Jetzt können u. a. inkompatible (ich schätze mal das heisst: nicht abwärtskompatible) Änderungen an der API vom normalsterblichen Programmierer durchgeführt werden.
Die API könnte dadurch theoretisch verbessert und die OpenGL Programmierung vereinfacht werden, was unter Umständen zu einer breiteren Anwendung führen könnte.
Ich persönlich erwarte aber erstmal nichts bahnbrechendes.
Das gleiche, was dir jede andere Freie Software auch bringt:
- du kannst es für jeden Zweck verwenden - du kannst es studieren und anpassen - du kannst kopien weiter geben - du kannst modifikationen veröffentlichen
Unfreier Code hat in einer freien Linux-Distribution eigentlich nichts zu suchen. Wäre nicht absehbar gewesen, dass sich hier etwas bewegen wird, so hätten Distros wie Fedora irgendwann die Notbremse gezogen und diesen OpenGL/GLX-Code entfernt.
Eine "Bad License" ist auf die Dauer nicht akzeptabel: http://fedoraproject.org/wiki/Licensing#Bad_Licenses (einfach nach "SGI" suchen) Fedora schreibt dazu: "Bad Licenses These are software licenses which are NOT OKAY for Fedora. Nothing in Fedora should be using these licenses. They're either non-free or deprecated."
Wie sieht ein Linux ohne OpenGL/GLX aus? Ganz einfach: Einfach Gnewsense 2.0/2.1 ausprobieren. Selbst Amarok funktioniert dann erst einmal nicht mehr: http://wiki.gnewsense.org/Main/Broken3dApps
Für einen User dem Lizenzen sch... egal sind, der also z.B. unter Windows auch jederzeit bereit ist Raubkopien einzusetzen, bringt das natürlich nichts, egal auf welchem System er sich befindet.
Für User die hingegen wissen was freie Software bedeutet und wofür freie Software steht, für diejenigen ist die Lizenzänderung essenziell.
Soso, jetzt sind also inkompatible Änderungen an der API erlaubt. Wozu soll das denn notwendig sein? OpenGL ist doch standardisiert. Wer von der API abweicht, weicht auch vom Standard ab.
Was war jetzt unfrei? Die API an sich? Wo sie doch Standard ist? Oder der OpenGL-Code? Aber das ist Mesa? War Mesa also nicht frei?
Ich vermute, das ganze hat für den Anwender keine große Bedeutung. Es ist nur wieder ein kleiner Schritt, der das OpenSource-Konzept bestätigt. Einfach mal wieder eine Nachricht, über die man sich freuen kann ohne sie zu verstehen.
Ich verstehe den Sinn einer API Änderung auch nicht wirklich. Wenn diese dem Standard nicht mehr enspricht, dann ist sie Witzlos und wir sind wieder in DOS-Zeiten gelandet wo jede unterschiedliche Grafikkarte unterschiedlich angesprochen wurde. Das wäre dann auch so, wenn unterschiedliche Graka-Treiber unterschiedliche OpenGL Varianten nutzen würden. Prinzipiell ist die Änderung toll aber man kann sie nicht nutzen da man sonst die Kompatibilität gefährenden würde.
Es geht nicht darum das API völlig zu verändern sondern um Funktionen zu erweitern, die es z.B. DE's erlauben einfacher die 3D-Funktionen zu nutzen. Eine Abwärtskompatibilität wir es sehr wahrscheinlich geben. Alleine wenn ich an die aufwändige Initialisierung denke, da könnte es gut alternativen geben, die zwar nicht so Featurereich währen, aber dafür schneller und leichter zu handhaben.
Alleine wenn ich an die aufwändige Initialisierung denke, da könnte es gut alternativen geben, die zwar nicht so Featurereich währen, aber dafür schneller und leichter zu handhaben. Was dazu führen würde, dass OpenGL nicht mehr plattformunabhängig wäre, da man diese Alternativen auf Playstation, Windows, Mac OS X, etc. nicht nutzen könnte.
Das ist völlig belanglos, weil MacOSX, alle Windowsversionen und alle Linxudistributionen miteinander nicht binärkompatibel sind. (was btw auch total abgefahren wäre...)
Die API könnte dadurch theoretisch verbessert und die OpenGL Programmierung vereinfacht werden, was unter Umständen zu einer breiteren Anwendung führen könnte.
Ich persönlich erwarte aber erstmal nichts bahnbrechendes.
- du kannst es für jeden Zweck verwenden
- du kannst es studieren und anpassen
- du kannst kopien weiter geben
- du kannst modifikationen veröffentlichen
Wäre nicht absehbar gewesen, dass sich hier etwas bewegen wird, so hätten Distros wie Fedora irgendwann die Notbremse gezogen und diesen OpenGL/GLX-Code entfernt.
Eine "Bad License" ist auf die Dauer nicht akzeptabel:
http://fedoraproject.org/wiki/Licensing#Bad_Licenses
(einfach nach "SGI" suchen)
Fedora schreibt dazu:
"Bad Licenses
These are software licenses which are NOT OKAY for Fedora. Nothing in Fedora should be using these licenses. They're either non-free or deprecated."
Wie sieht ein Linux ohne OpenGL/GLX aus?
Ganz einfach: Einfach Gnewsense 2.0/2.1 ausprobieren.
Selbst Amarok funktioniert dann erst einmal nicht mehr:
http://wiki.gnewsense.org/Main/Broken3dApps
Gnewsense vs Fedora unterschieden sich in der Vergangenheit genau durch 2 Dinge:
1. GLX
2. Sourceless Firmware is currently allowed in Fedora
Nun... Punkt 1 ist dann mal weg.
Und zu Punkt 2 lässt sich vortrefflich streiten
Da gehts halt im Wireless Treiber, USB, etc...
Für wichtige Rechner ist das doch ideal ...
NICHTS! ^^
Für User die hingegen wissen was freie Software bedeutet und wofür freie Software steht, für diejenigen ist die Lizenzänderung essenziell.
Was war jetzt unfrei? Die API an sich? Wo sie doch Standard ist? Oder der OpenGL-Code? Aber das ist Mesa? War Mesa also nicht frei?
Ich vermute, das ganze hat für den Anwender keine große Bedeutung. Es ist nur wieder ein kleiner Schritt, der das OpenSource-Konzept bestätigt. Einfach mal wieder eine Nachricht, über die man sich freuen kann ohne sie zu verstehen.
http://lists.gnu.org/archive/html/gnewsense-users/2008-04/msg00284.html
Prinzipiell ist die Änderung toll aber man kann sie nicht nutzen da man sonst die Kompatibilität gefährenden würde.
Alleine wenn ich an die aufwändige Initialisierung denke, da könnte es gut alternativen geben, die zwar nicht so Featurereich währen, aber dafür schneller und leichter zu handhaben.
Was dazu führen würde, dass OpenGL nicht mehr plattformunabhängig wäre, da man diese Alternativen auf Playstation, Windows, Mac OS X, etc. nicht nutzen könnte.