Habe erst vor einem 3/4 Jahr einen Großteil unserer virtuellen Linux-Server von VMWare Server auf Xen umgestellt.
Durch die Paravirtualisierung rennen die virtuellen Kisten nahezu wie nativ. Genial ist geradezu das Zusammenspiel mit LVM - die VMs werden mit Hilfe von LVM Snapshots über den Host gesichert. Ist sowas auch bei KVM ohne weiteres möglich? Ich wüsste nämlich nicht, dass KVM LVM-Partitionen des Hosts direkt benutzen kann.
Sehr schön finde ich auch bei Xen die Fernwartungsmöglichkeit - einfach per SSH auf den Host und "xm console VM" eingeben. Dafür reicht ein Text-Terminal. Für KVM/QEmu brauche ich mindestens VNC.
Die DomU-Konfig-Dateien finde ich auch recht unkompliziert. Bei KVM/QEMU muss ich ellenlange Befehlszeilenparameter mitgeben. Es gibt wohl (im Zusammenhang mit libvirt/virsh) auch Konfig-dateien, aber die sind AFAIK im XML-Format (grusel).
Was noch? Ach ja, Xen braucht keine VT-Extensions bzw. kein Pacifica (AMD).
Wie gesagt, es geht mir hier nur um Paravirtualisierung von Linux-VMs. Bei Vollvirtualisierung und unmodifizierten Gästen sieht die Sache schon wieder ganz anders aus.
>> Was noch? Ach ja, Xen braucht keine VT-Extensions bzw. kein Pacifica (AMD).
Kommt drauf an was man betreiben möchte ,für eine Daddelkiste reicht es aus Gerade im Zusammenhang mit der glibc und TLS (thread local storage ->) .Da Intel VT-d bzw. AMD Pacifica schon etwas länger einen "qausi Standard " im professionellen Umfeld darstellen ist die Arugmentation bezüglich Virtualisierungsfähigkeiten von x86 Prozessoren nicht mehr Zeitgemäss den leistungsstarke Server ohne diese Fähigkeit dürften mittlerweile rar sein.Aus Kostengründen würde ich in dem Fall ohne Intel VT-d oder AMD Pacifica eher zu OpenVZ (2.6.18 !) raten wenn man Windows nicht virtualisieren will was allerdings ohne die o.g. x86 Extensions nicht funktinieren dürfte.
>ohne Intel VT-d oder AMD Pacifica eher zu OpenVZ (2.6.18 !) raten
OpenVZ ist aber keine Paravirtualisierung, sondern Container, also ein besserer chroot - d. h. alles läuft mit einem Kernel, man hat in dem "Gästen" keine eigenen Kernelmodule usw. Ein Kernel-Panic z. B. wirkt sich somit auf alle Gäste und den Host aus.
In der Firma sind unsere Server im Schnitt 3-4 Jahre alt, die haben - bis auf zwei - keine CPU-Virtualisierungstechnik.
Durch die Paravirtualisierung rennen die virtuellen Kisten nahezu wie nativ. Genial ist geradezu das Zusammenspiel mit LVM - die VMs werden mit Hilfe von LVM Snapshots über den Host gesichert. Ist sowas auch bei KVM ohne weiteres möglich? Ich wüsste nämlich nicht, dass KVM LVM-Partitionen des Hosts direkt benutzen kann.
Sehr schön finde ich auch bei Xen die Fernwartungsmöglichkeit - einfach per SSH auf den Host und "xm console VM" eingeben. Dafür reicht ein Text-Terminal. Für KVM/QEmu brauche ich mindestens VNC.
Die DomU-Konfig-Dateien finde ich auch recht unkompliziert. Bei KVM/QEMU muss ich ellenlange Befehlszeilenparameter mitgeben. Es gibt wohl (im Zusammenhang mit libvirt/virsh) auch Konfig-dateien, aber die sind AFAIK im XML-Format (grusel).
Was noch? Ach ja, Xen braucht keine VT-Extensions bzw. kein Pacifica (AMD).
Wie gesagt, es geht mir hier nur um Paravirtualisierung von Linux-VMs. Bei Vollvirtualisierung und unmodifizierten Gästen sieht die Sache schon wieder ganz anders aus.
Kommt drauf an was man betreiben möchte ,für eine Daddelkiste reicht es aus
Gerade im Zusammenhang mit der glibc und TLS (thread local storage ->) .Da Intel VT-d bzw. AMD Pacifica schon etwas länger einen "qausi Standard " im professionellen Umfeld darstellen ist die Arugmentation bezüglich Virtualisierungsfähigkeiten von x86 Prozessoren nicht mehr Zeitgemäss den leistungsstarke Server ohne diese Fähigkeit dürften mittlerweile rar sein.Aus Kostengründen würde ich
in dem Fall ohne Intel VT-d oder AMD Pacifica eher zu OpenVZ (2.6.18 !) raten wenn man Windows nicht virtualisieren will was allerdings ohne die o.g. x86 Extensions nicht funktinieren dürfte.
OpenVZ ist aber keine Paravirtualisierung, sondern Container, also ein besserer chroot - d. h. alles läuft mit einem Kernel, man hat in dem "Gästen" keine eigenen Kernelmodule usw. Ein Kernel-Panic z. B. wirkt sich somit auf alle Gäste und den Host aus.
In der Firma sind unsere Server im Schnitt 3-4 Jahre alt, die haben - bis auf zwei - keine CPU-Virtualisierungstechnik.