Ack. Hoffentlich nehmen sie sich kein! Beispiel an den neuesten Microsoft Office Paketen, bei OOO hat mir immer sehr gefallen daß die Menüs einigermassen logisch strukturiert sind und ich z.B. "Seite einrichten" unter "Format" und nicht unter "Datei" wie bei MS-Produkten finde, meiner Erfahrung nach finden sich Anfänger (die nicht durch MS versaut sind) sogar besser zurecht als in mancher Microsoft Office Suite ... MH
Nachtrag: Aber bei komplexeren Aufgaben tue ich mich auch regelmässig schwer etwas optisch ansprechendes zeitnah zu produzieren, aber da sind alle Office-Suiten imho gleichermassen besch*****.
Mit "optisch ansprechendes" meint MH wohl mehr als nur Text und Tabellen. Was kann LaTeX denn in Sachen Grafikdarstellung? (Stichwort Organigramme, Prozessketten).
LaTeX ist leider nicht die Lösung all unserer Probleme (aber immerhin einiger).
Mittels Latex lassen sich hervorragend EPS bzw. PDF-Dateien einbinden. Ein Postscript-Druckertreiber lässt sich rasch installieren. So kann man nahezu beliebige "Ausdrucke" in LaTeX-Dokumente einbinden.
> Was kann LaTeX denn in Sachen Grafikdarstellung?
Ich werfe mal einen kleinen Blick in den Latex Graphics Companion, der neben mir liegt und sage: einiges, und vor allem einiges mehr als MS Word. Organigramme und Prozessketten sind da noch das geringste. Ich denke da an elektrische Schaltkreise, Partituren, Brettspiele und viele, viele mehr.
Der Vorteil von MS Word liegt in der einfachen (intuitiven) Bedienung der Graphiktools, der Vorteil von LaTeX in der Professionalität des Ergebnisses sobald man sich in das entsprechende Package 1 oder 2 Stunden eingearbeitet hat. Was ich bei LaTeX vermisse sind Fancy-Graphen wie in Office 2007 (SmartArts?), manchmal will ich das halt.
ich bin auf openoffice umgestiegen, da ich die bedienung besser als bei ms office 2000 und 2003 fand. Ich konnte die fuktionen bei powerpoint einfach nicht so schnell finden wie bei impress.
(erst später bin ich aus ähnlichen gründen auf linux umgestiegen)
Ich habe auch grosse Probleme mit dem neuen Office, muss aber LEIDER zugeben, dass es aber fuer mich nie zuvor einfacher war eine Praesentation zu machen, als mit dem neuen PowerPoint. Auch die eher dezent-gewaehlten Templates fuer Praesentationen gefielen mir sehr. Abgesehen davon find ich es Kacke und hoffe Ooo nimmt nen anderen Ansatz
Ich finde die Riboons eine echt gute Sache. Man kann die ganzen Funktionen viel schneller erfassen, als wenn man sich durch irgendwelche Menüs durchklicken muss. Aus meiner Erfahrung heraus kann ich sagen, dass die Benutzer ohne Office Erfahrung durch die Ribbons sich viel schneller im Funktions-Dschungel zurecht finden.
Die Ribbons brechen natürlich mit dem Konzept der Menüs. Das fordert vom Benutzer ein gewisses Maß an Umgewöhnung. Das das für den einen oder anderen nervig ist, kann ich natürlich verstehen.
Du redest genau die Propaganda von Microsoft nach.
Riboons sind einfach nur vergrößerte Symbole in der Werkzeugleiste (hui, welche Innovation), die man Umschalten kann (OOo hat auch Kontextbezogene Werkzeugleisten, die aber zugegegebnermaßen Überarbeitung bedürfen). Und warum soll man dafür die Menüs aufgeben die dutzende Vorteile bieten, wie: - unabhängig von aktuellem Modus Funktionen auffinden - direktes "tooltip" durch sprechende Namen - direktes ablesen von mit welchen Shortcut man das gleiche erreichen kann - sehr einfaches erstellen mit fast jedem toolkit
Die neuen Microsoft Menüs (wenn die dann Ribbons heißen) wurden mit Sicherheit nicht aus eine bloßen Laune eines Entwicklers heraus eingeführt. Ich würde meinen Arsch drauf verwetten, das MS da etliches an Kohle ins Usability Engineering gesteckt hat. Nur weil Du seit Jahrhunderten an Menüs gewohnt bist, heisst das nicht, das die besser sind.
