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Do, 26. Februar 2009, 11:58

EDAG präsentiert »Open Source«-Auto

Auf dem 79. internationalen Automobilsalon in Genf 2009 stellt EDAG seine Vision von einem umweltverträglichen und zukunftsweisenden Fahrzeug vor.

Light Car als Designstudie

EDAG

Light Car als Designstudie

Vom 5. bis 15. März findet der Automobilsalon in Genf statt, auf dem der weltweit tätige Entwicklungsdienstleister EDAG seine Vision von einem umweltverträglichen und zukunftsweisenden Fahrzeug für Alltag und Freizeit als nach eigenen Angaben als Weltpremiere präsentieren wird.

Standardisierte Basaltfaser als neuer Leichtbauwerkstoff, Elektroantrieb, Rolling Chassis und nicht zuletzt das neuartige Lichtkonzept bergen viel Potential für ein neuartiges Automobilkonzept. Viele der in Genf gezeigten Technologien befinden sich noch im frühen Stadium der Entwicklung. Daher hat EDAG das Light Car als Open-Source-Projekt ausgelegt und spricht andere Unternehmen an, um gemeinsam das »EDAG Light Car« weiterzuentwickeln. Dabei definiert das Unternehmen den Adressatenkreis bewusst weit, um neue Denkansätze in das Auto der Zukunft mit einfließen zu lassen. Computer- und Softwareentwickler sollen genauso ihre neuen Technologien zur Anwendung bringen wie die Spezialisten für die ASA.TEC-Basaltfaser, (O)LED-Technik oder Elektroantriebe.

EDAG verwendet den Begriff »Open Source« allerdings zu Unrecht. Es ist nicht geplant, Konstruktionspläne oder sonst irgendetwas an dem Auto offenzulegen. Vielmehr geht es dem Unternehmen um die gemeinsame Entwicklung mit Partnern, was normalerweise mit dem Begriff »Open Innovation« bezeichnet wird. Auch die Open Source Initiative (OSI) lehnt die Bezeichnung des Light Car als Open Source ab. Es sieht nicht so aus, als ob jemand gegen EDAG einschreiten würde, da der Begriff »Open Source« laut EDAG nicht geschützt ist und beliebig verwendet werden kann. (hjb)

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