Aussehen ist völlig irrelevant, wenn es danach geht kann man auch eine der Yannis nehmen. Was zählt ist Lesbarkeit und Eindeutigkeit und da punktet die Libertine wirklich.
Linux Libertine ist eins der wenigen Projekte deren Nachrichten auf PL so viele positive Reaktionen hervorrufen. Benutze die Schrift selbst seit mehreren Jahren für sämtliche Hausarbeiten und meine Diplomarbeit - vielen Dank und weiter so!
Von Thorsten Ries am Mi, 5. November 2008 um 14:57 #
Auch ich sage vielen Dank für die großartige Arbeit, ich habe die Libertine in einer früheren Version (als die Kapitäle noch etwas seltsam jugendstilhaft ausschauten) für den Satz eines größeren Buches verwendet - hat beim Verlag großes Lob ausgelöst!
Bitte macht weiter so!
(Obwohl ich schade finde, dass keine LaTeX-Pakete mehr bereit gestellt werden ... in Sachen Mikro-Typografie ist XeTeX (noch) kein vollwertiger Ersatz und LuaTeX noch nicht vollständig für Normalsterbliche benutzbar ...)
Von Daniel Baumann am Mi, 5. November 2008 um 20:00 #
Wenn du eine neuere TeX distribution (texlive) verwendest, koennen type1/opentype direkt eingebunden werden (was auch der Grund ist, warum Phillip keine extra TeX fonts packages mehr macht).
Von Thorsten Ries am Fr, 7. November 2008 um 16:06 #
Wie gesagt: in XeTeX vermisse ich sehr das Microtype-Paket, dessen Features das Satz-Ergebnis bislang sogar noch gegenüber InDesign & Co hervorstechen lässt ... Es gibt eine Reihe von Fällen, in denen man nicht darauf verzichten kann. Mit LuaTex wird alles besser werden ...
Ich habe die LinLibertine Fonts unter anderem auch unter MacOSX installiert. Sowohl die TTF-Variante als auch die OTF-Variante. Merkwürdig finde ich, dass wenn ich vom Verwaltungsprogramm für die Schriften (Schriftensammlung) eine Überprüfung der Schriften durchführen lasse bzgl. fehlerhafter Schriften, ich bzgl. der LinLibertine_Re-4.1.8.ttf und LinLibertine_Bd-4.0.2.ttf gesagt bekomme, dass "Struktur und Inhalt der 'kern'-Tabele" angeblich fehlerhaft sein sollen und ich deshalb sicherheitshalber diese beiden Fonts deaktivieren solle. Bei der vorherigen Version, die ich von der LinuxLibertime installiert hatte, ist mir das auch schon aufgefallen. Und nur diese beiden Schriften des LinLibertine-Pakets (wo ja mehrere Font-Dateien drin enthalten sind) betreffend. Kennt jemand das Problem bzw. kann das jemand hier irgendwie bestätigen? Im Netz und im Bug-Tracker des LinLibertine-Projekts finde ich diesbzgl. leider keinen Hinweis in der Richtung.
habe ich dann auch vor einigen Monaten bei uns in der Arbeitsgruppe eingeführt. Dabei gabe es ein Problem mit dem Download, und so bin ich an Philipp direkt geraten und wir haben ein paar Mails über Gott und die Welt getauscht. Das ist ein sehr engagierter Typ; schön, dass seine Arbeit so anerkannt wird.
Aber andererseits: das Produkt ist eben auch gut - da kann man gar nicht anders...
es könnte ja einfach mal jemand behaupten, dies wären GNOME Fonts. Dann wäre die Hölle los.
Gruss,
Kay
Bitte macht weiter so!
(Obwohl ich schade finde, dass keine LaTeX-Pakete mehr bereit gestellt werden ... in Sachen Mikro-Typografie ist XeTeX (noch) kein vollwertiger Ersatz und LuaTeX noch nicht vollständig für Normalsterbliche benutzbar ...)
Bei der vorherigen Version, die ich von der LinuxLibertime installiert hatte, ist mir das auch schon aufgefallen. Und nur diese beiden Schriften des LinLibertine-Pakets (wo ja mehrere Font-Dateien drin enthalten sind) betreffend.
Kennt jemand das Problem bzw. kann das jemand hier irgendwie bestätigen? Im Netz und im Bug-Tracker des LinLibertine-Projekts finde ich diesbzgl. leider keinen Hinweis in der Richtung.
http://sourceforge.net/tracker/?group_id=89513
Aber andererseits: das Produkt ist eben auch gut - da kann man gar nicht anders...