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Mi, 26. November 2008, 13:23

Processing 1.0 fertiggestellt

Die Entwickler der freien Programmiersprache und -umgebung Processing haben nach circa sieben Jahren Entwicklungszeit und 162 Revisionen Version 1.0 zum Download freigegeben.

Die Väter von Processing sind Ben Fry und Casey Reas, viele der enthaltenen Ideen kommen aus der Aesthetics and Computation Group des MIT Media Lab. Die anvisierte Zielgruppe sind Anwender, welche Interaktionen, Animationen und Bilder programmieren wollen. Processing soll mit Hilfe visueller Kontexte die Grundlagen der Programmierung vermitteln und ebenso als Software-Skizzenbuch und professionelles Produktionswerkzeug fungieren.

Die Entwicklung von Processing begann 2001. Die Programmierumgebung erlaubt auf einfache Weise, Programme für das Web, Linux, Mac OS X oder Windows zu erstellen. Die mit Processing erstellten Grafiken lassen sich als PDF, DXF, TIFF und in viele andere Formate exportieren. Verschiedene experimentelle Processing-Versionen wurden von anderen Programmiersprachen, beispielsweise JavaScript, ActionScript, Ruby, Python und Scala adaptiert.

Aufgrund der nativ in Processing enthaltenen Funktionen zur Programmierung visueller Inhalte wird es oftmals an Kunsthochschulen und von vielen visuell ausgerichteten Künstlern verwendet. Mittlerweile hat sich rund um die Programmierumgebung eine aktive Gemeinschaft gebildet, welche rege Programme und Code tauscht, Neulingen bei Problemen unter die Arme greift und mit bisher über 70 beigesteuerten Bibliotheken geholfen hat, die Möglichkeiten von Processing zu erweitern. Zukünftig wollen sich die Entwickler unter anderem auf Verbesserung der 3D- und Videofunktionalitäten konzentrieren.

Processing gibt es für Linux, Mac OS X und Windows. Wer Lust bekommen hat, visuelle Kunstwerke zu programmieren, kann Processing von der Projektwebseite herunterladen.

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