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Thema: CrossOver Games 7.2 verbessert Steam-Unterstützung

36 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von peterMike am Fr, 27. Februar 2009 um 13:01 #
Linux hat bei Spielen das C128 Problem. Dort haben alle go64 eingetippt.
Bei Linux sind es Wine und co. ,aber kein (kaum) Hersteller macht Native-Spiele für Linux.
  • Score: 3 Von Go wine am Fr, 27. Februar 2009 um 13:15 #
    Na ja, schön wäre es wenn es dieses Problem so wirklich gäbe, denn beim C128 hat im C64 Modus doch das meiste funktioniert. Das kann ich von den Wine Lösungen leider nicht behaupten. Ein richtig gut funktionierendes "go wine" das wäre es doch. ;-)
    Score: 3 Von Andi am Fr, 27. Februar 2009 um 13:18 #
    Da bin ich mir nicht mal so sicher. Wie das Beispiel von Eve Online gezeigt hat, scheint es unter Linux wirklich keine Nachfrage nach Spielen zu geben. Das Argument mit Wine zieht nicht wirklich, da es Wine bzw. CrossOver oder Cedega auch für Mac gibt und da kommen erheblich mehr Spiele (auch neue) raus. Wenn ein Spiel für Mac und Linux erscheint, so hört man immer wieder, dass die Linux-Version erheblich schlechter verkauft wird als die Mac-Variante.
    • Score: 3 Von LH am Fr, 27. Februar 2009 um 13:29 #
      "Wie das Beispiel von Eve Online gezeigt hat"

      Die Frage ist was die Ursache war. Hier im Forum hatten sich einige Spieler sehr negativ über die Portierung geäussert. Wenn die Version nicht vergleichbar aktuell und stabil ist wie die Windows Version, die man wohl aber mit Wine nutzen kann, wäre das eine einfache Erklärung.

      Bezüglich Mac vs. Linux: Auch hier ist es doch oft eine Frage wie portiert wurde, und wie es beworben wurde. Nicht selten erscheinen Linux Versionen später, sind schlechter portiert und/oder werden auch trotzdem nicht offiziell mit Patches unterstützt, die Mac Versionen aber schon. Das ist nicht optimal.

      • Score: 3 Von Andi am Fr, 27. Februar 2009 um 13:55 #
        Die Idee hatte ich auch schon mal, dass es vielleicht mit der Qualität zusammenhängt. Nehmen wir aber Bioware als Beispiel. NVN war (und ist) der Hammer. Es war sauber programmiert, funktionierte eigentlich sehr gut und... fand unter Linuxern trotz allem kaum Zuspruch. Während NVN2 wieder für Windows und MacOS X erschienen, wurde ein Linux-Port mangels der geringen Zahl der Spieler verworfen. Das selbe Schicksal scheint auch den WoW-Port ereilt zu haben. Offenbar lohnt sich es nicht mal eine bereits bestehende BSD-Version mit OpenGL-Support für Linux zu portieren. Das ist natürlich hart, da der Aufwand wohl nicht mehr so groß sein wird.

        Hatte mal mit einem Hersteller bzgl. Linux-Spielen gesprochen. Der meinte, dass ohne eine Mac-Version es sich nicht lohnen würde Spiele für Linux zu portieren. Linux sei nur ein »Abfallprodukt« der Mac-Portierung. Angeblich werden die selben Spiele für Mac und Linux von dem Mac-Usern 100x öfter gekauft als die Linux-Versionen. Konkrete Zahlen kann ich natürlich nicht nennen, da ich nicht aus der Branche komme.

        • Score: 3 Von hmm am Fr, 27. Februar 2009 um 14:03 #
          > Angeblich werden die selben Spiele für Mac und Linux von dem Mac-Usern 100x öfter gekauft als die Linux-Versionen. Konkrete Zahlen kann ich natürlich nicht nennen, da ich nicht aus der Branche komme.

          Ich nehme diese Zahl jetzt einfach mal als gegeben hin. Aber ist es nicht logisch, dass auf Grund der unterschiedlichen Marktanteile der Systeme, die Mac-Version häufiger gekauft wird? Hätten Linux und Mac die gleichen Marktanteile, wäre ich der Meinung das sich auch die Verkaufszahlen angleichen würden. Vorausgesetzt alle Versionen stehen qualitativ auf einer Stufe (Win = Mac = Linux).

