Und das hat genau was mit dem Midnight Commander zutun? Oder glaubst du die Dia-Entwickler lesen das hier und fangen dann mit der Weiter- Entwicklung an?
Manchmal ist Software einfach fertig und braucht keine weitere Entwicklung. Das heißt doch nicht, dass man sie nicht mehr benutzen kann.
Siehe TeX (http://en.wikipedia.org/wiki/TeX, die deutsche Seite ist nicht so ausführlich). Das ist im wesentlichen seit 1986 unverändert und es gibt nur noch kleine Bugfixes deren Versionsnummer sich Pi annähert. Eigentlich wollte Donald Knuth keine Bugfixes mehr machen aber kleine Fehler wurden doch immer wieder gefunden.
Ich verwende den auch oft. Ein unverzichtbares Tool. Nur die Macke, dass er zu oft denkt ein Befehl sei nicht abgeschlossen nervt extrem. Hoffentlich ist dieser Fehler endlich behoben.
Der mc erlaubt es, auf der Konsole interaktiv mit den angezeigten Dateien in einem bzw. zwei Verzeichnissen zu arbeiten. Das ist häufig praktischer als mittels ls sich die Dateien anzuzeigen und dann mit anderen Tools diese zu bearbeiten. Zumindest für Anfänger ist es leichter mit dem mc zu arbeiten.
PS: Warum muss man bei [k]Ubuntu den mc manuell nachinstallieren? Ich finde er ist eine Standardanwendung...
muss man bei fast jeder Distri mittlerweile, bei opensuse imho auch.
Vllt wird das einfach nicht mehr als Standardwerkzeug eines Linux-Benutzers angesehen... schade eigentlich mc starte ich täglich mehrmals ... weil das Programm einfach schnell und gut für seinen Zweck ist.
Jup, war er. Ich finds auch supernervig das man den immer überall nachinstallieren muss. Bei Ubu810 war auch noch im Anfang ein anderer Editor dabei. Aber MC ist eigentlich immer das Tool der Wahl. Ich bin kein Geek eher normaler Anwender mit fortgeschrittenen Kenntnisse, aber MC ist ein Muss.
Das wäre manchmal garnicht so übel. Besonders bei Meldungen bzgl. KDE oder Gnome wäre das auf pro-linux eine echte Wohltat. Wer dann nichts besseres zu tun hat, als Flamebaits zu hinterlassen, kann ja gesperrt werden.
Du liest auch zum Frühstück die diffs der neusten Kernel checkins wo andere Tageszeitung lesen (ja, sowas gibts noch!) und kennst wahrscheinlich jede Codezeile Deines Systems auswendig. Wo andere lieber mit ihrer Frau / Freundin ins Kino gehen und im weitestensinne die Vererbung ihrer DNS im Auge haben hast Du Spaß daran Einzeiler noch weiter zusammen zu streichen. Gut das es die Evolution gibt SCNR
Das ist doch eine gute Nachricht. Ich arbeite seit langen mit dem mc und bin sehr zufrieden. Bisher hatte ich keine Abstürze oder offene Wünsche. Bei den Wünschen darf mir das neue mc Team gerne nen Nachhilfe geben
Von Herrmann Headcrash am Mo, 2. Februar 2009 um 19:42 #
Beim Arbeiten in Archiven oder entfernten FSen kommt MC ab und zu durcheinander und zeigt mir das palsche Panel als aktuell an... mal schauen, ob ich das in handlich wenigen Schritten provozieren kann, denn offensichtlich lohnt's ja wieder Bugs zu melden...
Solange ich mit der Konsole arbeite ist MC für mich auch die erste Wahl. Es erleichtert die Arbeitet doch enorm. Für grafische Oberflächen nutze ich Krusader - der auch den NortonCommander als Vorbild hatte.
Ist aber schon lustig - der NortonCommander ist über 20 Jahre alt und doch ist diese Art der Dateiverwaltung, warscheinlich nicht nur meiner Ansicht nach, immer noch die komfortabelste, die derzeit erhältlich ist. Programme wie Dolphin und Co. verstehe ich nicht. Sie haben zwar einige richtig gute Ideen aber nur ein Fenster für Dateiarbeit nervt. MAn kann viele zwar auf den 2-Fensterbetrieb umstellen aber man merkt schnell, dass sie darauf nicht optimiert sind.
Kannst du vielleicht genauer erläutern, wo man die Einschränkungen bei Dolphin im 2-Fenster-Betrieb merkt? Ich kenne den MC nicht, diese Mängel würden mich aber schon interessieren.