Ein gesunder Mix aus beiden wäre sehr angenehm, denn nicht nur ich kann beiden Welten eine Menge abgewinnen.
Nicht immer nur drauf kloppen, sondern auch mal gute innovative Ansätze anerkennen (wobei ich keinen Plan habe, ob die Innovation wirklich von MS kommt oder das mal wieder nur gut adaptiert wurde)...
Von ribbondisliker am Mi, 3. Dezember 2008 um 15:04 #
Ribbons sind kein innovatives Bedienkonzept, sondern, wie erwähnt, nur grafisch mit Icons auf einem Ribbon angelegte Menüs ... Der Nachteil von Ribbons ist: sie sind verwirrend, weil sie den ganzen Dschungel der einfachsten Funktionen auf einmal zeigen, statt sie strukturiert dynamisch einzublenden. Und das führt zu meinem Hauptkritikpunkt: Bei der praktischen Arbeit mit einem Textprogramm oder womit auch sonst versperrt der Ribbon die Sicht auf das, worum es mir geht: Meine Daten, meinen Text, meine Tabellen usw. und lenken einfach nur ab.
Es mag sein, dass diese Ribbons Leuten helfen, die noch nie eine Office-App benutzt haben (das kann ich nicht beurteilen), für jemanden, der einfach im täglichen Geschäft Briefe schreiben oder Rechnungen anfertigen muss, sind sie einfach nur ärgerlich und sollten möglichst einfach abgeschaltet werden können. Für die Praxis sind Ribbons einer von vielen M$-Technik-Flops.
Von fällt kein Nickname ein... am Mi, 3. Dezember 2008 um 16:19 #
Ich habe mir MS Office 2007 etwa gleichzeitig mit Linux und damit Open Office zugelegt und Fakt ist: Bei MS Office findet man die Funktionen sehr schnell, bei OOo muss man ewig suchen. -> Was auch die Ursache für diese Nachricht war, also tu mal nicht so als wären alle super überzeugt vom Aufbau des OOo Menüs und MS hätte nichts getan. Ribbons haben den Vorteil, dass man sofort erkennt was was ist und dass es alles sehr einfach sortiert ist(Man kann Menüs auch sortieren, aber man siehts trotzdem nicht auf einem Blick). Die Vorteile, die du auflistest sind aber keine -> unabhängig vom Modus - Ribbons umschalten ist genau das selbe wie ein neues Untermenü öffnen, das tooltip.. naja ein Bild sagt mehr als tausend Worte. direktes ablesen der shortcuts, die meisten benutzen nur die Standardshortcuts. Sehr einfaches erstellen mit fast jedem toolkit -> buzzword auf nen Satz ausgedehnt.
Ok, du hast offensichtlich noch nie eine GUI programmiert und weißt nicht von was ich rede. Ribbons sind ein reiner Marketingschmäh, Menüs haben sich so entwickelt weil sie sich tausendfach bewährt haben.
Ein weiterer Vorteil ist dass Menüs und Werkzeugleisten sehr einfach änderbar sind und auf eigenen Geschmack angepasst werden können.
du bist offensichtlich ein dummschwätzer der auch noch nie ne gui programmiert hat. wer sich wirklich die mühe macht, sein backend an eine gui zu knüpfen, der kümmert sich normalerweise schon etwas drum, dass die usability gut ist und die bedienwege kurz. und das aktuelle ms office bietet da wirklich mehr als open office. egal was da manche linux-puristen meinen. die bedienwege sind be oo außerdem bei vielen funktionen deutlich länger. auch das hat sich im neuen ms office stark verbessert. der vorteil ist einfach das die meisten menüs durch schön geordnete symbolleisten ersetzt wurden. das ermöglicht, dass der user ledigleich 2 klicks für die meisten operationen benötigt (umschalten aufs passende ribbon und dann auswahl der funktion) jeder der meint, dass menus doch komfortabler sind, weil sie sich ja bewehrt haben ist ein behinderter spast. zum einen weil er mit soner aussage keinen grund liefert warum und zudem weil, man bei menüs aufgrund der existenz von untermenüs zwangsläufig suchen und scrollen muss.
