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Do, 20. November 2008, 13:15

Software::Kommunikation

Mozilla-Jahresbericht für 2007

Die Mozilla-Vorsitzende Mitchell Baker hat in ihrem Blog die Finanzzahlen der Organisation für 2007 erläutert und einen Jahresbericht dazu abgegeben.

Finanziell konnte sich Mozilla 2007 weiter verbessern. Die Einnahmen, hauptsächlich durch das Abkommen mit Google über die Suchfunktion erwirtschaftet, stiegen von 67 Mio. US-Dollar (USD) 2006 auf 75 Mio. USD. Dabei stiegen die Einnahmen weniger stark als die Benutzerschaft, da mit steigendem Umfang die Zahlungen von Google langsamer steigen. Weitere Einkommensquellen waren Affiliate-Programme und der Online-Shop, Spenden sowie Zinsen und andere Einkünfte aus den investierten Rücklagen. Das Abkommen mit Google wurde vorerst bis 30.11.2011 verlängert.

Die Ausgaben von Mozilla erhöhten sich von 20 Mio. USD 2006 auf 33 Mio. USD 2007. Sie konzentrierten sich laut Baker weiterhin auf Mitarbeiter und Infrastruktur. Die Reserven konnten daher weiter aufgestockt werden und lagen Ende 2007 bei 99 Mio. USD.

Die Anzahl der Mitarbeiter stieg auf 150 Ende 2007. Trotzdem machten die Code-Beiträge von externen Entwicklern weiterhin 40% der gesamten Beiträge zu den Mozilla-Projekten aus, was auf eine gesunde Gemeinschaft schließen lässt. Mit rund einer Million US-Dollar, dreimal soviel wie 2006, unterstützte die Organisation Gemeinschaftsprojekte in ihrem Umfeld.

Die 2005 begonnene Rücklage für Steuerzahlungen war laut Baker eine gute Maßnahme, denn das Finanzamt prüft derzeit den Steuerstatus von Mozilla und seinen Finanzreserven. Der Ausgang der Prüfungen ist noch offen.

Mitchell Baker denkt, dass Mozilla die kommenden wirtschaftlich schwierigen Zeiten ohne große Probleme überstehen wird. Dazu wird beitragen, dass Mozillas Ziele Nachhaltigkeit und nicht Gewinnerzielung sind, Mozilla nicht direkt vom Aktienmarkt beeinflusst wird und Rücklagen für mehrere Jahre vorhanden sind.

Das Jahr 2007 war für Mozilla unter anderem durch weitere Verbreitung und Internationalisierung gekennzeichnet. Es wurde ein Büro in Peking eröffnet. Firefox wurde 2008 erstmals in einem Land, in Indonesien, von mehr als 50% der Anwender genutzt. In einigen europäischen Ländern hat Firefox einen Marktanteil von 40% überschritten. Die Entwicklergemeinschaft wird immer internationaler. Damit steigt auch die Anzahl der Sprachen, in denen die Mozilla-Produkte vorliegen. Firefox 3.1 wird erstmals in über 50 Sprachen erhältlich sein. Neben Firefox sind auch andere Mozilla-Produkte wie Bugzilla weit verbreitet.

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