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Do, 18. Dezember 2008, 13:09

AIR 1.5 bringt Linux-Unterstützung mit

Mit der Freigabe von AIR 1.5 stellt Adobe die Laufzeittechnologie erstmals auch für Linux vor.

Nachdem AIR bereits für Windows und Mac OS X verfügbar war, hat Adobe nun auch eine Linux-Version veröffentlicht. Bei Adobe Integrated Runtime (AIR) handelt es sich um eine Laufzeitumgebung zur Erstellung von so genannten Rich Internet Applications für den Desktop. Die Anwendungen laufen dabei nicht im Browser, sondern als Desktop-Programme. Zur Entwicklung dieser Anwendungen werden HTML, AJAX, Flex oder Flash anstelle von traditionellen Programmiersprachen eingesetzt.

Um AIR für Linux nutzen zu können, bedarf es zuvor der Installation der neuesten Version des Flash-Players (10.0.15.3). Darüber hinaus setzt es eine 1 GHz schnelle CPU (optimal 2 GHz) voraus. Unterstützt werden offiziell die 32-Bit-Versionen von Fedora 8, Ubuntu 7.10 und openSUSE 10.3. Um die Erweiterung auch auf 64-Bit-Produkten installieren zu können, bedarf es diverser Anpassungen, die Adobe auf der hauseigenen Seite erklärt.

Nach Angaben von Adobe ist AIR für Linux eine stabile Version. Fraglich ist allerdings, ob das Unternehmen auch in zukünftigen Versionen die aktuelle Installationstaktik beibehalten wird. Um eine AIR-Erweiterung installieren zu können, will die Applikation auch bei ausreichenden Zugriffsrechten im Installationsverzeichnis immer das Root-Passwort wissen. Vor allem bei Firmennetzwerken und Anwendern, die einen besonderen Wert auf Sicherheit legen, dürfte dieses Vorgehen auf massiven Widerstand stoßen.

AIR für Linux kann ab sofort von der Seite des Unternehmens heruntergeladen werden. Es steht ein binäres Installationsprogramm bereit, das die Applikation automatisch einrichtet.

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