Auf die sinnlosen Beleidigungen will ich nicht eingehen. Finde aber die Argumentation lustig dass 2 Klicks bei Ribbons ein Vorteil gegenüber dem einen Klick von Werkzeugleisten sein soll. Die sind auch leicht anpassbar und das was man verwendet kann man sich dort einfach hinlegen.
Ja, man kommt erstaunlich schnell mit ihnen klar, da hat Microsoft zu recht viel Mühe reingesteckt. Obwohl ich selbst eher ein freund großer Menüs bin, sehe ich doch die gleichen Vorteile der Ribbons und co. wie du.
Das Office 2007 Konzept geht ja auch über die Ribbons hinnaus. So sind auch Kontent-bezogene Overlay Toolbars eine nette Idee und funktionieren sehr gut.
Von Didier Couderc am Mi, 3. Dezember 2008 um 20:33 #
Die Trennung von Inhalt und Formatierung wie in HTML / XHTML mit CSS würde eine große Erleichterung bringen. Eine übersichtliche Gruppe von Funktionen für die Eingabe des Inhaltes des Dokumentes und eine getrennte Gruppe von Funktionen für das Einstellen der Formatierung würde ich sehr begrüßen. Und könnte diese Formatierungen auf beliebige Dokumenten angewendet werden wäre die Sache perfekt.
Vielleicht nehmen sie sich ja ein Beipiel an Lotus Symphony. Das Bedienkonzept hat mir zumindest sehr gut gefallen. http://firsttube.com/uploads/lotus1.jpg
Von webspaceraub am Mi, 3. Dezember 2008 um 16:16 #
naja ich finde das Symphony sehr schlecht. die eine schrift die auf dem bild genommen wurde ist ja gar nid leserlich... sieht so verwischt aus... nur wegem dem eyecandy. darum habe ich mir keine benutzeroberfläche installiert. gui's sind doch nur für leute die keine ahnung von computer haben.
übrigens: microsoft macht nur schlechte sachen und: ubuntu klaut nur alles und macht das linux ökosystem kapput und: java ist nur schlecht und vorallem: das heise forum hat (vorallem freitags) sehr gute beiträge
> Konkurrierende Büroprogramme konzentrieren sich in jüngster Zeit besonders auf die effiziente Benutzung und eine gut aussehende Oberfläche, hat das Projekt herausgefunden.
Naja früher musste man erstmal Kompatibilität zum damals vorherrschenden Dateiformat eines bekannten Redmonder Unternehmens aufbauen, um überhaupt in Konkurrenz treten zu können. Gott sei dank sieht es hier heute etwas besser aus, und wir können uns endlich auf das konzentrieren, was wirklich relevant ist: den Workflow.
Von Martin Hasenpflug am Mi, 3. Dezember 2008 um 21:37 #
Habe mir gerade auch Buzzword angesehen. Kannte ich noch nicht, gefällt mir aber sehr gut! Sehr übersichtlich und Details werden nur nach Bedarf angezeigt. So kann man sich auf das Wesentliche - das Dokument - konzentrieren. Hübsche und Zweckmäßige Animationen und Icons. Sowas in der Richtung würde ich mir für KWord wünschen.
Bei KOffice gibt es eine handvoll Entwickler, kaum jemand Vollzeit, die versuchen eine Office-Suite zu entwickeln. Um das trotz gewaltigem Ressourcen-Mangel zu schaffen, kann man nur auf extrem gute Qualität des Framework setzen. Flake ist sicher sehr gut durchdacht. Krita hat gewaltiges Potenzial. KWord erfährt sicherlich mehr Unterstützung durch Qt, seit Thomas Zander an dieser Ebene arbeitet. Aber natürlich gibt es so riesige Lücken. Wenn man sich überlegt was an Entwicklungsressourcen anscheinend in OpenOffice einfließt, da ließe sich mehr mit anstellen.
Allerdings, es ist mehr als schade, dass verhältnißmäßig wenige Entwickler an KOffice arbeiten. Dabei ist eine anständige Office Suite nötig.
Jedes Mal, wenn ich OOo bediene könnte ich nur fluchen. Wenn man KDE gewohnt ist, konfiguriert man sich die Anwendung schön zusammen und hat angenehme Dialoge. Dann startet man OOo und hat ein überladenes und unbedienbares Monster, das nur MS Office nachahmt und jetzt natürlich die GUI nachbauen muss.
