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So, 9. November 2008, 13:04

Software::Systemverwaltung

Creative gibt offene X-Fi-Treiber heraus

Nachdem Creative bereits Mitte 2006 Linux-Treiber für Karten der X-Fi-Serie angekündigt hatte und sie schlussendlich Mitte 2007 veröffentlichte, stellt das Unternehmen nun die Quellen der Entwicklung allen Benutzern zum Download bereit.

Nachdem Creative im Mai 2005 einen neuartigen Audioprozessor mit dem Namen Xtreme Fidelity (X-Fi) vorgestellt hatte, war auch unter Linux das Interesse an dem neuen Produkt groß. Etliche Nutzer kauften sich das Gerät in der Hoffnung, dass Creative auch Linux in die Liste der unterstützten Betriebssysteme aufnehmen würde. Schließlich unterstützt der Hersteller die Entwicklung von freien Treibern für eine Vielzahl seiner Karten. Nicht so bei X-Fi.

Über zwei Jahre nach der Freigabe des Chips stellte Creative im September 2007 die ersten proprietären Treiber für das Produkt vor. Das Paket enthielt, wie auch bei vielen proprietären Treibern anderer Hersteller, ein kleines Skript, das ein Anpassungsmodul passend zum eingesetzten System erstellt. Von einem freien Treiber war allerdings noch nichts zu sehen. Bereits bei der Ankündigung beschwerten sich etliche Programmierer im Forum von Creative, dass sich das Unternehmen weigere, die Spezifikation des Chips zu veröffentlichen und statt dessen auf eigene Treiber setze.

Wie das Unternehmen nun bekannt gab, stehen ab sofort allen interessierten Anwendern offene Treiber für die Creative Sound Blaster X-Fi und X-Fi Titanium-Serien zum Download bereit. Das Paket unterstützt sowohl die 32- als auch die 64-Bit-Architekturen und weist viele der Funktionen des binären Treibers auf. Nicht unterstützt werden lediglich externe I/O-Module. Darüber hinaus sollen Applikationen auf der Installationsmedium nicht mit dem neuen Paket funktionieren.

Die aktuelle Version des Treibers kann ab sofort von der Seite des Herstellers heruntergeladen werden. Die knapp 70 KB große Datei enthält die Quellen des Treibers sowie ein Makefile.

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