          • Score: 3 Von dark_star am Fr, 27. Februar 2009 um 14:48 #
            Wie sind denn nun die Marktanteile? Nimmt man die ueblichen Webquellen ist Mac Faktor 2-4 vorne, bei Heise aber hinten.

            Es ist das uebliche Problem, dass Webstatistiken bei den kleinen alles andere als stabile 'Marktanteile' liefern. Wenn man Spieler zu den technisch versierteren Rechnernutzern zaehlt, die sich auf technischen Seiten informieren, auch mal rumschrauben und durchaus auch mal ein OS selber aufspielen koennen, wirds sehr schwammig, denn dann kommt ein effektiver Marktanteil irgendwo zwischen 1-14% raus ;)

            Da braeuchte es schon Zugriffsstatistiken auf einschlaegige spielerelevante Seiten um wenigstens ansatzweise zuverleassige Zahlen zu bekommen.

          Score: 3 Von NWN? am Fr, 27. Februar 2009 um 14:51 #
          > Die Idee hatte ich auch schon mal, dass es vielleicht mit der Qualität zusammenhängt. Nehmen wir aber Bioware als
          > Beispiel. NVN war (und ist) der Hammer. Es war sauber programmiert, funktionierte eigentlich sehr gut und... fand unter
          > Linuxern trotz allem kaum Zuspruch.

          NVN? Meinst du NWN? Also Never Winter Nigts?

          Hmm. Vielleicht bin ich nicht auf dem laufenden, aber ich hatte mir NWN gekauft. Zunächsteinmal gab es natürlich nur eine Windows Version zu kaufen, die Linux-Anpassung durfte man sich runterladen.

          Und da hat der Spaß auch begeonnen:
          - Elend langsamer Download.
          - Dann das ganze ralativ kompliiert unter Linux installieren.

          Was soll das? Das würde ich nicht Linux-Untertützung nennen.

          • Score: 3 Von Andi am Fr, 27. Februar 2009 um 15:15 #
            Nur zu Info: Es geht hier nicht um die Windows-version, sondern um Mac und Linux. Die Mac-Version ist sogar noch später erschienen als die Linux-Variante.

            Und zu deinen "Kritikpunkten": Der Download ist irrelevant, da die Files zu dieser Zeit auf 100ten Mirrors lagen. Wenn ich mich noch recht erinnere, war die Datei um die 20MB groß. Der SoU-Installer war gar knapp 1MB groß. Und die Installation? Müsste lügen, wenn ich sage, dass sie kompliziert war – einen grafischen (!) Installer aufrufen, der alles erledigt konnte sogar meine Freundin und die hatte keine Ahnung von Linux. Für alle, die sich ein Bild der Installation machen wollen: Bild

            Das nennst du schlechte Linux-Unterstützung? Bah!

            • Score: 3 Von Free_gamer am Fr, 27. Februar 2009 um 16:22 #
              Bioware lieferte keinen Grafischen Installer (die sind Fanprojekte). Es gab/gibt nur einen .tar (oder irgendwas) Download welches man entpacken muss und dann die Daten von der Windows Installation reinkopieren muss. Auch nicht gerade toll ist es, dass offiziell die Zwischensequenzen nicht laufen. Man muss sich dafür eigens ein Programm installieren (Fanprojekt). Aber der Port selber ist sehr gut, im Vergleich zu zB Ankh/Ankh2/Jack Keane.
          Score: 3 Von Kevin Krammer am Fr, 27. Februar 2009 um 20:02 #
          Nehmen wir aber Bioware als Beispiel. NVN war (und ist) der Hammer. Es war sauber programmiert, funktionierte eigentlich sehr gut und... fand unter Linuxern trotz allem kaum Zuspruch.

          NWN ist ein wirklich gutes Beispiel, weil es zeigt, wie sich ein Hersteller selbst das Leben so schwer machen kann, dass es schlußendlich nur in einem Disaster enden kann.