Man kann nur auf KOffice hoffen und darauf, dass noch einige Entwickler dort mit auf den Zug springen.
Ja, wirklich. Wen intressiert das Aussehen? Ich kann einige der Beschwerden über die manchmal unübersichtlichen Menüs von OOo vertstehen, da sollten einige Dinge mMn anders angeordnet und einige der Dialoge verändert werden. Aber wen intressiert es, wie die aussehen?
Ich finde es genrell sinnlos, unbedingt Anwender von M$-Office abwerben zu müssen, die (offensichtlich) klickbunti mögen/wollen und damit die alten User zu vergraulen. Ich dachte, da seien wir im OpenSource lager weiter, und achten nicht nur auf das äußere, gerade bei soetwas wie Sotware....
Wenn seltsame neue Oberfläche, dann wieso das ganze nicht irgendwie Modular aufbauen, sodass man sich seine eigene Wunschoberfläche über Plugins oder ähnliches zusammenstellen kann?
Hier denke ich liegt wirklich ein Problem. Den Usern muss etwas gewohntes geboten werden. Eine Konstante. Das hat OpenOffice nun im vergleich zu MS-Office. Viele wollen nicht auf 2007 umsteigen da ein großer Lernaufwand besteht. Da kommt dann OO ins Spiel.
Zumindest sollte man eine umschaltbare Oberfläche erzeugen. Einmal die alte und eine neue Version. Das gibt es in einige Programmen heute schon.
IMHO ist die Oberfläche von MS Office 2007 gar nicht so schlecht, wie man immer meint, bevor man sie mal verwendet.
Die Funktionen sind ordentlich in Tabs gegliedert. Das ist durchaus sinnvoll und hilft bei der schnellen navigation.
Das Hauptmenü ist durch die 2-Spaltige Ansicht super-sinnvoll, da ich nicht raten muss, was sich hinter einem Menüpunkt versteckt, sondern es gleich sehe und alles mit Help-Sections versehen ist...
Bei den einzelnen Formatierungsmöglichkeiten ergeben sich auch eine Reihe super-genialer Features.
- Es ist äußerst Hilfreich im Vorraus zu sehen, wie eine Schrift aussehen würde, wenn ich sie wähle (Font-Preview feature)
- Es ist perfekt, an einem markierten Text, den ich bearbeite, die Formatierung direkt in einer Toolbox ändern zu können, die nur dann an der zu besten erreichbaren Position erscheint und auch wieder verschwindet, um nicht zu nerven...
Die Smart-Arts sind der Hammer. Ich weiß nciht, wie viele beeindruckende Diagramme ich damit mitlerweile schon gebaut habe - und das in 5 bis 10 Minuten.
Was mir abgeht ist aber dennoch eine ordneltiche Menüleiste. Sowas muss schon sein. Und das fehlt bei MSO 2007. Vieles ist einfach zu verspielt - aber OOO sollte sich die Dinge, die sich gut anfühlen und das Arbeiten effiztienter machen, gern abschauen.
Ich bin doch immer wieder erstaunt darüber, wie viele hier auf Pro-Linux Microsoft Office einsetzen. Leute, wie macht ihr das?! Nehmt ihr Wine, oder CrossOver, oder was?
Wäre es denn nicht auch eine Möglichkeit verschiedene Skins anzubieten...? Wenn nicht, wäre es mir beispielsweise wichtig, die Menüleiste frei zu platzieren. Wenn es demnächst Monitore im 30:1-Format gibt, könnte ich dann nämlich das Menü links platzieren... Schöne Grüße, phorkyas
MH
Aber bei komplexeren Aufgaben tue ich mich auch regelmässig schwer etwas optisch ansprechendes zeitnah zu produzieren,
aber da sind alle Office-Suiten imho gleichermassen besch*****.
LaTeX ist leider nicht die Lösung all unserer Probleme (aber immerhin einiger).
Mit entsprechenden Paketen: einiges. TikZ, asymptote, ...
Ich werfe mal einen kleinen Blick in den Latex Graphics Companion, der neben mir liegt und sage: einiges, und vor allem einiges mehr als MS Word. Organigramme und Prozessketten sind da noch das geringste. Ich denke da an elektrische Schaltkreise, Partituren, Brettspiele und viele, viele mehr.
