Jahren hats mir dann gereicht. Die Hoffnung auf ein in sich stabiles System ist gestorben.
      Es war immer ein "hier was neues und dort was neues".. das ist guter Fortschritt, aber zum Arbeiten nicht zu gebrauchen.

      Score: 3 Von SoniX am Fr, 10. Oktober 2008 um 16:08 #
      Warum muss man denn althergekommene und gut funktionierende Konzepte über den Haufen werfen für fragliches neues?

      Ist es dann nicht klar, dass Leute damit nicht zurechtkommen?

      • Score: 3 Von TeaAge am Fr, 10. Oktober 2008 um 17:55 #
        Weil ein Stillstand ein Rückschritt ist.
        KDE 4 wird besser werden als KDE 3, ist aber noch nicht. Es wird alle Funktionen von KDE 3 und noch mehr haben. Dazu ist es ressourcenschonender und schneller (zur Zeit hält es sich die Waage, vor kurzem war KDE 4 noch deutlich langsamer).
        Einzig die Bedienung ist anders, ohne das man zweifellos von "besser" sprechen könnte. Ich denke mal, hier wurde vor allem an Touchscreens etc. gedacht, wenn man sich aber einmal an die Bedienung gewöhnt hat, geht es genauso gut wie KDE 3 und Umsteigern dürfte es ziemlich egal sein, denn die Bedienung ist relativ selbsterklärend.

        Gruß

Score: 3 Von obs am Fr, 10. Oktober 2008 um 10:26 #
Die KDE ONE auf meinem Laptop installiert. Nicht nur ansprechend fürs Auge, sondern
auch schlanker und flotter im Betrieb. Eine echte Ueberraschung ...
Score: 3 Von ups am Sa, 11. Oktober 2008 um 18:40 #
Heute in der Quelle-Hauswurf-Webung:

Netbook mit 8" Display, Webcam, 20 GB HD, 1kg Masse, 3Std Betriebzeit und Mandriva Linux für 300 EUR ;)

Score: 3 Von Thomas am Mo, 13. Oktober 2008 um 14:39 #
Nach der (automatischen) Aktualisierung (knapp 1500 Pakete) von Mandriva 2008 Spring auf 2009 blieb der Bildschirm schwarz, keine Chance, mit nüscht. Habe jetzt Opensuse drauf stattdessen. Abstürze, unauffindbare Server usw. Woher kommt das Märchen, dass Linux inzwischen benutzerfeundlich, sicher und v.a. stabil geworden wäre?
  • Score: 3 Von TeaAge am Mo, 13. Oktober 2008 um 15:45 #
    > keine Chance, mit nüscht.
    Das glaub ich so nicht. Bist du mal in die Konsole gewechselt und hast 'urpmi --auto-update' ausgeführt?
    Der Fehler liegt sicherlich an den deutschen Mirrors, da fehlt dann mal ein Paket oder die Server sind nicht erreichbar, Abhängigkeitsprobleme ... erst wenn 'urpmi --auto-update' nichts mehr findet sind alle Paket auf dem Stand von 2009. Wenn dann der Bildschrim schwarz bleiben sollte, einfach mal 'drakx11' in der Konsole starten und die Grafikkarte neu konfigurieren.
    Ein Upgrade birgt immer Risiken.

    Woher das Märchen kommt?
    Also über sicher müssen wir glaube ich nicht diskutieren oder wie so zweifelst du daran?
    Stabil? Ich nutze jetzt Linux (speziell Mandriva) seit 1,5 Jahren und hatte bisher keine Stabilitätsprobleme (nur als mein Ram über den Jordan ist, ist mir Linux mal eingefroren).
    Benutzerfreundlich? Da mag man sich streiten, aber ich finde die Installation per LiveCD zum Beispiel wesentlich benutzerfreundlicher als von anderen BS. Oder der Softwaremanager ... einfacher gehts wohl nicht. Genauso finde ich die Bedienbarkeit und Funktionsumfang vom Mandriva Control Center oder YaST unschlagbar. Mit der richtigen Distribution braucht man nur in Ausnahmefällen die Konsole. Ich benutze die Konsole zwar recht häufig aber nicht weil ich es muss.

