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Mi, 3. Dezember 2008, 16:47

Gesellschaft::Politik/Recht

Bundesregierung möchte offene Dokumentenformate einsetzen

Der IT-Rat der Bundesregierung hat beschlossen, schrittweise offene Dokumentenformate (ODF) einzusetzen.

Spätestens ab Anfang 2010 möchten die Bundesbehörden ODF empfangen, versenden, lesen und verändern können. Mit seiner Entscheidung setzt der IT-Rat einen vor knapp 17 Monaten getroffenen Beschluss des Deutschen Bundestages über »Den Wettbewerb stärken, den Einsatz offener Dokumentenstandards und offener Dokumentenaustauschformate fördern« um.

Dass Bürger, Unternehmen und andere Behörden zukünftig Dokumente im offenen Format mit der Bundesverwaltung austauschen können, bezeichnet Staatssekretär Dr. Hans Bernhard Beus, seines Zeichens Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik und Vorsitzender des IT-Rats als »wichtigen Schritt, um den Wettbewerb zwischen den Software-Herstellern zu fördern, die IT-Sicherheit zu stärken und die Interoperabilität zu verbessern, denn offene Dokumentenformate werden vollständig und regelmäßig veröffentlicht.«

Der IT-Rat möchte es nicht bei seinem Beschluss belassen, sondern sogar noch einen Schritt weiter gehen. Das bedeutet, dass er die Entwicklung weiterer offener Dokumentenformate beobachten und deren Einsatzmöglichkeiten prüfen möchte. Die Beobachter und Prüfer haben dabei insbesondere das kürzlich als ISO-Standard anerkannte XML-basierte Format der Firma Microsoft, Office Open XML (OOXML), im Blick.

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