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Sa, 24. Januar 2009, 16:49

Gesellschaft::Politik/Recht

Region Venedig setzt auf Open Source und offene Standards

Die italienische Region Venetien, rund um die Stadt Venedig gelegen, hat Berichten des italienischen News-Portals Zeus zufolge beschlossen, bis 2012 auf freie Software und Standards zu migrieren.

Die Entscheidung zum Wechsel fiel bereits im November 2008.

Bei zukünftigen IT-Projekten möchten die regionalen Behörden Open-Source-Software und -Standards bevorzugen. Sollte das in bestimmten Fällen nicht möglich sein, müssen betreffende Behörden die Gründe offenlegen, warum sie proprietäre Software verwenden müssen.

Mit dem Beschluss möchte die ca. 4,5 Millionen Einwohner zählende Region vor allem Kosten sparen. Dass freie Software dabei helfen kann, bestätigt eine Studie des Distributors Red Hat aus dem Jahr 2007. Zu diesem Zeitpunkt begann die venezianische Agentur für landwirtschaftliche Leistungen bereits, Server mit Red Hat Linux zu nutzen. »Open Source spielte bei unserer Wahl eine entscheidende Rolle, um die Kosten der öffentlichen Verwaltung zu drücken«, so Geschäftsführer Renzo Padovani. Gemäß Padovani wird GNU/Linux auch bei der venezianischen Landesbehörde eingesetzt.

Die Region Venetien ist in sieben Provinzen unterteilt (Venedig (Venezia), Belluno, Treviso, Vicenza, Verona, Padua, Rovigo) und zählt zu den wohlhabenderen Gegenden Italiens.

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