Der Vorteil von MS Word liegt in der einfachen (intuitiven) Bedienung der Graphiktools, der Vorteil von LaTeX in der Professionalität des Ergebnisses sobald man sich in das entsprechende Package 1 oder 2 Stunden eingearbeitet hat.
Was ich bei LaTeX vermisse sind Fancy-Graphen wie in Office 2007 (SmartArts?), manchmal will ich das halt.
Da gibt allerdings auch Lücken: Schonmal versucht, die Rechtschreibprüfung bei Calc für's Dokument abzuschalten?
(erst später bin ich aus ähnlichen gründen auf linux umgestiegen)
Ich finde die Riboons eine echt gute Sache. Man kann die ganzen Funktionen viel schneller erfassen, als wenn man sich durch irgendwelche Menüs durchklicken muss. Aus meiner Erfahrung heraus kann ich sagen, dass die Benutzer ohne Office Erfahrung durch die Ribbons sich viel schneller im Funktions-Dschungel zurecht finden.
Die Ribbons brechen natürlich mit dem Konzept der Menüs. Das fordert vom Benutzer ein gewisses Maß an Umgewöhnung. Das das für den einen oder anderen nervig ist, kann ich natürlich verstehen.
Riboons sind einfach nur vergrößerte Symbole in der Werkzeugleiste (hui, welche Innovation), die man Umschalten kann (OOo hat auch Kontextbezogene Werkzeugleisten, die aber zugegegebnermaßen Überarbeitung bedürfen). Und warum soll man dafür die Menüs aufgeben die dutzende Vorteile bieten, wie:
- unabhängig von aktuellem Modus Funktionen auffinden
- direktes "tooltip" durch sprechende Namen
- direktes ablesen von mit welchen Shortcut man das gleiche erreichen kann
- sehr einfaches erstellen mit fast jedem toolkit
Bitte nicht jeden Marketingblödsinn übernehmen!
Nur weil Du seit Jahrhunderten an Menüs gewohnt bist, heisst das nicht, das die besser sind.
Ein gesunder Mix aus beiden wäre sehr angenehm, denn nicht nur ich kann beiden Welten eine Menge abgewinnen.
Nicht immer nur drauf kloppen, sondern auch mal gute innovative Ansätze anerkennen (wobei ich keinen Plan habe, ob die Innovation wirklich von MS kommt oder das mal wieder nur gut adaptiert wurde)...
Bei der praktischen Arbeit mit einem Textprogramm oder womit auch sonst versperrt der Ribbon die Sicht auf das, worum es mir geht: Meine Daten, meinen Text, meine Tabellen usw. und lenken einfach nur ab.
Es mag sein, dass diese Ribbons Leuten helfen, die noch nie eine Office-App benutzt haben (das kann ich nicht beurteilen), für jemanden, der einfach im täglichen Geschäft Briefe schreiben oder Rechnungen anfertigen muss, sind sie einfach nur ärgerlich und sollten möglichst einfach abgeschaltet werden können. Für die Praxis sind Ribbons einer von vielen M$-Technik-Flops.
-> Was auch die Ursache für diese Nachricht war, also tu mal nicht so als wären alle super überzeugt vom Aufbau des OOo Menüs und MS hätte nichts getan.
Ribbons haben den Vorteil, dass man sofort erkennt was was ist und dass es alles sehr einfach sortiert ist(Man kann Menüs auch sortieren, aber man siehts trotzdem nicht auf einem Blick).
Die Vorteile, die du auflistest sind aber keine -> unabhängig vom Modus - Ribbons umschalten ist genau das selbe wie ein neues Untermenü öffnen, das tooltip.. naja ein Bild sagt mehr als tausend Worte. direktes ablesen der shortcuts, die meisten benutzen nur die Standardshortcuts. Sehr einfaches erstellen mit fast jedem toolkit -> buzzword auf nen Satz ausgedehnt.
Ein weiterer Vorteil ist dass Menüs und Werkzeugleisten sehr einfach änderbar sind und auf eigenen Geschmack angepasst werden können.
jeder der meint, dass menus doch komfortabler sind, weil sie sich ja bewehrt haben ist ein behinderter spast. zum einen weil er mit soner aussage keinen grund liefert warum und zudem weil, man bei menüs aufgrund der existenz von untermenüs zwangsläufig suchen und scrollen muss.
Obwohl ich selbst eher ein freund großer Menüs bin, sehe ich doch die gleichen Vorteile der Ribbons und co. wie du.