          Als erstes wurde großspurig Werbungg damit gemacht, dass auch eine Linuxversion in Entwicklung wäre.
          Nicht nur dass die aber nicht zum eigentlichen Release zur Verfügung stand, sie wurde auch immer und immer wieder verzögert.

          Dann kam dieser unheimlich peinliche Auftritt auf Slashdot, wo ein Entwickler oder sogar der Entwicklungsleiter als Grund der Verzögerungen angab, dass es keine Linuxversion eine Bibliothek gäbe, die für Audio/Musik oder ähnliches verwendet wird.

          Nicht nur dass das schon alleine peinlich ist, dass man bei offensichtlichen Zielsetzung eines multiplattform Spiels so miserable Evaluierung macht, dass man erst zu später drauf kommt welche Einschränkungen gewisse Komponenten haben, nein, diese Aussage wurde von einem Entwickler eben dieser Bibliothek als glatte Lüge oder noch größere Unfähigkeit des Bioware Teams entlarvt.

          Irgendwann kam dann die Linuxversion, aber wieder zeigte sich die mittlerweile berüchtigte Inkompetenz des Herstellers, der als Paketierungsformat für die Spieldateien eine besonders restriktive Form des Windows CAB Formats gewählt hat, die es ihnen rechtlich unmöglich machte, einen Installer anzubieten, der mit der CD einer Windowsversion funktionieren würde.

          Als offizielle "Lösung" gab es entweder die Möglichkeit, die Dateien von einer bereits exisitierenden Windowsinstallation zu holen (auf der man vermutlich schon durchgespielt hat), bzw. einen gut 1GB großen Download.

          Von den von anderen Kommentaren hier bereits aufgeführten Limitationen wie fehlende Zwischensequenzen ganz zu schweigen.

          Die Toolbox war natürliche erst recht Quick&Dirty zusammengefrikelter Kram, der mit schon beinahe bewundernswerter Plattformabhängigkeit aufwarten konnte.

          Kombiniert mit der Tatsache, dass Linuxbenutzer in den meisten Fällen zwangsweise im Besitz einer Windowsversion oder gar -installation sind, ist es quasi schon Verhöhnung, die niedrigen Verkaufszahlen der Linuxversion auch nur im Entferntesten mit der Kaufbereitschaft oder Anzahl der Linuxspieler in Zusammenhang zu bringen.

          Aber es gibt leider kein Limit in welchem Ausmaß technische Inkompetenz nicht durch gute Pressearbeit übertüncht werden könnte.

          Score: 3 Von Furgas am Sa, 28. Februar 2009 um 22:30 #
          >> Das selbe Schicksal scheint auch den WoW-Port ereilt zu haben...

          War es nicht eher so, das Blizzard erstmal 100.000 Euro von dem Team sehen wollte, das WoW auf Linux portiert? Die Nachfrage war/ist da. Sie wurde nur einfach ignoriert. Der Port von MacOSX wäre nicht so aufwendig gewesen.

          Furgas

        Score: 3 Von linuxspielerderaltenschule am Fr, 27. Februar 2009 um 14:26 #
        Bei EVE Online stellt sich das Problem wie folgt dar: Ich kann doch nicht hergehen, und eine selbst gefrickelte cedega-umgebung für den windows clienten als Linux-Version verkaufen!! Das war ja genauso dreist wie bei Moneyplex für Linux. Dort wurde auch einfach ein skript mitgeliefert, damit Moneyplex mit wine lief.

        Tut mir leid, aber unter ner Linux-Version verstehen 90% der Interessierten einen nativen Port ohne irgendein wine oder cedega Gefrickel.

        Ganz allgemein ist aber das Problem, daß die Nachfrage zu klein ist und hier ist das Problem auch bei den Publishern zu suchen. Die wollen Geld verdienen. Ich kann aber kein Geld mit Spielen verdienen, deren Windows-Version für 10€ zu kaufen ist, während die nach 3 Jahren endlich mal fertiggestellte Linuxversion 39,95€ kosten soll. Sorry, aber da fühle ich mich als Kunde verar***t.

