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Mi, 7. Januar 2009, 13:30

Gesellschaft::Politik/Recht

OpenMoko plant neue Hardware

Sean Moss-Pultz, der Projektleiter von OpenMoko, hat Fragen zum aktuellen Stand und künftigen Kurs beantwortet.

OpenMoko FreeRunner

Tobias Kündig

OpenMoko FreeRunner

Zunächst fasst Moss-Pultz die Historie von OpenMoko zusammen. OpenMoko war ein Pionier für eine neue Klasse von Unternehmen, die er »Soziale Elektronikunternehmen« nennt und die Elektronikgeräte in Nischenmärkten anbieten. FreeRunner, das aktuelle Produkt von OpenMoko, wurde ab Juli 2008 verkauft und hatte durchaus seine Probleme, teils in der Hardware. Doch es werde immer besser.

Von größter Bedeutung ist nun freesmartphone.org (FSO), mit dessen Software man beliebige Konfigurationen generieren kann. Das Ziel von OpenMoko kann mittlerweile in dem Satz »inspirierende Elektronikgeräte produzieren, die das Beste aus der Open-Source-Welt bieten« zusammengefasst werden. Trotz der mageren Verkäufe des FreeRunner von etwa 10.000 Einheiten, was gerade zum Überleben genügte, bezeichnet Moss-Pultz bezüglich der Inspiration 2008 als erfolgreiches Jahr für OpenMoko.

Für 2009 ist das Nachfolgemodell des FreeRunner geplant, das zur Zeit als GTA03 bezeichnet wird. Dieses wird jedoch bessere Argumente als nur Offenheit bieten müssen, um sich zu verkaufen. Laut Moss-Pultz liegt das auch daran, dass viele Benutzer fälschlicherweise das iPhone oder das Android-Smartphone G1 für offen halten. Für ihn ist klar, dass OpenMoko sich weiter verbessern muss, um sich im Markt von anderen abzuheben. Weitere Details nennt er hierzu noch nicht. Android ist für den OpenMoko-Projektleiter keine Konkurrenz, sondern ein weiteres Werkzeug im Werkzeugkasten.

Für kurze Zeit war Carsten Haitzler (»Rasterman«) für OpenMoko tätig. Laut Moss-Pultz hatte Haitzler den Auftrag, das prädiktive Keypad von Qtopia in Om2008 zu integrieren. Seine Darstellung könnte den Eindruck erwecken, dass der Entwickler die Anwender ignoriert habe, als er die ganz neue Anwendung »Illume Keypad« vorstellte. Nach Angaben von Haitzler war dies aber mit dem Projekt abgestimmt, da er zahlreiche Mängel im Qtopia Keypad fand, deren Behebung er nicht für lohnend hielt. Nachdem ein anderer Entwickler Qtopia Keypad integrierte, verfügt OpenMoko nun über beide Programme, wobei die Zukunft wohl Illume gehört.

Wenn OpenMoko auch nur eine Anwendung mitliefern kann, die zukunftsweisend ist, dann ist das Projekt nach Auffassung von Sean Moss-Pultz eine Inspiration für die Benutzer. Als Beispiel beschreibt er das Konzept des Programmes »Diversity«, das bisher nicht realisiert wurde, von dem aber Ideen in die Applikation »Locations« einflossen. Mit Hilfe der Gemeinschaft könnten Programme wie »Diversity« aber Realität werden.

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