Probier mal den Total Commander, dann merkst du den Unterschied. Es ist echt schade, aber kein Programm kann nach wie vordem TC das Wasser reichen; ich lass den sogar oft unter Wine auf meinem Linux werkeln ... Krusader kommt schon nahe hin, aber z.B. in der Suche (in Archiven) und in der Geschwindigkeit ist er noch immer ein wenig hinten dran.
hmm das mag schon sein aber mann muss sich natürlich schon etwas auf den anderen ansatz zur bedienung einlassen. dass das nicht immer leicht fällt ist klar eine xx bedienungs option wäre wohl das beste ist aber leider nicht immer möglich.
ich habe tc probiert (und mc) und finde beide nicht umwerfend. Da ist konqueror (und dolphin) VIEL besser. Zumindest für mich. Und da es mir darum geht, die Programme zu benutzen, die mir am besten gefallen, kann ich nur sagen:
ich versteh nicht, was Leute an dem Kram haben (außer Nostalgie).
Es ist sehr einfach mit diesen Programmen Dateien zu verschieben, sich fix durch große ordnermengen zu navigieren. Zudem sind sie extrem schnell. Sowohl der mc als auch der Total Commander sind praktisch Unterbrechungsfrei zu bedienen, egal was das System sonst gerade tut. Ihr Konzept ist zudem extrem gut für eine Tastaturbedienung geeignet. Sie haben zudem immerschon eine weitrechende Unterstützung für Archivierungsformate und externe Dateisysteme integriert. Nun hat einiges davon der Konqueror, Dolphin und co. auch, nur: 1. Nicht für die Konsole (mc) 2. Nicht für Windows (tc)
Mit Nostalgie hat das alles rein garnichts zu tun. Das heisst aber nicht das man sie immer braucht. Ich nutze für einfache Dateizugriffe gerne Nautilus, und für anderes mc. Er ist für das verschieden von vielen Dateien in unterschiedlichste Ordner einfach sehr praktisch. Eine Tastaturbedienungsoptimierte Zweispaltenansicht hat einfach stärken. Aber nicht nur
Es kommt imho auch darauf an, was man mit dem mc/tc/krusader tut. Muss man öfter in ein gepacktest Archiv (zip, usw) schauen, macht man öfter riesige Mehrfach-Ubenennungen dann sind die Commander schon fast unschlagbar. Unter Windows kommt noch die Kopier-Geschichte dazu, der tc ist bei größeren 'Datenhaufen' einfach viel schneller als der Explorer. Das wichtigste ist aber, ob man mit dem Bedienungskonzept kann oder nicht, mit den diversen Shortcuts kann man sehr effizient arbeiten, man kann aber auch aus dem Schreien nicht mehr herauskommen. Es ist wie immer, man hat die Wahl, diesmal sogar unter Windows. Wobei es hier ja am Commander für die cmd.exe fehlt?
Lösch mal eben zwei, drei verschiedene Dateien in verschiedenen Verzeichnissen, mit vermurksten Rechten, auf einem entfernten Rechner (Linuxrechner mit Samba z.B) und ändere anschliessend in weiteren zwei drei Dateine die Berechtigungen. Teilweise (je nach Rechte) lässt dich der Server das nämlich entfernt nicht mehr machen und dann möchte ich sehen wie du dass mal eben schnell über ssh als root änderst (ausser über Konsole, happy cd's und ls). Oder mal kurz über ftp einen entfernten Rechner und den eigenen in beiden Fenstern und dann kopieren, um nicht immer gleich die Konsole zu benutzen. MC ist schon ein saustarkes Teil, man muss nur mal die Haube aufmachen. So wie Konqueror, nur auf Konsole.
a) ist keine Option, außer du lässt Root von außen zu. Das wäre aber reichlich dumm. b) Ist mit mc gegeben. Aber gerade das ist ja der Punkt: Mit dem mc sind viele Dateioperationen fixer als mit einer reinen Konsole. Das ist aber auch normal, dafür ist er da.
"Und mit find und -exec wundervoll einfach auch in verteilten dirs."
Das setzt vorraus das der Name eindeutig genug ist, oder ein Schema paast, oder keine manuelle Auswahl absolut erzwingt (z.B. weil zuerst der Inhalt geprüft werden muss). Zumal ich nicht einfach so solche Kommandos auf einen größeren Datenbestand loslassen würde, die Gefahr das man einen Fehler begeht und gleich massenhaft Fehler erzeugt ist doch mehr als gegeben. Geht händisch zwar auch, aber zumindest muss man dort pro Datei oder Auswahl aktiv werden.