        Positiv sehe ich hier z.B. eine Firma Frictionalsoftware, deren Penumbra Serie gleich von vornherein für Linux- und Mac zur Verfügung gestanden hat.

        • Score: 3 Von Knolle am Fr, 27. Februar 2009 um 17:40 #
          Das ganze hättest du durchaus auch mit "war ne Lachnummer" abtun können. Aber so ist es auch ok, sehen Unkundige mal was für ein grandioser Unmurks die "Linuxversion" war.

          > Sorry, aber da fühle ich mich als Kunde verar***t.
          Mindestens. Bei solchen Läden gehe ich davon aus, daß die mich nicht als Kunden haben möchten.

          Score: 3 Von OCP001 am Sa, 28. Februar 2009 um 12:47 #
          linuxspielerderaltenschule schrieb am Fr, 27. Feb 2009 um 14:26:
          > Das war ja genauso dreist wie bei Moneyplex für Linux. Dort wurde auch einfach ein skript mitgeliefert, damit Moneyplex mit wine lief.

          Kann es sein, dass Du Moneyplex mit StarMoney verwechselst? Moneyplex für Linux ist eine native Linuxanwendung.

          MfG

          OCP001

      Score: 3 Von hmm am Fr, 27. Februar 2009 um 13:33 #
      Ich behaupte das es ein Teufelskreis ist.

      Gäbe es mehr Spiele für Linux, würden sicher auch mehr Benutzer auf Linux wechseln und dementsprechend auch die Linux-Versionen besser verkauft werden. Da es aber wenige gute kommerzielle Spiele gibt wechselt auch die entsprechende Zielgruppe nicht zu Linux.

      Irgendjemand müsste also den Anfang machen, entweder die Benutzer, die erstmal ohne große Auswahl an Spielen auf Linux wechseln oder die Spieleindustrie, mit dem Wissen, dass der Anfang eher schleppend wird und sich erst später auszahlen wird.

      Ich persönlich habe neben meinem Debian auch noch Vista installiert. Es ist nahezu jungfräulich bis auf wenige Spiele die ich ab und an mal starte. Und selbst wenn sie auf Winehq einen Goldstatus haben gibt es trotzdem noch kleine Fehler mit denen ich unter Win nicht leben muss.

      • Score: 3 Von Atari_Tos am Fr, 27. Februar 2009 um 13:53 #
        Die gesamte Spieleentwicklung geht doch Richtung Mainstream und Richtung Spielekonsole. Selbst Windows bekommt nur noch Abfall von den Konsolen.

        Vor 20 Jahren waren Computerspieler generell technikinteressiert. Alles Bastler und Freaks mit Homecomputern (me too). Damals wäre Linux begeistert aufgenommen worden.

        Heute sieht der Durchschnittsspieler ganz anders aus: Keinen Dunst von Technik, keine Lust auf Handbücher. Die Zeiten in denen Computerspiele Kinder an die IT-Technik herangeführt haben, sind vorbei. Spiele sind ein Konsumprodukt für Normalos geworden. Deshalb sind die Konsolen so erfolgreich: reinschieben, losspielen. Die Bedienung ist so einfach, sogar ein Affe kann damit umgehen ==> massentauglich.

        Linux auf PCs wird nie eine große Spieleplattform werden und Windows wird bald keine mehr sein.

        Ich will meinen Atari ST zurück.

        • Score: 3 Von Tiroler am Fr, 27. Februar 2009 um 14:26 #
          Da stimme ich dir voll zu - wenn man bedenkt, wie sich die Kids früher gut ausgekannt haben... heute: Fehlanzeige... die wollen halt einfach "nur" gamen...
          Score: 3 Von Furgas am Sa, 28. Februar 2009 um 22:31 #
          >> Ich will meinen Atari ST zurück.

          Noe, den gebe ich nicht mehr her :D
          War der Amiga nicht eh besser? :D

          Furgas

          Sorry, couldn't resist! hehe

          • Score: 3 Von Atari_Tos am So, 1. März 2009 um 09:40 #
            Also erstens hatte der Atari ST 1040 1MB RAM, während der Amiga 500 nur 1/2MB RAM hatte.
            Und zweitens war die CPU des Atari mit 8Mhz getaktet die Amiga nur mit 7Mhz.
            Da können es die 32 gegen 16 Farben des Amiga auch nicht mehr retten.

