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Mo, 24. November 2008, 13:13

Unternehmen

SCO verliert Prozess gegen Novell endgültig

Das endgültige Urteil im Prozess gegen Novell weist alle Ansprüche von SCO zurück, lässt aber noch die Möglichkeit zu, in Revision zu gehen.

Schon im August 2007 hatte das Gericht in Utah Novell alle Rechte an Unix und UnixWare zugesprochen, wodurch alle Ansprüche von SCO nichtig wurden. Bald darauf hatte SCO den Bankrott erklärt, so dass Novell vorläufig keine Möglichkeit hatte, die ausstehenden Zahlungen von SCO einzukassieren.

Ungeachtet der neuen Entwicklung, dass SCO offenbar einen neuen Investor gefunden hat, liegt nun das endgültige Urteil im aktuellen Prozess gegen Novell vor (PDF-Datei). In diesem lehnt Richter Kimball den Vorschlag von SCO ab, bestimmte Punkte aus der Klage herauszunehmen und in einer eventuellen Revision wieder vorzulegen. Das Urteil verneint alle Punkte der Klage von SCO, darunter Vertragsbruch, Copyright-Verletzung und unfairer Wettbewerb, und ist somit ein Sieg für Novell auf der ganzen Linie.

Beide Parteien haben immer noch die Möglichkeit, in Revision zu gehen, was nach Ansicht des SCO-Anwalts Arthur Spector das Verfahren um weitere eineinhalb bis fünf Jahre verlängern würde. Offen ist, ob SCO die Kosten dafür noch aufbringen kann oder will. Auch Novell könnte an einer Revision interessiert sein, falls es die fälligen Zahlungen von SCO als zu niedrig ansieht.

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