Der hat aber das gleiche Problem wie der Explorer, bei großen Datensätzen (>500MB) gibt es plötzlich kein Feedback mehr. Es kommt einem so vor, als ob er hängt (also der Explorer wie auch der Free Commander), in Wahrheit kopieren die beiden fleißig im Hintergrund, aber leider kann man nicht mehr arbeiten. Beim Total Commander schickt man die Kopier-Orgie in den Hintergrund und kann schön mit Festplatten-Geratter als Hintergrund-Musik weiter arbeiten. Das war für mich der einzige Grund beim tc zu bleiben. Am liebsten hätte ich aber einen Commander für Windows (Arbeit) und einen für Linux (zu Hause). Leider kenne ich keinen mit den Qualitäten wie sie tc und der Krusader haben. Den mc gibt es ja nicht für die DosBox.
P.S.: Ja, auf der Arbeit habe ich oft mit solch Datenhaufen zu tun.
Ja, der tc reagiert bei sehr großen Dateien, sowie bei vielen Dateien und tiefen Strukturen extrem schnell, schneller als andere Programme die ich getestet habe. Guter Tool für soetwas.
Den mc gibt es für Windows. Zwar etwas älter, aber geht... Es fehlt "nur" die Option, in Archiven zu stöbern. Aber zur Vollständigkeit:
(1) http://freenet-homepage.de/franco.bez/mc/mc.html und mit Mausunterstützung: (ersetzen von mc.exe und mc.ini von (1)) (2) http://www.siegward-jaekel.de/mc-gb.html
Funktioniert sogar mit der Powershell, nur da leider ohne Maus...
Danke an (Open)Suse und RedHat dafür, dass sie Midnight Commander nie aufgegeben haben, sondern sogar noch mit utf8-Unterstützung versorgt haben. z.B.: http://www.suse.de/~nadvornik/mc.html Midnight Commander ist eines der seltenen Beispiele dafür, dass eine Software einfach zu wichtig ist, anstatt sie - trotz Upstream-Inaktivität - einfach fallen zu lassen.
jetzt würde nur noch fehlen, daß jemand grub wiederbelebt, nachdem alle Distris schon seit Jahren Tonnen an patches durchschleppen müssen, weil die Herren von Gnu meinen, da nichts mher tun zu müssen, da ja irgendwann mal grub2 raus kommt ...
Es gibt leider Distros, die derart in Grub herumrühren, um ihn an ihre Insellösung-Systemtools anzupassen, dass hinterher kaum noch etwas funktioniert. Dafür sind diese Distros aber selbst verantwortlich. Grub macht seinen Job, meist nicht u.a. in openSuse, aber z.B. in Debian und verwandten Distros. Oder was meintest Du konkret?
ich benutze den "Oldie" norton commander, seit dem er das erste Licht des DOS erblickte und habe seitdem, wenn auch ein paar Epigonen später, nie wieder darauf verzichtet. Mag er für einige Unwissende noch so altbacken wirken wie ein Pferdefuhrwerk, ich halte das Prinzip der zwei Fenster für zeitlos, so ein Programm werde ich wohl weiter nutzen, so lange die Computer noch dateiorientiert arbeiten, egal, welches Jahr, egal, ob es "midnghtcommander", "totalcommander", "somecommander", "commander nextgen" oder auch "commander4hurd" heissen mag, egal, welches OS noch kommen möge
Täglich könnte ich nicht behaupten, aber ab und an leistet MC noch immer hervorragende Dienste. Zu meinen Linuxanfängen war der integrierte Editor dank bequemem Copy und Paste sogar der Editor meiner Wahl für Konfigurationsdateien.
Ich habe immer mal wieder "Klone" für den Desktopbetrieb wie Gnome Commander, emelfm und Co ausprobiert, aber am Ende geht eben nichts so zügig von der Hand wie der MC. Die wichtigsten Tastaturkommandos kann ich blind, auch wenn man mich mitten in der Nacht aus dem Bett holt, das flutscht einfach. Irgendwie hakt es ganau an diesem Punkt bei den grafischen Neuentwicklungen, entweder sie halten sich nicht an den de facto Standard (Norton und MC) oder die Desktopumgebung und der grafische Dateijongleur leifern sich Kriege um die Tastaturbelegung und den Fokus.
