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Fr, 9. Januar 2009, 10:28

Hardware

Gdium: One Laptop Per Hacker

Emtec, Hersteller des Mitte letzten Jahres angekündigten Netbooks Gdium, hat das OLPH-Programm angekündigt.

Das Gdium in Schwarz

Emtec

Das Gdium in Schwarz

OLPH (One Laptop Per Hacker) soll Entwickler animieren, zu Gdium und dem geplanten Gdium.com-Ökosystem etwas beizutragen. Möglich sind unter anderem Optimierungen des Betriebssystems oder der Anwendungen, Experimente mit der Bedienoberfläche, Bereitstellen von eigenen Anwendungen, neue grafische Gestaltung, Änderung der Hardware, Integration von interessanter Zusatzhardware oder Experimente zur Unterstützung neuer vertikaler Märkte.

Obwohl das Gdium ursprünglich für August oder September 2008 zumindest für Frankreich angekündigt war und im Dezember offiziell vorgestellt wurde, scheint die endgültige Version, für die ein Preis von 379 Euro genannt wurde, noch nicht erhältlich zu sein. Entwickler, die sich am OLPH-Programm beteiligen wollen und von Gdium ausgewählt werden, werden ein Vorabgerät erhalten, das möglicherweise kleinere Fehler aufweist, einen zusätzlichen G-key (USB-Stick), Zugriff auf die Online-Dienste für Entwickler und umfassenden Support durch die Gdium-Entwickler. Der Preis für die Teilnahme an diesem Programm beträgt 250 Euro.

Das Gdium, das unter der Modellbezeichnung »Gdium Liberty 1000« läuft, weist gegenüber anderen Netbooks einige Besonderheiten auf. Die verwendete CPU ist ein in China entwickelter Loongson-Prozessor, der auf der 64-Bit-MIPS-Architektur beruht und von ST Microelectronics gefertigt wird. Sie läuft mit 900 MHz und erhält 512 MB RAM zur Seite gestellt. Auf diesem System läuft Mandriva Linux, während Windows außen vor bleibt.

Das Netbook bringt ein mattes 10-Zoll-Display mit 1024x600 Pixel, eine Akkulaufzeit von vier Stunden und ein Gewicht von 1,2 kg. Der Grafikchip ist ein Silicon Motion SM502 mit 16 MB RAM. Die Tastatur erreicht annähernd Normalgröße. Das Touchpad ist vom Mehrfinger-Typ. Zur weiteren Hardware-Ausstattung des Gdium gehören Fast Ethernet, WLAN, ein SD/SDHC-Kartenleser, VGA-Ausgang und eine Webcam. Es stehen drei USB-Ports zur Verfügung, von denen einer mit dem G-key belegt wird. Der G-key ist ein 8 oder 16 GB großer USB-Stick mit vorinstalliertem Mandriva Linux, das nach Angaben des Distributors auf schnelles Starten optimiert wurde und lizenzierte Multimedia-Codecs mitbringt.

Dadurch, dass das System und alle Benutzerdaten auf dem USB-Stick liegen, können mehrere Anwender ein Gdium nutzen, wobei jeder sein persönliches System besitzt, das er auch mitnehmen und auf anderen Gdium-Rechnern verwenden kann. Eine Festplatte besitzt der Rechner daher nicht. Voraussichtlich wird er in den Farben Schwarz, Weiß und Pink angeboten. Andere Farben wie Grün und Orange sind auf Flickr zu sehen.

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