            100 GOSUB 200
            110 END
            200 PRINT "Atari for ever!"
            210 RETURN

        Score: 3 Von ein linux user. am Fr, 27. Februar 2009 um 17:28 #
        Worüber hier keiner ein Wort sagt, und das sag ich als ein Linux User, ist das Problem von Linux in Sachen Multimedia. Treiber, Treiber, Treiber.

        Sowie die Vielfalt an Framework-Ansätzen.
        Solange nVidia, ATi etc. ihr eigenes Süppchen in Linux kochen, wird es immer schwierig bleiben.

        Ja, vieles funktioniert VIEL BESSER unter Linux. Aber genau für Spiele sind wir da noch unentwickelt.

        DirectX, Windows Sound System, etc. mögen zwar ihre Schwächen haben, aber die tyrannische Vorgabe an gemeinsamen Schnittstellen gegenüber der vielfältigen Freiheit in Linux musste unter eine gemeinsame Haube gebracht werden (es wird ja gemacht)

        In der Vergangenheit war es also immer sehr risikoreich Multimediaanwendungen, speziell Spiele, für Linux zu machen.
        Mac dagegen arbeitet noch enger mit der Hardware zusammen. Auch wenn sie dieselben Schnittstellen nutzen, so gibt es dort Quartz und co.

        Man müsste entweder
        a) gemeinsame Schnittstellen vorschreiben, testen, anbieten
        b) Linuxuser zwingen nur getestete Hardware zu verwenden, die 100% unterstützt wird.

        Das schöne an uns Linuxusern ist jedoch, das wir das verstehen. wir würden niemals eine Support Hotline anrufen, weil unsere Grafikkarte bei einem 3d Spiel überhitzt - so wie es bei meiner Karte oft der Fall ist im Laptop - sondern versuchen es zu umgehen, damit leben, dass Spiele dann weniger gut laufen, damit leben, dass 3d Effekte in OpenGL manchmal - wegen deren eigenen Problemen - schwächer sind. Doch ich bin kein reiner Gamer. Ich spiele hin und wieder, jedoch meistens entwickle ich, oder nutze den Computer zum Surfen / für Videos / für Musik. Das was auch viele andere Linuxuser machen. Deshalb hat sich da auch viel mehr getan.

        Es gibt hardcore gamer, die stunden damit verbringen gentoo zum laufen zu bringen und ihre vier bis fünf titel stets zocken. Doch solche Gamer zocken oft ältere Titel - und sind keine Consumer von EVE und co.

        Es gibt die normalen multimedia nutzer, die sich auf videos, musik und internet reduzieren und nicht mehr von linux erwarten. Darum hat Ubuntu so großen Erfolg bei den "Weniganwendern" und Linux in Netbooks.

        Aber es gibt auch jede menge an zielgruppen, die wir erst erreichen, wenn unsere 3d APIs und SoundAPIs stabil sind, einfach vom User zu warten, und eine gemeinsame Linie für Bleeding Edge angeboten wird.

        Bis dahin wird sonst jeder ein paralleles Windows installiert haben, welches nur zum Spielen ist.

        Was wir nicht machen können ist stets dem Markt den schwarzen Peter zuschieben. Eine Spielefirma will nicht Hardware Support machen. Sie will, dass viele Leute ihre Spiele spielen. Generell ist der Spielesektor Konsolendominierend, auch wenn wir das in Mitteleuropa oft nicht glauben wollen; PC Spiele sind nicht unbedingt "lukrativ" verglichen zu einem Konsolenhit. Hier auch noch Risiken auf sich zu nehmen und ausserdem gute Programmierer zu finden (die dann auch noch oft teurer sind) ist nicht jedermanns Sache.

        Also, Hut ab vor Bioware, dass sie es bei NWN überhaupt gewagt haben. Ja, es war frustrierend, es zu installieren, aber man erfreute sich eines sehr stabilen Linux Games, welches auch halbwegs up2date war (wenige Tage verzögerung).