Ich habe den täglich - meist im xterm - im Einsatz, weil der sehr viel schneller arbeitet als grafische Dateimanager, die viel Zeit beim Einlesen großer Verzeichnisse vertrödeln. Auch der eingebaute Editor ist unerreicht schnell, wenn man z.B. Konfigurationsdateien bearbeiten will.
Wenn ich mal vor einem soganannten "modernen" Linux sitze, ist eine der erten Aktionen, den mc nachzuinstallieren.
nutze ebenfalls nur den mc, allerdings halt aus den debian-repositories, da wird inzwischen nano als integrierter editor im mc eingesetzt. nichts gegen nano, mag ich auch sehr gern, aber vorher fand ich es besser. weiss jemand ob nano auch in diesem projekt mit eingesetzt wird? wenn nicht würd ich sofort aus den sourcen meinen eigenen mc bauen.
Das du da nano siehst hat nichts mit dem mc oder dem repo von debian zu tun, sondern damit das nano der default editor dort ist.
Versuch einfach mal ein export EDITOR=mcedit, und schau ob es danach bei dir geht. mcedit ist der Name des Midnight Commander Editors. Er kann auch solo genutzt werden (z.B. mit "mcedit meinedatei.txt")
hallo lh! vielen dank, klappt sogar, man lernt nie aus...^^ hatte nur das gefühl dass es mit dem debianpaket zu tun hatte weil dieses verhalten nach einem update auftrat.
Der MC ist unschlagbar, wenn es darum geht, von einer Textkonsole aus Dateien hin und herzuschieben. Wenn er jetzt auch Unterstützung für UTF8 Dateinamen und eine Umwandlung derselben mit bekommt ist das ein Glückstag!!
Bei der Maus arbeiten die Distros bzw. Desktops etwas anders. Es gibt Leute (ich auch) die arbeiten mit MC auch in der Textkonsole und nicht nur auf tty. Unter Ubuntu Gnome können Dateien nicht mit der rechten Maustaste markiert werden. Weis der Geier warum. Wenn man dann von Suse und/oder KDE kommt kriegt man die Vollkrise.
danke für den Tip. Ich hatte mich schon häufiger geärgert, daß copy & paste scheinbar nicht aus einem im Xterm gestarteten MC- Editor funktionierte; mit Drücken der Shift- Taste kann man mit der linken Maustaste markieren und mit der mittleren Maustaste das Kopierte wie gewohnt in einem anderen Fenster/einer anderen Anwendung einfügen
In meiner Unix/Linux geschichte, ist bisher quasi alles schonmal abgestürzt, aber an den mc kann ich mich wahrlich nicht an einen einzigen Absturz erinnern. Wie bringt man den den zum Absturz?
Der Mitternachtskommandeur (oder -kommandant?) ist ein Programm, das ich für die tägliche Dateiarbeit verwende. Ich habe gar nicht gemerkt, dass es lange nicht weiterentwickelt wurde; ich habe auch nichts vermisst oder irgendwelche Abstürze erlebt. Und das ist doch das Beste, was einer Software passieren kann: Niemand schreit nach einem Update. Selbstverständlich werden immer neue Sache hinzukommen, da die Nutzer z. B. andere und neuere Kompressionsprogramme verwenden.
Früher habe ich den Norton-Commander 3.0 und später 4.0 verwendet.
Naja, nur meine Faulheit hat mich davon abgehalten doch mal ein paar patches zu schreiben. Es gibt durchaus Probleme mit dem mc.
Das für mich nervigste: Immer wieder gehrende Warnungen beim kopieren großer Dateimengen, wenn z.B. eine Datei nicht ersetzt werden konnte. Bei 100 Meldungen der art nervt es, zumal das Tastenkürzel zum wegklicken das identische ist um den ganzen Vorgang zu stoppen. Nicht sehr schlau. Hier wäre ein "Alles ignorieren" bei der Problemmeldung hilfreich.
Die Drei habe ich 1993 benutzt, die Vierer ab 1994. Die genauen Erscheinungsdaten weiß ich leider nicht. Jedenfalls hatte ich damals selten aktuelle Software.
Mc ist auch hier seit gefühlten 20 Jahren mein treuer Begleiter Ein Problem hab ich mit ihm allerdings - und das wie gesagt seit Jahren und Distributions-Generationen: wenn ich in der zwei-spalten-ansicht navigiere und dann mit Ctrl+O in die Shell wechsle, hat diese den Verzeichniswechsel nicht mitbekommen, steht also komplett woanders. Komme ich wieder zurück zur Spaltenansicht ist auch diese synchron mit der Shell - also irgendwo, nur nicht dort, wo sie zuvor war...