    Gruß

    • Score: 3 Von Thomas am Mo, 13. Oktober 2008 um 18:37 #
      Ich konnte keine Konsole oder sonstiges öffnen, weil sich Linux (auch in der abgesicherten Version) überhaupt nicht mehr booten ließ! Schwarz mit blinkendem Cursor, der keine Eingabe zuließ. Also Neuinstallation von Suse, das mich mit ähnlich vielen kryptischen Fehlermeldungen begrüßte, wie man es von MS gewohnt ist, mittlerweile aber läuft.
      Mein Frust kommt daher: Ich habe mich seit einem halben Jahr - aus Interesse und Windowsärger - mit Linux beschäftigt und zunächst versucht, das auf meinem aktuellen Laptop neben Vista zu benutzen. Alles fein, aber auch mit Hilfe von zahlreichen Foren, Wikis usw. war das W-Lan nicht zum Laufen zu kriegen. Nicht unter Ubuntu, Suse, Mandriva, DSL ... Also zurück in Billi Gates Arme.
      Als nächstes bekam meine Tochter einen zerschossenen XP-Rechner geschenkt, Opensuse drauf und ich war zunächst begeistert, DSL über Lan ging auch wunderbar. Aber mittlerweile häufen sich Fehler, Abstürze und seltsame unverständliche Warnmeldungen.
      Auf meinem XP-Desktop probierte ich dann Mandriva neben XP aus und das begann ebenfalls vielversprechend. Aber dann das Debakel mit dem Update...
      Ich bin einfach enttäuscht, dass man offensichtlich noch immer nicht ohne Konsole und kryptische Befehle auskommt (das will ich aus Prinzip nicht lernen), obwohl in den Zeitschriften und den Homepages immer mehr versprochen wird, dass Linux inzwischen durch GUIs usw. für Windowsumsteiger durchaus zu kapieren wäre.
      • Score: 3 Von TeaAge am Mo, 13. Oktober 2008 um 19:31 #
        Naja, die Zeitungen sind ein eigenes Thema. Als ich mit Linux anfing hab ich mir eine gekauft da wurde das neue SuSE angepriesen, erst später habe ich mitbekommen, dass es eine Alpha Version war.

        Linux ist sicherlich noch nicht soweit, wie es in manchen Medien angepriesen wird. Das liegt aber weniger an mangelhaften Linuxentwicklern oder sonst was, als an der Herstellern, die (ist ja auch irgendwo verständlich) ihre Schnittstellen nicht offen legen oder eigene Treiber schreiben, so kann es schon vorkommen, das eine Konsole gebraucht wird.

        Zu dem XP Rechner, kann ich dir nur sagen, prüf mal den RAM (Stichwort memtest), Linux ist da sehr anfällig für, während du unter Windows keine Probleme hast, das liegt daran, das Linux immer den kompletten Ram reserviert (also effektiver nutzt). Bei "gesunder" Hardware sollte es eigentlich nicht zu solchen Abstürzen kommen.

        WLAN kann je nach Hersteller immer ein Problem werden, mit NDISWrapper sollte es aber machbar sein, ist ja bei Mandriva (SuSE, Ubunut auch?) in die Tools mit eingebunden. Mehr kann ich da auch nicht sagen.

        Zu deinem Upgrade Problem:
        Im GRUB Startmenü kannst du mit F3 weitere Optionen zu schalten, dort kannst du auch einen text-modus nehmen, damit sollte es klappen.
        Ansonsten ist es leider so, dass ein Upgrade immer gewisse Risiken bürgt. Ich empfehle da eher die Neuinstallation (/home auf eine eigene Platte, die bei der Installation nicht formatiert wird. So bleiben alle persönlichen Einstellungen, E-Mails, Verläufe, Daten erhalten).

        Ich hoffe du findest noch dein Glück mit Linux, zur Zeit ist aber so, dass man im optimal Fall ohne Konsole auskommt aber unter besonderen Umständen leider nicht drum rum kommt.

        Gruß
        Thorsten

        • Score: 3 Von Thomas am Mo, 13. Oktober 2008 um 20:28 #
          Na danke für Deine aufmunternden Worte! Da keine Daten verlorengegangen sind, ists ja auch alles keine Katastrophe. Deine Tips werde ich probieren, an NDISWrapper war ich komplett gescheitert1
          Gruß Thomas
          Score: 3 Von ichhalt am Di, 14. Oktober 2008 um 10:45 #
          Servus,

          ich will von Win weg und habe nach laaangem (Suse, Ubuntu, ...... alles durch) probieren meine zwei favorisierten Distros gefunden: PclinuxOS und Pardus.
          Im Moment hat PclinuxOS einen kleinen Durchhänger und ich hab mir mal Pardus angeschaut. Es scheint so, dass ich vorert bei Pardus bleibe. Tu dir einen gefallen und schau dir mal beide distributionen an. Stichwort wikipedia und LiveCD.
          LG und viel Erfolg!!

          • Score: 3 Von TeaAge am Di, 14. Oktober 2008 um 11:30 #
            PCLinuxOS basiert auf Mandriva. Was Hardwareerkennung und der gleichen angeht, wird man damit auch nicht weiter kommen.
            Der Vorteil den ich bei PCLinusOS sehe, ist der Rolling-Release.

            Pardus kenn ich noch nicht, scheint aber soweit ganz brauchbar zu sein.

            Gruß

            • Score: 3 Von Zoon am Do, 29. Januar 2009 um 08:10 #
              Hi,

              mir ist es in vier Monaten nicht gelungen, unter Mandriva Live meinen Wlan Anschluss installiert zu bekommen. :-( Ich habe wirklich alles versucht! Aber sonst finde ich das Betriebssystem einfach klasse! Vielleicht hat hier jemand eine Idee? Ich habe einen Fritz Stick und einen Speedport von der Telekom. Etliche Tools habe ich schon ausprobiert...

              Liebe Grüße

              Zoon :-D

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