        Und jeder, der möchte, dass Linux in Sachen gamen lukrativer ist, kann sich zumindest Zeit nehmen und schauen, ob er bei Projekten wie ALSA mitarbeiten kann, oder zumindest lernt gute Bugberichte zu schreiben.

      Score: 3 Von Analytiker am Fr, 27. Februar 2009 um 13:35 #
      Ich denke ganz einfach, dass es daran liegt, dass für Mac schon recht viele Spiele erscheinen.
      Ich würde sagen, dass fast jeder Linuxuser, der auch gerne mal ein Spiel spielt auch irgendwo Windows installiert hat, weil Wine einfach nicht gut genug dafür ist. Macuser brauchen das nicht unbedingt.
      Wenn dann noch die Linuxvariante, wie meist, später erscheint interessiert sich niemand mehr dafür, denn die dies interessiert, die habens schon auf Win gespielt.
      • Score: 3 Von ach ist auch eagl am Fr, 27. Februar 2009 um 14:26 #
        Ich denke, dass Du dort den Nagel auf den Kopf getroffen hast.

        In meinem Fall spiele ich gerne 3D-Ego Shooter a la UT3 und Call of Duty. Die erscheinen mit der Ankündigung einer Linux-Version, die dann aber nie kommt (auf UT3 warte ich schon ewig) und die Wine Implementierung ist deutlich langsamer. Zusammengefasst macht Spielen unter Linux einfach keinen Spass - mal von UT Turnament abgesehen, dass war damals sehr gut und schnell unter Linux zu spielen !

        Ich schaue mir immer interessiert die Spiele an, die nach Linux portiert werden sollen, aber entweder reizen mich die Sachen nicht oder der Titel ist hoffnungslos veraltet. Das ist im Prinzip nicht das Schlimmste, aber man findet im Netz kaum noch Server und die sind auch noch mit "Profi" Spielern bevölkert, so dass kaum Spielspass aufkommen kann.

        just my 2 cents

Score: 3 Von User am Fr, 27. Februar 2009 um 15:55 #
Prey gibt es auch nativ für Linux, da ist kein WINE o.ä. mehr nötig.
  • Score: 3 Von Trollsocke am Fr, 27. Februar 2009 um 16:29 #
    Übrigens soweit ich mich erinnern kann, der einzige Fall eines Spiels, das weder als "Casual Game" (ich liebe dieses Buzzword ;) gilt noch ein MMORPG ist und nach ~2005 für Linux erschienen ist.

    Gründe:
    - noch immer muss man für Banalitäten wie Sound von mehreren Quellen (auch und gerade inklusive Mikrofon!) unter vielen Distris frickeln oder irgendwas geht mal wieder nicht.
    - man muss ca. 4*2*3 = 24 normale Distris und ca. 5 Distris mit "Rolling Release" supporten (letzteres ist fast komplett unmöglich), um auch nur *halbwegs* den Bestand für 3 Jahre abzudecken; bei Windows flog pünktlich mit dem Vista-Release meist der W2k-Support raus (mehr als 2-3 Versionen is eben nich). Und komm' mir keiner mit LSB; das beinhaltet nicht die Frage der OpenAL-Version oder welche OpenGL-Version der Grafikkartentreiber kann.
    - Die Verbreitung von Linux als _einziges_ Betriebssystem auf einem Desktop-Rechner ist praktisch 0. Zumeist wird es als Nerd-Spielzeug, "Arbeits-OS" oder Server eingesetzt.
    - Der Kopierschutz eines Linux-Spiels besteht in? Genau: gar nichts. Höchstens mal ein CD-Key, aber der schützt nur vor gleichzeitigem Online-Spiel. Jeder Idiot (der die Installation überhaupt hinkriegt) kann Linux-Spiele auf 30 Rechnern gleichzeitig installieren.

