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Do, 13. November 2008, 13:08

Software::Distributionen

OpenWrt Kamikaze 8.09 RC1 ist fertig

Eigentlich wollten die OpenWRT-Entwickler am letzten Tag des August eine neue Version der freien Router-Firmware OpenWrt Kamikaze veröffentlichen.

Doch sie brauchten länger, als sie planten. Nun erschien der erste Veröffentlichungskandidat.

OpenWrt Kamikaze 8.09 soll mit einem neuen Webinterface (LuCI, Lua Configuration Interface) und einer überarbeiteten Firewall ausgeliefert werden. IMQ (InterMediate Queue) und Traffic-Shaping laufen mit neueren Kernel (2.6.25+) stabil. Broadcom 47xx-Chips laufen zuverlässig und unterstützen WPA und WPA2 in den Modi AP oder STA. Router mit Atheros-WLAN-Chipsätzen können dank neuem HAL und Treibern ebenfalls mit Kamikaze 8.09 betrieben werden.

Kamikaze 8.09 enthält aktualisierte Kernel für alle Geräte, Busybox 1.11.2 und die uClibc 0.9.29. Der Paketmanager ipkg musste opkg weichen. Die Package-List haben die Entwickler in die Ramdisk befördert, so dass sie nach einem Reboot des Routers und vor dem Installieren neuer Pakete nochmals heruntergeladen werden muss. Sysupgrade soll für mehr Plattformen verfügbar sein, darunter x86, broadcom and adm5120, und die Entwickler streben an, auch zwischen den Releases Sicherheits- und Paketupdates herauszubringen. Zudem will Kamikaze 8.09 neuere Geräte (siehe Release Notes) vollständig unterstützen. Die Unterstützung für Router mit den Broadcom-Chipsätzen bcm4710 und bcm94702 wurde eingestellt.

OpenWrt wurde 2004 ins Leben gerufen, um die Firmware des damals auf den Markt gekommenen Linksys WRT54G zu verbessern, welche unter GPL stand. Seit 2005 unterstützt OpenWRT mit White Russian auch andere Geräte außer den WRT54G, was durch die Verwendung offizieller Linux-Kernelquellen, modularer Patches und Treiber für die Netzwerkgeräte und Chips möglich wurde. Nach Unzufriedenheiten mit den White Russian-Versionen begann die Entwicklung von Kamikaze, welche im Juni 2006 veröffentlicht wurde. Die Nummerierung der Versionen erfolgt seit Kamikaze nach dem Schema von Ubuntu, so dass die Versionsnummern aus der letzten Ziffer des Jahres und des Monats der Veröffentlichung bestehen. OpenWrt diente als Grundlage für FreeWRT und wird vom Freifunkprojekt benutzt.

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