Das passiert nicht oft, aber doch ab und zu. Hat einer von Euch eine Lösung dafür?
Ansonsten: schönes Tool. Beschleunigt Filesystem-Aktionen um Einiges.
Wenn ich Gnome benutze, dann ist mc quasi meine "Rettung", da ich von Konqueror her das Arbeiten mit dieser Zweiteilung gewohnt mit (Nautilus macht das leider nicht). Gnome-Commander ist aber auch nicht schlecht und scheint recht stabil geworden zu sein. Diese Zwei-Spalten-Ansicht ist einfach spitze. Man hat einfach alles z.B. beim Kopieren im Blick. Natürlich kann man z.B. auch zwei Nautilusfenster nebeneinander legen, was vor allem in der "Spatial View" (so wie unter BeOS) ganz gut funktioniert. Aber es ist halt ein bisschen umständlicher.
Bedingt durch die einfache Möglichkeit mittels FISH zwischen diversen Hosts hin und her zu transferieren ist dieses Tool inzwischen unverzichtbar für uns!
Nichts ist (t'schuldigung;)) geiler als die Möglichkeit, in einer Fensterhälfte kurz mal einen weiteren Host zu öffnen und zwischen den Fenstern hin und herzukopieren!
Noch geiler: Ein zentraler Sprungrechner, der allein alle anderen per ssh erreichen darf. Hier MC gestartet, links den einen Host, rechts den nächsten ins Split-Fenster und los gehts' Und das sogar mit Samba, FTP...
Für Administration über viele Hosts hinweg ist dieses Tool unverzichtbar, zumal das selbst über serielle Konsole schnell genug geht....
Oder so "banale" Sachen wie Massenverarbeitung der Dateinamen, wie z.B. eine Dateiliste komplett umbenennen: Da MC mit * und Jokern umgehen kann, kann man sehr einfach viele Dateien schnell bearbeiten.
Oder das Ändern vieler Dateien gleichzeitig! Beispiel: Ein Tomcat mit vielen Webapps die allesamt fix eine Router-IP in irgendwelchen Config-Files haben, die sich nun ändern soll. 1. F7 Suche nach alter IP 2. in der erschienenen Liste mittels F4 ein File nach dem anderen bearbeiten, dann ein F4 für "Suchen/Ersetzen" und alte IP gegen Neue tauschen 3. F10 um nach speichern wieder ins nächste File zu springen 4. F4 drücken, die vorherige Ersetz-Maske ist immer noch aktiv und kann sofort angewendet werden 5. .....
Innerhalb von wenigen Minuten hat man über viele Files hinweg etwas ersetzt ...
Also ich habe schon mit vielen Betriebsystemen gearbeiten die man über die Textconsole bedienen kann Schneider CPC /CP/M Amiga Os / MsDos Windows Linux. Aber bei all denen würde soetwas wie der Midnight Commander fehlen. Es stört mich jetzt schon wenn man Linux zu irgeneinen Grund neu installieren muß dann felt de Mc in der textconsole und man muß sich den extra neu installieren . Ich würde sagen das MC wieder zur Grundausstatung jeder Linux Dsipo wieder dazu gehören muß!
Es ärgert mich, immer wieder mit Maschinen zu tun zu haben, die keinen Mitternachtskommandeur an Bord haben. Obwohl ich die Konsole sehr schätze, so finde ich mich in fremden Verzeichnisstrukturen mit einem Mitternachtskommandeur besser zurecht.
Ruht seit fast 2 Jahren. Eigentlich schade.
du die Dia-Entwickler lesen das hier und fangen dann mit der Weiter-
Entwicklung an?
Siehe TeX (http://en.wikipedia.org/wiki/TeX, die deutsche Seite ist nicht so ausführlich). Das ist im wesentlichen seit 1986 unverändert und es gibt nur noch kleine Bugfixes deren Versionsnummer sich Pi annähert. Eigentlich wollte Donald Knuth keine Bugfixes mehr machen aber kleine Fehler wurden doch immer wieder gefunden.
Der mc erlaubt es, auf der Konsole interaktiv mit den angezeigten Dateien in einem bzw. zwei Verzeichnissen zu arbeiten. Das ist häufig praktischer als mittels ls sich die Dateien anzuzeigen und dann mit anderen Tools diese zu bearbeiten. Zumindest für Anfänger ist es leichter mit dem mc zu arbeiten.