    • Score: 3 Von tege am Fr, 27. Februar 2009 um 17:49 #
      <°,)))-<
      Score: 3 Von Christian am Fr, 27. Februar 2009 um 17:54 #
      Der Kopierschutz eines Linux-Spiels besteht in? Genau: gar nichts. Höchstens mal ein CD-Key, aber der schützt nur vor gleichzeitigem Online-Spiel. Jeder Idiot (der die Installation überhaupt hinkriegt) kann Linux-Spiele auf 30 Rechnern gleichzeitig installieren.
      Speziell das hat nun wirklich nichts mit dem OS zu tun! Da geht es einzig um die Implemetierung einer Strategie. Bei Spielen mit Online-Aktivierung wäre es vollkommen egal, ob ein Linux-Client anfragt, oder ein Win-Client!

      Ansonsten hast Du mit vielen Punkten natürlich leider recht.

      Aber dennoch sind das imho keine unüberwindbaren Hürden. Man ist bei Spielen eh gewohnt, dass die viel Speicherplatz auf der Platte fressen, insofern könnte man durchaus an statische gelinkte Libs denken, die einfach stumpf mitgeliefert werden.

    Score: 3 Von Schmidi am Fr, 27. Februar 2009 um 19:00 #
    Da gibt es auch noch ET:QW. Das übrigens wie Prey hervorragend unter Linux läuft. Ich habe beide gespielt bzw. tue dies noch. Leider erschien der Linux Client bei Prey nicht zeitgleich mit der Win Version, so wie es bei ET:QW der Fall war.

    Ich würde mich auch über hochklassige Spiel aus anderen Genres für Linux freuen.

    • Score: 3 Von naja am Fr, 27. Februar 2009 um 21:53 #
      ET:QW ist auch schon wieder von 2007, so ganz unrecht hat er ja nicht (sollte nicht auch mal UT3 für Linux rauskommen? Das ist jetzt auch schon weit über ein Jahr her)
Score: 3 Von Christian am Fr, 27. Februar 2009 um 17:19 #
... das wird bei der Diskussion um native Versionen leider immer übesehen. Id-Software hat gezeigt, dass man geniale Engines mit OpenGL (die Quakes & Doom3) erschaffen kann - andere setzen eben lieber auf den proprietären Kram von Microsoft. Klar, dass man dadurch enorme Probleme hat, etwas Natives nachzubauen.

Also, das Problem ist auch deutlich an die Programmierlibs gekoppelt.

Durch den immer stärker werdenden Online-Vertrieb, stehen die Chancen dann noch schlechter für Linux-Games. Auch wenn ich Steam auch schon unschön finde, so wäre eine starke Unterstützung dieser Plattform für Linux schon wünschenswert - denn Microsoft's "Games for Win"-Plattform ist da sicher nicht für prädestiniert ...

Score: 3 Von Gast am Fr, 27. Februar 2009 um 21:43 #
Weiß jemand ob sich die Testversion in ein eigenes Verzeichnis installiert oder fuhrwerkt sie im normalen CrossOver Verzeichnis herum, wasl man selbiges installiert hat?

Gruß

Score: 3 Von comrad am Sa, 28. Februar 2009 um 18:13 #
Die Demo für Crossover Games ist leider nur 7 Tage gültig, die Demo für Crossover Linux jedoch 30 Tage.
Score: 3 Von Rebellion am Sa, 28. Februar 2009 um 18:37 #
Um Spiele unter Linux zu fördern fehlen immer noch einige Dinge.

1. Die Hersteller der Spiele müssten eine gute und einheitliche Schnittstelle unter Linux vorfinden die Weltweit in jeder Distrie gleich ist. Programmiert man ein Spiel für Windows oder Mac so kann man sicher sein, das dieses spiel weltweit auf diesem System läuft.

2. Die Spiele müssen die gleiche Qualität und Leistung wie die unter Windows haben.

3. Die Spiele müssen zeitgleich mit der Windows-Version erscheinen.

Ich denke wenn Punkt 1 erfoglreich umgesetzt wird hat Linux das potential windows in Sachen Spiele abzulösen. Denn Linux hat durchaus den vorteil das es in viele Hardwareplattformen einsetzbar ist.

  • Score: 3 Von Furgas am So, 1. März 2009 um 23:55 #
    Du hast einen Punkt vergessen: Den Kopierschutz.

    Um ihn sinnvoll zu implementieren müßtest du das Spiel als root installieren.
    Aber wer will schon so einen Sch... wie SecuROM im System haben.

    Furgas

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