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Mi, 26. November 2008, 09:07

Linux erfüllt Anforderungen für IPv6

Eine Arbeitsgruppe der Linux Foundation hat die behördlichen Anforderungen an IPv6-Implementierungen analysiert und die bestehenden Lücken geschlossen.

IPv6 ist die seit Jahren in Entwicklung befindliche nächste Version des Internet-Protokolls (IP). Die aktuell überwiegend verwendete Version IPv4 ist aufgrund des rasanten Wachstums des Internets an ihre Grenzen gestoßen. In wenigen Jahren werden die noch verfügbaren IP-Adressen ausgehen und spätestens dann sollte die Umstellung auf IPv6 verstärkt stattfinden.

Die US-Regierung hat auf diese Entwicklung reagiert und allen Behörden vorgeschrieben, dass alle Rechner und Netzwerk-Komponenten, die neu gekauft werden, IPv6-fähig sein müssen. Das US-Verteidigungsministerium hat konkrete Anforderungen für die Zertifizierung solcher Geräte erstellt.

Die Linux Foundation bildete daraufhin unter der Leitung von Venkata Jagana von IBM die IPv6-Arbeitsgruppe, um zu analysieren, wie weit die Linux-Implementation von IPv6 den Anforderungen entspricht. Zu der Arbeitsgruppe trugen auch HP, Nokia-Siemens, Novell und Red Hat bei. Es stellte sich heraus, dass einige Stellen zu verbessern waren. Diese Lücken, unter anderem in ICMPv6, DHCPv6, MIB-Unterstützung und IPSec für IPv6, wurden inzwischen geschlossen und die IPv6-Implementation entspricht den Anforderungen des Verteidigungsministeriums.

Laut Jim Zemlin, dem Direktor der Linux Foundation, hätte eine einzelne Firma nur schwer diese Arbeit leisten können. Doch die Linux Foundation sei gerade für solch eine Zusammenarbeit ideal. Die IPv6-Implementation von Linux sei nun die beste in der gesamten Industrie.

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