PS: Warum muss man bei [k]Ubuntu den mc manuell nachinstallieren? Ich finde er ist eine Standardanwendung...
Vllt wird das einfach nicht mehr als Standardwerkzeug eines Linux-Benutzers angesehen... schade eigentlich
mc starte ich täglich mehrmals ... weil das Programm einfach schnell und gut für seinen Zweck ist.
Aber MC ist eigentlich immer das Tool der Wahl. Ich bin kein Geek eher normaler Anwender mit fortgeschrittenen Kenntnisse, aber MC ist ein Muss.
Klingt komisch, ist aber so.
so schlimm ist das heutzutage doch gar nimmer.
SCNR
Ich arbeite seit langen mit dem mc und bin sehr zufrieden.
Bisher hatte ich keine Abstürze oder offene Wünsche. Bei den Wünschen darf mir das neue mc Team gerne nen Nachhilfe geben
Weil: Gute Programme laufen in Screen!
Ist aber schon lustig - der NortonCommander ist über 20 Jahre alt und doch ist diese Art der Dateiverwaltung, warscheinlich nicht nur meiner Ansicht nach, immer noch die komfortabelste, die derzeit erhältlich ist.
Programme wie Dolphin und Co. verstehe ich nicht. Sie haben zwar einige richtig gute Ideen aber nur ein Fenster für Dateiarbeit nervt. MAn kann viele zwar auf den 2-Fensterbetrieb umstellen aber man merkt schnell, dass sie darauf nicht optimiert sind.
Es ist echt schade, aber kein Programm kann nach wie vordem TC das Wasser reichen; ich lass den sogar oft unter Wine auf meinem Linux werkeln ... Krusader kommt schon nahe hin, aber z.B. in der Suche (in Archiven) und in der Geschwindigkeit ist er noch immer ein wenig hinten dran.
dass das nicht immer leicht fällt ist klar eine xx bedienungs option wäre wohl das beste ist aber leider nicht immer möglich.
ich versteh nicht, was Leute an dem Kram haben (außer Nostalgie).
Ihr Konzept ist zudem extrem gut für eine Tastaturbedienung geeignet.
Sie haben zudem immerschon eine weitrechende Unterstützung für Archivierungsformate und externe Dateisysteme integriert.
Nun hat einiges davon der Konqueror, Dolphin und co. auch, nur:
1. Nicht für die Konsole (mc)
2. Nicht für Windows (tc)
Mit Nostalgie hat das alles rein garnichts zu tun. Das heisst aber nicht das man sie immer braucht. Ich nutze für einfache Dateizugriffe gerne Nautilus, und für anderes mc. Er ist für das verschieden von vielen Dateien in unterschiedlichste Ordner einfach sehr praktisch. Eine Tastaturbedienungsoptimierte Zweispaltenansicht hat einfach stärken.
Aber nicht nur
man öfter in ein gepacktest Archiv (zip, usw) schauen, macht man öfter
riesige Mehrfach-Ubenennungen dann sind die Commander schon fast
unschlagbar.
Unter Windows kommt noch die Kopier-Geschichte dazu, der tc ist bei größeren
'Datenhaufen' einfach viel schneller als der Explorer.
Das wichtigste ist aber, ob man mit dem Bedienungskonzept kann oder nicht,
mit den diversen Shortcuts kann man sehr effizient arbeiten, man kann aber
auch aus dem Schreien nicht mehr herauskommen.
Es ist wie immer, man hat die Wahl, diesmal sogar unter Windows.
Wobei es hier ja am Commander für die cmd.exe fehlt?
Teilweise (je nach Rechte) lässt dich der Server das nämlich entfernt nicht mehr machen und dann möchte ich sehen wie du dass mal eben schnell über ssh als root änderst (ausser über Konsole, happy cd's und ls). Oder mal kurz über ftp einen entfernten Rechner und den eigenen in beiden Fenstern und dann kopieren, um nicht immer gleich die Konsole zu benutzen.
MC ist schon ein saustarkes Teil, man muss nur mal die Haube aufmachen. So wie Konqueror, nur auf Konsole.
b) konsole
Rechte ändern geht nun wirklich schnell. Und mit find und -exec wundervoll einfach auch in verteilten dirs.
b) Ist mit mc gegeben. Aber gerade das ist ja der Punkt: Mit dem mc sind viele Dateioperationen fixer als mit einer reinen Konsole. Das ist aber auch normal, dafür ist er da.
"Und mit find und -exec wundervoll einfach auch in verteilten dirs."
