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Thema: Auftragsverwaltungs-System osFaktura.de vor der Veröffentlichung

23 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von infognom am Fr, 17. Oktober 2008 um 10:13 #
Keine Angabe, unter welcher Lizenz das Programm vertrieben wird, kein Download ... nicht besonders vertrauenserweckend.
Score: 3 Von Felix Schwarz am Fr, 17. Oktober 2008 um 12:04 #
Für viele Kleinunternehmer sind "Suiten" ja ganz nett, aber mich stört daran immer, dass ich mehr oder weniger 'komplett' wechseln muss bzw. meine Daten doppelt vorhalten muss.

Beispiel: Ich baue eine eigene Applikation, in der die Stammdaten verwaltet werden (werden von den Kunden selbst gepflegt). Mein Datenmodell passt aber jetzt aber mit 99%iger Wahrscheinlichkeit nicht zum Suite-Programm (z.B. beliebig viele E-Mail-Adressen, z.T. sind Telefonnummern einer Adresse zugeordnet [Festnetz] oder der Person direkt [Mobil], beliebig viele Adressen mit unterschiedlichen Funktionen [Rechnung, Meldeadresse/Firmensitz] etc.)

Mich würde eher modulare Teile interessieren, die ich dann in mein Setup integrieren kann.

Aktuelles Beispiel bei mir:
Ein Kunde hat viele Kleinforderungen, die die Kunden per Überweisung zahlen. Die offenen Forderungen sind zentral in einer Datenbank erfasst. Ich würde jetzt gerne die Bankumsätze auslesen (HBCI), automatisch zuordnen anhand von Kriterien (Betrag, Datum, Verwendungszweck) bzw. auf Grund vergangener Zuordnungen (z.B. Kontonummer -> Kundenkonto) und den Rest halt manuell zu Kunden zuweisen.

Dabei müsste es natürlich Schnittstellen zur Anpassung geben, weil Forderungen z.B. zeitabhängig andere Beträge haben können (z.B. Skonto bei Bezahlung bis Tag X, Aufschläge je nach Zahlungsart etc.).


Anderes Beispiel: Forderungsverwaltung
Nicht alle Kunden zahlen pünktlich. Hier würde also ein Modul benötigt werden, das alle Prozesse des vor-gerichtlichen Mahnwesens abfrühstückt, also z.B. "Mahnung" per E-Mail, per Brief, per Einschreiben. Das Sahnehäubchen wäre dann eine elektronische Übergabe an Amtsgerichte, um einen Mahnbescheid zu erwirken.

Gleichzeitig will ich natürlich meinen Datenbestand direkt ankoppeln, so dass ich nur 1x Stammdaten pflegen muss. Außerdem will ich in meiner Hauptapplikation natürlich auch direkte Rückmeldung über Mahnvorgänge haben.


Natürlich sind alle Anpassungen mit Programmierung verbunden, aber das dürfte immer noch deutlich weniger kosten als das jedesmal von Grund auf neu zu machen bzw. den Steuerberater damit zu beauftragen.

fs

PS: Über Hinweise auf entsprechende Module (lauffähig unter Windows+Linux oder Web!) würde ich mich natürlich freuen. Bevorzugte Sprache für Integration wäre Python.

  • Score: 3 Von svvc am Fr, 17. Oktober 2008 um 12:12 #
    wobei viele Kunden alles integriert habe wollen.
    (SAPOfficeCadWinMailGroupware am besten)
    Score: 3 Von hnovak am Fr, 17. Oktober 2008 um 12:57 #
    Da sprichst du mir (uns) aus der Seele, aber leider lässt sich eben doch nicht alles über einen Kamm scheren.
    Wie bereits jemand sagte, der eine will eine Eierlegende Wollmilchsau, der andere "nur" eine Rechnung schreiben.
    Wir (werden) versuchen, alles so weit von einander zu trennen, so dass jeder selbst entscheiden kann,w as er haben will und was nicht.
    Wie auch immer, es ist ein sehr steiniger und langer weg ...

    Ich würde mich über Kommentare in unserem Forum freuen, da diese jedem ersichtlich sind - auch wenn diese pro-linux News schon lange niemand mehr zu sehen bekommt ;)

    Hans

    Score: 3 Von Johann am Fr, 17. Oktober 2008 um 13:16 #
    nun es gibt ein Problem, niemand weiß so richtig, wie man die Modularität herstellt. Maschinenbau hat 200 Jahre dafür gebraucht, die Modularität wird dort in der Ausbildung zelebriert und trotzdem gibt es dann nur ca. 10% der Ingenieure (man nennt sie Konstruktionsleiter), die die Modularität vorleben können.

    Ich glaube, wir brauchen noch ca. 50 Jahre in der IT, bis wir so weit sind.

    Score: 3 Von zyniker am Fr, 17. Oktober 2008 um 13:49 #
    Da muss man sich halt entscheiden was man will.

    Hab auch schon erlebt, dass Leute ein ganz bestimmtes Tool verwenden wollten. Der krasseste Fall war eine Entwicklung von einem lokalen Softwarehaus. Die dort abgebildete Funktionalität war aber problemlos übers ERP abzudecken. Anwender wollte trotzdem das andere Tool, weil er das bei seinem vorigen Arbeitgeber kennengelernt hatte. Lösung war einfach: gibts nicht! Friss oder kündige.

    • Score: 3 Von Vollhorst am Fr, 17. Oktober 2008 um 16:56 #
      Die Frage ist wer von euch beiden der Dümmere ist/war.
      • Score: 3 Von zyniker am Sa, 18. Oktober 2008 um 11:19 #
        Hab ich irgendwas von Dummheit geschrieben? Ich glaube nicht. Das Leben ist kein Wunschkonzert, eingesetzt wird die vorgegebene Software. Wenn die Kollegen damit klarkommen, dann kann das auch Herr und Frau IchWillAberWasAnderes. Von zusätzlich zu zahlenden Lizenzkosten im von mir geschilderten Fall einmal gar nicht zu reden. Wechsle ich meinen Arbeitgeber kann ich als Anwender auch nicht auf z. B. OpenOffice bestehen wenn MS-Office vorgegeben ist (oder umgekehrt). Oder Domino/Notes zu Exchange/Outlook, anstatt SAP das MS-Dynamics, etc.
Score: 3 Von Lord am Fr, 17. Oktober 2008 um 16:49 #
Ich hab mir Refas noch nicht angesehen, aber auf den ersten Blick ist es Meilenweit davon weg die Funktionalität von CAO(http://www.cao-faktura.de/) abzudecken.
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