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Di, 24. Februar 2009, 13:14

Hardware::Netbooks

Dell verkauft ein Drittel seiner Netbooks mit Linux

Dell liefert ein Drittel der verkauften Inspiron Mini 9 mit Linux aus, wobei die Rückläufe nicht höher liegen als bei Windows.

Dell Inspiron 9

Dell

Dell Inspiron 9

Der Hardwarehersteller Dell, der Ubuntu Linux seit einiger Zeit als Option in verschiedenen Desktop- und Laptop-Rechnern anbietet, stieg mit dem Inspiron Mini 9 im September 2008 recht spät in den Netbook-Markt ein, wobei die Leistungsmerkmale der Systeme nicht herausragend waren.

Nach eigenen Angaben sieht der Hersteller dennoch stetige Verkäufe, wobei Linux rund ein Drittel ausmacht. Dies ist laut Dell ein höherer Linux-Anteil als bei anderen Systemen, bei denen Linux angeboten wird. Der Preis der mit Ubuntu 8.04 LTS ausgestatteten Systeme liegt 50 Euro niedriger als der der Windows-XP-Systeme, allerdings mit einer auf 8 GB halbierten SSD-Festplatte.

Zugleich ist die Reklamationsrate laut Dell genauso niedrig wie bei Windows. Dell führt dies unter anderem auch darauf zurück, dass Wert darauf gelegt wird, dass der Kunde sich bei der Bestellung im Klaren ist, was er erhält. Dell bestätigt damit Asus, das im letzten Herbst ebenfalls keine höhere Rückgabequote bei Linux als bei Windows feststellte. Lediglich MSI hatte bei seinen Netbooks eine höhere Rückgabequote beklagt. Es ist zu vermuten, dass diese durch falsches Marketing oder eine schlechte Anpassung des Systems selbst verursacht war.

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