Das setzt vorraus das der Name eindeutig genug ist, oder ein Schema paast, oder keine manuelle Auswahl absolut erzwingt (z.B. weil zuerst der Inhalt geprüft werden muss).
Zumal ich nicht einfach so solche Kommandos auf einen größeren Datenbestand loslassen würde, die Gefahr das man einen Fehler begeht und gleich massenhaft Fehler erzeugt ist doch mehr als gegeben. Geht händisch zwar auch, aber zumindest muss man dort pro Datei oder Auswahl aktiv werden.
es plötzlich kein Feedback mehr. Es kommt einem so vor, als ob er hängt (also der Explorer
wie auch der Free Commander), in Wahrheit kopieren die beiden fleißig im Hintergrund, aber
leider kann man nicht mehr arbeiten. Beim Total Commander schickt man die Kopier-Orgie in
den Hintergrund und kann schön mit Festplatten-Geratter als Hintergrund-Musik weiter
arbeiten.
Das war für mich der einzige Grund beim tc zu bleiben. Am liebsten hätte ich aber einen
Commander für Windows (Arbeit) und einen für Linux (zu Hause). Leider kenne ich keinen
mit den Qualitäten wie sie tc und der Krusader haben. Den mc gibt es ja nicht für die
DosBox.
P.S.: Ja, auf der Arbeit habe ich oft mit solch Datenhaufen zu tun.
Zwar etwas älter, aber geht... Es fehlt "nur" die Option, in Archiven zu stöbern. Aber zur Vollständigkeit:
(1) http://freenet-homepage.de/franco.bez/mc/mc.html
und mit Mausunterstützung: (ersetzen von mc.exe und mc.ini von (1))
(2) http://www.siegward-jaekel.de/mc-gb.html
Funktioniert sogar mit der Powershell, nur da leider ohne Maus...
z.B.: http://www.suse.de/~nadvornik/mc.html
Midnight Commander ist eines der seltenen Beispiele dafür, dass eine Software einfach zu wichtig ist, anstatt sie - trotz Upstream-Inaktivität - einfach fallen zu lassen.
Dafür sind diese Distros aber selbst verantwortlich.
Grub macht seinen Job, meist nicht u.a. in openSuse, aber z.B. in Debian und verwandten Distros.
Oder was meintest Du konkret?
Ich habe immer mal wieder "Klone" für den Desktopbetrieb wie Gnome Commander, emelfm und Co ausprobiert, aber am Ende geht eben nichts so zügig von der Hand wie der MC. Die wichtigsten Tastaturkommandos kann ich blind, auch wenn man mich mitten in der Nacht aus dem Bett holt, das flutscht einfach. Irgendwie hakt es ganau an diesem Punkt bei den grafischen Neuentwicklungen, entweder sie halten sich nicht an den de facto Standard (Norton und MC) oder die Desktopumgebung und der grafische Dateijongleur leifern sich Kriege um die Tastaturbelegung und den Fokus.
Viva MC!
Wenn ich mal vor einem soganannten "modernen" Linux sitze, ist eine der erten Aktionen, den mc nachzuinstallieren.
gruss, steve
Versuch einfach mal ein export EDITOR=mcedit, und schau ob es danach bei dir geht. mcedit ist der Name des Midnight Commander Editors. Er kann auch solo genutzt werden (z.B. mit "mcedit meinedatei.txt")
vielen dank, klappt sogar, man lernt nie aus...^^ hatte nur das gefühl dass es mit dem debianpaket zu tun hatte weil dieses verhalten nach einem update auftrat.
allerdings braucht der mc zu lange zum starten und markieren mit der Maus im Editor funzt nicht.
Deine Konsole ist kaputt oder vielleicht die ganze Distro, wer weiß?
Hoffentlich nicht so ein katastrophaler "Zeitlupeneffekt"?
"markieren mit der Maus im Editor funzt nicht"
Da hat Deine Distro eine Kleinigkeit "vergessen".
Nichts ist hier schneller als die Tastatur.
http://www.easylinux.de/2004/12/080-editoren/
Wie soll ich sonst einen beliebigen Text von einem beliebigen xterm-Fenster oder vom Webbrowser ohne Maus in den mcedit bringen???
Bei mir startet der mc (unter Debian und Ubuntu) in unter einer Sekunde, und auch das markieren von Texten mit der Maus geht.
