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Mi, 18. Februar 2009, 09:54

Gesellschaft::Politik/Recht

Budget für Migration russischer Schulen auf Linux geschrumpft

Das Ministerium für Bildung und Wissenschaft der russischen Förderation hat bekannt gegeben, dass in diesem Jahr nur ein Drittel des geplanten Budgets für die Migration russischer Schulen auf freie Software zur Verfügung steht.

Die Schulen werden trotzdem migrieren können.

Das Ministerium veröffentlichte seinen Finanzplan für das laufende Jahr, in welchem für die Migration auf freie Software 180 bis 250 Millionen Rubel vorgesehen sind, wobei die 250 Millionen nur im Idealfall erreicht werden. Das ist ein bedeutender Einschnitt, denn ursprünglich waren 650 Millionen Rubel eingeplant. Insgesamt sollen sich die Kosten des Projekts auf 720 Millionen Rubel belaufen, von denen schon 59,5 Millionen in die Pilotphase geflossen sind. Das Ministerium gab an, dass die Mittelkürzungen nichts mit der Finanzkrise zu tun haben, sondern mit Änderungen im Bereich der Finanzierung des Projektes »Bildung«.

Nach Ansicht von Aleksej Smirnow, Generaldirektor bei ALT Linux, ist es möglich, mit diesem Budget Linux an die Schulen zu bringen und für Unterstützung zu sorgen. Allerdings müsste die Unterstützung anders organisiert werden. So hätte man mit 650 Millionen Rubel jede einzelne Schule besuchen können, um dort Schulungen zu veranstalten. Mit 200 Millionen Rubel sind noch Sammelschulungen für Multiplikatoren möglich. ALT Linux hat für die Schulen drei Distributionen geschnürt, welche an die jeweiligen verschiedenen Hardwarevoraussetzungen der Schulen angepasst sind. Bis zu Beginn des Schuljahres 2009/2010 sollen die Rechner in 54.000 Schulen mit Linux laufen. Bis dahin sollen auch die Lehrer im Umgang mit dem neuen Betriebssystem und den neuen Programmen geschult worden sein.

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