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Thema: OpenGL nun vollständig frei

18 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von Erik am Do, 15. Januar 2009 um 13:06 #
Und was genau bringt das für den normalsterblichen User?
  • Score: 3 Von fhd am Do, 15. Januar 2009 um 13:11 #
    Jetzt können u. a. inkompatible (ich schätze mal das heisst: nicht abwärtskompatible) Änderungen an der API vom normalsterblichen Programmierer durchgeführt werden.

    Die API könnte dadurch theoretisch verbessert und die OpenGL Programmierung vereinfacht werden, was unter Umständen zu einer breiteren Anwendung führen könnte.

    Ich persönlich erwarte aber erstmal nichts bahnbrechendes.

    Score: 3 Von pinky am Do, 15. Januar 2009 um 13:12 #
    Das gleiche, was dir jede andere Freie Software auch bringt:

    - du kannst es für jeden Zweck verwenden
    - du kannst es studieren und anpassen
    - du kannst kopien weiter geben
    - du kannst modifikationen veröffentlichen

    Score: 3 Von Lars am Do, 15. Januar 2009 um 13:23 #
    Schaden kann es auf jedenfall nicht. ;)
    Score: 3 Von xxx am Do, 15. Januar 2009 um 13:40 #
    Unfreier Code hat in einer freien Linux-Distribution eigentlich nichts zu suchen.
    Wäre nicht absehbar gewesen, dass sich hier etwas bewegen wird, so hätten Distros wie Fedora irgendwann die Notbremse gezogen und diesen OpenGL/GLX-Code entfernt.

    Eine "Bad License" ist auf die Dauer nicht akzeptabel:
    http://fedoraproject.org/wiki/Licensing#Bad_Licenses
    (einfach nach "SGI" suchen)
    Fedora schreibt dazu:
    "Bad Licenses
    These are software licenses which are NOT OKAY for Fedora. Nothing in Fedora should be using these licenses. They're either non-free or deprecated."

    Wie sieht ein Linux ohne OpenGL/GLX aus?
    Ganz einfach: Einfach Gnewsense 2.0/2.1 ausprobieren.
    Selbst Amarok funktioniert dann erst einmal nicht mehr:
    http://wiki.gnewsense.org/Main/Broken3dApps

    • Score: 3 Von DuuuDooooh am Do, 15. Januar 2009 um 14:18 #
      Genau.

      Gnewsense vs Fedora unterschieden sich in der Vergangenheit genau durch 2 Dinge:

      1. GLX
      2. Sourceless Firmware is currently allowed in Fedora

      Nun... Punkt 1 ist dann mal weg.
      Und zu Punkt 2 lässt sich vortrefflich streiten :)

      Da gehts halt im Wireless Treiber, USB, etc...

    Score: 3 Von sleipnir am Fr, 16. Januar 2009 um 00:35 #
    Um es dir so einfach wie möglich zu machen und damit all die anderen Postings zusammen zu fassen:

    NICHTS! ^^

    • Score: 3 Von Andreas am Fr, 16. Januar 2009 um 17:39 #
      Für einen User dem Lizenzen sch... egal sind, der also z.B. unter Windows auch jederzeit bereit ist Raubkopien einzusetzen, bringt das natürlich nichts, egal auf welchem System er sich befindet.

      Für User die hingegen wissen was freie Software bedeutet und wofür freie Software steht, für diejenigen ist die Lizenzänderung essenziell.

Score: 3 Von dertisch17 am Do, 15. Januar 2009 um 15:00 #
Soso, jetzt sind also inkompatible Änderungen an der API erlaubt. Wozu soll das denn notwendig sein? OpenGL ist doch standardisiert. Wer von der API abweicht, weicht auch vom Standard ab.

Was war jetzt unfrei? Die API an sich? Wo sie doch Standard ist? Oder der OpenGL-Code? Aber das ist Mesa? War Mesa also nicht frei?

Ich vermute, das ganze hat für den Anwender keine große Bedeutung. Es ist nur wieder ein kleiner Schritt, der das OpenSource-Konzept bestätigt. Einfach mal wieder eine Nachricht, über die man sich freuen kann ohne sie zu verstehen.

  • Score: 3 Von xxx am Do, 15. Januar 2009 um 16:10 #
    Es ist ganz einfach zu verstehen:
    http://lists.gnu.org/archive/html/gnewsense-users/2008-04/msg00284.html
    Score: 3 Von Michael am Do, 15. Januar 2009 um 22:34 #
    Ich verstehe den Sinn einer API Änderung auch nicht wirklich. Wenn diese dem Standard nicht mehr enspricht, dann ist sie Witzlos und wir sind wieder in DOS-Zeiten gelandet wo jede unterschiedliche Grafikkarte unterschiedlich angesprochen wurde. Das wäre dann auch so, wenn unterschiedliche Graka-Treiber unterschiedliche OpenGL Varianten nutzen würden.
    Prinzipiell ist die Änderung toll aber man kann sie nicht nutzen da man sonst die Kompatibilität gefährenden würde. :D
    Score: 3 Von wer am Fr, 16. Januar 2009 um 06:59 #
    Es geht nicht darum das API völlig zu verändern sondern um Funktionen zu erweitern, die es z.B. DE's erlauben einfacher die 3D-Funktionen zu nutzen. Eine Abwärtskompatibilität wir es sehr wahrscheinlich geben.
    Alleine wenn ich an die aufwändige Initialisierung denke, da könnte es gut alternativen geben, die zwar nicht so Featurereich währen, aber dafür schneller und leichter zu handhaben.
    • Score: 3 Von fuffy am Fr, 16. Januar 2009 um 09:53 #
      Alleine wenn ich an die aufwändige Initialisierung denke, da könnte es gut alternativen geben, die zwar nicht so Featurereich währen, aber dafür schneller und leichter zu handhaben.
      Was dazu führen würde, dass OpenGL nicht mehr plattformunabhängig wäre, da man diese Alternativen auf Playstation, Windows, Mac OS X, etc. nicht nutzen könnte.
      • Score: 3 Von unreal am Fr, 16. Januar 2009 um 10:19 #
        Was hat die Initialisierung im Allgemeinen mit Plattformunabhängigkeit zu tun?
        Score: 3 Von Feuerfrei am So, 18. Januar 2009 um 15:55 #
        Das ist völlig belanglos, weil MacOSX, alle Windowsversionen und alle Linxudistributionen miteinander nicht binärkompatibel sind. (was btw auch total abgefahren wäre...)
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