Du musst beim markieren gleichzeitig die Shift-Taste gedrückt halten.
danke für den Tip. Ich hatte mich schon häufiger geärgert, daß copy & paste scheinbar nicht aus einem im Xterm gestarteten MC- Editor funktionierte; mit Drücken der Shift- Taste kann man mit der linken Maustaste markieren und mit der mittleren Maustaste das Kopierte wie gewohnt in einem anderen Fenster/einer anderen Anwendung einfügen
Früher habe ich den Norton-Commander 3.0 und später 4.0 verwendet.
Das für mich nervigste: Immer wieder gehrende Warnungen beim kopieren großer Dateimengen, wenn z.B. eine Datei nicht ersetzt werden konnte. Bei 100 Meldungen der art nervt es, zumal das Tastenkürzel zum wegklicken das identische ist um den ganzen Vorgang zu stoppen. Nicht sehr schlau.
Hier wäre ein "Alles ignorieren" bei der Problemmeldung hilfreich.
die Vers. 2.01 war die letzte die vom NC bekommen habe.
wann kam denn die 3er/4er Vers. heraus?
Ein Problem hab ich mit ihm allerdings - und das wie gesagt seit Jahren und Distributions-Generationen: wenn ich in der zwei-spalten-ansicht navigiere und dann mit Ctrl+O in die Shell wechsle, hat diese den Verzeichniswechsel nicht mitbekommen, steht also komplett woanders. Komme ich wieder zurück zur Spaltenansicht ist auch diese synchron mit der Shell - also irgendwo, nur nicht dort, wo sie zuvor war...
Das passiert nicht oft, aber doch ab und zu. Hat einer von Euch eine Lösung dafür?
Ansonsten: schönes Tool. Beschleunigt Filesystem-Aktionen um Einiges.
Gnome-Commander ist aber auch nicht schlecht und scheint recht stabil geworden zu sein.
Diese Zwei-Spalten-Ansicht ist einfach spitze. Man hat einfach alles z.B. beim Kopieren im Blick. Natürlich kann man z.B. auch zwei Nautilusfenster nebeneinander legen, was vor allem in der "Spatial View" (so wie unter BeOS) ganz gut funktioniert. Aber es ist halt ein bisschen umständlicher.
Nichts ist (t'schuldigung;)) geiler als die Möglichkeit, in einer Fensterhälfte kurz mal einen weiteren Host zu öffnen und zwischen den Fenstern hin und herzukopieren!
Noch geiler:
Ein zentraler Sprungrechner, der allein alle anderen per ssh erreichen darf. Hier MC gestartet, links den einen Host, rechts den nächsten ins Split-Fenster und los gehts'
Und das sogar mit Samba, FTP...
Für Administration über viele Hosts hinweg ist dieses Tool unverzichtbar, zumal das selbst über serielle Konsole schnell genug geht....
Oder so "banale" Sachen wie Massenverarbeitung der Dateinamen, wie z.B. eine Dateiliste komplett umbenennen:
Da MC mit * und Jokern umgehen kann, kann man sehr einfach viele Dateien schnell bearbeiten.
Oder das Ändern vieler Dateien gleichzeitig! Beispiel:
Ein Tomcat mit vielen Webapps die allesamt fix eine Router-IP in irgendwelchen Config-Files haben, die sich nun ändern soll.
1. F7 Suche nach alter IP
2. in der erschienenen Liste mittels F4 ein File nach dem anderen bearbeiten, dann ein F4 für "Suchen/Ersetzen" und alte IP gegen Neue tauschen
3. F10 um nach speichern wieder ins nächste File zu springen
4. F4 drücken, die vorherige Ersetz-Maske ist immer noch aktiv und kann sofort angewendet werden
5. .....
Innerhalb von wenigen Minuten hat man über viele Files hinweg etwas ersetzt ...
Grüße, QD
ist aber schon etwas schneller, oder
Und das würdest du bestimmt bei Config-Files auch so machen, oder?
Schneider CPC /CP/M
Amiga Os /
MsDos
Windows
Linux.
Aber bei all denen würde soetwas wie der Midnight Commander fehlen.
Es stört mich jetzt schon wenn man Linux zu irgeneinen Grund neu installieren muß dann felt de Mc in der textconsole und man muß sich den extra neu installieren .
Ich würde sagen das MC wieder zur Grundausstatung jeder Linux Dsipo wieder dazu gehören muß!
Es ärgert mich, immer wieder mit Maschinen zu tun zu haben, die keinen Mitternachtskommandeur an Bord haben. Obwohl ich die Konsole sehr schätze, so finde ich mich in fremden Verzeichnisstrukturen mit einem Mitternachtskommandeur besser zurecht.