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Di, 3. Februar 2009, 12:27

Software::Desktop

Google Earth mit nassen Füßen

Der Suchmaschinengigant Google hat Version 5.0 seines virtuellen Globus Google Earth freigegeben.

Mit der neuen Version Google Earth kann man nicht mehr nur über der Erde dahinschweben, sondern auch in die Tiefe gehen. Mit »Google Ocean« ergänzte Google seine anschauliche Geografiesoftware um eine Komponente, die nun auch Reisen zum Meeresgrund erlaubt.

Um die Reise möglich zu machen, arbeitete Google mit mehreren namhaften Partnern zusammen, beispielsweise BBC Earth, der Marine Conservation Society und National Geographic. Ebenso wurden Filme des Meeresforschers Jacques Cousteau integriert. Mit dem Eintauchen in die Wasserwelt lassen sich verschiedene Informationen abrufen, etwa zur Wassertemperatur, über Fischarten oder Plattentektonik. Momentan funktioniert das Eintauchen nur an einigen Punkten, denn 99% der Meere sollen noch nicht kartiert worden sein. Aber dank zur Verfügung gestellter Programmierschnittstellen und Web 2.0 kann sich jeder daran beteiligen, dem abzuhelfen.

Neben der Entdeckung des feuchten Elements lassen sich nun auch Zeitreisen unternehmen, welche durch alte Satellitenaufnahmen ermöglicht werden. Auch Tourdaten, die mithilfe eines GPS-Empfängers aufgezeichnet wurden, können nun einfach um Sprach- und Videomaterialien angereichert werden, um anschließend Freunde und Bekannte an der Reise teilhaben zu lassen.

Neben dem kostenlosen Google Earth bietet Google mit Google Earth Pro auch eine kostenpflichtige professionelle Variante an, in welche sich GIS-Daten (Geoinformationssysteme), zum Beispiel Lagepläne und Standorte, importieren oder einfache Berechnungen vornehmen lassen. Google Earth 5.0 ist momentan noch im Beta-Stadium und kann von der Google Earth-Seite für Linux, Mac OS X und Windows heruntergeladen werden.

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