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Do, 6. November 2008, 14:41

Software::Spiele

Spielkonsole Pandora verzögert sich

Die ursprünglich für März oder April geplante Spielkonsole Pandora, in der Linux läuft, kann erst im Lauf der nächsten Monate allmählich geliefert werden.

pandora.bluwiki.com

Das Projekt »OpenPandora« hatte sich Anfang des Jahres gegründet, um die unter Linux laufende, aber schon etwas betagte Konsole GP2X zu ersetzen. Erste Pläne sahen März oder April 2008 als Liefertermin vor, doch erst im Juni konnten erste Testmuster an Entwickler geliefert werden. Die Massenproduktion soll in einer begrenzten Stückzahl demnächst beginnen; die Vorbestellung war seit dem 30. September möglich.

Nachdem sich die Produktion weiter verzögert hatte, musste das Projekt aufgrund der Regelungen von Paypal alle Vorauszahlungen zurückzahlen. Dieser Vorgang soll in Kürze abgeschlossen sein. Neubestellungen sollen dann über eine andere Bank möglich sein.

Die Zahl der Geräte, die das Projekt liefert, wird anfänglich auf 3000 begrenzt sein, so dass sie eigentlich bereits ausverkauft war. Die Auslieferung wird nach Angaben des Teams zur Zeit durch Lieferschwierigkeiten des Display-Herstellers aufgehalten. Dennoch hofft das Projekt, im November und Dezember jeweils einen Teil der bestellten Geräte liefern zu können. Einige Interessenten werden jedoch erst im Januar zu ihrem Recht kommen. Keinen Einfluss auf die Lieferverzögerung hatte den Entwicklern zufolge das Neudesign der WLAN-Antenne. Dank dieses Schrittes soll Pandora eine hervorragende Reichweite haben.

Pandora, die wie ein winziger Laptop aussieht, verfügt über ein 4,3-Zoll-Display mit einer Auflösung von 800x480 Pixeln, eine abgespeckte QWERTY-Tastatur und zusätzliche Druckknöpfe zum Spielen.

Die Hardware wurde seit der ersten Ankündigung modifiziert. Im Inneren sitzt ein ARM-Prozessor mit 600 MHz sowie ein DSP. Die Grafikhardware kommt mit OpenGL ES 2.0 klar, beruht auf PowerVR und kann ohne Probleme DVDs dekodieren und anzeigen. Weiterhin verfügt das Gerät über 256 MB RAM und 512 MB Flash-Speicher. Zudem wartet Pandora mit einer WiFi 802.11b/g kompatiblen WLan-Karte, Mini-USB-Port sowie Anschlüssen für RS-232, TV-out, A/V-OUT, zwei SDHC (Secure Digital High Capacity), externem Mikrofon und Kopfhörer auf. Als Betriebssystem wird die Angström-Distribution verwendet, die auf dem Projekt OpenEmbedded aufbaut.

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