Das Office 2007 Konzept geht ja auch über die Ribbons hinnaus. So sind auch Kontent-bezogene Overlay Toolbars eine nette Idee und funktionieren sehr gut.
Eine übersichtliche Gruppe von Funktionen für die Eingabe des Inhaltes des Dokumentes und eine getrennte Gruppe von Funktionen für das Einstellen der Formatierung würde ich sehr begrüßen. Und könnte diese Formatierungen auf beliebige Dokumenten angewendet werden wäre die Sache perfekt.
http://firsttube.com/uploads/lotus1.jpg
übrigens: microsoft macht nur schlechte sachen
und: ubuntu klaut nur alles und macht das linux ökosystem kapput
und: java ist nur schlecht
und vorallem: das heise forum hat (vorallem freitags) sehr gute beiträge
gruss
webspaceraub
Ja sieh mal einer an...
KOffice ist ja wohl das Vorzeigeprojekt wie man ein Office nicht gestalten sollte.
Wenn man sich überlegt was an Entwicklungsressourcen anscheinend in OpenOffice einfließt, da ließe sich mehr mit anstellen.
Jedes Mal, wenn ich OOo bediene könnte ich nur fluchen. Wenn man KDE gewohnt ist, konfiguriert man sich die Anwendung schön zusammen und hat angenehme Dialoge. Dann startet man OOo und hat ein überladenes und unbedienbares Monster, das nur MS Office nachahmt und jetzt natürlich die GUI nachbauen muss.
Man kann nur auf KOffice hoffen und darauf, dass noch einige Entwickler dort mit auf den Zug springen.
Amen.
Ich kann einige der Beschwerden über die manchmal unübersichtlichen Menüs von OOo vertstehen, da sollten einige Dinge mMn anders angeordnet und einige der Dialoge verändert werden.
Aber wen intressiert es, wie die aussehen?
Ich finde es genrell sinnlos, unbedingt Anwender von M$-Office abwerben zu müssen, die (offensichtlich) klickbunti mögen/wollen und damit die alten User zu vergraulen. Ich dachte, da seien wir im OpenSource lager weiter, und achten nicht nur auf das äußere, gerade bei soetwas wie Sotware....
Wenn seltsame neue Oberfläche, dann wieso das ganze nicht irgendwie Modular aufbauen, sodass man sich seine eigene Wunschoberfläche über Plugins oder ähnliches zusammenstellen kann?
Zumindest sollte man eine umschaltbare Oberfläche erzeugen. Einmal die alte und eine neue Version. Das gibt es in einige Programmen heute schon.
Gruß
wie man immer meint, bevor man sie mal verwendet.
Die Funktionen sind ordentlich in Tabs gegliedert. Das ist durchaus sinnvoll
und hilft bei der schnellen navigation.
Das Hauptmenü ist durch die 2-Spaltige Ansicht super-sinnvoll,
da ich nicht raten muss, was sich hinter einem Menüpunkt versteckt,
sondern es gleich sehe und alles mit Help-Sections versehen ist...
Bei den einzelnen Formatierungsmöglichkeiten ergeben sich auch eine
Reihe super-genialer Features.
- Es ist äußerst Hilfreich im Vorraus zu sehen, wie eine Schrift aussehen
würde, wenn ich sie wähle (Font-Preview feature)
- Es ist perfekt, an einem markierten Text, den ich bearbeite, die Formatierung
direkt in einer Toolbox ändern zu können, die nur dann an der zu besten erreichbaren
Position erscheint und auch wieder verschwindet, um nicht zu nerven...
Die Smart-Arts sind der Hammer. Ich weiß nciht, wie viele beeindruckende
Diagramme ich damit mitlerweile schon gebaut habe - und das in 5 bis 10 Minuten.
Was mir abgeht ist aber dennoch eine ordneltiche Menüleiste.
Sowas muss schon sein. Und das fehlt bei MSO 2007.
Vieles ist einfach zu verspielt - aber OOO sollte sich die Dinge, die sich
gut anfühlen und das Arbeiten effiztienter machen, gern abschauen.
Wenn nicht, wäre es mir beispielsweise wichtig, die Menüleiste frei zu platzieren. Wenn es demnächst Monitore im 30:1-Format gibt, könnte ich dann nämlich das Menü links platzieren...
Schöne Grüße,
phorkyas