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Mo, 28. Februar 2000, 20:23

Software::Video

Intervideo und Cyberlink: DVD-Playback endlich auch unter Linux

Intervideo hat auf der CeBIT einen Software-Only DVD-Player in einer Beta Version vorgestellt; Auch Cyberlink arbeitet bereits an einem Player.

Nach Angaben von CHIP Online reicht ein Celeron 466 aus um DVD-Videos ruckelfrei und in Vollbild abzuspielen. Um an mehr Performance zu kommen, wurden laut Intervideo alle Codecs noch einmal optimiert. Das läßt die Vermutung zu dass der Player ohne Hardwareunterstützung wie sie in modernen Grafikkarten vorhanden ist auskommen muss.

LinDVD soll, wie bereits die Windows Version WinDVD, diversen Grafik- und Soundkarten kostenlos beigelegt werden. Eine Retailversion soll später nachfolgen.

Intervideo ist zwar nicht der einzige aber der erste der DVD-Player Hersteller, der seine bisher nur für Windows-System verfügbare Software nach Linux portiert.

Die Taiwanesische Firma Cyberlink teilte auf Anfrage Pro-Linux mit, dass man bereits erste Versuche in Richtung Linux unternommen habe um Ihr Produkt PowerDVD nach Linux zu portieren. Im Gegensatz zu Intervideo setzt Cyberlink auf die Hardwareunterstützung von XFree86 4.0 um auch auf schwächeren Rechnern lauffähig zu bleiben. Portierungsprobleme bereiten jedoch die zahlreichen DirectX-Aufrufe der Windows Version die nun auf die XFree86-Schnittstellen abgebildet werden müssen.

"Cyberlink ist jedoch noch im Pre-Alpha Stadium. Eine Beta Version ist aus jetziger Sicht erst für das 3. eher noch 4. Quartal zu erwarten.", so ein Chefentwickler gegenüber Pro-Linux.

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