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Mo, 1. Dezember 2008, 20:26

Gerüchte über Steam für Linux

Medienberichten zufolge ist es nicht auszuschließen, dass der Spiele-Produzent »Valve« an einer nativen Version von Steam für Linux arbeitet.

Bereits seit geraumer Zeit kursieren in diversen Foren Gerüchte, wonach der Spiele-Hersteller »Valve« neben Windows nun auch Linux unterstützen möchte. Grund für die Vermutung ist unter anderem ein Arbeitsangebot des Herstellers, in dem Valve einen »Senior Software Engineer« sucht, der nicht nur Erfahrung mit Linux besitze, sondern auch in der Lage sei Windows-Spiele auf das freie Betriebssystem zu portieren. Darüber hinaus solle der Entwickler auch Erfahrung in der Bedienung von großen Clustern unter Windows und Linux besitzen.

Wie nun die Nachrichtenseite »Phoronix« berichtet, glaubt das Portal die Existenz einer Linux-Version von Steam entdeckt zu haben. Steam ist die zentrale Internet-Vertriebsplattform für Computerspiele, die von Valve Software entwickelt und betrieben wird. Das System ermöglicht die Online-Distribution, Wartung und Kommunikation der Spieler untereinander. Darüber hinaus ist es für die Überwachung (DRM) der Spiele verantwortlich. Eingeführt wurde das System im Zuge der Veröffentlichung von CounterStrike 1.4 und diente ursprünglich dem Vertrieb des Spiels. Im Oktober 2004 kündigte Valve mit Half-Life 2 das erste Spiel an, das den Steam-Client zwingend voraussetzt.

Phoronix glaubt nun essentielle Bibliotheken von Steam in dem Titel »Left 4 Dead« gefunden zu haben. Laut einem Bericht enthält die Demo-Version des Spiels neben Windows-Typischen Steam-Bibliotheken auch diverse Linux-Varianten, die für ein Windows-Spiel nicht benötigt werden. Unter anderem finden sich laut Phoronix in dem Verzeichnis die Bibliotheken »steamclient_linux.so« und »libsteam_api_linux.so«. Diese enthalten wiederum Funktionen, die nicht nur zum Betrieb eines Servers, sondern auch zum Kauf und zum Betrieb von Spielen unter Linux benötigt werden.

Ob eine Steam-Version für Linux wirklich existiert, kann freilich auch Phoronix nicht sagen, dass Valve aber Linux in den Fokus genommen hat, darf nicht nur durch die Stellenanzeige als sicher gelten. Anfang des Jahres kündigte das Entwicklerstudio von Postal an, auch die kommende Version des Spieles für Linux herausgeben zu wollen. Interessant an der Ankündigung ist nicht nur die Tatsache, dass Postal für Linux erscheinen soll, sondern auch die Portierung der Technik. Das Spiel basiert auf der Source-Engine von Valve.

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